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Folge 63: Was Süßes zum Fernsehen!

Massengeschnack Folge 63. Hier kann darüber diskutiert werden!

Gumo, Dean mit Beschreibungstext hier! Julian, Holger und unser Gast Fabian von Quotenmenter.de besprechen liebste wie auch meist verhasste Süßigkeiten, Fehltritte des deutschen Fernsehens (vor allem Sat.1) und driften am Ende des Themenrennens noch in Richtung E-Auto. Sofern die Technik mitspielt, gebe ich auch noch meinen digitalen Senf dazu.

Also Fabian ist schon was Süßes zum Fernsehen :stuck_out_tongue:

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Zum Glück ist heute Feiertag, mehr in der Folge! :relieved:

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Ab dem 7.6. impfen auch die Betriebsärzte. Wie siehts mit der Impfung der Angestellten der Firma Alsterfilm durch den Betriebsarzt aus, Holger?

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Ja genau, und das nächstbeste an Betriebsarzt, was sie finden können, ist Ronny oder so. Die Studio-Folge schreibt sich eig. von selbst :crazy_face:

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Ich gehöre jetzt auch zu den geimpften, zwar erst zu 50% (da es die erste war) aber nun gibt es auch kein Weg zurück mehr :laughing: Da ich mich Heute super gut fühle, blicke ich auf die zweite Impfung relativ Entspannt. Auch wenn bei Biontech die letzte die „schlimmere“ sein soll, also genau umgekehrt wie beispielsweise Astra.

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@hugoalva1 : Na dann mal los :wink:

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Hat mir sehr gut gefallen. Besonders der TV Teil.

Mal eine Frage an Holger zum Thema Süßigkeiten. Kennst du noch Banjo oder das Getränk Lift? Damit meine ich nicht die Apfelscholle, welche mittlerweile unter dem Namen Lift verkauft wird, sondern die Zitronenlimo von damals. Beides würde ich gerne mal wieder essen bzw. trinken. Habe ich als Kind sehr gemocht und gibt es nicht mehr.

Grundsätzlich habe ich auch das Gefühl, das heute alles beschissener schmeckt bzw. die Rezepturen auf billig umgestrickt wurden. Diese Yes-Torties schmecken heute nach nichts mehr, nur noch süß und bestehen irgendwie nur noch aus Luft. Diese Teile waren in meiner Kindheit auch 100x besser und das ist keine Einbildung!

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Diese Online-Supermärkte, die in 10 Minuten liefern sollen, sehe ich da eher kritisch. Natürlich ist das aus Bestellersicht bequem - keine Frage.

Aber auch wie bei den Essenslieferanten, Amazon und co gibt es immer welche in der Kette, die dafür prekär beschäftigt sind, von dem Geld nicht leben können, ultraflexibel zur Verfügung stehen müssen, überwacht werden und einen enormen Stresspegel haben werden.

Sowas will ich nicht unterstützen.

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Finde ich auch richtig ungeil.

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Selbstverständlich - mochte ich beides aber nicht! :roll_eyes:
Banjo fand ich immer irgendwie… mäh!

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Zu dem Punkt, dass es den Lieferdienst Gorillas nicht im ganzen Stadtgebiet gibt und sich scheinbar auf die Innenstadt konzentriert: In Hamburg gibt es Gorillas unter anderem in St. Pauli, Winterhude und Dulsberg. Das sind also nicht zwingend Stadtteile die zentral liegen, sondern wohl eher solche wo die Einwohnerdichte und zu erwartende Nachfrage hoch genug ist.

Hamburg ist da aber vielleicht auch etwas speziell, weil im vergleich zu anderen Städten deutlich weniger Leute im Innenstadtgebiet wohnen.

Zum Thema Wandern: Wann wird ein Spaziergang zu einer Wanderung? Denn wenn ich höre, dass Fabian dreimal die Woche „zwischen 6 und 15 km wandern“ geht, dann klingt das ehrlich gesagt gar nicht mal so viel. 6 km lege ich jeden Tag beim Spazierengehen in der Mittagspause zurück, und ich kenne mehrere die das tun. Vielleicht macht aber auch die Gehgeschwindigkeit den Unterschied.

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Hat es wirklich bis 16:22 gedauert, bis aufgelöst wird, dass Fabian von Quotenmeter ist oder hatte ich es vorher nur überhört? Ja ich weiß, er war schonmal Gast im Podcast konnte aber spontan nichts mit ihm anfangen.

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So…habe gerade den Podcast zu Ende gehört.

Werbung/unterschiedliche Lautstärke
Es war schon oft Thema, dass unterschiedliche Sender unterschiedlich laut sind bzw. die Lautstärke zwischen Programm und Werbung wechselt. In einem Beitrag vor einigen Jahren war der positive Tenor allerdings „Das wird bald der Vergangenheit angehören!“. Entweder gab es eine Gesetztesinitiative für das Medienrecht oder eine freiwillige Selbstverpflichtung der Sender - weiß ich nicht mehr genau. Da ich eigentlich kein lineares Fernsehe mehr sehe kann ich nicht sagen, ob das Problem weiterhin besteht.

E-Autos
Ich glaube, dass der Gast bei der fehlenden Durchsetzung der E-Autos auf was angespielt hat, was gerne mal als politisch inkorrekt gilt. Die Aussage, dass es in seiner Gegend „viele Asis“ gibt, hat ja auch (offenbar bewusst) jeder schnell verstreichen lassen. Man könnte sagen: Die Unterschicht nutzt das Auto eben nicht unbedingt, um das ökologische Bewusstsein zu demonstrieren (kein Auto und wenn schon, dann das Umweltfreundlichste). Durch eigene Erfahrung kann ich auch bestätigen, dass die Tuning- und Autoposer-Szene gerade in abgehängten Stadtteilen sehr präsent ist. Mit einem sehr leisen E-Auto kann man da nix reißen.

Das hat vor längerer Zeit auch schon der Soziologe Gerhard Schulze in seinem Buch „Erlebnisgesellschaft“ betont. Hier wäre es das Unterhaltungsmilieu, für das das Schrauben am Auto, das Auftunen, das demonstrative Posen vor Straßencafés etc. typisch ist.

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Das ist ein guter Punkt. Solche Leute werden erst dann auf E-Autos setzen, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr haben.
Wobei ich in Hamburg schon Typen gesehen habe, die mit ihrem E-Auto andere an der Ampel demonstrativ abgehängt und gerne auch mal riskant überholt haben. Die vermutlich unerreichbar gute Beschleunigung von E-Autos ist dann wohl doch so ein Punkt, der auch dem Poser-Klientel gefällt.

Insgesamt wird mir das Thema Autos (egal welche Antriebstechnologie) in dichten Stadtgebieten immer noch viel zu unkritisch gesehen, auch wenn es da langsam Bewegung in Richtung Umgestaltung von Quartieren in lebenswertere Gegenden ohne immensen Platzverbrauch, Lärm- und Abgasemission und höher Sicherheit für Rad- und Fußverkehr gibt. Wir sind einfach betriebsblind geworden und haben den immensen Grad der Übermotorisierung in Städten viel zu lange als gegeben angesehen.

Aber okay, das wird jetzt vielleicht doch etwas zu politisch für Massengeschnack :wink:

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E-Autos sind Blödsinn!

Für jemanden der ein Eigenheim hat, ist das ganze sicher umsetzbar und unter Umständen eine feine Lösung.

Aber wie sieht es denn wirklich in Deutschland aus? Soll da jeder eine Verlängerungsschnur aus dem Fenster hängen? Sollen nun Hunderttausende Ladestationen gebaut werden? Soll dann dort jeder seine Freizeit zum „tanken“ verplempern? Wo soll der ganze Strom herkommen? Unser Stromnetz pfeift doch jetzt schon auf dem letzten Loch und wir brauchen Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland.

Da braucht mir auch keiner damit kommen, das der Sprit teurer wird. Der Strompreis klettert auch aktuell immer höher und wird es noch viel viel mehr tun! Natürlich nur in Deutschland!

Selbst wenn dann mal viele E-Autos unterwegs sind, was werden dann die Erdölländer tun? Genau, sie werden den Erdölpreis senken (müssen) und schon wieder ist das E-Auto ein teurer Spaß.

Für mich ist das alles eine absolut undurchdachte Geschichte, so wie vieles andere aktuell in unserer Politik! Die Welt lacht nur noch über Deutschland, wären hier die Propaganda uns erzählt, wie wir bewundert werden, weil wir ja so tolle Vorbilder sind (welche alles vor die Wand fahren). :wink:

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Jap, man ging wohl davon aus, dass das noch jeder weiss. Hier im Forum ist er als @tobsom unterwegs.

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Das Thema Ladeinfrastruktur würde ich nicht so kritisch sehen. Autos stehen im Durchschnitt 23 von 24 Stunden nur herum, da bleibt also genug Zeit zum laden :wink:

Im Moment sind viele E-Auto-Besitzer tatsächlich auch solche, die Zugriff auf eine private Lademöglichkeit auf einem Stellplatz oder in einer (Tief)garage haben. Aber auch ohne lässt sich das Auto prima z. B. auf der Arbeit in der Garage laden oder beim Einkaufen. Es ist ja nicht (mehr) so, dass das Auto dort stundenlang laden muss. In der Regel lädt man ja auch nicht von 0 auf 100 % (oder 80 %, um die Batterie zu schonen :wink: )

Mit bidirektionalem Laden, bei dem das E-Auto als temporärer Energiespeicher dient und Strom auch wieder in das öffentliche Netz einspeisen kann, wird man auch Spitzen im Stromnetz glätten können.

Ich würde daher schon sagen, dass Verbrenner so, wie wir sie heute kennen, ausgedient haben und nach jetzigem Stand das E-Auto eine Zukunft hat. Insgesamt braucht es aber vor allem nicht nur „bessere“ Autos, sondern weniger Autos.

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Das wird mittelfristig so kommen - und es geschieht ja auch bereits.
Gern verweise ich auf die Veto-Ausgabe 32, in der Experte Franz Rother das alles sehr gut erklärt hat: https://massengeschmack.tv/play/veto32

Ohne Infrastruktur und ohne massive Fortschritte bei der Ladegeschwindigkeit und der Batterie-Kapazität wird das natürlich nichts werden.
Deswegen rät Franz Rother ja auch davon ab, ein E-Auto zu kaufen - weil die Technologiesprünge derzeit so groß sind, dass das in 2 Jahren keiner mehr haben will und auch gebraucht nichts wert sein wird. Leasen ist hier absehbar die bessere Lösung.

Es steht auch im Infotext.

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Nach meinen Wissen dürfen E-Autos garnicht mehr in Tiefgaragen parken, geschweige geladen werden. Wenn so ein E-Auto dann nämlich dort mal anfängt zu brennen, kannst du das Haus darüber dann gleich mit abreissen.

Wenn das Auto beim parken daheim einfach geladen werden soll, heißt das ja, das diese Ladestation die ganze zeit belegt bleibt und somit noch viel viel mehr Stationen her müssen.

Den Akku der E-Autos anzapfen um Stromspitzen abzufedern? Na Prost Mahlzeit! Da wird sich aber der Autobesitzer sehr freuen, wenn durch diese tolle Idee sein Akku abgenutzt wird.

Wie gesagt, das sind alles so undurchdachte Ideen, welche seit neusten durch die Medien als Lösungen verkauft werden. Da ist nichts gelöst.

Wenn du auf ein Auto verzichten willst, bitte schön! Ich werde den Teufel tun und auf öffentliche Verkehrsmittel setzten! Das ist die größte Lebenszeitverschwendung überhaupt! Dazu noch total unbequem und teuer. Die ganzen Wähler der Grünen dürfen das aber gerne tun,… ach ne… die fahren ja so gerne SUV und fliegen ständig in den Urlaub. Die wollen das ganze ja nur den anderen vorschreiben und verbieten.

Und wo der ganze Strom dann herkommt, ist immer noch nicht beantwortet. Damit meine ich nicht dich, sondern diejenigen welche uns das E-Auto schmackhaft machen wollen und gar Verbrenner verbieten wollen!

P.S.
und in Afrika fahren dann noch viel mehr von unseren alten Autos rum, wehrend wir wie Vieh eingesperrt stundenlang am Tag mit den Bus transportiert werden. Schöne neue grüne Welt…

Edit: Habe nun Holgers Beitrag gelesen. Na dann sprechen wir doch einfach erst über das E-Auto wenn das alles mal was ist und nicht heute schon und schon garnicht über verbote von Verbrennern, solange das alles noch für die Tonne ist