Folge 81 - Klebers Burnout

Es würde mich mal interessieren, wie sich Klimawandel-Kritiker vorstellen, dass sich Klimawandel-Befürchter die globale Erwärmung vorstellen.
Es wäre nämlich ziemlich naiv zu glauben, die globale Erwärmung führt ausschließlich und auf der ganzen Welt zu Temperaturanstiegen.
Vielerorts soll es sogar zu Abkühlungen (z.B. durch Umkehr oder Überlagerung warmer Meeresströhmungen), Trockenheit oder vermehrten Niederschlägen kommen.

In den mittleren Breiten sind die Auswirkungen des Klimawandels so vielfältig, dass sie als solche möglicherweise nicht erkannt werden.
In anderen Breiten gibt es jedoch Anzeichen für eine Klimaänderung - verursacht durch den Menschen (und damit sind noch nicht mal die Treibhausgase gemeint): Stichwort: Desertifikation in Afrika und Asien (mitverursacht u.a. durch falsch verstandene Entwicklungshilfe), Versteppung ehemaliger Waldgebiete in Südamerika (verursachte vor allem durch Rinderzucht und Monokulturen auf schlechten Böden). Beides führt in einen Teufelskreis, der in beiden Fällen zu Trockenheit und Dürren führt. Das sind sehr akute Probleme und ich finde es einfältig, darauf zu beharren, dass “es immer einen Klimawandel gegeben hat und man lernen muss, damit zu leben”, wenn es möglich ist die Entwicklung aufzuhalten.
Vielleicht sind es Zufälle, dass heute überall Gletscher schmelzen, die über Jahrhunderte bestanden haben, aber ich weiß nicht, ob wir es uns leisten können, uns darauf auszuruhen, dass wir glauben, vielleicht nicht schuld zu sein.

Egal, ob es “normal” ist, dass sich das Klima ändert, oder nicht, es hat Auswirkungen auf das Leben auf diesem Planeten und zumindest schadet es nicht, wenn man ein bisschen weniger Auto fährt und statt mit Braunkohle sein Haus mit Erdwärme heizt.
Mich würde außerdem interessieren, welche Studien hier anscheinend bekannt sind, die beweisen, dass Kohlendioxid nicht zum - natürlich vollkommen vernachlässigbaren - Treibhauseffekt führen. Ich kenne keine einzige davon.

Das wirklich schlimme an diesem Thema ist, dass es wirklich kompliziert ist, aber dennoch unzählige Hobby-Experten mit diskutieren, weil sie sich etwas in das Thema eingelesen haben. So entstehen Halbwahrheiten, ungenaue Aussagen, deren Informationsgehalt extrem gering ist. Es kann sich ja jeder eine eigene Meinung bilden, aber ich glaube nicht, dass jeder, der hier jetzt diskutiert, wirklich Ahnung von der dem ganzen zu Grunde liegenden Wissenschaft hat!

Allein auf diesen wenigen Seiten wurden schon so viele schwammige Aussagen und zT schlicht Quatsch geschrieben, der zwar auf den ersten Blick Sinn zu ergeben scheint, aber - mit etwas Sachverstand - wertlos wird… Ich kann und will das jetzt auch nicht aufzählen und berichtigen, dafür ist es schon zu viel und ich müsste hier stundenlang referieren …

Interessant finde ich vor allem, dass ein Beitrag der sich in seiner Darstellungsweise, seinen Kritikpunkte und ja, sogar im Bezug auf die journalistische Leistung inhaltlich von anderen kaum unterscheidet, auf Basis von individuellen und insbesondere subjektiven politischen wahrnehmungen demontiert wird. Sollten wir nicht als kritische Fernsehkritik.tv - Konsumenten gelernt haben, dass kritisches Denken keine Einbahnstraße ist? Ich will mich hier gar nicht in die Energiedebatte einmischen, aber gerade bei solchen Fragen werden von allen Seiten der Debatte gerne Fakten produziert, die bestenfalls als fragwürdig zu bezeichnen sind, während selbst Tatsachen, über die man sich einig sein sollte ignoriert oder bestritten werden.

In den Worten eines Vorredners:

Warum wird die Welt immer in Gut und Böse eingeteilt?

Es gibt IMMER einen Klimawandel und es wird auch immer einen geben - niemand leugnet ihn (Herr Hoffmann übrigens auch nicht)

Es ist doch wohl klar, dass, wenn in diesen Zusammenhang von „Klimawandel“ die Rede ist, nicht die Veränderung des Klimas im Allgemeinen gemeint ist, sondern die aktuelle Veränderung des Klimas - also der beobachtete Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre.

Daran wird wieder deutlich, dass solche Leute keine Ahnung haben…denn die Atomlobby profitiert und sponsert die „CO2-Klimawandelpolitik“. Glaubst du nicht ?, mehr dazu hier: http://solarresearch.org/sk2010/co2klim … 8-008.html

c1no5 bezog sich auf die Hobby-Lobby EIKE. Schau dir deren Homepage doch mal, links wird gegen die These des von Menschen verursachten Klimawandels gewettert, rechts die Kernenergie gepriesen (Zitat: „Ich will 100 % Kernkraftstrom: Wer macht mit?").

Man sollte dazu sagen, dass es sich bei EIKE lediglich um ein Verein von Klimaskeptikern ohne Büro handelt. Es betreibt selbst keine Forschung, es veröffentlicht keine Studien in begutachteten Fachzeitschriften und es nimmt auch nicht an internationalen Tagungen teil. Es gibt lediglich eine Postfachadresse in Jena und diese Homepage. EIKE-Präsident Holger Thuss ist zugleich Gründer von CFACT Europe, einem Ableger des amerikanischen „Commitee für a constructive tomorrow“, das zu den Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil gehört.

Ohje, jetzt kommt der Atomlobby-Kram und wir gehen in Richtung Verschwörungstheorien =)

Hätte Deutschland das Geld, was in Atomkraft geflossen ist in erneuerbare Energien investiert, wären wir jetzt da, wo Norwegen ist…

Der CO2-Irrsin gipfelt wohl in so vielen Punkten, dass der Himalaja dagegen aussehen würde wie ein kleiner hügel G

Jetzt denkt man darüber nach, CO2 einzulagern - um den CO2 Handel weiter auszudehnen…

Und was lernen wir daraus?
Solche Themen bei FKTV anzusprechen ist schwierig.

Okay, jetzt haben sich hier ein paar Atomlobbyisten und Solarlobbyisten versammelt und spamen den größten Müll daher.

Kommen wir zu den Fakten, wer glaubt nicht an einen menschlichen Klimawandel???

Die berühmten Emails, wo sich die Klimaforscher nicht ganz einig waren, sage ich nur das dazu

Auf deutsch:

Die Geschichte mit den Himalaya-Gletschern stammt aus dem vierten Sachstandsbericht des IPCC, also das Hauptmedium, wenn es um wissenschaftliche Erkenntnisse geht. Diese Behauptung entbehrte sich jeglicher Grundlage und wurde auch schnell zurückgenommen. Dass jetzt ZDF mit ihren verdummten Idioten Fakten predigen, die schon seit Jahren als falsch gelten, ist bedenklich, aber eher atypisch, was mangelnde Recherchen angeht. Nur auf Al Gores Webseiten zu stöbern reicht nicht um einen vernünftiges Special zum Klimawandel zu bringen.

Der vierte Sachstandsbericht des IPCC hatte noch ein paar andere Fehler, die Landfläche von den Niederlanden die einer Überschwemmung drohen sind komplett übertrieben und beruhen auf falsche Daten, weil das Überschwemmungsgebiet von Rhein und Maas mit eingerechnet wurde und anschließend hat die Umweltbehörde der Niederlande, die PBL, eine Überprüfung des Berichtes herausgebracht. Das Ergebnis war, dass sonstige Schlußfolgerungen korrekt seien und der menschliche Klimawandel existiert und nicht nur auf Grund von natürlichen Ursachen erfolgt. Die Welt erwärmt sich seit der industriellen Revolution ein gutes Stück schneller, was einem nicht überraschen sollte. :smt018

Wie werden die Auswirkungen sein?? Zum einen wird der Meeresspiegel steigen, nicht so dramatisch wie von Greenpeace propagiert, aber er steigt in diesem Jahrundert nicht um ein paar Meter sondern eher um die 50cm. Diese Auswirkungen kann man nur schlecht absehen und ich bezweifel, dass Südseeinseln deswegen absaufen, da auch Koralleninseln mitwachsen, wenn der Wasserspiegel steigt. Da ist die Erwärmung unserer Meere viel gefährlicher, da Korallen empfindlich sind und da die Ozeane immer mehr CO2 (die Treibhauseffekte von CO2 sind gar nicht mal so fürchterlich, Lachgas ist da fast 300-mal effektiver, aber der Hauptträger für den Treibhauseffekt ist stinknormaler Wasserdampf [60%]) aufnehmen, versauern sie und das schadet Korallen zusätzlich.

Gefährlicher als Erderwärmung ist eigentlich die Umweltverschmutzung, man schaue sich mal Peking an, die Luft ist dort schlimmer als alles andere und Staubstürme regelmäßig und deswegen macht da China etwas: http://www.youtube.com/watch?v=wMhGjguEmLI

Man kann dem IPCC kritisch darstellen, das ist nicht schwer, unterm Strich hat er dennoch Recht nur kann man die Folgen nur schwer abschätzen und es wird definitiv häufiger vorkommen, dass ich im Herbst mit Tshirt und kurzen Hosen herumlaufen kann, so wie ich es jetzt mache.

Für diejenigen, die sich in das Thema wirklich einlesen wollen:
http://hcl.harvard.edu/collections/ipcc/

Und ganz frisch für Klimaskeptiker:

http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/klimawandel-skeptiker-climategate


Die Wahrheit liegt jenseits von Greenpeaceextremen und Lord Monckton, aber etwas zu verneinen, was es dennoch gibt, auch wenn das ZDF die übliche Panikmache betreibt, halte ich für noch schlechter und ich denke, der Gastbeitrag war größter Müll, der null Aufklärung betrieben hat und eher möglichst viel Klimaskepsis raushauen wollte, anstatt seriös das ZDF und die Manipalutionen eigentlich wichtiger Themen, die eine seriöse Berichtserstattung und keinen Populismus brauchen, zu hinterfragen.

Das FreeRainer-Zitat war dann noch unpassender, bei einem Gastbeitrag zu einer Assishow hätte ich das noch verstanden, aber nicht bei einer schlechten Reportage. N24 Reportagen sind übrigens keine gute Quellen um den eigenen Standpunkt zu untermalen, die arbeiten genauso wie die ZDF-Reportage nur sind es da Erdbeben, Monsterwellen und Vulkane :wink:

Holger hatte schon ein paar mal gezeigt, dass er von viele Klimawandelbehauptungen, die nach Greenpeacepopulismus riechen, nichts hält, zum Beispiel, dass Eisbären aussterben. Da stimme ich ihm zu, aber so einen unsachlichen Gastbeitrag zu nehmen macht mir Angst und ich hoffe, dass er sich dennoch objektiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat und nicht in Extremen geht.

EDIT: Rächtschraibunk

@Malus: Schöne Zusammenfassung. Schön auch zu sehen, dass sich noch Leute mit dem Thema auseinander setzen können ohne Schwarz/Weiß-Denken …

Es geht nicht darum zu sagen “Es gibt keinen Klimawandel” oder zu sagen “Es gibt einen Klimawandel” … Die Frage ist, kann der Mensch was dagegen tun? Tut er bereits was dafür? Von der Beantwortung dieser Fragen sind wir noch sehr weit entfernt. Bislang sieht es für mich eher nach “der Einfluss des Menschen auf das Weltklima liegt irgendwo zwischen ‘gering’ und ‘wenig’” aus. Aber kann ja noch sein, dass es Rückkopplungseffekte gibt, die bislang nicht bekannt sind…

Mal sehen.

Immerhin hat der Mensch es geschafft die Konzentration eines der wichtigsten Treibhausgase um 35% zu erhöhen und damit die globalen Temperaturen um fast 1K innerhalb weniger Jahre zu erhöhen. So einen rasanten Anstieg hat es in der Klimageschichte bisher noch nicht gegeben. Als „gering“ oder „wenig“ würde ich das nicht bezeichnen.

Immerhin hat der Mensch es geschafft die Konzentration eines der wichtigsten Treibhausgase um 35% zu erhöhen und damit die globalen Temperaturen um fast 1K innerhalb weniger Jahre zu erhöhen.

Das ist eine Korrelation, die so nicht zulässig ist. Die CO2-Konzentration ist - wenn man die bisherige Erdgeschichte ansieht - eher selten proportional zur Temperatur! Es gab Zeiten der Erdgeschichte, während der die CO2-Konzentration bei über 2000ppm (vgl. ~400ppm heute) lag, während die Temperatur im Schnitt geringer war als heute. Es gab auch das Gegenteil, Warmperioden mit weniger als 200ppm CO2.
Ein andere - wie ich finde wahrscheinlichere - Theorie besagt, dass die CO2-Konzentration der Atmosphäre sich zeitlich versetzt zur globalen Temperaturentwicklung mitbewegt. Also nachdem (Zeitraum im Bereich von x0.000 Jahren) sich das Weltklima abkühlt sinkt die CO2-Konzentration und umgekehrt. Da wir zZt in einer Warmperiode (Interglazial) liegen macht es durchaus Sinn, dass die CO2-Konzentration ansteigt. Der Mensch muss da nicht unbedingt der Verursacher sein! Man hat ja erst kürzlich festgestellt, dass die CO2-Konz. schneller steigt als es der Weltweite Ausstoß zulässt …

Zum Thema Korrelation empfehle ich diesen Artikel: Der Storch bringt die Babys zur Welt

@Markus.U

Dass eine Erhöhung der CO2 Konzentration zu einer Erhöhung der Temperatur führt, ist in der Fachwelt absolut unstrittig. Das folgt einfach aus den Absorptionseigenschaften von CO2 und der dadurch geänderten Energiebilanz der Erde. Natürlich darf man keine simple, lineare Proportionalität erwarten, aber das hat auch niemand behauptet.

Man darf auch nicht erwarten, dass die Temperaturkurve stets zeitlich hinter der CO2 Kurve her hinkt. Denn zwischen CO2 und Temperatur besteht keine einseitige Abhängigkeit, sondern sie beeinflussen sich gegenseitig. Welche Kurve welcher hinter her hinkt, hängt daher einfach davon ab, welche Größe sich initial zu erst ändert. In der Vergangenheit der Erdgeschichte war dies die Temperatur, z.B. durch Schwankungen der Sonnenaktivität oder durch Änderungen in der Neigung des Erdwinkels. Folglich änderte sich zuerst die Temperatur und dann erst das CO2. Heute sind wir erstmals in der Lage durch das massive und weltweite Verbrennen von fossilen Rohstoffen, den CO2-Gehalt direkt zu steuern. Folglich ist es heute umgekehrt: Zuerst ändert sich das CO2 und dann erst die Temperatur.

@FreeRainer

aber die verlinkte seite(„eike“) wird indirekt durch exxon gesponsort…betreiben die atomkraftwerke? :wink: ok…ich gebe zu,ich hätte atom- und öllobby schreiben sollen.war aber auch schon spät ,sorry :wink:

http://michaelsclimate.wordpress.com/20 … -sich-vor/ lies dir das mal durch.ist echt interessant :wink:

edit: http://www.scienceblogs.de/primaklima/ auch immer wieder interessant. aber nicht nur „primaklima“ ,sondern die gesamte seite scienceblogs.de :slight_smile:

@Nils: Sry, aber du beschränkst dich bei deiner Argumentation auf einfache Zusammenhänge, die eben schlicht nicht so einfach sind!

Dass eine Erhöhung der CO2 Konzentration zu einer Erhöhung der Temperatur führt, ist in der Fachwelt absolut unstrittig.
… WENN man ein System betrachtet, das NUR von der CO2-Konz abhängt, ja. Ansonsten ist es nicht so trivial!

Natürlich darf man keine simple, lineare Proportionalität erwarten, aber das hat auch niemand behauptet.
Nur, dass nonlineare Verhältnisse zB dahingehend sein können, dass bei höherer Sonnenaktivität (wie wir sie gerade haben) sich das Klima erwärmt ob mit oder ohne CO2, was dann die Rechnung bzgl. Temperatur/CO2-Konz schon nicht mehr lösbar machen … ich hab zumindest noch keine Studie, die die Sonnenaktivität einrechnet, gelesen.

In der Vergangenheit der Erdgeschichte war dies die Temperatur, z.B. durch Schwankungen der Sonnenaktivität oder durch Änderungen in der Neigung des Erdwinkels. Folglich änderte sich zuerst die Temperatur und dann erst das CO2. Heute sind wir erstmals in der Lage durch das massive und weltweite Verbrennen von fossilen Rohstoffen, den CO2-Gehalt direkt zu steuern. Folglich ist es heute umgekehrt: Zuerst ändert sich das CO2 und dann erst die Temperatur.
Sorry, aber DAS ist schlicht nicht wahr! Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass exorbitante CO2-Konzenrrationsschwankungen einen direkten Einfluss auf das Klima haben! Hier sprechen wir aber um Konzentrationsänderungen von denen wir um mehrere Größenordnungen (Faktor 10-1000) entfernt sind! Riesige Vulkanausbrüche können ungeheure Mengen CO2 freisetzen, dagegen wirkt unsere menschliche Industrie wie ein Nichtraucher xD
Und nochmal: In der Atmosphäre reichert sich zZt mehr CO2 an als wir in die Luft pumpen … und wir sind gerade im ersten Drittel einer Warmzeit. Daran kann man schon sehen, dass sich die natürliche CO2-Anreicherung der Atmosphäre vermutlich noch beschleunigen wird! Ob das menschliche Einsparpotential dann noch signifikant ist darf bezweifelt werden.

Achso, falls ein falscher Eindruck entstanden ist: Ich bin in jedem Fall auch dagegen, weiter fossile Kraftstoffe zu verbrauchen, wie das heute der Fall ist! Alternativen müssen her, sonst ist der Weltenergiebedarf der kommenden Generationen nicht gedeckt! ich versuche nur die von Politik und Medien geschürte Panik zu dämpfen.

PS: Die menschlichen Versuche, die CO2-Konzentration der Atmosphäre zu regulieren werden beim nächsten großen (das heißt: SEHR großen) Vulkanausbruch redundant!
Mögliche Kandidaten:
Vesuv (seit 20-25 Jahren überfällig)
Yellowstone (seit x000 Jahren überfällig)
Eiffel (jährlich höherer CO2-Ausstoß - Größe unklar)
usw …

Ich hab jetzt nicht die Zeit, deinen Beitrag komplett auseinander zu pflücken, aber deine These “Vulkanausbruchverursacht hauptsächlich Klimawandel” ist kompletter Schwachsinn.

Wenn das passiert wird es kälter. :shock:

http://de.wikipedia.org/wiki/Krakatau
http://de.wikipedia.org/wiki/Tambora

Hätte Deutschland das Geld, was in Atomkraft geflossen ist in erneuerbare Energien investiert, wären wir jetzt da, wo Norwegen ist…

Im Norden?
Denn da müssten wir sein, denn wir haben nicht die riesige Fläche an Gebirge und natürlichen Seen. Dass Norwegen seine Energie aus Wasserkraft erzeugt liegt alleine am Standort.

Im übrigen hau gerade Deutschland jedes Jahr unzählige Milliarden für Photovoltaik aus den Fenster. Warum stört Dich das nicht?

Und die Diskussion wird mal wieder zu Glaubensfrage…
Es ist doch schon fast witzig, wie das hier tabuisiert wird, genau wie in einer Religion. Esoterik funktioniert genau so.

Aber jetzt bleiben wird doch bitte mal bei dem, was der Gastbeitrag kritisiert. Wenn es um „Klimagate“ geht, dann scheinen alle Regeln guten Journalismus oder Forschung beiseite geschafft zu werden. Und die Beispiele in dem Beitrag zeigen es doch ganz gut.
Heute wird versucht mit jeder Katastrophe versucht den Klimawandel zu erklären und das ist großer Unsinn. Stürmt es mal im Herbst, ist es der Klimawandel, Stürmt es mal im Frühjahr -> Klimawandel. Auch ganz beliegt Sätze wie „zu heiß“, „Zu trocken“, „zu wenig Niederschalg“ etc. Solche Sätze sind absoluter Blödsinn, trotzdem gerne genommen. Es gibt nur wenige Wettermoderatoren, die über solch einen Unsinn aufklären und erklären, was das zu bedeuten hat.

Genau so werden bei uns mit Überschwemmungen der Klimawandel erklärt. Das die Flüsse bei uns einfach verbaut sind, keine Überschwemmungsgebiete mehr gibt und sich dadurch die Fließgeschwindigkeit erhört interessiert auf einmal keinen mehr.

Oder andernorts werden natürliche Wetterphänomene als Ursache vom Klimawandel genommen.

Oder der geliebte Eisbär… dass der Mensch ihn in die Enge treibt und nicht eine Klimaveränderung interessiert wohl auch keinen.

Über so etwas kann man doch nicht hinwegsehen, egal an was man glaubt.

Und es ist vor allem ein falsches Verständnis von Klimamodellen. Wenn schon nicht mir geglaubt wird, vielleicht dann wenigstens Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimamodell

Die „Hochrechnungen“ der Klimamodelle sind naturgemäß unsicherer als die der Wettermodelle, da hier wesentlich größere Zeiträume in Betracht gezogen und eine große Zahl zusätzlicher Parameter berücksichtigt werden müssen. Aus diesem Grunde spricht man bei diesen Einzelmodellen auch von Klimaszenarien und nicht von Klimavorhersagen. Eine Wettervorhersage beruht auf Datenmaterial, welches es ermöglicht, innerhalb einer Zeitspanne von derzeit bis zu einer Woche, die Entwicklung der chaotischen Dynamik innerhalb der Erdatmosphäre mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorherzusagen. Die Unsicherheit der Hochrechnung steigt dabei jedoch exponentiell mit dem hochgerechneten Zeitraum an und ist selbst unter anderem von der Wetterlage abhängig.

Die für die Modellierung notwendigen Voraussetzungen sind daher nur teilweise bekannt und müssen in der Regel mehr oder weniger willkürlich festgelegt werden, wobei man ein Set dieser Festlegungen und die hierauf basierende Modellierung als Klimaszenario bezeichnet. Der Unterschied zwischen einer Klimaprognose und einem Klimaszenario ist, dass man für ersteres eine Vielzahl verschiedener Szenarien modelliert, einerseits mit anderen Modellen und andererseits mit anderen Vorwegannahmen. Eine Klimaprognose basiert auf der Auswertung verschiedener Modellierungsversuche und ist auch aufgrund der schwierigen Vergleichbarkeit zwischen diesen nur sehr schwer und mit enormem Aufwand zu erstellen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse der aktuellen Klimamodellrechnungen in die Zukunft muss berücksichtigt werden, dass es sich nicht um Prognosen über einen sicheren zukünftigen Verlauf lokaler oder globaler Klimata handelt, sondern um Szenarien, welche ausgewählte mögliche Verläufe auf Grund von Vorannahmen über zukünftige Entwicklungen, wie zum Beispiel Emissionen und Landnutzung, ergeben.

Die Grenzen der Modelle liegen in den verwendeten mathematischen Modellen selbst und in der begrenzten Anzahl der berücksichtigten Einflussfaktoren. Leistungsfähigere Rechner ermöglichen dabei die Entwicklung komplexerer Modelle mit höherer räumlicher Auflösungen und einer zunehmenden Anzahl von Einflussfaktoren auf das Klima. Bei nur mäßig verstandenen physikalischen Grundlagen, gegenwärtig etwa der Fall bei der Dynamik von Eisschilden oder der Rolle von Aerosolen und Wolken, können Klimamodelle entsprechend nur vergleichsweise unsichere Ergebnisse liefern.

In den Eisbohrkernen der Arktis sind oft wiederkehrende spontane Klimaänderungen von erheblichem Ausmaß dokumentiert. Diese können mit den heutigen Computermodellen nur ungenügend abgebildet werden. Richard B. Alley vermutet, dass wesentliche Rückkopplungen und Nebeneffekte bei der Modellierung noch nicht berücksichtigt werden [12].

Ein aktuelles Beispiel für ein Versagen von Klimamodellen ist der unerwartet hohe Rückgang der arktischen Meereisbedeckung, wie er im Sommer 2007 zu beobachten war. Er war das Ergebnis veränderter Druck- und Zirkulationsmuster, die seit einigen Jahren das bisherige Regime abgelöst haben.[13] In keinem Klimamodell des im selben Jahr erschienenen Klimaberichts des IPCC war solch eine Entwicklung als Möglichkeit für die nächsten Jahre dargestellt worden.

Warum einigt man sich nicht darauf, dass wir in Zukunft Rohstoffe sparen muss? Dann würde auch keiner auf die irrsinnige Idee kommen, kostbare Rohstoffe dazu zu verschwenden CO2 in den Boden zu pumpen.

Ich hab jetzt nicht die Zeit, deinen Beitrag komplett auseinander zu pflücken, aber deine These „Vulkanausbruchverursacht hauptsächlich Klimawandel“ ist kompletter Schwachsinn.
Wenn das passiert wird es kälter. :shock:

Wenn es wärmer wird, nennt man es Klimawandel - wenn es kälter wird nicht. Ja! Ne! is klar! :roll:
Zum Thema „kompletter Schwachsinn“ äußere ich mich jetzt mal höflicher weise nicht.

@mchawk:
ja,…genau…vulkane stossen nur co2 aus…sonst nix…is klar… :roll:

Das ist eine sehr interessante These - zumal sie, wenn ich es richtig interpretiere, sagt, dass die CO2-Konzentration von der Temperaturentwicklung abhängt. (Sozusagen „nachschwingt“)
Bisher wird ja immer eingetrichtert, dass die Temperaturentwicklung hängt von der CO2-Konzentration ab.

Es wird bezüglich CO2 ja noch ab und an vom „Teibhauseffekt“ geredet. Was ja bei näherer Betrachtung des Wortes „Treibhaus“ ja kompletter Schwachfug ist: In einem Treibhaus wird das Wetter ausgeschlossen um eine vom Menschen kontrollierte Klima-Umgebung zu schaffen. Man kann ja viel behaupten, aber dass so was jemand fürs globale Wetter geschafft hätte… 8)

ja,…genau…vulkane stossen nur co2 aus…sonst nix…is klar…

Tim Taylor: „Hey Al, da hat jemand mchawks Beitrag gelesen!“
Al Borland: „Das glaube ich nicht, Tim.“

@malus: Ja - und nein. Kurzfristig wird es kälter (wegen SOx-Aerosolen), aber die werden vergleichsweise (vgl. mit CO2) schnell aus der Luft gewaschen (schweflige Säure -> saurer Regen)! So oder so - ein Vulkanausbruch der von mir genannten Größenordnung wird auf jeden Fall eine globale Katastrophe. Und wird das Klima startk zerrütten!

@mchawk: Aufgrund steigender Ozeantemperaturen bei weltweiter Erwärmung sinkt die CO2-Löslichkeit, worauf große Mengen CO2 ausgasen. Da die spez. Wärmekapazität des Wassers aber sehr hoch ist, dauert es recht lange, bis die Weltmeere so stark aufgeheizt sind, daher die Verzögerung. Das selbe gilt für den umgekehrten Fall bei Abkühlung.

Ist es nicht interessant, dass Klimaforscher ihre Thesen immer drastischer auslegen, um noch mehr apokalyptische Prognosen zu veröffentlichen.
Wie zB die Löslichkeit von CO2 im Wasser, dagegen beachtet keiner, dass zB Pflanzen bei einer höheren CO2 Konzentration schneller wachsen und mehr CO2 umsetzten.
Aber sicherlich wird jetzt jemand erklären warum Pflanzen zu vernachlässigen sind :mrgreen:

aber die verlinkte seite(„eike“) wird indirekt durch exxon gesponsort…betreiben die atomkraftwerke? :wink: ok…ich gebe zu,ich hätte atom- und öllobby schreiben sollen.war aber auch schon spät ,sorry :wink:

Ich habe gerade wiedermal Holger Thuss von EIKE hier in München auf deinen Spruch und Gelaber angesprochen.
Er lacht sich immer kaputt, wenn er diese Sprüche von den Klimaaktivisten hört. Schön wäre es doch mal, wenn Exxon EIKE finanzieren würde, dann könnte EIKE endlich mal mit der GREENPEACE-Propaganda gleichziehen.