Das ist vergleichbar mit: „Obama ist der erste Neger-Präsident der USA- aber er mag das Wort nicht“. Ach, wirklich?! Manche Wörter nutzt man aus bestimmten Gründen nicht mehr. Manche, weil sie zum Symbol der Diskriminierung wurden, manche, wie „taubstumm“, auch weil sie einfach inkorrekt sind.
Ich habe mich sehr über den Clip gefreut, würde dem aber eine andere Erklärung geben: Gehörlose/Taube sind nicht unbedingt nicht stumm, weil sie Laute produzieren können. Grob trifft das zu, und viele Gehörlose können sich auch gut in Lautsprache unterhalten.Die meisten Gehörlosen haben jedoch eine andere Muttersprache: eine Gebärdensprache. Gebärdensprachen sind natürlich entstandene Sprachen (darum nicht international), die zwar mit ihren wenigen hundert Jahren noch recht jung, jedoch normale Sprachen sind.
Die meisten Phänomene in Gebärdensprachen lassen sich in Lautsprachen auch finden. Man hat eine Grammatik, wie man sie auch von Lautsprachen kennt. Man bildet Sätze mit Subjekt-Objekt-Verb, hat kongruente Verben usw.
Es lässt sich alles in Gebärdensprache sagen, was man auch in Lautsprachen sagen kann, vom Smalltalk zu hochwissenschaftlichen Gesprächen. In den USA, wo Gebärdensprache viel verbreiteter ist, gibt es sogar eine reine Gebärdensprachuniversität.
Deutschland ist ein Land, das sehr an seiner Oralen Erziehung festhält. Leider. Denn für die meisten Gehörlosen ist es besser, wenn sie ersteinmal eine Sprache lernen, die für sie natürlich ist. Dann kann sich das Sprachzentrum im Gehirn vernünftig entwickeln, und die Lautsprache viel besser gelernt werden. Dementsprechend unzureichend ist häufig der Umgang mit dem Thema.
Für Interessenten habe ich ein paar Clips zusammengesucht:
Sorry, dass es so viel geworden ist Ich habe im Studium viel Kontakt mit Gebärdensprache und Gehörlosen. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, und darum habe ich mich auch sehr gefreut, dass Fernsehkritik.tv etwas Aufmerksamkeit auf das Thema geworfen hat
Sie hat sich vorführen lassen. Und für diese Vorführung danke ich Herrn Friedmann von Herzen. Auch wenn ich ihn wohl kaum als Sympathieträger durchgehen lasse.
Sie hat sich nicht vorführen lassen. Auf die Idee kann man auch wirklich nur kommen, wenn man voreingenommen ist…
Wenn die eine Seite wie hier nur schreit, bedeutet das nicht, dass sie recht hat. Es kam ja nie zu einer Diskussion. Es gab überhaupt keine Argumente, die er angehört hätte, um sie dann zu widerlegen. Er ist nicht einmal auf das eingegangen was sie gesagt hat. Böse Zungen könnten behaupten, dass er seine Argumente vorab auswendig lernt und durchquasselt egal was das Gegenüber sagt…
Herr Friedmann ist der mit Abstand schlechteste Diskutant, denn ich jemals gesehen habe und ich habe viele gesehen. Hauptsächlich weil man hier gar nicht von einer Diskussion sprechen kann, es ist eine Ein-Mann-Show, in der er abwechselnd Herr Herrmann und Frau Weisband anschreit.
Da du dich gerade erst registriert hast, gehe ich eh davon aus, dass du nur ein Troll bist. Deine bisherigen Kommentare sind einerseits sexistisch und andererseits widersprüchlich an dem Punkt, dass du den Piraten vorwirfst widerlich rechts zu sein, aber dann selbst Herr Friedmann als bösen Juden darstellst, der das Fernsehen unterwandert. Das lustige ist im übrigen, dass - was du offensichtlich nicht weißt - Frau Weisband selbst Jüdin ist. Ja, die hat bestimmt auch die Piraten unterwandert…, wie konnte den ach so rechten Piraten, dass nur passieren. :roll:
Ein kleiner Hinweis an unseren Fernsehkritiker, das war beim Beitrag über Markus Lanz, glaube ich:
Es heißt „herunterladen“ und „hochladen“.
Ich will mich ja nicht als Retter der deutschen Sprache aufspielen, aber auf diese Art kann man nach Herzenslust konjugieren, ohne bei Improvisationen wie „downgeloadet“ ins Stottern zu geraten.
Durch “drängeln” passiert gar nichts, nur durch völlig verblödete, miserable Autofahrer, welche sich nicht ans Rechtsfahrgebot halten. Diese Penner sollte man bestrafen, und nicht Leute die die Autobahn dazu nutzen wozu sie gebaut wurde: Zum schnell fahren!!!
Klassenfeind
Der Drängler gefährdet andere Autofahrer durch die Missachtung von Mindestabständen. Es ist dabei egal, ob der Fahrer vor einem nun zu langsam fährt oder nicht und ob der „Langsamfahrer“ auch durch eine eventuelle Missachtung des Rechtsfahrgebotes vielleicht ein Bussgeld verdient hat, denn das rechtfertigt immer noch keine Gefährdung von Menschenleben durch Drängler.
Ich glaube auch nicht, dass in diesem Punkt ernsthaft weiterer Diskussionsbedarf besteht - auch wenn bestimmt jeder von uns ganz tolle eigene Erlebnisse und Erfahrungen zu dem Thema hat und sie gerne niederschreiben würde.
NietzschesÜberMilski
Also ich kann auch mit Toten sprechen. Sie antworten nur seltsamerweise nicht.
World of Warcraft. Ein ein kriegstreibendes Spiel. Da schlüpfen also Spieler in mittelalterliche Heldenrollen und retten die Welt; retten Europa auch vor einem Teil der Islamisierung, in gewisser Weise. Das sind sehr kritisch zu sehende Spiele …
Ich bitte um Nachsicht für Herrn Friedman. Der alte Koksmichel ist es einfach nicht gewohnt, dass ihm Ukrainerinnen Widerworte geben, wenn er sie zu sich eingeladen hat.
Ein Drängler gefährdet niemanden. Höchstens hektische, unkontrolierte Reaktionen von völlig unfähigen Fahrzeugführern gefährden die Sicherheit im Straßenverkehr.
Aber was will man auch erwarten? Darf ja alles fahren was ein Arm und ein Bein hat.
Wer im Zustand völliger Geistesabwesenheit mit 120 auf der linken Spur fährt obwohl rechts alles frei ist, baut auch nen Unfall wenn man ihn mit der Lichthupe auf seine Dummheit hinweist. Diese reudigen Egoistenschweine.
Und was mir zum Abzockpinocchio noch einfällt: So oft, wie in den paar Minuten in der Talkshow, hat der Hot Button sonst in einem ganzen Monat nicht zugeschlagen.
Es gibt m.E. Menschen, die mit Toten sprechen können (ich persönlich habe schon Beweise dafür erhalten), dennoch muss natürlich jeder glauben, was er will. Das befähigt dich aber nicht, das generell ins Lächerliche zu ziehen. Und so kam es bei mir an…
James van Praagh ist z.B. ein beeindruckendes Medium, für Leute, die es interessiert. Die Frau, die da bei RTL war, kann aber meiner Meinung nach wirklich nix!
Meet James Randi.
Der Mann zahlt den Leuten, die behaupten mit Toten sprechen zu können (oder sonst etwas übersinnliches zu stande bringen), 1 Millionen Dollar, wenn sie dies unter wissenschaftlichen Bedingungen beweisen.
Die von dir benannte Frau möge sich doch einfach mal bei ihm melden.
Leicht verdientes Geld, oder nicht?
Höchstens hektische, unkontrolierte Reaktionen von völlig unfähigen Fahrzeugführern gefährden die Sicherheit im Straßenverkehr.
Du gibst also zu, dass es dir völlig bewusst ist, dass dein Drängeln zu unkontrollierten Reaktionen und damit zu Unfällen führen kann. Wenn du drängelst, nimmst du also schwerste Unfälle und z. B. den Tod anderer billigend in Kauf. Kommt es zum tödlichen Unfall, bist du also ein Totschläger.
Im übrigen ist die Diskussion ziemlich lächerlich: Drägler überholen rechts, fahren zu schnell, missbrauchen die Lichthupe und fahren viel zu dicht auf. Und diese Leute bezeichnen Fahrer, die mal zu langsam auf der linken Spur fahren als „unfähig“? Absurd…
Ich denke, die meinten es wirklich ernst.
Der unwissende Zuschauer würde den Witz nämlich nicht erkennen.
Ja wahrscheinlich.
Diese werden dann höchstwahrscheinlich auch noch dem nettem Herren im Anzug glauben und nun dieses Bild vom Spiel haben.
Jaja das Islamfeindliche Spiel wird es dann unter den Phoenix Zuschauern heißen…
Unglaublich, dass wenn man etwas im Fernsehen kritisiert, nicht einmal ansatzweise Recherche betrieben wird.
Wer zum Hänker kommt bitte beim Spiel „World of Warcraft“ auf die Stichworte Europa und Islam? :smt021
Ich fand deine Formulierung : „…aber manchmal habe ich das Gefühl als jüdischer Mitbürger meint er, er kann aus der Deckung schießen…“ etwas unglücklich, da Sie in meinen Augen suggeriert, jüdischen Mitbürgern wird aufgrund der Geschichte ihrer Religion, in Deutschland, mehr zugestanden als dem Rest der Bevölkerung.
Umgekehrt wird ein Schuh draus:
Weil man (der Sender / das Fernsehen) Friedmann das durchgehen lässt, wird genau die Sichtweise „jüdischen Mitbürger wird mehr zugestanden“ genährt. Dabei ist es vollkommen unabhängig, ob man einem Menschen nicht jüdischer Abstammung das ebenfalls durchgehen lassen würde.
Im Prinzip erweist Friedmann mit seinem Vorgehen dem jüdischen Ansehen in der Öffentlichkeit einen Bärendienst.
Kann der Zentralrat der Juden mitunter auch sehr gut… aber das würde jetzt das Thema sprengen.
Denn: Recht (zu etwas) haben und in der Öffentlichkeit gut dazustehen können zwei verschiedene paar Schuhe sein.
Ich bin ganz deiner Meinung, Friedmann erweist der jüdischen Gemeinde einen Bärendienst.
Aber man kann Friedmanns Verhalten mit diesem Vorurteil nur vergleichen, wenn man dieses Ressentiment bereits kennt und jeder sollte nach logischem Denken zu dem Ergebnis kommen, dass man aus dieser Einzelbetrachtung keine Schlussfolgerung auf irgendeine ominöse Gesamtheit der Juden ziehen kann.
Leider sehen viele Menschen sicher in Friedmanns Verhalten ihre Ansichten bestätigt. Trotzdem nährt Friedmann dann nur ein schon verhandenes Vorurteil.
Deshalb finde ich, mag dein Einwand pragmatisch sein und die Realität korrekt abbilden, eine Kritik an der Sendung darf er nicht sein.
Sorry, aber Friedmanns jüdische Herkunft und/oder Religion hat doch absolut nichts mit seiner Diskussion mit Weisband zu tun. Friedmann hat dort sich oder die Gruppe der Urhebervertreten vertreten, nicht die Juden und nicht Israel. Überhaupt die Erwähnung, dass er Jude ist, ist an dieser Stelle schon nutzlos.
Ja, Friedmann ist nur deswegen unerträglich, weil er ein schlechter Diskutant ist, der versucht seine Gesprächspartner dumm niederzubrüllen. Hier hat der Fernsehkritiker ja ein schönes Beispiel dafür gezeigt.
aber dann selbst Herr Friedmann als bösen Juden darstellst, der das Fernsehen unterwandert.
Wo tue ich das? Ich schreibe, dass Herr Friedmann auf die Rolle des ewigen Juden festgelegt ist. Ich schreibe nicht, dass ich ihn darauf festlege. Ganz im Gegenteil: Mich widert es an, dass es bei einer Diskussion über Friedmans Diskussionsstil keine fünf Beiträge dauert, bis seine Religion eingebracht wird: Er meine ja, sich besonders viel herausnehmen zu können ALS JUDE, er erweise ja DER JÜDISCHEN GEMEINDE einen Bärendienst. Wenn ich als Bürger der Stadt Wuppertal jetzt in meinem Auto mit Wuppertaler Kennzeichen sitze, auf der Autobahn drängle und dann beim Überholen den Mittelfinger ausfahre, erweise ich dann DER WUPPERTALER GEMEINDE einen Bärendienst? Handelt ein Jude immer auch als Jude und nie nur für sich? Muss sich DIE JÜDISCHE GEMEINDE vielleicht besser nach Sympathieträgern à la Hänschen Rosenthal umschauen, anstatt DIE DEUTSCHEN GEMEINDE mit bissigen Ekelpakete wie Friedman heimzusuchen? Um was genau zu tun?
Kann er nicht einfach nur ein, wenn man es denn so sieht, unsympathischer Moderator sein. Muss er denn immer ein unsympathischer JÜDISCHER Moderator sein?