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Folge 54

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Ich wollt nur mal anmerken, dass der eine Satz von Herr Glöckler „Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen“, nicht von ihm selbst sondern vom Naturphilosophen Heraklit stammt. Er war einer der vorsokratischen Philosophen die die Meinung vertraten, dass „Alles fließt“. Und wenn man zweimal darüber nachdenkt ist der Satz schon ganz sinnvoll.
Durch den ständigen Fluss an Wasser verändert sich der Fluss jedesmal aufs neue. Aber auch wir Menschen selbst sind einem stetigen Wandel unterlegen. So kann eine Person niemals wieder in den selben Fluss steigen, denn beide haben sich im Laufe der Zeit gewandelt.

Wie sinnvoll das ganze aus logischer Betrachtung ist sei mal dahingestellt. Ich weiß das man viele Gedankenexperimente von Philosophen mit beinhartet Logik oft zerpflücken kann.
Aber als kleiner Hobbyphilosoph war es mir wichtig mal erwähnt zu haben, dass der Satz nicht von Glöckler selbst stammt und eigentlich gar nicht so dumm ist wie die musikalische Untermalung es vermuten lässt :smiley:

Dennoch tolle Folge!

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Leider überraschen mich die Erlebnisse von Mohammed Hisham überhaupt nicht. Apostasie und Homosexualität werden in diversen islamischen Ländern sogar noch mit dem Tode bestraft.

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Ach, sach bloß?

Ich bin ja nicht oft im Forum, aber ich will mal meinen Unmut über Wolfgang M. Schmidts Kommentare Kund tun.
Holger scheint ja auch nicht immer 100% seiner Ansicht zu sein, naja mir geht das sehr oft so. Aber das allein würde mich ja noch nicht nerven. Viel mehr finde ich die Auswahl an Themen, die ihm eher fremd erscheinen, völlig belanglos und die Art und Weise, wie er bedeutungsschwanger über diese redet, schwach. Er wirkt dabei immer wie ein 14-Jähriger, der gerade Zlavoj Zizek für sich entdeckt hat. Alles was er dabei an Gesellschaftskritik raus bekommt sind die immer gleichen Talking Points, die auch nicht besonders einzigartig sind und vom gesellschaftlichen Mainstream kaum abweichen. Es kommt dabei immer ein wenig so rüber als würde er den Adressaten belehren wollen. Seine Zitate kommen mir oft so vor als hätten sie keinen wirklichen Bezug sondern so als sollten sie eher eine bestimmte Ansichtsweise, die er teilt, bestärken. Über die Länge seiner Kommentare kann man sich sicherlich auch streiten. Ich bin niemand, der vor längeren tiefgehenden Ausführungen zurückschreckt aber mir kommt es bei ihm eher unnötig ausschweifend und ohne Bezug zum Thema vor, das könnte man für meinen Geschmack kompakter formulieren.
Ich finde nicht, dass seine Kommentare in einer Sendung über aktuelles Zeitgeschehen gut aufgehoben sind.

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Möchte auch noch kurz Feedback geben. Super Folge, sehr spannende Themen, abwechslungsreich, mal ernst mal locker. Toll gemacht.

Ich verabschiede mich mit folgendem Zitat:
„… deswegen schütte ich dir jetzt ein Glas Kopf über den Wasser…“

  • H.F. 2019

Ich finde im Gegenzug, dass die Wolfgang M. Schmidt Kritiker immer die gleichen Talkingpoints haben. „Jeder der Zizek oder Baudrillard gelesen hat weiss was Wolfgang M. Schmidt…“ ja komm, dann geh nach Hause und liess Wittgenstein, Sellars oder was auch immer. Für mich als nicht Philosophen hat Schmidt genau die richtige Tiefe.

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Hmm… habe mich um ehrlich zu sein nicht viel mit seinen Kritikern beschäftigt. Aber er scheint dann ja nicht nur mir mit den gleichen Sachen übel aufzustoßen wenn ich das gleiche, wie andere Kritisiere. Ist aber in einem Gewissen Maß denke ich auch zu erwarten, wenn es um die Kritik an einer Person geht. Ich meinte ja eher, dass er zu verschiedenen Themen oft die gleichen Sachen anspricht. Die Assoziation mit Zizek fand ich naheliegend bei seinen Ansichten und er hat ihn ja auch schon zitiert. Mir ging es aber weniger um meine Ansichten, sondern um ihn und wie er seine vorträgt. Hätte ich evt. etwas besser formulieren sollen.

Bezüglich des ersten Beitrags:

Ich habe mich persönlich nicht wirklich intensiv mit dem Islam auseinandergesetzt, aber ich glaube dass diese Religion in einigen Ländern ungefähr in der Weise missbraucht und instrumentalisiert wird wie es mit dem Christentum zu Zeiten der Inquisition gemacht worden ist. Meiner Meinung nach ist keine der „großen“ Religionen nur auslebbar wenn sie durch Verbote und Selbstgeißelungen bestimmt wird. Das sind Instrumente derjenigen die sich mit ihrer Hilfe Macht und Einfluss erschleichen wollen. Auch da kann man eins-zu-eins das christliche Beispiel aus dem 13. Jahrhundert hernehmen. Es hat sich in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte gezeigt dass es immer schlecht ist Religion mit Politik gleichzusetzen bzw. der Religion zu großen Einfluss in die Politik eines Staates und dessen Bevölkerung beizumessen und leider gibt es immer noch, oder immer mehr islamische Länder die genau so strukturiert sind. Die negativen Schlagzeilen sind wenn man ehrlich ist eigentlich ausschließlich auf solche Fundamentalisten zurückzuführen die den Islam so auslegen wie er ihnen am besten in den Kram passt, oder nach angeblich im Koran niedergeschriebenen Regeln deren Auslegung oftmals nicht eindeutig belegt und zugleich nicht mit dem kulturellen, soziologischen und politischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts kompatibel ist.

Schade das solche Hetzer ihre vorsintflutliche Weltanschauung nicht durch den Gebrauch ihres eigenen Menschenverstandes Wiederlegen können und blindlings jedes noch so trübe fundamentalistische Gesabbel nachplappern.

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Achso, nene ist doch kein Stress, auch Kritik soll erlaubt sein :slight_smile: schönes Wochenende

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Hallo, tolle Folge. Ich kann die Kritik an Wolfgang M. Schmidts Beitrag nicht nachvollziehen; ich bin auch nicht immer seiner Meinung, höre mir aber gern seinen Standpunkt an. Das einzige was ich als störend empfinde, ist die Kameraeinstellung. Die permanente Unschärfe seiner Hände empfinde ich als ablenkend, wenn dies ein gewollter Effekt ist, versteh ich dessen Intension nicht. Man zweifelt zwischenzeitlich an der eigenen Sehkraft oder der Qualität des Streams, der Inhalt geht während dessen unter.

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Ich finde ihn zwar (mittlerweile) als Teil des Programms OK, aber im Prinzip stimme ich zu. Ich halte Schmitt für einen Blender. Er ist so eine Art Jonathan Meese. Unter den Blinden ist der Glasäugige König. Eines hat er aber noch nicht erreicht… einen Eintrag bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_M._Schmitt

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Na dann habt ihr ja was gemeinsam :wink:

Woher willst Du das denn wissen? Du stehst zumindest indirekt drin. Also als Sammelbegriff, unter den Leute wie Du fallen.

Du bist ein gesichtsloser rechter Internettroll. Glaube kaum, dass du relevant für die Gesellschaft bist.

Hau raus mein braunes Häschen.

Wieso rechts?

Leuten die Relevanz für die Gesellschaft abzusprechen find ich nun auch nicht so krass links

War mehr das Echo. Hat er ja quasi bei W. M. Schmitt genauso getan, so nach dem Motto wer keinen Wikipedia-Eintrag hat ist nicht relevant seine Meinung kund zu tun.

Oh man… es hat offensichtlich mehrfach jemand versucht, einen Eintrag zu Schmitt anzulegen, was wahrscheinlich aus Gründen mangelnder Relevanz nicht geklappt hat. Google zeigt temporär noch die Reste. Hier eine Schere zwischen Selbstinszenierung und geglaubter Relevanz sowie tatsächlicher Relevanz festzustellen macht mich zu einem rechtsradikalen Troll. Bei deinen Schlussfolgerungen wundert es mich nicht, dass Du nicht auf die Frage „wieso rechts?“ geantwortet hast :rofl:

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Hier die Diskussion zur Relevanz von Wolfgang M. Schmitt:


Enzyklopädische Relevanz nicht dargestellt, weder als Journalist, Blogger oder Wissenschaftler. –Hyperdieter (Diskussion) 18:25, 17. Apr. 2019 (CEST)

nichtmal sein Geburtsjahr ist bekannt? Ob die knapp 33.000 Abos bei Utube reichen? alles andere schafft keine Relevanz. eher Löschen –Hannes 24 (Diskussion) 20:05, 17. Apr. 2019 (CEST)

Was die Publikationen betrifft: Angeblich nur eine Auswahl; die sollte dann aber deutlich erweitert werden, denn einmal 9 und einmal 13 Seiten in einem Sammelwerk stiften keine Relevanz. Als Wissenschaftler nicht relevant. Ob die Zahl der Ju-tuub-Abos relevanzstiftend ist: keine Meinung. Wenn das alles ist, eher löschen .–87.178.11.246 20:27, 17. Apr. 2019 (CEST)

Üblicherweise wird bei Youtubern eine 30 mal höhere Zahl als Relevanzgrenze betrachtet. –Hyperdieter (Diskussion) 21:11, 17. Apr. 2019 (CEST)

Danke für die Ergänzung/Klarstellung, darüber weiß ich nämlich nicht Bescheid.–87.178.5.251 21:15, 17. Apr. 2019 (CEST)

Soweit nachvollziehbar keine eigenen Publikationen. Seine Moderatortätigkeit beläuft sich auch nur als Gast eines Livestreams. Grüße –Tronje07 (Diskussion) 09:58, 18. Apr. 2019 (CEST)

Gelöscht , gemäß LA. –Jürgen Oetting (Diskussion) 10:17, 24. Apr. 2019 (CEST)


Wenn die deutsche Wikipedia aber knapp 1 Millionen Abos für eine Relevanz sehen will, läuft da echt aktuell einiges schief. Ist ja für deutsche Youtuber kaum zu schaffen.

Schmitt muss stattdessen wohl ordentlich veröffentlichen. Hat denn der bisher nicht mal ne Promotion?