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Geschäftspraktiken in der Videospielindustrie

Mal ein unpolitisches Thema… Aufhänger ist die aktuelle Praxis von Electronic Arts im Bezug auf Star Wars Battlefront II (2017). Einleitung liefert dieses Video:

//youtu.be/4PtNBUpBxUE

Die Videospielbranche wird jedes Jahr maßloser und respektloser ihren Kunden gegenüber. Gegen Millionenumsätze stehen Micro-Transaktionen, Ingame-Shops zur Freischaltung von eigentlich bereits erworbenen digitalen Gütern, Glücksspiel in Form von Lootcrates… Es ist schlicht und einfach durch nichts gerechtfertigt, die Einnahmen beim Verkauf von Spielen nicht etwa in die Entwicklung und Betreuung des Produktes zu investieren, sondern mit aufgezwungenen und zumeist produktschädlichen Systemen wie Ingame-Shops zusätzlich jeden Cent aus der Fanbasis herausquetschen zu wollen. Das ist nicht mehr akzeptabel und es muss jetzt mal langsam auch bei den Spielern ankommen, dass die Unterstützung dieser Geschäftspraktiken letztendlich nur zu immer neuen Grenzüberschreitungen führen wird, wenn man den Publishern nicht mal langsam diese Grenzen auch aufzeigt. Und zwar nicht durch Shitstorms auf Twitter, sondern durch Reduktion der Absätze.

Jetzt auf berechtigte Kritik zu reagieren und - man kann es nicht anders sagen - den Kunden verarschen zu wollen, indem man nicht nur die Kosten für freischaltbaren aber bereits eigentlich sowieso mit 60-70 Euro Preis bezahlten(!) Content um 75% reduziert, sondern gleichzeitig auch die Währung bzw. Belohnungen abzuwerten, ist eine absolute Frechheit.

Das ist ungefähr so, als würde ich eine Waschmaschine erwerben, bei mir zuhause aufstellen und für jeden Waschgang nochmal einen Euro extra bezahlen müssen.

Was haltet ihr davon? Wie weit wird man es noch treiben, bis es der Kundschaft wirklich mal reicht und das auch in den Absätzen erkennbar ist?

Edit: Für ein paar Fakten, auf Reddit hat man mal ausgerechnet, dass die Freischaltung aller Inhalte im Spiel rund 4500 Stunden oder auch 2100 Dollar kosten würde.

Machen das die Publisher, weil sie die Kunden gängeln wollen oder weil es sich finanziell lohnt? Na? Siehste, sind die Gamer selber Schuld, gibts auch kein Mitleid von mir.

ExtraKlaus, pochst Du nicht sonst immer so auf die Eigenverantwortung der Menschen? Dann sei doch einfach konsequent und hake das Thema mit dem Kommentar “Selber Schuld” ab. Ferner gibt es durchaus noch Publisher und Entwickler, die sich sauber verhalten, zum Beispiel Nintendo. Dass EA oder Ubisoft Blödsinn treiben, ist doch nun wirklich nichts Neues.

Naja, es gibt da ja unterschiedliche Narrative, die man zumindest diskutieren könnte. Es gibt ja zum Beispiel Menschen, die glauben, dass sich Videospiele heute nicht mehr ohne diese Nach-Monetarisierung finanzieren könnten. Also das sich das Spiel im Grunde nicht mehr am Point of Sale rentiert, sondern man auf die Microtransaktionen und die Whales angewiesen ist, die bereits sind lächerlich hohe Beträge für Dinge zu bezahlen, die sie bereits als Vollpreistitel bezahlt haben.

Angesichts der Absatzmärkte und Verkaufszahlen ist dieses Argument für mich mindestens fragwürdig. Ja, Videospiele sind teurer geworden, ja, der konsistente Support von Spielen wie z.b. GTA Online von Rockstar macht wahrscheinlich finanziell nur durch diese Finanzierung über den gesamten Produktzirkel Sinn. Und ja, als Online-Spiel wie Battlefront muss man auch operative Kosten einrechnen, aber das ging früher auch über DLCs, Erweiterungen und so weiter.

Das würde ich halt gerne mal diskutieren, bevor wir uns mit “Sind die doofen Gamer halt schuld, weil die Schafe fressen, was ihnen vor die Füße geworfen wird” meiner Meinung nach etwas einfach aus der Affäre ziehen.

Da ich nach wie vor ein begeisterter Gamer bin und momentan meine Stunden in AC:Origins versenke, wo Ubisoft zwar auch mit einem Bezahlsystem aufwartet, mich aber auch nicht eine Sekunde dazu nötigt (nicht wie in anderen Spielen der Reihe), habe ich ein erhöhtes Interesse daran, dass sich solche Geschäftspraktiken wie von EA nicht weiter ausbreiten und man darüber mal spricht, abseits von Shitstorms und Twitter-Trollereien.

Finds etwas billig, sich mit “Sind halt die Spieler schuld shrug” rauszureden, wenn man zumindest noch aktuelle Spiele konsumiert - was ich halt mache. Wer sich sowieso schon aus der ganzen Branche quasi rausgezogen hat, kann da meiner Meinung nach sowieso nur von oben herab urteilen.

Und Nintendo ist keinesfalls so unschuldig, dass man deren Praktiken nicht auch gleich mitthematisieren könnte. EA sollte wegen der Aktualität nur als Aufhänger dienen.

ExtraKlaus, pochst Du nicht sonst immer so auf die Eigenverantwortung der Menschen? Dann sei doch einfach konsequent und hake das Thema mit dem Kommentar “Selber Schuld” ab.

Ja, auf die Eigenverantwortung des Individuums, hier ist aber ein kollektivistischer Ansatz sinnvoller. Außerdem ist das ganze Thema ja etwas vielschichtiger, wenn man sich mit der Diskussion auseinandersetzt. Da gibt es eben momentan nicht nur die “konsumierenden Schlafschafe” und die “rebellierenden Spieler” wie mich, die das erkennen und kritisieren, sondern eben auch Graubereiche von Leuten, die prinzipiell schon Praktiken wie Lootcrates verteidigen und wie oben bereits angesprochen es auf die erhöhten Produktionskosten schieben.

[QUOTE=ExtraKlaus;499170]Finds etwas billig, sich mit “Sind halt die Spieler schuld shrug” rauszureden, wenn man zumindest noch aktuelle Spiele konsumiert - was ich halt mache. Wer sich sowieso schon aus der ganzen Branche quasi rausgezogen hat, kann da meiner Meinung nach sowieso nur von oben herab urteilen. [/QUOTE]

Bin noch mitten drin in der Materie und es juckt mich trotzdem nicht. Ich muss diesen Lootboxen kram doch nicht kaufen und die, die das kaufen, sind auch die, die all die Jahre irgendwelche Kostümpacks o.ä. gekauft haben. Was soll ich denn machen, mich groß mokieren und zum Boykott aufrufen? Ja ne, ist klar.

Sicher ist es ärgerlich, wenn ein Spiel durch Lootboxen o.ä. zerstört wird und man im Prinzip dazu genötigt wird diese zu kaufen, weil man mit den gegebenen Mittel kaum oder gar nicht alles erreichen kann, wenn man nur ganz normal spielt. Aber auch da kann ich für mich persönlich entscheiden, ob ich so ein Spiel/so einen Publisher weiter unterstützen möchte oder auf den Kauf verzichte. Zum Glück sind die meisten Lootbox-System fair gestaltet.

Vermutlich sind das jetzt nur alle die frustrierten Gamer, die früher bei Diablo und co unzählige Stunden sinnlos vor sich hingrinden mussten und jetzt kann sich jeder Depp einen begehrten Gegenstand (meist mit etwas Glück) kaufen ohne 100h und mehr in ein Spiel zu investieren :voegsm:

That’s Capitalism for ya
[SPOILER]
//youtu.be/TQsc14gDPbk

//youtu.be/NLDid1UNyg8
[/SPOILER]
Interessant, daß dessen Flaws einigen Leuten erst bei solchen Banalitäten wie Videospielen auffallen :mrgreen:

[QUOTE=Naked Snake;499187]Bin noch mitten drin in der Materie und es juckt mich trotzdem nicht. Ich muss diesen Lootboxen kram doch nicht kaufen und die, die das kaufen, sind auch die, die all die Jahre irgendwelche Kostümpacks o.ä. gekauft haben. Was soll ich denn machen, mich groß mokieren und zum Boykott aufrufen? Ja ne, ist klar.
[/QUOTE]

Naja es ist ja schon ein großer Unterschied, ob ich Micropayments für die “Zeitersparnis” einsetze (auch wenn ich den Sinn nicht ganz verstehe, warum man dann überhaupt Videospiele spielt aber gut), oder ob die Progression hinter einem komplett künstlich aufgesetztem System verschwindet. Das ist in meinen Augen eine völlig neue Grenzüberschreitung und stellt daher im Grunde die Etablierung eines Free-to-Play-Systems in einem Vollpreistitel dar.

Ich habe nicht nicht-invasiven Systemen ja auch kein Problem und man kann die Produkte auch einfach boykottieren, um ein Umdenken zu erwirken (solange die Leute das aber wie blöde trotzdem kaufen, wird das sich nicht ändern), dummerweise fliegen bei einem wirtschaftlichen Flop bei EA ja immer erst die Studios und nicht etwa die Konzernspitze. Ich frage mich einfach mittlerweile, was der nächste Schritt sein soll. Gehen wir wieder zurück in die Spielhallen-Ära und ich bezahle bald zusätzlich zu meinem 60 Euro Game noch 1 Euro pro Level?

Es ist einfach hier das Problem, dass die Art des Produktes so einzigartig ist, dass solche Geschäftspraktiken offensichtlich funktionieren. Es wird mir aber einfach nicht klar, warum sich nicht mehr Menschen gegen mittlerweile so offenkundig dreiste Praktiken zur Wehr setzen. Aber vielleicht liegt es auch an der Unreife der Kernzielgruppe.

Es mag bei Item-basierten Systemen durchaus sinnig und auch nicht spielzerstörend sein, aber bei einem Multiplayer-Shooter und Freischaltungen von nicht irgendwie der einen Superwaffe sondern von signifikanten Spielinhalten, die man aber schon bezahlt hat, das hat für mich einfach eine ganz andere Qualität erreicht.

Wenn einfach der Benefit sichtbar wäre, wenn das Geld daraus in kontinuierlichen Support fließen würde und eben neue Dinge davon entwickelt werden, aber nicht das Fortschrittsystem so in Ketten gelegt werden würde, wäre das was ganz anderes. Ich verstehe ja die prinzipielle Problematik auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus, Entwicklung wird teurer, größer, komplexer, allgemein aufwändiger, die Qualität steigt eigentlich auch durchgehend, es muss Marketing-Budget abgezogen werden, operative Kosten, etc. Aber bei den Umsätzen kann mir keiner erzählen, dass sich nur durch Micropayments überhaupt die Existenz des Spieles lohnen würde. Die Investitionen holen die Publisher ja tausendfach wieder rein überwiegend.

[QUOTE=ExtraKlaus;499194]Es mag bei Item-basierten Systemen durchaus sinnig und auch nicht spielzerstörend sein, aber bei einem Multiplayer-Shooter und Freischaltungen von nicht irgendwie der einen Superwaffe sondern von signifikanten Spielinhalten, die man aber schon bezahlt hat, das hat für mich einfach eine ganz andere Qualität erreicht.[/QUOTE]

Was hast du denn immer mit deinen “Inhalte, die schon bezahlt wurden”? Erkläre mir das mal bitte, weil ich bei Battlefront jetzt nicht drin stecke. Früher haben sich die Leute auch aufgeregt, wenn der vermeintliche Bonus-Inhalt/DLC/what ever schon auf Disc war und nur noch per bezahlen freigeschaltet werden musste. Da hat man den Inhalt quasi auch schon mitbezahlt :wink:

Ich verstehe auch nicht, wieso du dich nur auf EA versteifst. War es nicht Activision, die zuletzt ein Patent (oder waren es sogar zwei?) für ein Lootbox-System erhalten haben, welches sie natürlich NIE einsetzen wollen?!

Vor Jahren fiel plötzlich den Publishern auf, dass Spieler in F2P-Games mehr Geld investieren als was durchschnittlich ein Vollpreistitel kostet und da war mir schon klar, dass die Lunte gerochen haben. Die Entwicklung zum jetzigen Stand der Dinge ging zwar schleichend voran, aber war nicht unvorhersehbar. Wäre ich EA-Aktionär, dann würde ich in die Hände klatschen, alle anderen tun jetzt aber so als würde man aus heiterem Himmel abgezockt.

Interessant auch dein sarkastischen Einwand, dass man für jedes Level 1€ zusätzlich zahlen soll, um es spielen zu könne. War doch bereits vor Jahren die Idee geboren komplette Spiele nur Stück für Stück zu verkaufen. Das hätte auch ein Fass ohne Boden werden können. Hat sich zum Glück nie durchgesetzt, außer bei den Spielen von Telltale usw., aber da sind die Preise für den Season Pass ja moderat.

Für mich persönlich sind irgendwelche Day1-Patches der größere Ärger. Kaufst dir ein Spiel und musst erst mal stundenlang (je nach Leitung) einen mehrere GB großen Patch laden. Da bekomm ich jedes mal das blanke kotzen. Wobei da PC-Spieler noch beschissener dran sind. Da könnten die auch wieder Disketten verkaufen, wenn man sich eh das ganze Spiel runterladen muss.

Äh nein?!

Ich habe hier ne WiiU stehen und werde mir die Switch aus Protest heraus nicht kaufen:

  1. Ist das Gerät zwar Wii-U-Kompatibel, allerdings muss ich mir alle Spiele als Download-Spiele neu kaufen. Warum wird nicht ein DVD/Blu-Ray-Laufwerk als zusätzliches Equipment verkauft, mit dem ich meine WiiU-Datenträger weiter verwenden kann?

  2. Kann ich mein Nintendo-Konto aus WiiU und 3DS-Tagen nicht auf der Switch weiter verwenden: Ich müsste mir ein neues Nintendo-Konto anlegen und meine ganzen Virtual Console-Klassiker (Super Mario-Spiele, Super Castlevania IV, usw.) alle nochmal besorgen. Zum. gleichen. Preis.

Solange Nintendo sich nicht wieder in Richtung Kunde bewegt, wird die Switch von mir komplett boykottiert.

Dass EA oder Ubisoft Blödsinn treiben, ist doch nun wirklich nichts Neues.

Ja und Nein.

Beide Unternehmen gehören nicht ohne Grund zu den Global Playern im Markt - selbst Activision-Blizzard springt immer mehr auf die Microtransaction-Schiene (Hearthstone und Overwatch sind da bekannte Vertreter).

Der Kunde zahlt, also warum sollten die Publisher das nicht nutzen? Ich für meinen Teil warte bei EA- und Ubisoft-Titeln für gewöhnlich bis die GotY-Edition rauskommt, da steckt dann normalerweise der wichtigste Content mit drin. Wer früher zocken will, muss halt tiefer in die Tasche greifen.

Wenn du Vollpreis-Titel ohne MT willst, da findest du aber auch immer was. Schau dich mal auf www.gog.com um. Da isses sogar komplett DRM-frei

Gruß Ronny

[QUOTE=rldml;499202]

  1. Ist das Gerät zwar Wii-U-Kompatibel, allerdings muss ich mir alle Spiele als Download-Spiele neu kaufen. Warum wird nicht ein DVD/Blu-Ray-Laufwerk als zusätzliches Equipment verkauft, mit dem ich meine WiiU-Datenträger weiter verwenden kann?
    [/QUOTE]

Ähm, in welcher Traumwelt bitte ist die Switch Wii-U-Kompatibel?

[post=499202]@rldml[/post]

  1. Ist das Gerät zwar Wii-U-Kompatibel, allerdings muss ich mir alle Spiele als Download-Spiele neu kaufen. Warum wird nicht ein DVD/Blu-Ray-Laufwerk als zusätzliches Equipment verkauft, mit dem ich meine WiiU-Datenträger weiter verwenden kann?

Soso: Binaries für eine PowerPC-Architektur sind also ohne weiteres nativ auf einem ARM-System lauffähig?

  1. Kann ich mein Nintendo-Konto aus WiiU und 3DS-Tagen nicht auf der Switch weiter verwenden: Ich müsste mir ein neues Nintendo-Konto anlegen und meine ganzen Virtual Console-Klassiker (Super Mario-Spiele, Super Castlevania IV, usw.) alle nochmal besorgen. Zum. gleichen. Preis.

Zunächst einmal wurde noch kein neues Retro-Programm als Ersatz für die Virtual Console vorgestellt. Dann greift natürlich wieder Punkt 1: Die Emulatoren für die Wii U sind nicht nativ lauffähig auf der Switch, entsprechend muss hier erst noch einiges an Entwicklungsarbeit geleistet werden. Auch das Online-System ist noch nicht völlig ausgereift.

Die Möglichkeit, bereits gekaufte Spiele auch auf dem neuen System nutzen zu können wäre natürlich schön, entspricht aber keinesfalls der Norm und widerspricht sogar gesunden marktwirtschaftlichen Prinzipien. In diesem Thread geht es aber nicht um zusätzlichen Service und Kundenfreundlichkeit, sondern um Abzocke.

[QUOTE=Rynam;499205]Ähm, in welcher Traumwelt bitte ist die Switch Wii-U-Kompatibel?[/QUOTE]

Das war eigentlich eine Ansage im Vorfeld, aufgrund des Umstands, das sie die Mario Kart-Version der Wii U für die Switch angekündigt haben. Damals sah das so aus, dass die Switch abwärtskompatibel wäre und es nur am optischen Laufwerk scheitert.

Nintendo hat das vor Release meines Wissens nach auch nicht ausdrücklich dementiert, sondern (wenn man mal die per Google gefundenen Artikel als Basis nimmt) erst mit/nach dem Release.

Als Nintendo Ende 2016 erklärt hat, dass man die erworbenen Virtual-Console-Titel aus seinem alten Konto nicht mit auf die Switch nehmen kann (und sich diese stattdessen bei Verfügbarkeit halt neu kaufen müsste), habe ich aufgehört mich auf dem Stand zu halten.

Gruß Ronny

      • Aktualisiert - - -

Das mag sein, wird aber kommen.

Dann greift natürlich wieder Punkt 1: Die Emulatoren für die Wii U sind nicht nativ lauffähig auf der Switch, entsprechend muss hier erst noch einiges an Entwicklungsarbeit geleistet werden. Auch das Online-System ist noch nicht völlig ausgereift.

Du kaufst auch gar nicht die Emulatoren, sondern die Titel selbst. Wenn ich ein Super Mario Bros. kaufe und das mit meinem Nintendo-Konto verknüpft ist, dann erwarte ich, dass Spiel auf jeder Konsole spielen zu können, das die Anmeldung mit meinem Nintendo-Konto erlaubt und zugleich das Spiel für die jeweilige Konsole verfügbar ist.

Dem hat Nintendo aber den Riegel vorgeschoben, in dem sie klar gesagt haben, dass du für die Switch ein neues Konto machen musst. Selbst WENN die später also die ganzen Klassikern anbieten, wirst du trotzdem nochmal in die Tasche greifen müssen.

Und ab dem Punkt ist es nicht akzeptabel.

Für mich ist es das gleiche, als wenn Steam, UPlay oder Origin dir bei einem PC-Wechsel die Library leer macht und du dir jeden Titel neu besorgen müsstest.

Gruß Ronny

      • Aktualisiert - - -

Unterschiedliche Konten:

Nintendo Network ID is dying an early death, it seems. Although Nintendo Network IDs remain a viable option for logging into Nintendo Accounts, the service was born and will die with the Wii U and Nintendo 3DS.

Anyone who still uses those consoles on the regular should keep tabs on their Nintendo Network ID logins, though. Making a Nintendo Network ID requires having a Wii U or 3DS handy, as the only way to make one is to do so natively on the platform.

The Nintendo Network ID works very similarly to the Nintendo Account: It’s needed to get into online multiplayer and the eShop. Nintendo explained the difference between the two on its support page, [B]which boils down to platforms[/B]. The Network ID is specifically for Wii U and 3DS functions, while the Nintendo Account was designed with the company’s future in mind.

Du nimmst (außer deinem eCoins/Cash-Geraffel) nix mit in den Nintendo-Account

[QUOTE=Naked Snake;499197]Was hast du denn immer mit deinen “Inhalte, die schon bezahlt wurden”? Erkläre mir das mal bitte, weil ich bei Battlefront jetzt nicht drin stecke. Früher haben sich die Leute auch aufgeregt, wenn der vermeintliche Bonus-Inhalt/DLC/what ever schon auf Disc war und nur noch per bezahlen freigeschaltet werden musste. Da hat man den Inhalt quasi auch schon mitbezahlt
[/QUOTE]

Also, es gibt ja einen klaren Unterschied zwischen DLC und Bonusinhalten. Zum Beispiel war die Diskussion ja groß, als man Teile des DLC für Mass Effect 3 auf der Disc gefunden hat, ein DLC, das OFFENKUNDIG aus dem Hauptspiel entfernt und abgetrennt wurde, um es getrennt zu verkaufen. Hier bei Battlefront sieht es aber so aus, dass die normalen Inhalte schon hinter der Pay-2-Win-Schranke stehen: Es gibt pro Klasse 4 Waffen, davon ist jeweils 1 am Anfang freigeschaltet. Der Rest muss freigespielt werden. Durch das Spielen erhält man Credits, die in die Lootboxen investiert werden müssen. Nach Zufallsprinzip schaltet man damit Scraps (also die Echtgeld-Währung) frei, die in die Freischaltung von Charakteren und Waffen investiert werden muss. Problem: Der gesamte Spielfortschritt ist an dieses System gebunden, es ist eben kein nettes Extra wie “Zeitersparnisse” oder “mega imba superwaffe” sondern es sind Kerninhalte des Spiels, die man mit dem Vollpreis schon bezahlt hat. Das kann man bei F2P-Spielen machen, aber doch nicht bei einem Vollpreis-Retailtitel.

Es gibt abseits dessen keine natürliche Progression durch das Spiel, weder durch Levelaufstieg noch anderes. Das ist ja so, als würdest du in einem Rollenspiel random Level-Ups durch Lootcrates bekommen. Macht das Spiel einfach kaputt.

Sorry, sehe da jetzt immer noch nicht das große Problem oder ich übersehe was, aber im Prinzip erhalte ich per Zufallsprinzip Scrapes, die ich in Ausrüstung stecken kann. Da erkenne ich jetzt erst mal noch keinen Unterschied zu bspw. irgendwelchen RPGs, wo die Droperate bestimmt, welche Ausrüstung ich bekomme und je besser die Ausrüstung, desto geringer die Chance, dass ich sie erhalte., ergo muss ich mehr Zeit investieren, um begehrte Ausrüstung zu erhalten, die bereits im Spiel ist und für die ich bezahlt habe. Einziger Unterschied, man gibt den Spielern jetzt die Möglichkeit sich Scrapes zu kaufen und somit mit weniger Zeitaufwand direkt an die bessere Ausrüstung zu kommen.

Das allein, also das MT-System, ist immer noch nicht kritikwürdig, solange man ohne die MT immer noch in einer angemessenen Zeit sich seine Ausrüstung freischalten kann. Stehen und fallen tut das ganze aber mit dem Balancing- und Lobbysystem. Werde ich permanent in Lobbies gesteckt, wo Leute mit besserer Ausrüstung rumrennen und die so Overpowerd sind, dass ich keine Chance gegen die habe, dann ist das natürlich Mist. Per se macht bessere Ausrüstung aber noch keinen besseren Spieler aus dir.

Unterm Strich ist das Thema also so vielschichtig, dass man da keine pauschalen Aussagen treffen kann.

Zur sache mit Star Wars. Disney wurde da wohl wütend genug auf EA und Microtransaktionen fliegen nu wohl raus vorerst. :3

[QUOTE=Rynam;499274]Disney wurde da wohl wütend genug auf EA[/QUOTE]

Lese ich da zwar nicht raus, aber der Thread kann zu. Ist alles halb so wild und man rudert zurück.

Diablo, ich danke dir und den Neidhammeln von Gamern, die endlich gemerkt haben, dass sie seit 20 Jahren verarscht werden.

Last week, Belgium’s Gaming Commission announced that it had launched an investigation into whether the loot boxes available for purchase in games like Overwatch and Star Wars Battlefront 2 constitute a form of gambling. Today, VTM News reported that the ruling is in, and the answer is yes.

The Google translation is a little sloppy, as usual, but the message is clear enough. “The mixing of money and addiction is gambling,” the Gaming Commission declared. Belgium’s Minister of Justice Koen Geens also weighed in, saying, “Mixing gambling and gaming, especially at a young age, is dangerous for the mental health of the child.”

Geens, according to the report, wants to ban in-game purchases outright, and not just in Belgium: He said the process will take time, “because we have to go to Europe. We will certainly try to ban it.”

And now, things will start to get interesting. I’ve reached out to the Gaming Commission for more information, and will update if I receive a reply.
:>

[QUOTE=Naked Snake;499279]Lese ich da zwar nicht raus, aber der Thread kann zu.[/QUOTE]
Ich würd die Lootkiste nicht ganz so schnell dichtmachen :wink:

[QUOTE=Rynam;499205]Ähm, in welcher Traumwelt bitte ist die Switch Wii-U-Kompatibel?[/QUOTE]

Das wüsste ich auch sehr gerne-das einzige was es gibt sind Neuauflagen zweier Wii U spiele für die Switch in Deluxe Version-die DLCs die es Ursprünglich auf der Wii u gab sind darin enthalten, und es ist absolut Logisch von Nintendo-DENN: Da sich die Wii U schlecht verkauft hat kann man davon ausgehen dass die meisten Switch Käufer die Ursprünglichen versionen von Mario Kart 8 und Pokemon Tekken NICHT gespielt haben: Also gibt Nintendo Switch Spielern die die Wii u nicht hatten zwei Topspiele dieser Konmsole zu kaufen ohne die vorherige konsole kaufen zu müssen-und Übrigens sind die Server für die Wii U spiele dank des fast Null Kosten verursachenden peer to Peer Systems immer noch Online. Aber wisst ihr, die Diskussion mit den Grafik Fanatikern spare ich mir ohnehin bereits seit jahren

      • Aktualisiert - - -

ich denke eh, da spricht der Neid der Supercoolen PS4 und Xboxone Spieler, die ja immer sagen Scheiß nintendo, scheiß Kinderkram-wer für einen DLC bei hyrule Warriors bezahlte bekam für 20 Euro mal eben 20 zusätzliche Spielstunden-dafür kriegt man auf Call of Duty eine Map und zwei Waffen
Und bei Mario Kart 8 durfte man auch weiterhin online spielen auch ohne den kauf des DLCs, der-zur erinnerung-16 neue Strecken und 6 neue Fahrer enthielt-für 17 Euro praktisch ein komplett zusätzliches spielt(16 strecken war früher der Standard bei Mario kart)
Wir wissen ja wie das bei EA gehandhabt wird.

Also Grafikfetischisten: Mosert weiterhin über Kinderkram und so einen Blödsinn, das interessiert mich so viel wie die tatsache das Barack Obama zum McDonalds geht-Ich bin Nintendo Jünger, ich bin Stolz darauf und habe mit Nintendos Spielen weiterhin vor allem eins:
SPAß!

Sehe hier keinen, der Nintendo gedisst hat. Die Konsolen oder besser gesagt die Spiele interessieren mich persönlich aber kaum noch. Beim N64 Mini könnte ich aber schwach werden, aber nur, wenn Mario 64 dabei ist :voegsm: