Folge 83: Das 9-Euro-Ticket - Gast: Prof. Christian Böttger

Veto Folge 83. Hier kann darüber diskutiert werden!

Das 9-Euro-Ticket wird von vielen als ein riesiger Erfolg gefeiert. Das sieht der Bahn-Experte Prof. Christian Böttger allerdings anders: Seiner Meinung nach sorgte das Ticket drei Monate lang für Chaos, die Bahn sei gar nicht auf den Ansturm vorbereitet gewesen. Eine quasi Gratismentalität hält er für grundfalsch, so löse man das Problem nicht.

1 „Gefällt mir“

Mein erster Eindruck von der Beschreibung, ohne dass ich das Video bereits geschaut habe, ist folgendes.

  1. Bahn ist selbst Schuld. Die sind im Sommer nicht auf Hitze über 25° vorbereitet und im Winter wundern die sich über Kälte…
  2. Es lässt sich immer leicht reden über Bio Einkäufe – „ach, kauf doch einfach alles Bio, Du Prolet!“, wenn man selbst genug Geld hat für so etwas. Das schließt sowas wie Bahn Tickets ein, die selbst mit Subventionen eigentlich noch viel zu teuer sind.
  3. Das 9-Euro-Ticket ist das allerbeste was in Deutschland für die Allgemeinbevölkerung seit Februar 2020 passiert ist. Das ist eigentlich unbestreitbar.
  4. Meine Erfahrung im Zug war: es war mehr oder weniger genauso voll wie vorher. Zu Stoßzeiten überfüllt, wie immer und zu ruhigen Zeiten ziemlich ruhig. Also alles wie immer. Ist der Experte überhaupt Bahn gefahren in der Zeit oder reichte der BMW/Mercedes um von außen auf die Züge zu gucken?
  5. Der größte Fehler aus meiner Sicht bei der Aktion war, dass das Ticket so extrem günstig war. Für den Zeitraum in dem man fahren durfte, hätte es auch 99€ problemlos kosten könnten. Wäre nämlich immer noch gefühlt ne Million mal günstiger gewesen, als das Schutzgeld der Bahn in den Rachen zu stopfen, was die sonst für ne Fahrt verlangen. (30€ für ein paar Zehn Kilometerchen in eine Richtung ist einfach eine Abzocke… Die sollen weniger Kontrolleure einstellen und bestehende feuern. Mindestens 60% von denen sind sowieso asoziale Arschlöcher, die einfach ihre Mini-Macht ausnutzen. Ähnlich wie bei gescheiterten Bullen in Amerika, die dann als Privatdetektiv oder im Sicherheitsdienst arbeiten.)
  6. Der andere Fehler war die Beendigung des Tickets. Das Ticket war die Freiheit, die die Bürger brauchten. Die Bahn hat noch viele Einsparmöglichkeiten, wie bspw. bei den bereits erwähnten Kontrolleuren. Jedes mal, wenn ich sehe, wie spät abends der Zug fast komplett leer ist und da 3 Kontrolleure warten und sich unterhalten, bis endlich mal jemand einsteigt, weiss ich, wo die ganze Kohle hinfließt… Schonmal nicht in die Pünktlichkeit. Bei denen zählt ja alles als „pünktlich“, was weniger als 7 Minuten Verspätung hat…
2 „Gefällt mir“

Dann schau es doch vielleicht erstmal? :thinking:

8 „Gefällt mir“

Wollte schonmal meine Gedanken ablassen, in der kurzen Zeit, die ich habe. Sobald ich wesentlich mehr Zeit haben werden, werde ich es mir anschauen. :smiley: :+1:

2 „Gefällt mir“

Könnte vielleicht auch an den Fahrgästen liegen, die in den letzten Jahren immer dreister und frecher werden und irgendwann hat das Zugbegleitpersonal auch mal die Schnauze voll.
Dass es natürlich auch nicht ganz so kompetente Kontrolleure gibt, kann ich nicht abstreiten. Gerade auf dem Land findet man heutzutage kein gutes Personal mehr. :confused:

Die Schichtplanung bei der Bahn ist teilweise echt katastrophal. Ich hatte lange ICEs, auf denen nur 2 Zugbegleiter drauf waren. Wenn auf Spätzügen 3 Kontrolleure sich unterhalten, kann es auch sein, dass 2 davon nur als Fahrgastfahrt mitfahren. Irgendwie müssen die ja wieder zurück zu ihrer Meldestelle.

Und nun zum Interview:

  1. Mobilität soll nicht subventioniert werden.

Für Berlin / Brandenburg würde das bedeuten, dass ausnahmslos der komplette Nahverkehr eingestellt werden müsste. Die einzige Linie, die hier eigenwirtschaftlich fahren könnte, wäre der RE1.
Er hat natürlich Recht, wenn er sagt, dass Großstädte den Umlandverkehr quersubventionieren. Faktisch finanziert Berlin den Brandenburger Busverkehr im ländlichen Raum. Würde Berlin daher aus dem VBB austreten, hätten wir hier ein riesiges Problem auf dem Land.

Ich hab mal 2015 ausgerechnet, was eine Fahrkarte für eine Fahrt auf meiner ländlichen Linie (67 km) pro Person kosten müsste, wenn es keine Subventionen geben würde: Eine einfache Fahrt hat damals 8,40 Euro gekostet. Ohne Subvention wären es 40 Euro. Alternativ hätten sich die täglichen Fahrgastzahlen vervierfachen müssen, um den suventionierten Preis zu bekommen / wirtschaftlich zu fahren und das haben wir selbst mit dem 9 Euro Ticket nicht geschafft.

  1. Reservierungspflicht

Wie er schon sagt: Im Nahverkehr braucht man darüber nicht diskutieren. Es gibt einige Versuche in Sachsen-Anhalt und Sachsen, bei denen Sitzplätze in Regionalzügen als reserviert ausgegeben werden und Abokunden (speziell Pendler) sich für ein Entgelt einen Platz reservieren können, ich hab aber nie gehört, wie das angenommen wurde und ob es Stress gab, wenn der Platz besetzt ist.

Im Fernverkehr bin ich prinzipiell gegen eine Reservierungspflicht, weil man in Deutschland dichte Halteabstände hat und es viele Pendler gibt, die dann den FV faktisch nicht mehr nutzen könnten. Ausnahmen sind bei Sprinterzügen sinnvoll. So gab es früher eine Reservierungspflicht für den Nonstop-Sprinter Berlin - Frankfurt. Das würde ich auch für den Sprinter Berlin - Köln als sinnvoll erachten.

  1. Überlastete Strecken

Hamburg - Sylt ist hier eine der schlimmsten Beispiele, weil viele Abschnitte nördlich von Husum nur eingleisige befahrbar sind und alles nördlich von Itzehoe nicht elektrifiziert ist. Man könnte nicht mal Verstärkerzüge über Rendsburg nach Husum schicken, weil die Strecke Jübeck - Husum ebenfalls nur eingleisig ist.
Das Hauptproblem ist weiterhin, dass ein Ausbau im heutigen Deutschland Jahrzehnte dauert. Für die Neubaustrecke Karlsruhe - Basel geht man aktuell von einer Fertigstellung nach 56 Jahren aus (Baubeginn war 1985) - und auch da ist man sich nicht sicher, ob der Fertigstellungstermin 2041 dank Rastatt gehalten werden kann.

  1. Einnahmenaufteilungsvertrag

Da muss man noch zwischen Brutto- und Netto-Vertrag unterscheiden. Wurde mit einem Unternehmen ein Netto-Vertrag geschlossen, darf es die Einnahmen behalten und bekommt nur die Subventionen, die es für den wirtschaftlichen Betrieb benötigt. Hier sollte es bei einer bundesweiten Nachfolgelösung nicht so dramatisch sein, was Verhandlungen angeht.

Anders sieht es bei den Bruttoverträgen aus. Da bekommt z.B. der Verkehrsverbund das Geld und muss das nach einem Schlüssel an die Verkehrsunternehmen aufteilen. Im VBB wird dieser Schlüssel ermittelt, indem alle paar Jahre Fahrgastbefragungen zu ihren Wegen stattfinden, um prozentual zu ermitteln, wer mit welchem Verkehrsmittel wie weit gefahren ist.

Dass die 3 von ihm angesprochenen Straßenbahnlinien im Berliner Umland dabei fast leer ausgehen, liegt einfach daran, dass deren Fahrgäste den längsten Weg mit der S-Bahn zurücklegen, um z.B. nach Berlin einzupendeln. Hier versucht man das Budget aufzubessern, indem man z.B. zusätzlich noch einen eigenen Haustarif anbietet, der günstiger als der VBB-Tarif ist, aber eben nur in der Straßenbahn gilt.

Das mit allen Verkehrsunternehmen in Deutschland auszuhandeln, dürfte aber trotzdem machbar sein, denn so ein „Ticket“ gibt es ja bereits für eine spezielle Personengruppe: nennt sich Schwerbeschädigtenausweis. Der Anteil dieser Personengruppe, die auf einen SB-Ausweis in den Verkehrsmitteln unterwegs sind, wird ebenfalls durch Fahrgastbefragungen ermittelt bzw. geben einige Busunternehmen auf dem Land 0 Euro Tickets aus, um den Anteil zu zählen und danach erfolgen dann die Ausgleichszahlungen.

2 „Gefällt mir“

Da frage ich mich, wie oft du Bahn gefahren bist in der Zeit…

1 „Gefällt mir“

Also ich bin während der Zeit jedesmal zur PKTV Aufzeichnung mit der Bahn angereist.
Hat sich bei mir ausgezahlt, das 9 Euro Ticket.

4 „Gefällt mir“

Und die Spesen sicher trotzdem wie vorher abgerechnet, was?

2 „Gefällt mir“

Ich war eine zeitlang gar nicht in der Lage, längere Autofahrten zu tätigen, nach meiner Corona-Infektion.
Da hätte ich ohne Bahn gar nicht vorbeigucken können.

5 „Gefällt mir“

Jein, dafür benötigt man einen Ausweis mit „B“, was dann für bis zu 2 Personen gilt. „Normale Schwerbehinderte“ müssen trotzdem zahlen…

Ich bin wie immer mit dem ÖPNV gefahren. Problem für Berufspendler im Ballungsgebiet: das Netz, das immer schon an der Belastungegrenze war, ist teilweise zusammengebrochen mit komplett überfüllten Bahnsteigen.

Dazu natürlich die komplett vollen Wagons im Hochsommer, Maskenzwang und ohne jede Klimaanlage. Bei mind. 45 Grad im aufgeheizten Fahrzeug. Geil. Nicht.

Und das Klientel ist auch nicht gerade besser geworden; hatte morgens bereits auf dem Weg zur Arbeit die ersten Trinker in der Bahn.

Faktisch hab ich rd. 100€/Monat gespart. Trotzdem war es ein Verlustgeschäft bei den Zuständen, Ausfällen, Verspätungen…

2 „Gefällt mir“

Kann ich für das Ruhrgebiet bestätigen. Habe zudem den Fehler gemacht, direkt am ersten Juni -Wochenende mit dem Ticket unterwegs zu sein - ohne vorher drauf geachtet zu haben, dass es das Pfingstwochenende war. Ohne Worte…
An sich hat sich das Ticket voll für mich rentiert. Bin nicht oft gefahren, aber alleine die paar Male, die ich von meinem Wohnort zu Familie und Freunden gefahren bin, haben sich gelohnt. Die gleiche Strecke kostet heute im Normalpreis (2. Klasse Nahverkehr ohne Bahncard) satte 31€ - mit Rückfahrt also 62€. Da bin ich mit dem Wagen günstiger dran…

2 „Gefällt mir“

Das „B“ bedeutet nur, dass eine Begleitperson unentgeltlich mitgenommen werden darf - unabhängig davon, ob der Inhaber des Ausweises den vollen Fahrpreis entrichten muss oder kostenlos / vergünstigt fährt.

Die kostenlosen / vergünstigten Freifahrten hängen von den Merkzeichen ab. Eine kostenlose Wertmarke für die unentgeltliche Beförderung können z.B. Personen beantragen, die ein „Bl“ oder „H“ im Aussweis zu stehen haben. Eine Wertmarke mit Zuzahlung (91 Euro pro Jahr / 46 Euro für ein halbes Jahr) können Personen beantragen, die z.B. im Ausweis ein „G“, „aG“ oder „Gl“ zu stehen haben.

Und die, die diese Wertmarke erhalten können sich von den Kosten befreien lassen, falls Sie Sozialleistungen wie SGB XII oder Leistungen nach dem SGB II bekommen.

Ich kämpfe seit Monaten dafür, endlich das Geld in die Hand zu nehmen und unsere Kontrolleure auch nachts auf die Bahnen zu schicken.
Auch wenn wenig los ist, hat man es zu später Stunde doch im Verhältnis mit vielen Betrunkenen, Idioten und aggressiven Fahrgästen zu tun. Das Bewusstsein, einige zusätzliche Augen in der Bahn zu haben, sorgt wie von selbst für weniger Beschmutzungen, Beschädigungen und Belästigungen. Um die Tickets geht es eh nur zweitrangig.
Bzgl der Subventionierung sehe ich es anders als Prof. Böttger. ÖPNV MUSS IMMER subventioniert werden. Die Gesamtheit aller Kosten (auch Verwaltung, Instandhaltung, Gebäude, Neuanschaffungen usw.) ist nur durch Ticketverkäufe und Werbung nicht zu stemmen.

Ich halte das 9€-Ticket in Summe auch für eine teure Fehlentscheidung und bekomme schon beim Gedanken an eine kostenlose (durch ALLE finanzierte), öffentliche Mobilität Angstschweiß.

3 „Gefällt mir“

Ist leider richtig und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Es ist schon krass, wie schnell komplett renovierte Bahnstationen wieder beschmiert und verdreckt sind. Ich sehe morgens die Kolonnen, die Sitzbänke reinigen oder Rolltreppen. Aber die Verdreckung ist leider mächtiger…

1 „Gefällt mir“

Ich sehe die Beschmutzungen JEDEN TAG in meinen Bahnen. Eben noch sauber losgefahren, an der Endhaltestelle beschmutzt. Das fängt bei absichtlich auf Sitzflächen ausgebrachten Kaugummis an und endet bei bepissten Sitzflächen noch lange nicht.
Entgegen der „Hausordnung“, unseren Beförderungsbedingungen, wird gegessen, getrunken und geraucht; die leergefressenen Verpackungen landen nicht etwa in den Mülleimern, die an JEDER Haltestelle stehen, sondern werden möglichst trickreich in meiner Bahn versteckt.
Fairerweise muss ich aber auch eingestehen, daß die Mülleimer an den Haltestellen eh meistens aufgetreten werden und sich der ganze Müll entsprechend verteilt.
Haustiere auf den Sitzen, ganze Umzugstransporte per Bahn … letztens hatten wir eine Gruppe Zigeuner, die sich im hinteren Bereich der Tram auf einem Campingkocher ne Dose Ravioli heiß machen wollten. Die Liste an Absurditäten ist lang.
Was ich auf jeden Fall während der 9€-Ticket-Zeit bemerkt habe: Was nichts kostet ist nichts wert.
Weder Material noch Personal.
Und: Unser Netz ist für diese Belastung schlicht nicht ausgelegt.

3 „Gefällt mir“

Ich erwarte, dass @kayray das in der nächsten Nummer drin hat :wink:

Zum Thema: es stimmt leider. Gerade das schwierige Klientel in manchen Stadtteilen ist für viele ein Argument, um nicht mit dem ÖPNV zu fahren. Es klingt natürlich nicht politisch korrekt, aber oft schon habe ich gehört „Ich würde ja statt des Autos die Bahn nehmen - wenn da nicht so viele Asis unterwegs wären“. Auch die (tatsächliche oder gefühlte) Sicherheit ist für viele Frauen ein Argument gegen den ÖPNV - insbesondere Abends oder wenn es ab dem Spätherbst grundsätzlich früher dunkel wird.

@Fernsehkritiker natürlich hast du als leidenschaftlicher Nachtmensch und daher Spätaufsteher die Probleme in Bus und Bahn nicht gesehen - dann sei mal gegen 7 Uhr auf den typischen Pendlerstrecken unterwegs…gerade auf denen, auf denen dann auch noch Schulen befindlich sind. Ohne 9-Euro-Ticket ist das schon schlimm. Mit ist es die Hölle.

Klares Veto übrigens gegen die Idee des Gastes, dass (mal wieder…) die Transferempfänger ein Ticket fast kostenfrei vorne und hinten reingesteckt bekommen - wenn, dann doch bitte attraktive Angebote für die, die nicht aus Jux und Dollerei unterwegs sind, sondern zur Arbeit müssen und mit ihren Steuern und Abgaben den Laden noch irgendwie am Laufen halten…

3 „Gefällt mir“

Och… ich könnte das sogar auf bestimmte Bevölkerungsgruppen eingrenzen, aber das wird selten gerne gehört. Vermutlich könnte ich sogar vom Müll in der Bahn auf die Linie schließen. :sweat_smile:
Weststadt:

Aber wird driften ab.

3 „Gefällt mir“

Egal, wie ich es drehe oder wende:
WENN der ÖPNV gut und erfolgreich genutzt werden soll, dann stünde ein so hohes öffentliches Interesse dahinter, dass die Privatisierung der Bahn als ein kompletter Fehler zu bewerten ist.

Sprich: Es ist ein Sektor, mit dem - will man es für alle Fair gestalten - etwas ist, wo man kein Geld mit verdienen kann sondern eher noch Geld rein stecken muss.

Ich habe mir auch 2 9€-Tickets gekauft - für einzelne Fahrten, da es sonst teurer geworden wäre. :man_shrugging:

Ich habe sie zum Pendeln aus folgenden Gründen nicht genutzt.

  • Es würde meine Fahrtzeiten um über 1 Stunde gegenüber dem Auto verlängern. In meiner aktuellen Lebenssituation etwas, was essentiell wäre (wohlgemerkt: Länger - nicht Gesamtfahrzeit - und da wäre ich noch nicht zu Hause - das wäre von Bahnhof zu Bahnhof ohne Verspätungen.)

Dazu käme im „Normalbetrieb“

  • Der Preis wäre teure als meine Monatsbenzinrechnung … jedenfalls gewesen. Ich müsste jetzt noch mal nachrechnen.

Sprich: Schon hier hätte ich deutlich größeren Zeitaufwand und mehr Geld weg. :man_shrugging:

Von Dingen wie:

  • Den Problemen, die @Odin951 zurecht anspricht
  • Ich könnte zwar ein Jobticket erhalten - aber nicht nur für einen Teil des Jahres. (Im Winter würde sich der zus. Zeitaufwand Aufgrund von höherem Verkehrsaufkommen etwas relativieren) - also nutze ich es nicht
  • Katastrophale Busversorgung auf dem Land gekoppelt mit überlasteten P&R

Wie gesagt:
WENN daraus ein Schuh werden soll, dann nur als komplett öffentliche Einrichtung mit massiven Ausbau der Versorgung (inkl. Reaktivierung stillgelegter Schienennetze!)
UND bei der aktuellen Klientel: Sicherheitsdienst in jedem Zug und strenge Kontrollen.
UND vor allem: Dezentralisierung der Arbeitsplätze, wo eben geht. Leute, die gar nicht erst pendel müssen - oder auf deutlich weniger - sind auch unter dem ökologischen Aspekt besser.

2 „Gefällt mir“