"Grenzer-Spiel" 1378km und TV-Berichterstattung

Hallöle!

Wie der Betreff schon sagt: ich würd mich über eine Behandlung der momentan aufbrandenden Diskussion um das Spiel “1378km” in TV und Politik freuen. Vielleicht könnte man das mit einer kleinen Geschichte “klassischer medialer Aufreger” verbinden (Die Beatles, Elvis, Oswalt Kolle usw.). Nach dem Motto: die Themen und Tabubrüche ändern sich, die Reaktionen der Öffentlichkeit eher nicht.
Einen netten Titel hätt ich auch schon: Hetzer, Heuchler, Hinterwäldler. Na gut, ETWAS parteiisch, aber ist ja auch nur ein Vorschlag g

Gruß
Tom

Hallo :slight_smile:

Naja, Ich finde das Spiel echt ziemlich geschmacklos. Ich meine, ich spiel auch mal gerne ne Runde CoD - aber das Spiel geht echt unter die Gürtellinie. Aber ich mein : Jedem das seine. Wenn man so ein Spiel zocken will, ist es mir eigentlich wurscht. Nur mein Fall ist es halt nicht wirklich. Es ist eine Modifikation von Half Life 2 - Deathmatch. Und Modifikationen sind ja eigentlich nichts schlimmes. Und die „Verbotsgerüchte“ sind ja auch völliger Schwachsinn. Denn : Im Internet wird sich das dann erst Recht wie ein Laubfeuer ausbreiten und dann nichtmehr zu stoppen sein.

Die Berichterstattung ist Klischeehaft vorangegangen. „Schauen sie sich dieses wiederwärtige Spiel an […] sowas darf in Deutschland nicht erlaubt sein […] SKANDAL […]In einem Auszug aus der Bild meint der Redakteur : „In diesem Spiel fehlen Titten“ […] UNGLAUBLICH […] In Deutschland müssten alle Spiele, die Waffen beinhalten, verboten werden“

Im Computerspiel habe ich – anders als beispielweise in einem Dokumentarfilm – selbst die Kontrolle über mein Verhalten und meine Reaktionen auf in Echtzeit stattfindende und sich verändernde Situationen. Das Spiel 1378(km) zwingt in der Rolle des „Grenzsoldaten“ nicht, „Flüchtlinge“ zu erschießen. Es lässt Wahlmöglichkeiten. Gewinnen kann man bei 1378(km) nur, wenn man nicht schießt. Die Regeln des Spiels sind von der innerdeutschen Grenzsituation inspiriert. Grenzanlagen, Todesstreifen und Schießbefehl machen die Brutalität des Spiels aus.

Dieser Absatz wurde in KEINEM Fernsehbeitrag nur ANSATZWEISE genannt! Und das ist das unverschämte : Man verschweigt, das es eigentlich nicht darum geht, soviel Flüchtlinge wie möglich zu erschiessen.

MfG

Um was für ne Berichterstattung gehts denn dabei? Hab mir grad nen 2 Minuten Bericht von ZDF-Heute angeguckt und der war doch ziemlich neutral! Es wurde sogar gezeigt das es nicht das Ziel ist, die Flüchtlinge zu erschießen, sondern sie auf andere Weise an der Flucht zu hindern. Das Spiel wurde dort in keiner Weise verurteilt. Naja und was daran jetzt so wahnsinnig viel geschmackloser sein soll als Soldaten im zweiten Weltkrieg niederzumetzeln erschließt sich mir grad nich so ganz^^

Ja die Art der Berichterstattung selber war schon sehr geschmacklos, ganz im Gegensatz zu diesem Spiel. Die Spielindustrie hat noch immer mit guten Inhalten zukämpfen, sowas wie Mut kennt die kaum. Da werden Taliban in Oppossing Force umbenannt, über sowas würde sich jeder Musiker, Autor oder Regisseur kringelig lachen, würde er hören wie man sich unterbuttern lässt hier. Der Student hat ja etwas wirklich mutiges geschaffen und dabei nicht einfach eine Moorhuhnjagd. Zwar wurde in den Nachrichtensendungen immer wieder erwähnt, das man auch was anderes machen kann, das man sich als grenzsoldat sogar anschließen kann um zu flüchten der Ton blieb aber die ganze Zeit “So ein widerwertiges Killerspiel” und das ist definitiv nicht in Ordnung.

Gut ich frage einfach nochmal^^ um welche Berichterstattung geht es hier? Die von zdf-heute war absolut in Ordnung, was mich selber sehr überrascht hat :smiley: von killerspiele und „ach wie schrecklich“ war da garnix zu hören!

Spiegel Spam:

@BlenderBender: Es macht schon einen Unterschied, ob man auf bewaffnete Soldaten oder unbewaffnete Flüchtlinge schießt, auch bei Computerspielen.

Man muss einfach mal den Inhalt von diesem Spiel auf andere Betrachten. In GTA kann ich auch unschuldige Menschen abschießen, der unterschied ist, das diese Menschen in GTA gesichtslos sind. In Spielen zum zweiten weltkrieg, schieße ich meistens auf andere Soldaten. In diesem Spiel schießen Soldaten auf Zivilisten, die sich ein besseres Leben wünschen und die Flucht als Möglichkeit aus einer „Diktatur“ wählen. Das Problem an der Sache ist, das die erschossenen Menschen in diesem Spiel Gesichter haben, bzw die Sittuation mehreren tragischen Geschichten direkt zuzuordnen ist. Von daher wirkt das „Spiel“ für mich sehr abwegig und grenzwertig.

Dieser Absatz wurde in KEINEM Fernsehbeitrag nur ANSATZWEISE genannt! Und das ist das unverschämte : Man verschweigt, das es eigentlich nicht darum geht, soviel Flüchtlinge wie möglich zu erschiessen.

Wer hat das Verschwiegen? Ich weiß nur aus einem Beitrag im TV, das die man nach dem erschießen eines Flüchtlings vor dem Richter landet. Das kann man aber auch als Erfolg verbuchen… soll heißen, wenn ich vorm Richter stehe, habe ich meine Aufage erfüllt (GAME OVER)… ich denke hier war ein Programmierer einfach nur Mediengeil.

Das Spiel gehört einfach nicht in unsere Gesellschaft… is aber nur meine Meinung.

Mfg
Chris

naja ich gebe es auf eine Antwort auf meine Frage zu bekommen, um welche Berichterstattung es hier geht^^ Mir ist es übrigens scheiß egal welche Pixelfiguren ich erschießen soll/kann! Vielleicht liegt es daran das ich noch zwischen Realität und “Spiel” unterscheiden kann? Von mir aus können die auch Kinder mit in das Spiel einbauen, quasi als höheren Schwierigkeitsgrad (wendiger und kleineres Ziel) sofern das dem Spiel etwas mehr Abwechslung und Herausforderung gibt! Und von mir aus können sie auch einfach unterschiedlich große Pixelblöcke über das Gelände jagen, ganz ohne Grafik und bla! Übrigens sieht das Spiel mehr als langweilig aus…

Bild: http://www.bildblog.de/23133/mauerschue … ungslosen/
Und in der Rheinischen Post stand es ähnlich.

Ist aber nur leider kein TV :smiley:

Und es ist KEIN Spiel, sondern eine Mod ~.~

Eine Mod (auch der oder das Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation) ist eine üblicherweise kostenlose, meist von Hobby- oder selten auch beruflichen Spieleentwicklern erstellte Erweiterung bzw. Veränderung eines bereits veröffentlichten Computerspiels. In engerem Sinne bezeichnet Mod eine bestimmte Kategorie von Computerspielmodifikationen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mod_%28Computerspiel%29

Komisch es gibt hunderte Filme die es nachstellen, aber bei einem Spiel wird da ein Ding draus gemacht. Ich werd mir das Spiel holen. Ist nichts anderes wie wenn ich in einen entsprechenden Film gehe.

Man muss einfach mal den Inhalt von diesem Spiel auf andere Betrachten. In GTA kann ich auch unschuldige Menschen abschießen, der unterschied ist, das diese Menschen in GTA gesichtslos sind. In Spielen zum zweiten weltkrieg, schieße ich meistens auf andere Soldaten. In diesem Spiel schießen Soldaten auf Zivilisten, die sich ein besseres Leben wünschen und die Flucht als Möglichkeit aus einer „Diktatur“ wählen. Das Problem an der Sache ist, das die erschossenen Menschen in diesem Spiel Gesichter haben, bzw die Sittuation mehreren tragischen Geschichten direkt zuzuordnen ist. Von daher wirkt das „Spiel“ für mich sehr abwegig und grenzwertig.

[quote]Dieser Absatz wurde in KEINEM Fernsehbeitrag nur ANSATZWEISE genannt! Und das ist das unverschämte : Man verschweigt, das es eigentlich nicht darum geht, soviel Flüchtlinge wie möglich zu erschiessen.

Wer hat das Verschwiegen? Ich weiß nur aus einem Beitrag im TV, das die man nach dem erschießen eines Flüchtlings vor dem Richter landet. Das kann man aber auch als Erfolg verbuchen… soll heißen, wenn ich vorm Richter stehe, habe ich meine Aufage erfüllt (GAME OVER)… ich denke hier war ein Programmierer einfach nur Mediengeil.

Das Spiel gehört einfach nicht in unsere Gesellschaft… is aber nur meine Meinung.

Mfg
Chris[/quote]

Warum soll es nicht in unsere Gesellschaft gehören? Ein gesunder Mensch weiß, das ein Gericht etwas schlechtes ist, wenn man dort als Angeklagter steht und der Spieler steht dort dann nunmal als Angeklagter. Das bedeutet Strafe. Strafe ist schlecht. Wenn wir eine Gesellschaft bestehend aus Masochisten wären, könnte ich es ja verstehen aber so? Videospiele sind ein Medium wie jedes andere auch uns sie haben nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht sich weiterzuentwickeln und Inhalte zu bieten, wie sie sie auch Filme oder Literatur haben. Das Ziel von 1378 ist eben nicht möglichst viele böse Flüchtlinge abzuschießen, wie es etwa in anderen Shootern ist. Genauso wie es in GTA nicht das Ziel ist einen Stau zu verursachen um zugucken wieviele Autos die Engine gleichzeitig darstellen kann. Es ist eine Möglichkeit. Wenn unsere Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden und keine Entscheidungen mehr zu treffen, ja dann würde das nicht mehr hier hergehören. Aber ich jedenfalls kann noch entscheiden und es ist gut das es Spiele oder Simulationen oder Mods gibt, die einem die Wahl lassen und dadurch das eigene Gehirn anstrengen und zu Entscheidungen zwingen. Statt zu Fragen, „darf man das?“ sollte man lieber fragen „Wie kann man es besser machen?“. Das ist die wichtige Frage, nicht ob man etwas darf.

Weil hier alle von “Spiel” reden, wie wenn es ein ganz normales Mainstream-Spiel wäre…
1378km ist ein Serious Game vom Medienkunststudenten Jens Stober.

Serious Games sollen NICHT nur unterhalten wie Call of Duty oder Counterstrike, sondern vorallem aufklären und über geschichtliche Hintergründe informieren.

Warum regt man sich darüber so auf? Es gibt hunderte Shooter die den 2 Weltkrieg als Thema haben, noch dazu dienen diese rein der Unterhaltung und der Mauerfall ist plötzlich tabu? Kaum behandelt ein Spiel ein brisantes Thema ernsthaft wird es von ahnungslosen Politikern und Journalisten in der Luft zerfetzt.

Zitat gamestar:
“Bei 1378 km handelt es sich um ein so genanntes Serious Game, also ein Spiel, das weniger einen Unterhaltungsanspruch als einen Informations- und Bildungsanspruch anstrebt und dazu auf die interaktiven Möglichkeiten eines Computerspiels zurückgreift. Es gibt zwei Teams von je maximal 16 Spielern. Eine Gruppe stellt die Mauerflüchtlinge, die im Jahre 1976 versuchen, die innerdeutsche Grenze zu überqueren. Die zweite Gruppe sind die Grenzsoldaten der DDR, die versuchen müssen, die Flüchtlinge aufzuhalten. Die Interaktionsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Die potenziellen »Mauerschützen« können mit den Flüchtlingen sprechen, sie verhaften oder sich selbst zur Flucht überreden lassen. Sie haben aber auch die Wahl, die unbewaffneten Zivilisten zu erschießen. Eine Belohnung gibt es dafür nicht, im Gegenteil. Wer zum Mauerschützen wird, muss sich in einem virtuellen Gerichtsprozess im Jahre 2000 für seine Taten verantworten. Technisch basiert das Projekt auf der Source-Engine, die auch bei Half Life 2 oder Portal zum Einsatz kommt.”

@Quelle:
http://www.gamestar.de/news/pc/2318204/1378_km.html
http://www.gamestar.de/news/pc/2318196/mauer_spiel.html

Weil hier alle von „Spiel“ reden, wie wenn es ein ganz normales Mainstream-Spiel wäre…

Naja, ich kann bis heute keinen wirklichen Unterschied in diesen Serious-Games und ‚normalen‘ Games sehen.

World in Conflict ist z.B. auch kein Serious-Game, und hat trotzdem ernste Hintergrnde, gute Sory und Charaktere, und eine realistische Atmosphäre auf beiden Seiten. Company of Heroes ebenso.

Noch geringer ist der Unterschied bei Shootern. Shooter bleiben Shooter, egal welche Mission läuft oder auf welcher Seite man steht.
Waffe, Map, Gegner, Verbündete, manchmal noch Zivilisten.

Wo bei dem Spiel jetzt der Skandal liegen soll, ist mir schleiherhaft. Es ist und bleibt ein Shooter wie hundert andere auch. Das ist das selbe wie diese idiotische Hakenkreuz-Zensur. Jetzt ist es statt dem Hakenkreuz eben die Mauer. Der gleiche Brei, nur lässt sich letzeres schwerer zensieren :wink:

Naja, die Phase mit den pösen PC-Games wird hoffentlich bald vorbei sein, und neben den Leichen der pösen Filme, Comics und sonstigen Relikten vergraben…

Meine Meinung:
Es ist nichts weiter als ein weiteres Spiel, dass der „Killerspiel“-Propaganda zum Opfer fällt.

Wo bei dem Spiel jetzt der Skandal liegen soll, ist mir schleiherhaft. Es ist und bleibt ein Shooter wie hundert andere auch. Das ist das selbe wie diese idiotische Hakenkreuz-Zensur. Jetzt ist es statt dem Hakenkreuz eben die Mauer. Der gleiche Brei, nur lässt sich letzeres schwerer zensieren :wink:

Nee,… is klar.

Sag das mal bitte Leuten die Angehörige durch Mauerschüzen verloren haben und die nicht mal kurz „respawnen“.

Ethik sagt Dir was ja? :smt013

Was hat das bitte mit Ethik zutun? Dann wären ja auch Eisenbahnen von Märklin unethisch, wegen all den Menschen die damals durch die Eisenbahn ihr Leben, Land, Gesundheit und Geld verloren haben.

[quote]Weil hier alle von „Spiel“ reden, wie wenn es ein ganz normales Mainstream-Spiel wäre…

Naja, ich kann bis heute keinen wirklichen Unterschied in diesen Serious-Games und ‚normalen‘ Games sehen.
[/quote]

Hast du denn schon mal ein Serious Game gespielt?

Was hat das bitte mit Ethik zutun? Dann wären ja auch Eisenbahnen von Märklin unethisch, wegen all den Menschen die damals durch die Eisenbahn ihr Leben, Land, Gesundheit und Geld verloren haben.

Normalerweise empfinde ich auch diese Diskussionen über gewaltätige Spiele extremst überflüssig, aber bei diesem Spiel lohnt es sich schon zumindest die Moralfrage zu stellen. Die Thematik ist schon sehr speziell.

Wäre das Spiel am 12.Februar in den Handel gelangt, würde es keine Sau kratzen. Den „Skandal“ an sich sehe ich allerdings auch nicht in dem Spiel.

Hast du denn schon mal ein Serious Game gespielt?

Wo soll den der große Unterschied liegen?

Ernster Hintergrund?
Wenn alles, was einen ernsten Hintergrund hat ein Serious Game sein soll, fielen eben auch z.B. die von mir genannten (World in Conflict, Company of Heroes) darunter. Ernste Story, trotzdem vordergründig ein SPIEL -
mit Patches, Mods, Noobs, Cheatern und was halt alles dazugehört.

Selbst Star Wars könnte dann ein „Serious Film“ sein. Es geht um Politik, Korruption und Krieg. Ernste, reale Themen, und trotzdem zuerst SciFi und Unterhaltung.

Muss auch gestehen, dass ich bisher nix von Serious Game als solche gehört habe. Kann sein dass ich eins gespielt habe, oder das WiC und CoH sogar welche sind, aber ich bezweifle es :wink:

Sag das mal bitte Leuten die Angehörige durch Mauerschüzen verloren haben und die nicht mal kurz „respawnen“.

Oweia, die Moralkeule ist wieder los :roll:
Nagut, einmal geh ich drauf ein:
<NiedrigNiveauModus>

Was ist mit den ganzen toten Soldaten des 2.WKs, die in Call of Duty einfach mal respawnen?
Zählt wohl nicht oder was? Wiviel Gramm 2.WK-Opfer sind denn ein Maueropfer wert?

Oder Leute, die Angehörige bei einer Geiselnahme verloren haben. Weg mit allen Polizeispielen? Gehen wir gleich weiter, alle Menschen die überaupt gestorben sind: Nur noch Benjamin Blümchen-Spiele? :roll:
Leuts, den gleichen Mist hatten die Filme doch auch durch, warum muss bei jedem neuem Medium DER GLEICHE „Argumentations“-Müll wieder, und wieder aufgewärmt werden? :roll:

Ethik sagt Dir was ja?

Sachlichkeit sagt DIR was ja?
Mensch, wir reden über ein COMPUTERSPIEL! Meine Güte, das sind nur PIXELMÄNNCHEN! Hier wird sich aufgeretgt, als wäre das Spiel ein Aufruf zum Amoklauf :smt011
Kommt bald ne Verfassung für Pixelmännchen und Moorhühner?

Warnung: Überspitze, provokante Aussage - nur lesen wer auch damit umgehen kann:

Ich geh jetzt ermstal n paar virtuelle Zivilisten erschießen ^^

</NiedrigNiveauModus>
Im übrigen werde ich nicht auf eine Antwort reagieren, die wieder auf so einer Keule basiert.

Is gut jetzt, ja?

Wir reden über ein Addon eines Spiels mit einer Thematik, die in Deutschland noch nicht allzuweit her ist. Wir reden über ein “Spiel”, in dem ich die Position eines Grenzers oder eines Flüchtlings beziehen kann, in dem ich auf Menschen schiessen kann, denen ich heute noch die Hand schütteln könnte.

Wir reden über ein “Spiel”, das Umstände beschreibt, deren Überwindung heute noch einige ihre Mitbürgerschaft verdanken. Und wenn Du unbedingt “Spiele” auzählen willst, in denen die Tötung von Soldaten Punkte bringt … bitte. Auch das ist für mich kein lohnender Zeitvertreib. Und wenn Du als Argument gleich die Unterlippe vorschiebst und mit “dann eben nur noch Benjamin Blümchen Spiele oder so” kommst, dann ist das mehr als armselig.

Leute wie Du hätten damals ja mal im Minenstreifen liegen können und hoffen, das der Typ im Turm nicht auf seinen Befehl, sondern auf sein Gewissen hört und nicht schiesst. Hoffen das die anderen es auch schaffen und das da nicht noch eine Mine irgendwo vor Dir liegt, bis Du den Wald erreichst.

Aber spiel Du ruhig …

Wir reden über ein Spiel.
Jeder, der hier über das Game diskutieren will, sollte hier einen Punkt machen können :roll: .

Du hast in diesem Post sachlich NIX gebracht, was z.B. erklärt, warum 2.WK Opfer weniger Wert sind.
Du gehst schlicht und einfach an das Thema zu emotional ran (persönliche Erlebnisse?).
Sowas macht eine Diskussion sinloss. Und ich werde auf eine potenzielle Antwort von dir nicht mehr eingehen, da ich deine Position kenne und wegen deiner emotionalen Denkweise, jede Art von Argumenten einfach abprallen wie bei einem überzeugtem Idealisten.

Wir reden über ein „Spiel“, das Umstände beschreibt, deren Überwindung heute noch einige ihre Mitbürgerschaft verdanken.

Das ist mir als ehemaliger DDR-Bürger bewusst :roll: Allerdings habe ich gerlernt, zwischen Realität und Pixeln zu unterscheiden.

Leute wie Du hätten damals ja mal im Minenstreifen liegen können und hoffen, das der Typ im Turm nicht auf seinen Befehl, sondern auf sein Gewissen hört und nicht schiesst. Hoffen das die anderen es auch schaffen und das da nicht noch eine Mine irgendwo vor Dir liegt, bis Du den Wald erreichst.

Oh Gott, Rising of the Mauer-Keule. Argumentationswert dieser Sätze = 0.

Und wenn Du unbedingt „Spiele“ auzählen willst, in denen die Tötung von Soldaten Punkte bringt … bitte.

Alleine schon dass du Spiele in Anführungszeichen setzt, spricht Bände :roll: In „Panzerschlacht“ (kam auch mal in einer Folge vor) gehts auch darum den Gegner zu vernichten. Skandal: Nö. Das selbe as PC-Spiel: SKANDAL!
Was wohl passiert wenn jemand das Mauergame als Brettspiel rausbringt?

Aber mal ein wirklich gutgemeinter Rat: Beschäftige dich mit dem Thema, und lerne Bits und Bytes von der Realität zu trennen. Das kannst du offenbar nicht, sonst würdest du nicht so emotional „argumentieren“. Und was ist das bitte für ein Argument? „Wenn du unbedingt Spiele aufzählen möchtest“? Sagmal, du WILLST überhaupt nicht sachlich diskutieren, denn meine „Aufzählung“ so selten dämlich aus dem Sinn zu reißen und das Argument dahinter schlicht zu ignorieren kann kein Versehen sein.

Weiterhin ist das einzigste was an dem Spiel kritisiert wird, die Mauer als Schauplatz, und das ist alles worauf sich die Kritik an dem Game stützt.
Wäre die Mauer ein Plasmawall, die Grenzsoldaten Sturmtruppen, und die Zivilisten Rebellentruppen aus Star Wars würde sich keine Socke drüber aufregen, auch wenn das Spiel selbst 1:1 das gleiche wäre.

Aber spiel Du ruhig …

Oh man, da hat wohl jemand die Warnung vor dem Spoiler nicht beachtet, und/oder keine gute Selbsteinschätzung :wink:

Aber Respekt. Ein ganzer Post ohne Argumente. Kenn ich sonst nur von VTs oder Hobby-Missionaren.

Nur irgendwie bedauerlich … da will man, so selten man im Forum ist, mal ne sachliche Diskusssion und ZACK:
Gleich die erste Reaktion ein Totschlagargument. Und das von einem Mod, auweia…