Folge 76: Die Politik der Grünen

Allein dieser Satz diskreditiert deinen ganzen Beitrag. :innocent: Die Quelle, auf die der FOCUS („Fakten! Fakten! Fakten!“) sich beruft, ist die FAZ bzw. sind die Marktforscher der Beratungsfirma Puls:

Kein Mensch weiß, wohin mit dem Atommüll

Für jemanden, der sich gleich zu Beginn des auf seine formalwissenschaftliche Ausbildung beruft, weißt du erstaunlich wenig über naturwissenschaftliche Entwicklungen:

Ist nicht der Weisheit letzter Schluss und noch nicht genügend ausgereift, aber ein deutlich hilfreicherer Lösungsansatz als dieses unwissenschaftliche, emotionale „kein Mensch“-Geschwurbel.

Das ist so auch nicht ganz richtig, synthetische Kraftstoffe z.B. existieren bereits, sind derzeit allerdings noch viel zu teuer oder benötigen in der Herstellung soviel Energie, dass ihr Wirkungsgrad lausig ist.
https://www.umsicht-suro.fraunhofer.de/de/unsere-loesungen/biokraftstoff.html

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Ich hab gestern deinen Beitrag gelesen, ihn einen Tag liegen lassen und ihn noch mal gelesen und muss sagen, dass mir leider nicht klar ist worauf du mit deinem Beitrag überhaupt hinaus willst.

Die oberflächliche Kritik an den Statistiken geht vollkommen am von mir gesamten vorbei. Denn bei einer Partei, die sich primär ober das Thema Umweltschutz definiert (bzw. mit ihrer Definition davon Politik macht), würde man erwarten, dass auch ein überdurchschnittlich großer Anteil der Leute die Mitglied dieser Partei sind oder diese Partei wählen entsprechend der Schlussfolgerung ihrer Ideen leben. Natürlich wäre nicht zu erwarten, dass keiner der Leute fliegt, aber man würde erwarten, dass die Leute Flugreisen meiden. Dem ist aber nicht so, sondern wie die Statistik zeigt, liegen sie was Flugreisen angeht vorne.

Und ich habe weder eine Allaussage getroffen, noch habe ich Kausalität und Korrelation miteinander vermengt. Dies ist entweder ein Strohmann und du kennst die Bedeutung dieser Begriffe gar nicht.

„Erklärungsmuster“ nach dem Motto, man pendelt oder es sind Dienstreisen überzeugen hier eben gerade nicht, weil diese nur darüber hinwegtäuschen sollen, dass Denken und Sein hier eben nicht zusammen gehen.

Gleiches gilt auch für die Statistik über SUVs. Hier wird im Artikel selbst beschrieben, dass die Fehlertoleranz 2 - 3 % ist. Selbst bei der Fehlertoleranz liegen Anhänger der Grünen noch weit über den Anhänger der Linkspartei. Auch hier fällt Denken und Sein nicht zusammen. Ansonsten ist deine Aussage zum Focus reines Quellen-Mimimi.

Beim letzten Teil weiß ich ehrlich gesagt nicht was du sagen willst. Man merkt finde ich, dass du mit den Begriff „Links“ scheinbar was gutes assoziierst, und dem gegenüber irgendwas stehst, was du als „verrohtes gehobenes bürgerliches Milieu“ sieht, was „rechts und wirtschtschaftsliberal“ oder gar „rechtsextrem“ sei. Am Ende steht dann eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von unbelegten Behauptungen, offenkundig falschen Behauptungen, schwammig verwendeten Begriffen, Oberflächlichkeiten und Allgemeinplätzen. Man könnte daraus was machen würde denn z. B. eine fundierte Kritik am Kapitalismus mit Vorschlag eines besseren Systems, fundierte Kritik an Entscheidungsprozessen und Machtverhältnissen oder am Eigentumskonzept kommen.

Stattdessen wirkt der Beitrag auf mich eher so, als würde er Angst vor unserer technisierten und komplexen Welt ausdrücken.

Vielleicht kannst du noch einmal ganz konkret sagen, was du mit deinem Beitrag genau aussagen wolltest.

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Auch ich wurde „getriggert“. Aber jetzt bin ich klar im Kopf.

Drei weiße Männer unterhalten sich über Politik.
Ich habe sofort eine Anzeige wegen Dis-Gender, Dis-Racism, Dis-AntiÜberalles erstattet.

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Er möchte es halt nicht verstehen. Seine Beispiele zeigen auch, dass er lieber ein anderes Thema eröffnet als irgendwas zu entkräften, hatte mich daher ausgeklinkt. Dass die Regeln der Physik nicht außer Kraft sind, weil es die Politik es gerne hätte, ist ja wohl vorausgesetzt. Ändert nichts daran, dass wir bereits an vielen Tagen über den nötigen Bedarf hinausproduzieren (wie weit man dann diesen Kreis fasst steht auf einem anderen Blatt) und ein besser ausgebautes Netz für eine bessere/weitere Umverteilung sorgen würde (mehr Abnahmestellen, sprich diesen Kreis erweitern würde).

Zum Thema erneuerbare Energien: Kann eigentlich eine PV-Anlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses sowohl den vollständigen Energiebedarf der Bewohner + den Energiebedarf der Produktion einer neuen gleichartigen Anlage + den Energiebedarf der Produktion und Distribution der Konsumgüter der Bewohner + einen Teil des Energiebedarf für Forschung und Entwicklung im Allgemeinen decken?

Eine ehrlich gemeinte Frage, denn ich weiß es nicht. Falls die Antwort nämlich Nein ist, manövrieren wir uns jedoch gerade in eine gefährliche Sackgasse.

Die Antwort dürfte „Nein“ sein.