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Folge 49: Ken Jebsen

Veto Folge 49. Hier kann darüber diskutiert werden!

Ken Jebsen ist zweifellos eine der umstrittendsten Persönlichkeiten Deutschlands. Er ist verhasst wegen teils gefährlicher Verschwörungstheorien, für die seine Fangemeinde jedoch regelmäßig Applaus klatscht. Schon im Vorwege hat dieses Interview für Diskussionen gesorgt. Aber gerade weil Jebsen so viele Anhänger hat ist es notwendig, mit ihm die Diskussion zu suchen.

HINWEIS: Das Interview entstand einen Tag vor der Entscheidung des Berliner Verfassungsschutzes, KenFM zu beobachten. Daher konnte dies in der Sendung nicht thematisiert werden.

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Ich finds kurios, dass das was Jebsen in den ersten Minuten bzgl. Kotaktschuld beschreibt, aktuell Holger exakt so passiert ist.
Ich trau es mich kaum auszusprechen: Da hat er tatsächlich einen Punkt.

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Ich bin kein Jepsen Folger, jedoch gefällt mir das Gespräch bisher sehr gut.
Ich bin bei 35min und Jepsen wirft eine Menge treffende Punkte auf.
Er redet zwar wie ein Wasserfall, ich denke aber nicht, dass das ein rhetorischer Trick ist, ich denke es ist seine Eigenart.
Und ich finde es okay, Pauschal von Medien usw. zu sprechen, wie soll man ansonsten noch gegen diese Titane ankommen, es kann nicht sein, dass man noch der doofe ist, wenn man extreme Auswüchse hier kritisiert.

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Wurde das vor oder nach der Alex Geschichte aufgezeichnet :sweat_smile:

Freue mich unheimlich auf das Interview. Nur dafür habe ich ein Abo gemacht.
Ich kann einfach nicht verstehen das Jebsen als so gefährlich angesehen und gegen ihn dermaßen vorgegangen wird. Er wehrt sich da absolut zu Recht gegen. Wisnewski hat es in dem Interview mit Holger richtig gesagt. Man kann auch sagen das Verschwörungstheorien einfach nur unerwünschte Meinungen sind. Auf Jebsen bin ich erst in der Corona Zeit richtig aufmerksam geworden, vorallem durch seine Flüster Videos. Und da habe ich gemerkt: Er spricht genau das aus was ich so ähnlich gedacht habe, aber es nie so kommunizieren könnte. Er hat dadurch auch meine gesamte Sicht auf die Medienlandschaft und die Politik dabei wesentlich verändert. Seitdem sehe ich das ganze mit anderen Augen. Und ob das alles stimmt oder nicht, ich für mich weiß nur eines: Mich hat Jebsen mit dem was er zu dem Thema zu sagen hat voll überzeugt und die Mainstream „Experten“ aus Funk&Tv überzeugen mich Null. Bin gespannt auf das Interview!

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Same, aber erstmal nur 14Tage.
Vllt. ein richtiges Abo, wenn ich mit meiner Ausbildung fertig bin :sunny:

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Also man kann ihn Missverstehen, man kann ihn aber auch verstehen wollen.
Da Terroristenliebäugelei herauszulesen, wäre komisch, er wollte schlicht sagen, dass er gerne an Erkenntnisgewinn hätte, was Menschen dazu treibt, ans äußerste zu gehen.

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Vielleicht mal besser zuhören? Ach so, du bist schon mit Vorurteilen in das Video reingegangen… und wolltest die nur bestätigt sehen. Verstehe. Keine weiteren Fragen euer Ehren.

das „kritische“ Interview macht sich schon „bezahlt“ :slight_smile:

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Ich hoffe das MG durch dieses Interview und dem Drumherum richtig viel neue Abos macht. Holger hat es sich verdient!

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Wunderbar, so viele neue Jebsen-Kritiker zu sehen, die den „Rattenfänger“ richtig einzuschätzen wissen! :slight_smile:

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Nunja. Zum einen war Holger vorbereitet. Allerdings halte ich Holger für keinen wirklich guten Interviewer, da er nicht schlagfertig genug ist. Im Laufe der Zeit ist dies zwar schon besser geworden - Gegen Ken Jebsen ist er jedoch Waffenlos.

Ken Jebsen torpediert seinen Gesprächspartner in gewohnter manier mit schwurbelthesen im Millisekundentakt, so dass es in einer Sendung mit Zeitrahmen nahezu unmöglich ist, als das was er da so rumschwurbelt aufzugreifen. Und genau deshalb wird die Einladung von Ken Jebsen so kritisch gesehen, da man das natürlich weiß und auch Jebsen weiss das.

Es müsste ein Team hinter dem Interviewer stehen, der alle Fakten parallel heraussucht, um dann auch mit Jebsen interagieren zu können. Der sonnt sich darin, dass kaum einer seiner Gesprächspartner sich über haupt merken kann, was er innerhalb von 10 Sekunden loslässt. Eine Sendung, die alle Jebsenthesen aufgreift und diskutiert muss sehr lang sein und es muss ein aufgewecktes Team agieren. Andernfalls läuft es wie immer (so auch hier). Maximal in der Postproduction werden Aussagen als Text richtiggestellt, ohne den Gast zu konfrontieren. Und darum gehts doch eigentlich - dass so ein Schwurbelhannes seine Thesen nicht platzieren kann. Weil dann nämlich exakt das passiert: Man bietet eine Bühne.

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es gibt nicht nur schwarz und weiss. sieh dir das mediatheke interview mit krone schmalz an. auch tolle frau. oder das interview mit tamara wernli. die ist auch toll.
Ali Utlu auch. es gibt aus TV auch sehr gute sendungen, 10 vor 10 (SRF), rundschau (srf)… usw.

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das sehe ich nicht so eng.

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Mission Accomplished.

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Ken war „interessanter“ als sonst, wirkte manchmal auch sympathisch, manchmal abstrakt und dann auch weitsichtig, irgendwie alles zusammen in Abschnitten. Total „Böse“ wie er dargestellt wird ist er nicht und er hat ein hohes Redetalent, redet aber auch sehr schnell, Holger war gut, kritisch und hat trotzdem nicht sinnlos „gestritten“. Insgesamt würde ich sagen alles OK, aber diesen ganzen Blödsinn von Waschkaus und Company der letzten Tage war das wirklich nicht wert.

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Erkenntnis des Interviews, „ich weiss es eigentlich garnicht, aber aus dramaturgischen Gründen muss ich das anders darstellen, machen alle so“. Das ist eben auch genau mein Eindruck, je nachdem wer sein Publikum ist, stellt er sich mal so oder so dar.

btw diese Argumentationen ala „ich bin kein Antisemit weil ich jüdische Wurzeln habe“ wie „ich bin nicht rechts, ich habe ein türkischen Kumpel“ come on …

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Unsere Zeit war auf 90 Minuten begrenzt - hätten wir das so gemacht, wären wir über einen Themenkomplex nicht hinausgekommen. Ich muss ab einem gewissen Punkt dann auch ein Thema abschließen - auch wenn es eigentlich noch 10 weitere Nachfragen gäbe. Das sage ich ja auch an einer Stelle.

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Ich bin nach Ende des Interviews zwiegespalten.
Das größte Problem ist tatsächlich Jebsens unfassbarer Redeschwall. Selbst wenn Holger ihn ein oder zwei Mal stellen konnte (als er ihn zum Beispiel auf Kasseljana ansprach), hat er ne verbale Finte gemacht und war wieder hinter drei anderen Thesen verschwunden.

Die Einblendungen waren vor allem im ersten Teil des „Monologs“ gut gesetzt (eventuell hätte man dafür sogar das Gespräch anhalten können, um dies noch prominenter einzusetzen), daher bin ich nicht der Meinung, das es ein Bühnebieten war.
Ein wirklich kritisches Gespräch war es aber auch nicht, dafür wurde Jebsen doch zu sehr von der Leine gelassen.
Aber ein Fehler, Jebsen zu interviewen, war es auch nicht. Ich denke, der Großteil hier, kann sein Geschwurbel schon richtig einordnen.
Und für genau solche Gäste lebt das Format VETO ja auch.

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Ken ist so ne art von Machine Gun Preacher, er zitiert, erwähnt oder nennt andere Personen im Blitzschnellen Redefluss, ziemlich schwierig

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