@DeanStag Also hier mal wie angekündigt zwei Beispiele über wirklich versteckte Kosten beim Kauf in ausländischen Shops.
Beispiel 1: Ich bestelle etwas bei gamestop.com, diese versenden von vornherein mit UPS. Läuft alles dufte, nach 2 Tage steht der UPS-Fahrer bereits vor meiner Tür. Dieser möchte nun Geld von mir und zwar deutlich mehr als man erwarten könnte. Er verlangt nicht nur die Einfuhrabgaben von mir, sondern auch eine komische Gebühr in Höhe von (damals) 10,75€. Dazu später mehr. Man muss den UPS-Fahrer bezahlen, ansonsten bekommt man sein Paket nicht, eine andere Möglichkeit existiert nicht.
Beispiel 2: Ich bestelle etwas bei amazon.ca und wähle Standard Shipping, also die Bummelpost. Ob mein Paket beim Zoll landet ist in dem Fall mehr oder weniger Zufall. Ungefragt bekomm ich aber von Amazon kostenlos ein Upgrade auf das teurere Expedited Shipping. Ein Grund zur Freude? Nein! Bedeutet dies doch den Versand mit UPS, eine definitive Verzollung meiner Waren und wieder dieser sonderbaren Gebühr von 10,75€.
Was ist hier passiert? Um den Versandprozess zu beschleunigen verzollt UPS generell die Ware für den Empfänger. Verlangt für diesen Service aber eine sogenannte Vorlagepauschale in Höhe von (damals) 10,75€. Nur wird das natürlich nirgends auf den Websites der Shops angegeben, dass diese Gebühr zusätzlich anfällt. Das Problem dabei, weder habe ich UPS mit dieser Dienstleistung beauftragt, noch bin ich als Empfänger Vertragspartner von UPS. Also wird diese Gebühr völlig zu unrecht verlangt, was übrigens auch durchaus die Verbraucherschutztentrale so sieht und nicht nur UPS verlangt die Vorlagepauschale, auch DHL (Express) und co. Der Witz an der Sache, 2 Wochen nachdem man dem UPS-Fahrer bezahlt hat kommt ein Brief, darin befindet sich die Rechnung und, jetzt kommts, eine Verzollungsvollmacht, die man unterschrieben an UPS zurückschicken soll. Man soll also hinterher auch noch eine Dienstleistung legitimieren, die man nie gewünscht hat und bereits zwangsweise bezahlen musste.
Jetzt ist es so, dass ich bereits vorher wusste, dass UPS diese Gebühr von mir haben will und ich auch wusste, dass Amazon mir ein Versandupgrade spendieren wird. Im ersten Beispiel schrieb ich die entsprechende Abteilung von UPS an und wollte mein Geld zurück. Kam nie eine Antwort. Im zweiten Beispiel kontaktierte ich den kanadischen Kundenservice von Amazon und bekam die 10,75€ erstattet, aber auch das wusste ich schon vorher 
Ich bezweifle aber mal ganz stark, dass der kleine asiatische Wish-Händler mit UPS oder DHL oder der gleichen verschickt, womit nur die üblichen Einfuhrabgaben anfallen dürften und da kann man schon erwarten, dass man sich also Kunde vor einem Import darüber informiert. Von versteckten Kosten kann man da meiner Meinung nach absolut nicht sprechen. Damit wäre ein weiterer Kritikpunkt in deinem Beitrag für mich hinfällig.
Hier wäre Potenzial gewesen auch mal im Detail darauf einzugehen, welche Kosten denn noch zusätzlich anfallen könnten. Auch würde ich vermuten, dass viele angeblich nie angekommen Sendungen einfach nur etwas länger unterwegs waren. Das dauert aus Asien auch gerne mal Monate. Könnte ich jetzt auch erklären wieso.
Das einzige was bleibt ist natürlich die oft schlechte Qualität und die windigen Händler bei Wish. Aber ich bin bspw. überzeugt davon, dass der Smart Ring genau das macht, was auf dem Foto zu sehen ist. Nämlich ein Bild einer Bedienoberfläche auf kurze Distanz zu projizieren. Insofern nichts anderes in der Produktbeschreibung steht, sehe ich hier keinen ■■■■■■.
Lange Rede, kurzer Sinn. Bei deinem Beitrag wäre mehr drin gewesen.
EDIT: Auch deine Behauptung, dass auf der Website von Wish nicht auf zusätzliche Kosten hingewiesen wird ist mit Blick auf die Nutzungsbedingungen schlichtweg falsch.
Zitat: „Wenn die Händler ihren Sitz andernorts haben, kann dies Einfluss auf Steuern, Zollgebühren oder die Geltung von Verbraucherschutz- und Datenschutzregelungen haben.“