„Woher sie diesen Stuss haben“ … komischer Wortlaut fuer eine Anwaltskanzlei.
Darüber bin ich auch gestolpert. Was für ein Anwalt schreibt denn so etwas? Ein normaler Anwalt wurde so etwas nur verklausuliert schreiben.
Ist Timo Storost wieder unter die Anwälte gegangen?
Hoffen wir mal, dass das Rueckschluesse auf die Kompetenz der Kanzlei zulaesst und dass das hier nicht Schertz Bergmann reloaded wird.
Naja, wenn selbst namhafte (wertfrei gemeint) Personen wie Maaßen diese Kanzlei bevorzugen, dann scheint fachliche Kompetenz schon vorhanden zu sein.
Aber auch der beste Anwalt kann aus einer dermaßen watteweichen Anschuldigung keine Kanonenkugel machen.
Ich denke auch mal, es wird der Gegenseite auch klar sein, dass man damit letztendlich scheitern wird.
Es geht wohl nur darum Zeit zu schinden, um den Beitrag so lange offline zu setzen wie möglich, mit der Hoffnung, dass es irgendwann nicht mehr viele interessiert.
Bin aber mal gespannt, ob der Schuss nicht nach hinten los geht.
Danke Holger.
Was ist eigtl mit den Kommentaren unter dem Video los? Ich hätte mit mehr Gegenwind von der „anderen Seite“ erwartet. Freut mich auf alle Fälle.
Ach ja bei einem Spendenaufruf (sollte es denn überhaupt nötig werden), wäre ich natürlich gerne bereit zu unterstützen.
Der Bengel lügt schon in der Videobeschreibung:

Der Anwalt meiner Ex-Frau hat seinerzeit auch reihenweise solcher hübsch formulierten Briefe geschrieben, sprich ganz so unüblich ist das auch wieder nicht
Viel schlimmer finde ich ja, dass solche Briefe immer gleich so teuer sind…
@Fernsehkritiker
Hast du eigentlich mal versucht ein Interview mit der Schule zu bekommen ?
Das Wichtigste beinah vergessen:
Tolle Aktion, Holger!

Vielleicht wurde er auch nach der 10. Klasse versetzt (in die 11.), verließ die Schule dann aber im Laufe des 11. Jahres. Ich nehme an, dass sein Gymnasium in BW ein Abitur nach 8 Jahren vorgesehen hat, die 11. Klasse also Teil der Oberstufe war. Das Verlassen nach der 11. Klasse wäre afaik nicht sonderlich ungewöhnlich, wenn ein erfolgreiches Abitur schon absehbar fraglich scheint.
Das ließe sich mit dem bekannten Interview von offenbar Februar 2016 im Einklang bringen, in welchem ja eine „Teilleistungsschwäche in Mathematik“ erwähnt wird, weswegen der „konventionelle Weg zum Journalismus“ wohl nicht funktioniere (also mit Abitur und dann Studium).
Dann hätte er auch tatsächlich kein Jahr wiederholt. Etwas schräg wäre die Aussage im Höcker-Schreiben, wonach er 10 Jahre zur Schule gegangen sei, aber wirklich falsch wäre das imho auch nicht.
Es ist sowieso fragwürdig, ob die Formulierung die Holger gewählt hat ("es müsste so sein, dass…) juristisch belangbar ist. Vermutungen kann Holger ja viele anstellen.
Ich bin kein Jurist und kenne die Rechtslage da nicht genau, aber afaik können auch Vermutungen quasi wie Tatsachenbehauptungen angesehen werden, wenn die Spekulation nicht deutlich (genug) wird oder nur eine Art Alibifunktion hätte. Beispiel: Man klatscht an einen Aussagesatz einfach ein Fragezeichen dran.
Jedenfalls frag ich mich aber auch, was für eine Relevanz das überhaupt hätte, ob jemand ein Jahr wiederholt hat oder länger an der Schule war. In dem Sinne find ich’s wiederum auch lächerlich, dass im Anwaltsschreiben von „Verdachtsberichterstattung“ die Rede ist, als ob es um eine vorgeworfene Schuld oder gar ein Verbrechen geht.
Hat Holger nicht auch ein Soziologiestudium abgebrochen? Könnte man das jetzt benutzen, um ihn (journalistisch) zu diskreditieren? Selbst wenn er mit dem eigentlichen Stoff kein Problem hätte, kann man ihm damit ja vorwerfen, dass er kein Durchhaltevermögen hätte oder sonst was.
Die Frage in einem Interview an einen 16-Jährigen, was dieser nach der Schule machen will, impliziert auch nicht unbedingt, dass dieser noch zur Schule geht.
Vielleicht geht er zur Berufsschule, und hat das nicht zu seinen zehn Regelschuljahren gezählt. Vielleicht macht er gerade ein Praktikum, vielleicht macht er gar nichts. Vielleicht wusste der Interviewer auch gar nicht, dass er vor einem halben Jahr die Schule beendet/ abgebrochen hat. Die Frage an einen 16-Jährigen, was er nach der Schule machen will, ist für mich ein Synonym zu „in welche Richtung wilst du gehen, in welcher Branche siehst du dich, was strebst du an“.
Frag den Höcker
Aber wie Holger schon gesagt hat: Man hat einfach nach Schwachstellen gesucht, damit man den teuren Fanbrief begründen kann das ist wohl eigentlich alles.
@Fernsehkritiker Wie wäre es denn, wenn du den Beitrag nochmal umschneitest und alle Kleinigkeiten die da bemängelt wurden abänderst und das dann nochmal hoch lädst. Auch mit der Anmerkung, dass beispielsweise das Foto mittlerweile verändert worden ist und und und. Ich denke, das würde hier besonders wirken, denn die Anwälte werden ja nicht mehr viel neues finden können um das verbieten zu lassen.
Und eine Frage: Soll ich die Diskussion dazu nicht vielleicht besser in einen eigenen Thread auslagern?
Und das mit der Schule verstehe ich nicht ganz.
Das wäre ein Schuldeingeständnis erster Klasse - wie komme ich dazu? Ich stehe zu dem Beitrag so wie ich ihn gemacht habe.
Um eines nochmal deutlich zu sagen: Selbstverständlich ist es überhaupt nicht schlimm oder ehrenrührig, in der Schule mal eine „Ehrenrunde“ zu drehen. Ich habe diesen Punkt nur angemerkt im Kontext, dass er offensichtlich als Jugendlicher an sich arge Probleme hatte. Und dies würde sich dann eben auch in schlechten schulischen Leistungen zeigen.
Ne ist es auch nicht. Als mit das Passierte war es das schlimmste was mir passieren konnte, doch wenn ich das mit dem notwendigen Abstand betrachte war das das beste was mit passieren konnte. Ich habe ein relativ gute Abi hingelegt, eine B.SC gemacht und bin gerade dabei einen M.A hinterherzulegen. Das hätte ich ohne die Wiederholung der Neunten Klasse vermutlich nicht geschafft. Mal davon abgesehen, dass ich in die Klasse in die ich da kam vom Wesen her besser gepasst habe. Es sind halt nicht immer die bösen „Ausländer“. Manchmal ist es der Klassenverband der nicht passt.
Ich meine ich habe mit Leuten aus meiner zweiten Neun, mit denen ich später im Chemie Leistungskurs Abi gemacht habe beispielsweise noch kurz vor Weihnachten Plätzchen gebacken. 9,5 Jahre nach dem Abi haben wir immer noch Kontakt (Jedenfalls einige, auch wenn es selten ist)
Wie läuft das nun weiter? Die ziehen die Abmahnung zurück oder das Ganze geht vor Gericht?
Entweder Holger hört von denen gar nix mehr oder die gehen vor Gericht - Ich persönlich gehe hier leider von Option 2 aus, denn wie schon von mir hier erwähnt habe ich bezüglich der Sache mit dem Foto kein gutes Gefühl, zudem geben die doch nicht einfach so von sich aus Ruhe.
Man kann die Abmahnung auch modifizieren und hinein schreiben, dass man die Kosten nicht bezahlt. Dann hätte Neverforgetniki seinen Willen, muss aber das Geld berappeln. Denke aber nicht, dass Holger das macht. Theoretisch kann ja jeder Abmahnungen verschicken und auf sein Recht pochen. Nur weil jemand einen Anwaltsbrief verschicken lässt, ist er noch lange nicht im recht. Da steht ja wirklich zum Teil Zeug drin, die kein Richter unterschreibt.