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Folge 55: 6 Monate Corona-Maßnahmen - Rückblick und Ausblick

Sonntagsfrühstück Folge 55. Hier kann darüber diskutiert werden!

Seit März steht nicht nur Deutschland, sondern die Welt Kopf: Das Corona-Virus hat uns alle im Griff, die Wirtschaft schwächelt und der Reiseverkehr liegt lahm. Vor allem sind es die kleinen Alltags-Erlebnisse, über die Dean, Julian, Mario und Paddy sprechen, wie etwa unangenehme Begegnungen in Verkehrsmitteln oder Supermärkten.

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Interessante Folge mal wieder, v.a. am Schluss, als Paddy noch die volle Schadenfreude rausgehauen hat! :joy:

Ich persönlich muss sagen, dass ich schon glaube, dass sich mein Verhalten durch Corona zumindest in einigen Dingen auch langfristig ändern wird. Ich denke schon, dass man sich nach Ende der Pandemie wieder die Hände schütteln oder sich umarmen wird. Aber ich habe mir zumindest vorgenommen, mich nicht mehr an solchen Händeschüttel-Orgien zu beteiligen, wo man massenhaft Leuten die Hand gibt und so potentiell Erreger weitergibt, und wenn es nur Erkältungsviren sind. Z.B. wenn an unserer Schule Elternsprechtag ist und im Zehnminutentakt verschiedene Eltern reinkommen und man jedem die Hand gibt und die gehen dann zum nächsten Kollegen und geben dem wieder die Hand und keiner wäscht sich die Hände zwischendrin. Das muss echt nicht sein. Da ist mir jetzt doch zu sehr bewusst geworden, wie unhygienisch das ist.

Als zweite Verhaltensänderung kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich künftig an solchen Tagen, an denen ich ein bisschen krank bin, Husten und Schnupfen habe, aber nicht so kaputt bin, dass ich zuhause bleiben muss, bei der Arbeit, beim Einkaufen, usw. freiwillig eine Maske tragen werde, um andere zu schützen.

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Ihr seid nicht allein, mit der unschönen Coronaauswirkung, dass einem die eigne Kleidung nicht mehr so richtig passen will^^. Was die Alltagsauswirkungen betrifft hat sich bei mir der Wohlfühlabstand vergrößert bei dem ich es unangenehm finde wenn sich Menschen mir nähern, ob mit Maske oder ohne. KA ob sich das nach der Pandemie wieder ändert oder ob das jetzt eingepreist ist.

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Nein, Paddy, Herr Spahn tut mir nicht leid. Wenn Ministerposten nach einschlägigier Erfahrung und Expertise besetzt werden würden, wäre Herr Spahn nie Gesundheitsminister geworden. Er wollte den Posten seiner Politkarriere willen, Merkel hat es ihm zugestanden, jetzt darf er die Suppe auslöffeln und muss mit der berechtigten Kritik umgehen.

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Das Zunehmen durch Corona kann ich nicht unterschreiben. Im Lockdown habe ich nur einmal in der Woche mit zwei Beuteln eingekauft und daher gut geplant, was ich esse. Das war deutlich günstiger und gesünder als sonst. Das Rad- oder Bahnfahren zur Arbeit fiel zwar weg, aber ich habe spätestens jeden zweiten Tag ein Fitnessprogramm mit YouTube-Videos gemacht.

Ältere Szenen im Fernsehen, in denen sich Menschen die Hände geben, wirken für mich mittlerweile wie aus einer ganz anderen Zeit. Von mir aus können wir das auch in Zukunft reduzieren.

Durch Corona habe ich ein viel besseres Bild von unseren Politikern. Dass es in so einer neuen Situation zu Fehleinschätzungen und -entscheidungen kommt, ist klar. Im Nachhinein lässt sich immer leicht sagen, wie man etwas besser hätte machen können. Die Herangehensweise, lieber etwas vorsicher zu sein, hat uns im Vergleich zu vielen anderen Ländern bisher gut durch die Krise gebracht.

Wenn ich für mich eines von diesem Jahr mitnehmen werde, ist es, dass ich nicht mehr ins Büro gehen werde, wenn ich mich nicht gut fühle, sondern lieber Homeoffice mache.

Sorgen bereiten mir all die Verschwörungsgläubigen, mit denen man nicht mehr ordentlich reden kann.

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Ich darf darauf hinweisen, dass Julians Behauptung, es handle sich bei dem Brot um eine Kulisse, Unfug ist :smiley: Es wird immer alles frisch gekauft - das Brot habe ich anschließend mit nach Hause genommen und verbrauche es derzeit.

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Achso, dachte das wäre ein Brot von Wish =/

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Ich liebe die Massengeschnack Podcast vibes in dieser Folge! :heart: :grin:

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Ich habe nur den Ton gehört und dachte, dass es das Knautsch-Brot ist. Holger hat mich gerade ziemlich enttäuscht. :smiley:

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Bei Merkels Ansprache ans Volk im TV dachte ich einen Moment: Wird gerade die Geschichte des Films Der Omega Mann Realität ? Mittlerweile ist man ja wiklich schon dabei sich für mehrere Jahre auf Maskenpflicht und Abstandsregeln einzustellen und seinen Teil dazu beizutragen, dass die Geschichte hoffentlich auch mal ein Ende hat, aber leider sehe ich auch jeden Tag in Bus und Bahn Menschen ohne jede Bereitschaft dazu und mache mittlerweile den Mund auch auf in so einer Situation.

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Eine interessante Folge! Ich denke, viele von uns konnten sich in den gemachten Aussagen wiederfinden und es tut gut zu wissen, dass es uns allen ähnlich damit geht.
Spannend fand ich auch die Aussage von @DeanStag, der Lockdown hätte wegen ihm auch ruhig länger sein können und von @Sprechplanet, dass man plötzlich so viel Zeit hatte und das sehr angenehm war. Das habe ich von sehr vielen Menschen gehört, und ich halte es für ein spannendes Thema, da wir im Alltag offenbar gewohnt sind, von einem Termin/Verabredung zum nächsten zu hetzen, und erst in der Corona Zeit ist das den meisten bewusst geworden. In meiner Podcast Folge „Freiheit & Selbstbestimmung“ geht es deshalb genau darum, wie man auch nach Corona sein Leben freier und selbstbestimmter gestalten kann, als bisher. Vielleicht für den ein oder anderen interssant, freue mich über Euer Feedback:

Direkter Link zu Spotify: https://open.spotify.com/episode/4EMiFrBiA37ATvOahzm6TL?si=Wb6G4YtySWmGNMJthowSbg

Oder wer lieber andere Portale bevorzugt, hier gibts alle Links: http://podcast.heute-schon-gelebt.de/

Schönen Sonntag noch! :grinning:

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Sehr schöne Folge! Als transplantierte finde ich es angenehm, dass mir endlich niemand mehr die Hand gibt. Erstens habe ich sie nie gesehen und als Transplantierter ging ich danach eh zum Desinfizieren^^Ich bin gespannt wie es sich verändert und bin froh, dass ich mit meinem Abschluss (hab Tourismusmanagement studiert) nicht in der Tourismusbranche gelandet bin.

Habt Anstand, haltet Abstand! Als Blinde kann ich das eher weniger :smiley:

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Ganz tolle Runde bei der ich eigentlich allem zustimmen kann.

Auch wenn für viele das die beschissensten Zeiten sind, z. B. wegen Jobverlust oder gar Tod von Freunden oder Familienangehörigen, muss ich sagen, dass die „Lockdown-Wochen“, an dem wir hier zu Hause sein mussten, richtig angenehm waren.

Man konnte, da es draußen warm war, ohne Stress mit dem Rad fahren, spazieren gehen oder mal andere Dinge machen und das nicht so wie im normalen Urlaub, denn wirklich jeder hat das gemacht.
Kein Fahrzeuglärm. Einfach Stille. Nur ab und an mal ne Heckenschere oder Rasenmäher, sonst nichts.
Wie in der Sendung gesagt wurde, die Natur hat man wieder wahrgenommen, man hörte Vögel, die Bäume tauschen usw.
Das war das Positive an dem ganzen bis jetzt.

Mal sehen wie das noch weiter geht.

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Thema Uber. Ich bin einmal mit Freunden mitgefahren - der Fahrer hat darüber geklagt wie niedrig der Verdienst, weil Uber einen Anteil davon nimmt und die Preise so niedrig ist. Das Konzept ist gut, wäre da nicht die Gier der Firma. Und der Kunden - bevor man also eine günstigen Preis lobt, sollte man sich mal fragen, wo der her kommt. Das ganze Konzept ist ja ein typisches turbokapitalistisches Silicon Valley Projekt.
Die Grundidee, die Vermittlung von Fahrten zu dezantralisieren und digitalisieren ist natürlich die Zukunft.

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Alle diese Vorzüge kannst du genießen, indem du einfach auf’s Dorf ziehst. :blush:

Um das alles in der jetzigen Situation positiv finden zu können, ist mir persönlich der Preis einfach zu hoch. Momentan befinden wir uns noch an einem Punkt, an dem dieser Preis für viele kaum spürbar ist. Aber wie Julian schon treffend sagte, kommen die Einschläge immer näher.

Bei mir hat diese Woche eine große Gaststätte dicht gemacht, die hier im Viertel schon seit Jahrzehnten sehr erfolgreich existiert hat. Fantastisches indisches Essen in einer wunderbar herzlichen familiären Atmosphäre… das es jetzt so wahrscheinlich nie wieder geben wird. Aus und vorbei. Diese Leute haben ihr Leben lang hart gearbeitet und sich einen Ruf erkämpft, den sie bis zuletzt halten konnten. Nun stehen sie vor der Pleite - und als lebenslanger Gastronom kannst du nicht mal eben schnell zum Home-Office-Sesselfurzer (der ich übrigens ebenfalls bin :nerd_face: ) umschulen. So wird es wahrscheinlich ganz vielen Leuten gehen, die in Jobs gearbeitet haben, die von Corona kurzfristig gekillt wurden: Nur die wenigsten davon können einfach so in Office-Jobs untergebracht werden.

Solche Entwicklungen werden sich in den nächsten Monaten mehr und mehr häufen. Und jeder von uns wird früher oder später in irgendeiner Weise davon betroffen sein. Der wirtschaftliche Schaden, den Deutschland (und Europa) erwarten darf, wird jetzt schon mit enormen Zahlen beziffert - Zahlen, deren Auswirkungen sich erst noch voll entfalten werden. Ich befürchte, die schön leeren Radwege und süß zwitschernden Vöglein werden dann ganz schnell wieder zur Nebensache. :wink:

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Da wohne ich schon :wink:

So richtig richtig Dorf? Mit maximal 100 Einwohnern? Alles andre gildet nich! :smiley:

Mir hat der Drosten und der NDR Podcast super über die Monate geholfen , rational über das Thema zu sprechen.Auch habe ich ganz bewusst alle gemeiden was sonst zu diesem Thema gab in den Medien, ausser eventuell RKI Konverenzen und Ansprachen der Minster was gerade aktuell wieder verboten wurde ( :roll_eyes: )
Hab mich vorallem ned verrückt machen lassen, auch wenn selbst 3 Fach gefärdet bin und Leute wie mich schützen sollten, trug ich selbst Masken schon bevor es Pflicht war .
Der Lookdown hatte für starke Konsequenzen , wichtige Arztermine auf die 8 Monate warten musste wurden 2 Monate verschoben und vorallem weil deine Therapie dringend starten musste weil voher schon 6 Monate unbehandelt war. Folge für mich bis heute starke gesunheitliche probleme deswegen.
Lungenärze bekommste eh schon gar nicht mehr als Kassenparitent und Corona hat alles nur verschärft,selbst als Chronisch kranker mit akkten problemen musste 6 Monate + warten.

Ich hab mir ganzen Batzen Masken selbstgenäht ,hatte schon im Hinterkopf das könnte länger dauern. Aber ein gutes hatte die Kriese ich hab endlich wieder den Mut gehabt die Nähmaschine öfter zu frequentieren und mir Zeug selber zu nähen. Ich war 2004-6 In einer Modeschule und habs das mal etwas gelernt.
12 Jahre nix gemacht . Jetzt hab ich wieder evrsucht, nix verlernt.
Hab die Corona Sache in China schon um Silvester herum beobachtet und wie man in Wuhan versucht hat kläglich alles einzudämmen.Mir war aber schon klar das man die Massen an Leute die Ihre Familien zum neujahrfest besuchen lies und unkontrollierte China Rückehrer ,eigtlich das schlimmste ausgelöst haben. Ich verurteile vorallem die verantwortlichen die davon wussten und es runtergespielt haben.Ma sah in zeitlupe auf die Welt zurollen was passieren wird. USA hat es völlig verkackt und Italien wurde vond er Flut völlig überollt, Deutschland hatte eine Denksekunde mehr.
Der Lookdown war auch zu lang fand ich ,aber das es nicht schnell vorbei ist wusste von beginn an. Selbst wenn einzelne Nation es unter Kontrolle bekommen kanns leicht wieder aus andern Nationen reingholt werden.Ein Ping Pong der Virenspreader

@marioperez007 Besorg dir doch einen Face Shild mit Plastik , mir hilft das enorm , weil Belastungsasthma habe und Probleme bekomme das Co² loszuwerden.
Hab zwar angepasste selbstgemachte Masken für mich im Fröhlichen Mustern und bekomme das recht gut luft drunter ,aber es wird so schwül und feucht darin das mir schnell schwubbig im Kopf wird.

Schwimmen geht bei uns im ort wieder, aber stranger weise wurde der Badesee ganzen Sommer dicht gehalten ,obwohl der draussen war und viel Platz hatte

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So wenig sind es nun nicht, aber ist auch eher egal, denn sobald du an einer Durchgangsstraße wohnst, durch die der ganze Verkehr an einem normalen Arbeitstag fließt, merkte man es sofort, dass „Lockdown“ war. Selbst die Trecker fuhren weniger.

Paddy darf gerne öfters zum Frühstück kommen, war eine echte Bereicherung :slight_smile:
Starke Folge

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