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Folge 57: Spaß beim Zahnarzt und mit Paketboten

Massengeschnack Folge 57. Hier kann darüber diskutiert werden!

Wer große Angst vor’m Zahnarzt hat, sollte diese Folge lieber auslassen! Zu Beginn berichten Dirk, Dean und Mario von ihren einprägsamsten Zahnproblemen und den anschließenden Behandlungen. Danach wird richtig hart abgeschweift in Richtung Probleme mit den Paketboten, sowie der Frage: Wo gibt’s eigentlich noch Briefkästen?

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Dirk meinte wohl die Grundsteuer und nicht die Grunderwerbssteuer, die nur beim Kauf eines Grundstücks (zu zahlen vom Käufer) anfällt. Die Grundsteuer wird in der Tat reformiert. Die neue Berechnung soll ab 1. Januar 2022 gelten, das heißt: viele Bundesländer (Grundsteuer ist Ländersache) haben bereits Vorschläge oder Gesetzentwürfe für die neue Berechnungsmethoden vorgelegt. Es gibt ein vom Bund vorgeschlagenes Modell, welches einige Länder anwenden wollen. Andere Bundesländer machen davon abweichende Berechnungsvorschriften. Hamburg hat ein eigenes Modell entwickelt. Viele Modelle beziehen auch die „Lage“ in ihre Bewertung mit ein. Hamburg bspw. unterscheidet zwischen „normaler“ und „guter“ Lage.

Hier mal ein paar Beispielrechnungen von der Faz:

Wobei der Grundsteuer-Meßbetrag noch nicht die Summe ist, die bezahlt werden muss. Der Meßbetrag wird noch mit dem Hebesatz B, den die Kommunen festlegen, multipliziert und ergibt den jährlich zu zahlenden Betrag.

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Stimmt. Die Festlegung der Hebesätze und die Berechnung ist beliebig kompliziert, daher habe ich keine Ahnung, was genau da jetzt auf uns zukommt. Kann ich eh nix dran ändern :wink:

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Ah ja Zahnarztgeschichten…

Meine Erlebnis: War in dem Jahr spät dran für meinen Bonusheftstempel und statt meiner Zahnärztin war nur eine Vertretung da, die sichtlich genervt war, weil alle auf den letzten Drücker gekommen sind.
Hatte ein kleines Loch in nem Backenzahn und sie hat es geschafft mir bei der Behandlung direkt in den Wurzelkanal zu bohren, weil sie abgerutscht ist. War bisher der intensivste Schmerz den ich spüren musste und merkte, dass sich meine Augen sprichwörtlich nach oben wegdrehten und sich mein Bewusstsein fast ausgeklingt hätte.
Wie zu erwarten war die Geschichte mit den Zahn da noch nicht zu Ende, da sie ihn wohl auch nicht richtig versiegelt oder entkeimt hatte, so das ich dort bald eine sehr scherzhafte Wurzelentzündung bekam, die dazu führte, das ein anderer Zahnarzt ein wenig das Zahnfleisch aufschneiden musste, damit alles Unerwünschte abfließen konnte und gleichzeitig wurden mir dann die Wurzel behandelt.
Weil das Wundsekret nicht so gesund war, wurde mir verboten die nächsten Stunde meinen Speichel zu schlucken. Witzigerweise hatte ich nicht genug Taschentücher dabei um mir diskret den Mund abwischen zu können und musste dann auf dem Weg zum nächstgelegenen Apotheke öfter mal sehr blutigen Speichel ausspucken, was einige Passanten sichtlich irritiert hat…

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Zum Thema Post/Rudergerät:
Habe mir auch bei einem Sportgeräteanbieter in den diversen Lockdowns zusätzliche Ausrüstung bestellt. Dort wird extra darauf hingewiesen, dass die Lieferungen nur noch kontaktlos erfolgen und nicht mehr aufgebaut werden. Da geht die Arbeitgeberseitige Verpflichtung für den Schutz der Mitarbeiter halt vor dem Servicegedanken den Kunden gegenüber. Ist ärgerlich, aber verständlich.

Falls dies auf der Homepage beschrieben ist, ist schon klar, warum der Lieferservice nichts mehr große erklärt, sondern abliefert und wieder fährt.

Zum Thema Packstation:

Ich nutze die sicher 100x im Jahr sowohl zum Empfangen als auch Versenden. Es gibt da verschiedene Modelle, die neueren Generationen haben einen deutlich besseren Bildschirm der besser auf Eingaben reagiert. Die ganz alten sind extrem schlimm, teilweise ist der Bildschirm auch so hoch dass man da kaum dran kommt. Man stelle sich mal vor, wie das jemand im Rollstuhl benutzen soll …

Am Besten einfach bei DHL kostenlos registrieren, dann bekommt man eine Kundennummer. Beim Versenden einfach die Nummer eingeben oder scannen (virtuell in der DHL App oder als physische Karte) und dann bekommt man den Einlieferungsbeleg (beim Versenden) per Mail und muss beim Abholen auch nichts unterschreiben.

Zum Thema Ladenöffnung am Sonntag:

Auf jeden Fall. Es gibt vermutlich nur wenige Länder in denen es diese — aus meiner Sicht — alberne Regelung gibt. Und ich bin mir auch sicher, dass es da genug Personal gäbe, dass am Sonntag arbeiten würde. Das ist im Ausland ja auch der Fall. Abgesehen davon: Bitte deutlich mehr Selbstbedienungskassen anschaffen, oder überhaupt mal welche anschaffen.

Als ich vor 10 Jahren in Großbritannien studiert hatte war ich öfters in einem Tesco-Supermarkt, der 24/7 geöffnet war. In den Nachtstunden hat das Personal die Regale aufgefüllt und es gab nur eine Person an der Kasse, die die Selbstbedienungskassen kontrolliert hat. „Normale“ Kassen gab es da nur tagsüber. Selbst bei meinem Arzt gab es am Empfang ein Selbstbedienungssystem um „einzuchecken.“

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Wegen den Briefen, man kann die auch dem Postboten in die Hand drücken und auch bei dem bezahlen, sofern es den Service noch gibt.

Und bei den Paketen, also heutzutage kann man das doch online einsehen wann das Paket kommt und wo es abgegeben wurde. Da braucht es doch keine Karte mehr im Briefkasten. In der Regel erhält man ja eine Mail von DHL oder dem Händler. Also etwas Eigeninitiative setze ich da schon voraus, vor allem wenn man online bestellt, sollte das die kleinste Hürde sein.

Hier liefert neben DHL noch Hermes, DPD, UPS, Amazon und wenn man Pech hat, etwas noch exotischeres. Die sind alle unterschiedlich in der Qualität des Avis und entsprechend gut oder schlecht sind die Benachrichtigungen/Informationen zur Lieferung bei Nachbarn - bei amazon heisst der Nachbar dann gerne halt „Nachbar“.

So hatte ich z.B. in der letzten Woche ein Paket von UPS angekündigt für Dienstag 11-1300 - weil das die gewählte Versandart des Händlers war. Es gab zwei Mails vorab, dass in dem Zeitraum geliefert wird.
Um 12:30 kam die Mail, dass die Lieferung abgebrochen wurde, weil „das Geschäft um 11:30 nicht geöffnet war“ - ich war aber da. Ok, angeblich neue Zustellung am Folgetag. 15:15 klingelt es, das Paket kommt.
Anderes Beispiel, bei DHL aktuell sehr verbreitet: „im Verteilzentrum angekommen“ - auch gerne noch Stunden nach der Auslieferung, an wen auch immer. Sobald ein Postdienst außerhalb DE involviert ist, ist eh alles verloren, selbst wenn es DHL innerhalb der EU ist.

Ja, die Probleme gibt’s. Ich hab seit Wochen bspw. eine Sendung auf Status offen bei DHL, obwohl die längst zugestellt wurde. Selbst der Händler hat sich damals wegen Lieferschwierigkeiten entschuldigt und ich war verwundert als die „ihre Sendung liegt nur noch 2 Tage in der Filiale“- Mail von DHL kam.

Prinzipiell klappt das aber und ich bekomm teilweise 3-4 Sendungen pro Woche. Da lag auch angeblich mein Paket auch schon am anderen Ende der Stadt in einem Paketshop oder es lag dort tatsächlich, wer weiß. Nach einer Beschwerde wurde es am nächsten Tag direkt geliefert.

Ich kann da auch die tollsten Storys erzählen, in Summe bin ich aber zufrieden. Egal ob DHL, Hermes, DPD und Co. Auslandslieferungen hatte ich im Laufer der Jahre auch genug, egal ob USA, Kanada, China, Korea, Frankreich, England, Spanien, Italien oder what ever.

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Ganz toll ist auch: Sendung wurde leicht beschädigt und in ein Neuverpackzentrum verschickt. Von da an heißt es warten, warten, warten…

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Ich bin auch nicht am verzweifeln, selbst wenn das so klingen mag - hier geht es auch um „relatable entertainment“, aber hoffentlich nicht auf dem „Kennste“-Niveau :rofl:

Das liegt ja auch in der Natur der Sache, dass mit der Frequenz die absolute Anzahl an Ausreissern steigt.

Sicher, aber spätestens wenn du mal einen an dich adressierten Brief aus deinem Briefkasten holst und dir dort drin die Deutsche Post mitteilt, dass man dir keine Post zustellen kann, weil das Namensschild fehlen würde, dann haste wirklich alles erlebt :smiley:

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Guten Morgen,
ich hatte da auch ne Story: Kam eines Abends von der Arbeit ins Treppenhaus und da lag ein Paket.
Soweit, so unspektakulär. Also ich auf auf die Adresse gucke, kam ich aber ins Staunen.
Der Bote hatte sich um satte 20 Hausnummern geirrt - also Paket unter den Arm geklemmt und zu der Adresse gelaufen.
Bis wer an die Tür kam, dauerte es, aber die Dame war überrascht und bedanke sich ganz herzlich, dass ich ihr das Paket zugestellt habe.

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Das hatte ich bisher dreimal, zweimal zur unpassendsten Zeit: Das Geschenk vor nem Geburtstag, einmal ein Fahrradhelm für mich selbst, der kam dann noch, ein anderes mal hatte ich ein Victorinox SwissTool (Schweizer Leatherman) bestellt, ich weiß nicht, was da großartig kaputt gehen kann und die Schachtel von den Dingern ist ja auch recht klein, aber das ging komplett zurück und wurde von Amazon storniert, wonach ich ÜBERHAUPT NICHT gefragt habe, da konnte ich zum Glück aber noch rechtzeitig ein ähnliches Modell bei einem lokalen Eisenwarenladen erstehen.

Ich bestelle auch bevorzugt an Packstation, kotzt mich allerdings an, dass ich den Kram mittlerweile an fast 10 anderen abholen musste, eine davon war gut vier Kilometer weit weg, auch schonmal die am Hauptbahnhof, was auch schon ein gutes Stück weg ist, immerhin ist dann gleich in der Nähe noch die Postfiliale, wo ich auch schon öfters was abholen durfte.

Das dollste Ding hatte ich aber vor knapp zwei Jahren, hab was eigentlich an die Adresse zu Hause bestellt, zum Zeitpunkt (weiß ich noch genau, weil mein Opa an dem Tag (14.8.) Geburtstag hatte) war wohl keiner da und DHL hat eine Benachrichtigungskarte für Abholung in einer Filiale hinterlassen.
Gesagt getan, bin am nächsten Tag hin, haben sie nicht, ich solls mal in den nächsten Tagen versuchen, hab ich gemacht, auch ne Telefonnummer da gelassen, wenns auftaucht, aber Fehlanzeige, auch andere habe ich mal abgeklappert, nix, den Verkäufer kontaktiert, dass es irgendwie wohl verschwunden ist, aber wollte er mir nicht erstatten, na ja, egal.
Dann plötzlich gegen Ende Oktober bekam ich ne mürrische Mail von ihm, dass es zurückkam und wieso ich es nicht abgeholt habe, naja, er hats mir dann nochmal geschickt und es kam diesmal an, irgendwie ist es wohl Mitte Oktober wieder aufgetaucht, weils ja in den Filialen nur ein paar Tage lang aufbewahrt wird.

Mit den anderen Paketdiensten geht es durchaus, wobei ich von Hermes vor Ostern etwas enttäuscht wurde, wurde meine ich am Donnerstag der vorherigen Woche versendet und sollte eigentlich schon Montag oder Dienstag ankommen, aber kam dann erst am Gründonnerstag an, am Montag ins Tracking reingeschaut: kommt am Dienstag, am Dienstag hieß es dann plötzlich Mittwoch und schlussendlich eben erst am Donnerstag.
Oder am Dienstag kam meine Galaxy Watch von der Reparatur zurück mit UPS, habe schon vorsorglich die Option „Bei Nachbarn abgeben“ gewählt, weil die wahrscheinlich erst kommen, wenn ich schon auf der Arbeit (hatte diese Woche Spätschicht) bin und in der App wurde als wahrscheinliches Zeitfenster 10:45-14:45 angezeigt, schlussendlich im Tracking ist es dann wohl um 18:irgendwas bei den Nachbarn gelandet, knapp verfehlt würde ich sagen, immerhin hat das ganze nur eine Woche gebraucht, am Montag Nachmittag letzter Woche bei ner Mail Boxes Etc. abgegeben, wo es dann am Dienstag abgeholt wurde und nach Polen ging und am Dienstag dieser Woche kams wie gesagt an. :+1:

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo hier der nächste Briefkasten ist, ich meine hier an der nächsten Kreuzung war mal einer, aber da ist nichts mehr, dafür ist hier ein paar Meter weiter gleich eine Postfiliale und ah ja, die haben nen Briefkasten vor der Tür.

Hab aber schon ewig nix mehr mit Briefpost versendet, Pakete sende ich über Packstation oder Filiale, aber mein letzter Brief müssten die Bewerbungen für nen Ausbildungsplatz gewesen sein, für 2014, wo man außer bei den großen wie VW (deren Onlineportal damals komplett flashbasiert war, wenn ich mich recht erinnere) noch ganz klassisch die Bewerbungsmappen schicken musste^^

Ich wohne seit einem Jahr in einer Genossenschaftswohnung, den Anteil habe ich von meiner Mutter auf mich überschreiben lassen, war aber lustig, wie alt der war, von kurz nach ihrer Geburt (entweder gibts eben den Bausparvertrag oder einen Genossenschaftsanteil :de:), Ende der 60er, die ungültig gestempelten Papiere haben wir natürlich behalten^^
Und ging recht schnell, das haben wir im Januar 2020 gemacht, hab mich gleich darauf bei der Wohnungssuche gemeldet, diverse besichtigt (<10 Leute, hier scheints noch zu gehen mit den Wohnungen), mehrere ausgeguckt, eine bekommen und zum 1. April konnte ich dann schon rein, mussten aber noch komplett tapezieren, streichen usw. und eine Küche bestellen (dafür musste erstmal der Lockdown vorbei sein) und auf diese warten, sodass ich erst Mitte Juni richtig einziehen konnte.

Meine Eltern sind seit 2003 in einer Eigentumswohnung, wo ich bis letztes Jahr auch drin war und die gehört zu einer Art Ensemble/Wohnblock mit fünf Gebäuden, die jeweils in drei Abschnitte (eines nur in zwei) mit eigener Hausnummer unterteilt sind und üblicherweise 6 Wohnungen umfasst, sodass es unterm Strich fast 100 Stück sind, teilweise aber auch vermietet.
Da wurden auf jeden Fall einige Dinge in den letzten Jahren renoviert etc. u.a. haben die Keller vor ein paar Jahren Drainagen bekommen, vor ca. 2 Jahren wurden die Haustüren und Treppenhausfenster erneuert.
Gab auch mal etwas Zoff, weil sich einige vorwiegend mit türkischen Wurzeln, Satellitenschüsseln auf den Balkon gesetzt haben, was eigentlich nicht erlaubt ist, vor allem haben Kabel Deutschland/Vodafone auch damals schon türkische Sender ins Kabelnetz gespeist, kann man dazubuchen: Digital TV in 16 Sprachen mit TV International | Vodafone
Und natürlich sicherlich auch einiges übers Internetz, war ja ne Zeitlang recht nervig, dass irgendwie dauernd irgendwelche türkischen Soaps in den deutschen YouTube-Trends waren^^
Andere haben so eine vollverkleidete Variante namens Cubsat und hatten diesbezüglich keinen Ärger…

Eigentlich kann es keiner verbieten, dass man sich ne Schüssel auf den Balkon setzt. Möglich, dass sich wieder was geändert hat, aber ich meine, dass eine Schüssel nur dann untersagt werden kann, wenn die irgendwie stört. Also wenn die Schüssel auf dem Balkon steht und nicht über der Brüstung hängt, dann kann da keiner was sagen und so kleine Flachantennen sind meines Wissens sowie so unproblematisch, da nicht größer als ein Blumenkasten, über den sich auch keiner beschweren würde.

Da es sich um Eigentumswohnungen bzw. vermietete Eigentumswohnungen zu handeln scheint, kann das grundsätzlich von der WEG schon so festgelegt werden. Macht es aber auch nicht weniger albern :slight_smile:

Tatsache? Ich mein, selbst wenn die Schüssel AUF dem Balkon steht? Also wenn der Nachbar einen Sonnenschirm hat, dann wird es doch nahezu unmöglich eine Schüssel zu verbieten, die man bei guter Platzierung von der Straße aus kaum bis gar nicht sieht.

Das hat zwei Dimensionen: zum einen kann die WEG Veränderungen/Verschlechterungen der Optik oder auch einfach die Nutzung von SAT anstelle Kabel in einer Hausordnung ausschließen. Eine vorhandene Hausordnung kann natürlich auch durch die WEG später wieder geändert werden, benötigt aber eine Mehrheit.

Zum anderen kommt es auf die mögliche Montage der SAT-Schüssel an, denn Teile des Balkons sind Gemeinschaftseigentum und entsprechend sind Arbeiten daran durch die WEG zu genehmigen (und, ggf. zu tragen).

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Mir geht es eigentlich um folgenden Punkt, dass mir die WEG doch ja auch nicht vorschreiben könnte ob ich Rattan- oder Kunststoffmöbel auf dem Balkon nutze oder ob ich im Wohnzimmer einen LCD, anstatt OLED stehen haben darf.

Ich kenn das Problem nur von meinem Opa, da hat die Wohnungsgenossenschaft auch versucht Sat-Schüsseln zu unterbinden. Meist genutztes Argument ist natürlich die Optik, also war es untersagt, die Schüsseln AN der Balkonbrüstung anzubringen, ebenso war es verboten auf dem Balkon zu bohren. Man konnte die Schüssel also nicht an der Wand befestigen und Löcher für die Kabel bohren.

Mein Opa hat sich jetzt einfach einen Ständer besorgt, die Schüssel dort so angebracht und positioniert, dass sie aus der hintersten Ecke über die Brüstung hinweg das Signal empfängt und Kabel gibt es welche, die durchs Fenster passen. Damit war die Schüssel von der Straße aus kaum noch sichtbar bzw. hingen die Blumenkübel inkl. Pflanzen eh davor, wenn man von unten geschaut hat und das Thema war gegessen.

Ich rede ja jetzt auch nicht von einer 120er-Schüssel, aber bspw. die Flachantennen sind kleiner als eine 40er-Schüssel und würden sich problemlos bspw. am Fensterbrett der innenliegenden Fenster montieren lassen und wären somit nicht im Fassadenbereich und von der Straße aus praktisch nicht zu sehen. Dann gibt es Folien, die die Schüsseln von ihrem hässlichen weiß/grau befreien und so letztendlich auch nicht weiter auffallen als sonstige kleine Dekogegenstände, die manche so auf dem Balkon hängen haben.

Zugegeben, ich kenn mich da absolut nicht aus, aber es ist für mich als Außenstehender einfach nicht greifbar, dass eine WEG so weitreichende Kompetenzen haben soll, dass man mir praktisch Vorschriften machen kann, was ich mir INNERHALB meines privaten Wohnbereichs aufstelle.

Die WEG ist immer nur so mächtig wie die Hausordnung und die wird durch die WEG selbst beschlossen.

Wenn Du jetzt eine Wohnung innerhalb einer bestehenden WEG kaufst, bekommst Du sowohl die Protokolle der letzten WEG-Versammlungen und deren Beschlüsse, als auch eine wirtschaftliche Aufstellung über Rücklagen etc. und natürlich auch eine eventuell bereits beschlossene Hausordnung. Du weißt also entweder a) vorher, worauf Du dich einlässt oder b) gestaltest die Rahmenbedingungen selbst mit.

Wir haben hier bei uns in der Startphase mit wenigen Parteien innerhalb der WEG beschlossen, keine Hausordnung zu haben, weil wir genau so einen Scheiß nicht wollen. Das geht auch.

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