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Folge 45: Dafür bereue ich Geld ausgegeben zu haben

Sonntagsfrühstück Folge 45. Hier kann darüber diskutiert werden!

Bei diesem Thema beißen sich Christian, Volker und Holger die Zähne aus - denn offenbar haben sie in ihrem Leben bislang ihr Geld recht wohl überlegt ausgegeben. Aber einige Beispiele fallen ihn dann natürlich trotzdem ein. Volker kann sich erwartungsgemäß einen 15%-Witz nicht verkneifen…

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Ich fand das Thema sehr schön.
Darum bin ich etwas enttäuscht, daß ihr nicht mehr rausholen konntet. Vielleicht liegt es an der Zahl der Frühstückenden, an der Besetzung, kann ich noch nicht so beurteilen. :man_shrugging: Aber 20 min, die dann auch noch mit dem durchgekauten Thema VR gefüllt wurden…
Ist das evtl keine Frage der Lebenserfahrung, sondern sollte man jung sein, um blöden Mist zu kaufen und sich daran zu erinnern?

(Oder rührt es daher, daß ich nur bei Christian den Eindruck hatte, daß er Geschichten erzählt, statt nur aufzuzählen?)

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Ich fand die Folge wieder gut und sie hatte nicht mehr Längen als andere auch.

Wenn die beiden „Chefs“ da sind, dann könnte man vielleicht schauen, dass min. genauso viele nicht-Chefs da sind. Man hat jedenfalls etwas erkannt „wer mit wem“, aber ich weiß nicht ob das das Gespräch wirklich weiter verbessert hätte.
Eventuell könnte man intern regeln, dass halt nicht über Expartner hergezogen wird oder so. Aber hey: Das ist ok für mich - das mag zwar nicht professionell sein, aber authentisch und ich konnte gut nachempfinden. Es ist ja ein Format wo man sich auch mal was aus der Seele sprechen können soll.

2 Dinge beschäftigen mich besonders:

  1. Erwähnte Volker oft sein Invest in MG und ich frage mich wie hoch es zumindest prozentual liegt.
  2. Das Abo: Ich überlege tatsächlich öfter, ob es sich für mich lohnt, wenn ich fast nur Mediatheke und gelegentlich mal etwas anderes schaue. Gerade bei Mediatheke gabs ja krankheits- und corona- und personalbedingt ein paar Einschränkungen. Die Qualität fand ich davor höher, aber der Tiefpunkt liegt wohl auch schon hinter uns. Da ich nicht zu Impulsentscheidungen tendiere warte ich hier noch ab. Mir sind es da zuviel unbedeutende Personen die gezeigt und berichtet wurden.
    Den Unique Selling Point sehe ich darin, dass Holger zum Einen auch bei Nachrichten und Kontroversen neutral einordnet und nicht populistisch. Zum Anderen, dass ich diese Internet Memes sonst häufig verpasse. Das Wissen darum ist sehr nützlich um u.a. mit meinem Neffen ein wenig seine Sprache zu sprechen.

Für die Zukunft von MG fände ich gut, wenn mehr Unterhaltung da wäre die ein Wir-Gefühl auslöst: Der Live-Kommentar schafft das schon gut. Ich denke aber an Spielshows - vielleicht könnte man da ja mal einen Klassiker nachbauen und Zuschauer spielen lassen. Oder eine Art „Verstehen Sie Spaß?“. Ich denke das hätte auch einen guten Werbeeffekt - ob der reicht um die Zusatzkosten zu decken weiß ich nicht. Vielleicht wäre ein Anfang, dass man zum Frühstück immer noch 1-2 Zuschauer hereinnimmt die dann mehr Impulse von Außen bringen.

Meine größten Fehlinvestitionen:

  • Ein WG-Zimmer bei einem total blöden Vermieter
  • Netbook mit Atom-Prozessor
  • Spielecomputer und Konsolen (ich spiele zu selten)
  • LED-Beamer (zu schwach und zu laut)
  • Deckenlampe die teuer war, aber auch dunkel und zugleich blendet
  • Magazine, die ich immer wieder wegen eines Artikels kaufe und dann wegwerfe

Wieder einmal eine schöne Folge. Danke an alle Beteiligt vor und hinter der Kamera.

  • Die Anspielung auf die Alsterfilm-Anteile fand ich sehr amüsant. :rofl:
  • Verstehe Christian komplett mit seiner Story. Hatte etwas Ähnliches was mich insgesamt nen 4-stelligen €-Betrag über 4 Jahre gekostet hat. :money_mouth_face: Das verschwendete Geld tut schon weh. :unamused: Nachtreten daher durchaus gerechtfertigt :wink: :innocent:
  • Noch eine meiner Lieblings-„Investitionen“: Griechische Staatsanleihen (Kaufbetrag: 750€ / Möglicher Gewinn: 2800 € in 3 Monaten / Tatsächliches Ergebnis: 500 € über 10 Jahre gestreckt + jedes Jahr ein dickes Bündel DIN A4-Unterlagen) :rofl:
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Bei dem überwiegenden Männeranteil bei MG dürften da wohl viele Frauengeschichten zu dem Thema zusammen kommen. Ich habe da immer sehr explizit drauf geachtet und wurde nur einmal um Tankgeld einer Pragfahrt geprellt, sprich so 30€. Das meiste Geld ging tatsächlich auch fürs Auto drauf. Einmal wurde mir eine neue Ölpumpe verbaut, obwohl das gar nicht abgemacht war, dann mehrere Blitzer und aus Italien „Strafen für zur falschen Uhrzeit in Anwohnerzonen gewesen zu sein“ (300€). Dann habe ich jahrelang ein Free2play-Game gespielt und da ein paar Hundert Euro gelassen, die letzten Jahre aber nahezu zum Nulltarif gezockt und wenn man sich anschaut, wie „kostengünstig“ man an manche anderen Unterhaltungs-Inhalte kommt, gleicht sich das wohl wieder aus. Ich kenne andere, die jedes Wochenende 50-100€ verfeiert haben und die weibliche Begleitung (meist wechselnd) komplett ohne Geld durch kam :smiley: Das spricht sich dann wohl rum und wenn man sich darauf nicht einlässt, trennt man auch gut die Spreu vom Weizen. Ich ärgere mich da schon ein paar Wochen verschwendet zu haben, um zu dieser Erkenntnis gelangt zu sein, dass die entsprechende Dame so denkt, aber mehrere Jahre… uiuiui. Dann wäre da natürlich noch die Gez. Ansonsten toitoitoi.

Gut, dass Du das in Anführungszeichen gesetzt hast, ich bin hier ja wirklich kein Chef von irgendwas oder irgendwem. :wink:

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Ich stimme Volker zu, dass am meisten Reparaturen schmerzen - besonders wenn sie das Doppelte kosten als ursprünglich geplant. In mein Fahrrad habe ich innerhalb von 10 Jahren schon den 3-fachen Kaufpreis an Reparaturkosten reingesteckt, wobei den größten Anteil 2 Reparaturen mit jeweils fast 300 Euro ausgemacht haben. Da überlegt man im Nachhinein doch, ob ein neues Rad sinnvoller gewesen wäre.

Bei meinem 8-jährigen MacBook hab ich jetzt auch bewusst auf eine Überprüfung des Akkus verzichtet, auch wenn Apple mich darauf hinweist. Wenn das Gerät kaputt geht, kann ich gleich in ein neues investieren.

Ansonsten halten sich Fehlkäufe bei mir zum Glück in Grenzen (max. im zweistelligen Bereich). Meine neuen Schuhe für 50 Euro waren jetzt ein Fehlkauf, weil die Zunge innen angenäht ist und daher auf den Fuß drückt. Auch hatte ich hier diverse Möbelstücke, bei denen ich im Nachhinein sagen kann, dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht gestimmt hat, weil die Haltbarkeit geringer war, als von mir erhofft.

Eine größere Fehlinvestition ist noch meine South Park DVD Sammlung vor 12 Jahren. Dafür hab ich ca. 280 Euro ausgegeben. Kurz danach wurden die Folgen kostenlos online bei southpark.de angeboten, sodass alle DVDs zusammen heute nicht mal mehr 10 Euro Wert sind.

Was Reisen angeht, hatte ich bis jetzt immer Glück. Bis vor wenigen Jahren hab ich bei Hotels immer Frühbucherangeboten genommen, die nicht stornierbar waren, dafür hab ich 50 Euro gespart. Zum Glück konnte ich alle Reisen auch immer antreten. Heute achte ich eher darauf, dass eine Stornierung selbst am Anreisetag noch möglich ist.

Worüber ich mich sonst noch gerne ärgere, sind Monatsfahrkarten im Verbund, bei denen ich im Nachhinein feststelle, dass die sich eigentlich nicht gelohnt haben (speziell Fahrradkarten, die sich erst bei 4x Fahrradmitnahme im Zug lohnen).

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In den Ellbogen husten, Leute, in den Ellbogen. Egal ob Corona oder verschluckt. :slightly_smiling_face:

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@nbfilm bringt mit seiner poltical incorrectness und Gehässigkeit oft eine schöne Spannung in die Sendungen, das macht dann auch schon Spaß :laughing: :face_with_hand_over_mouth:

Will man nicht eigentlich, dass alle seine Exen (besonders die, die einem weh getan haben) „fett und hässlich“ werden? Best Case Scenario, das Ego dankt :grin:

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Ich bereue:

als Kind He-Man-Figuren (Plastikschrott und inhaltlich Trash)
Cargolifter-Aktien (5000 DM weg)
Toshiba 16:9 Röhrenfernseher (Elektroschrott kurz nach Garantieablauf)
Teure VHS-Kassetten (Import und teilweise Bootlegs, den Preis bekam man nicht wieder rein)
Teure Limitierte DVD-Editionen (Limitierung interessiert in den meisten Fällen niemanden)
Eine Packung Jackfruit (Fleischersatz, meiner Meinung nach ungenießbar, 4€ weg)

In den letzten zehn Jahren habe mir immer gut überlegt, wofür ich Geld ausgebe. Vor allem, wenn es um größere Beträge ging. Daher hält sich meine Reue in Grenzen. Reparaturen sind ein notwendiges Übel, es sei denn, man wird übers Ohr gehauen oder es akkumuliert sich dermaßen, dass man besser gleich ein Neues Produkt gekauft hätte. Das muss man bestenfalls vorher abwägen.

Und wie Volker feststellt, gibt es natürlich auch Dinge, für die man eigentlich zu viel Geld ausgibt, was man dann aber aus emotionalen oder sonstigen Gründen nicht wirklich bereut.

Hmm, auf Anhieb wüsste ich nichts direkt, allerdings bspw. den Samsung USB-Stick Bar, dieser hier: https://www.samsung.com/de/memory-storage/usb-3-0-flash-drive-bar-modern-metal/MUF-32BAEU/
Hab ich immer noch, aber die Schreibgeschwindigkeit ist ein Witz „Bis zu 130MB/s Übertragungsgeschwindigkeit“ ja, beim Schreiben für 2-4 Sekunden und dann bricht er auf ca. 35-40 MByte/Sekunde ein, also gerade mal USB 2.0-Tempo, wird auch schön heiß, bei den damals (2015-16) aktuellen Versionen von CrystalDiskMark ist das aber nicht ersichtlich.
Gegen wirklich schnelle wie einem SanDisk Extreme oder Transcend JetFlash 780 ist das ein schlechter Witz.

Der Panasonic HC-V707 Camcorder, hat allerdings mein Vater gekauft, an sich nicht schlecht und endlich die Ablöse für unseren alten mit MiniDV, aber so häufig haben wir ihn nicht benutzt, vor dem letzten Sommerurlaub hat sich mein Vater dann ein S10+ gekauft und nen passenden Gimbal und damit gefilmt, inzwischen haben wir auch noch ne Alpha 7 III, da besteht wohl keine Frage, wer die bessere Bildqualität bietet.

Und auch indirekt 2012 ein Asus-Notebook mit AMD A6-APU, hat sich mein Großonkel damals gekauft und vorher eben nach Empfehlungen gefragt, wo ich dann leider dieses statt ein fast baugleiches zum ähnlichen Preis aber mit Core i3 (2. Generation) empfohlen habe.
Naja, er ist leider dann 2013 verstorben und ich habe es bekommen, anfangs gings auch, aber hatte dann schon recht bald das Gefühl, dass die CPU/APU nicht sonderlich viel Dampf hat und das 15,6"-Display mit nur 1366x768 Pixeln war auch nicht das gelbe vom Ei, naja, Jahre später hab ich dann ein Latitude E4310 bekommen, mit i5-M560 (also 1. Generation) und das ist trotz nur zwei Kernen deutlich performanter gewesen, das Asus hatte zudem auch Treiberprobleme mit der AMD-Grafik.

Damals war AMD wirklich nicht gut, während man gebrauchte Intel Haswell und neuer, teilweise auch älter noch heute gut verwenden kann, sollte man von den AMD FX/Bulldozer definitiv die Finger lassen, die altern in dem Sinne schlecht und ziehen auch ziemlich viel Strom.
Heutzutage mit Ryzen sind sie aber wieder top, bei den großen Threadrippern/Epycs mit 32-64 Kernen aktuell auch Konkurrenzlos, ebenso die Ryzen 3900X/3950X mit 12/16 Kernen auf dem kleinen AM4-Sockel, während man bei Intel maximal 8, bald 10 bekommt, außer Sockel 2066, der aber schon preislich wieder ne andere Liga ist, jetzt heißt es nur, mit technischem Vorsprung auch kommerziell den relativ kleinen Marktanteil gegen Intel kräftig aufzuholen.

Ansonsten Ölwechsel im Audi-Zentrum, fast 200€ für meinen A1 mit kleinstem 1.2er-Motor, Intervall weicht aber von der Inspektion ab, sodass dort nochmal ähnlich viel fällig wurde, jetzt fahren wir zur freien Werkstatt (Stop+Go) und lassen beides in einem Abwasch erledigen, TÜV-HU dann auch gleich mit.

Ansonsten bereuen, so halb, hab da so nen Fetisch (ein wenig sexuell, aber nichts verbotenes), da hab ich für Videos dieser Art (Special Interest) in den letzten bald 7 Jahren locker einige tausend Euro versenkt, bin da irgendwie der Sammler mit einem wachsenden Pile of Shame.
Und leider habe ich dabei auch kaum was zur Seite aufs Sparkonto (bei Null- bis Negativzinsen aber auch blöd) gelegt und war häufig mit meinem Konto im roten Soll und musste dann schon ein paarmal quasi komplett dicht halten mit Ausgaben bis zum Zahltag.
Da werde ich wohl wehmütig, wenn ich mal zusammenrechnen würde und sähe, wieviel ich gehabt hätte, wenn ich allein dort nur halb soviel reingebuttert hätte, aber zumindest war es ja kein Casino/Spielhölle, davon lasse ich auch definitiv die Finger, bin jetzt 25 und habe noch nie eine Spielhölle betreten, würde maximal in was mit Billard etc. gehen, aber dann ohne Geldeinsatz, höchstens als Verlierer ne Runde ausgeben :beers:

Hmm, Renault 5 in 1993, der wurde damals wohl noch als Billigmodell à la Skoda Octavia Tour (wurde noch bis 2010 gebaut, obwohl seit 2004 der Nachfolger am Start war, der war aber wirklich top, hatten unseren Octavia Combi 1.9 TDI (noch einer der unkaputtbaren prä-Pumpe-Düse) von 2000 neu bis 2016 und auch nicht verschrotten lassen, sondern weiterverkauft, der fährt immer noch) neben dem Clio weitergebaut.
Mein Vater hatte aber auch nen R5, so Ende der 80er von den Eltern, als er den Führerschein gemacht hat, danach dann nen Honda Civic und so '95 (zu meiner Geburt herum) einen Golf III, bei dem Civic ist wohl regelmäßig der Auspuff weggegammelt, war wohl nur aus Kuchenblech von der gleichnamigen Mafia :grin: und nicht aus rostfreiem Stahl…

USA-Reise Mitte der 90er, witzig, meine Eltern habens im Juni 1993 gemacht, Los Angeles, San Francisco, Yosemite, Grand Canyon, Death Valley und Las Vegas (Reihenfolge erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit) und dann in Las Vegas geheiratet :couplekiss_man_woman: das ganze dann natürlich nochmal hier in Deutschland kirchlich „wiederholt“/manifestiert.
Ach ja, sind damals dann noch von Braunschweig nach Frankfurt zum Flughafen gefahren und ein Onkel wohnte damals in der Gegend, hat dann das Auto zum drauf aufpassen bekommen und wurde dabei geblitzt^^

Auf HD sind wir auch erst recht spät gewechselt, haben uns noch 2005-6 herum ne neue Röhre von Medion gekauft und diese erst Ende 2011 rausgeschmissen, dafür haben wir dann aber mit Full HD/1080p eben gleich Nägel mit Köpfen gemacht und HDready übersprungen, Blu-Ray ging dementsprechend dann auch bei uns los, als HD DVD schon seit über 3 Jahren unter der Erde lag.

Veltins V+ Cappuccino, WAS ZUM F*CK? ist wohl zurecht verschwunden.
Blauschimmelkäse habe ich noch im Kopf, war glaub ich im Real so ein Stand, mal probiert, ganz ok, ne Packung mitgenommen, zuhause dann aufs Brot gemacht und es war eine Qual, keine Ahnung, wie ich darauf kam, aber niemals wieder, Respekt wers mag, mich kann man damit so jagen wie mit Leber.

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Verstehe das Argument irgendwie nicht. Wer sich solches Zeug als Wertanlage kauft, der sollte sich evtl. ein anderes Hobby suchen. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, weil ich mir so was für mich Kaufe, da spielt der Wiederverkaufspreis keine Rolle.

Mir ist völlig bewusst, dass meine Sammlung irgendwann in der Gelben Tonne landet, aber darüber mach ich mir zu Lebzeiten keine Sorgen, sondern erfreue mich dran.

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Die Sony a7iii habe ich auch und ich mache fotografisch ja nun wirklich alles und das ist auch mit weitestem Abstand mein Haupthobby. Da bereue ich keinen einzigen Kauf, weil man alles gebraucht, aber quasi neu, bekommt. 2012 habe ich auch ein Asus Zenbook/Ultrabook gekauft. i5, ebenfalls kein FullHD, SSD - das Ding war ne Krücke… selbst beim einfachen Powerpoint-Anzeigen hat man in der Vorlesung die Lüfter gehört und da war sonst nichts drauf. Mein Hauptrechner, also Tower, (ebenfalls i5 (-3550 um genau zu sein) war wiederum absolut leise und fix. Den habe ich erst vor kurzem mit einem neuen Rechner ersetzt… nach 7-8 Jahren. Es wurde diesmal ein AMD Ryzen 3700x, der tatsächlich deutlich höhere Temperaturen produziert. Am Auto mache ich seit nun zwei Jahren alles selber (Zahnriemen, Ölwechsel, aktuell habe ich Teile für die Hinterachse liegen… Bremsen, Klötze, Schläuche, Federn, Stoßdämpfer, Querlenker… weil leider eine Feder gebrochen war, Steuergerät repariert, hatte keine Innenbeleuchtung mehr - ist ein Seat Exeo ST 2.0 Tdi 143ps).

Oha, @eldorado erwartet bei seinen Investments mindestens 30-40% Gewinnmarge?
Dann streng dich mal an, Holger!

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Ich glaube, diese SF-Folge ist vor allem deshalb so kurz, weil man 1) viele dieser negativen Erfahrungen bereits erfolgreich verdrängt hat (was unterm Strich sicherlich die gesündere Variante ist als dem noch jahrelang nachzuhängen) oder 2) weil diese Erfahrungen oft mit sehr persönlichen Geschichten verknüpft sind, die man nicht unbedingt öffentlich machen möchte.

Eine meiner größten unsinnigen Ausgaben war definitiv das MacBook, das ich mir ca. 2006 bei Gravis gekauft hatte. Damals sogar auf Ratenzahlung (zum Glück 0%-Aktion), die mich dann noch ein ganzes Weilchen begleitet hat. Für das, was ich zu dem Zeitpunkt privat und beruflich benötigt habe, war das MacBook völlig überteuert. Genauso wie das dazu erhältliche Zubehör und die Software.

Habe es schon nach wenigen Monaten kaum noch benutzt und leider den richtigen Zeitpunkt verpasst, um es wieder zu verkaufen. Einem Kumpel, der sich vor ner Weile ein iPhone angeschafft hat, geht es inzwischen ähnlich.

Für mich hätte damals ein mittelmäßig ausgestatteter Windows-Laptop völlig ausgereicht. Den hätte ich für weniger als die Hälfte des MacBook-Preises bekommen können. Aber ich war unerfahren und gutgläubig genug, um mich von einem Kollegen bequatschen zu lassen, der einfach alles von Apple mega geil fand und mich glauben machte, dass mich da der Multimedia-Quantensprung schlechthin erwartet. War also letztlich irgendwie doch eigene Doofheit. :blush:

@mudvayne92 Das mit der Innenbeleuchtung hatte ich witzigerweise auch schon, als ich die Glühfunzeln gegen LEDs getauscht habe, bei der Handschuhfachleuchte ging dann der Stecker nicht richtig ab und ich habe mit einem Kugelschreiber nachgeholfen, nur leider war dessen vorderer Schaft aus Metall und zack, saß ich im dunkeln.
War zum Glück nur eine Sicherung, am Bordnetzsteuergerät und die ist nicht so leicht zugänglich in einem der seitlichen Sicherungskästen, war dann ein Fall für die Werkstatt, insgesamt ca. 200€, teure Beleuchtung :grinning:

Meinen Desktop mit i5-760 habe ich erst Ende 2018 durch einen mit Ryzen 5 2600 ersetzt, jetzt werkelt er bei meinem kleinen Bruder weiter.
Ein Notebook habe ich bislang noch nie neu gekauft, zuerst eben das von meinem Onkel geerbt, dann ein ausgemustertes Dell Latitude E4310 (bekam man als Mitarbeiter in der Firma für nen Spottpreis) und vor etwas über einem Jahr ein zwei Jahre altes Precision 7510 (i7-6820HQ, Quadro M2000M, 64GB RAM (gut, die Hälfte hätte auch locker gereicht), 1TB SSD und 4K-Display) für 1250€, schon ne Hausnummer aber für die Ausstattung.
Würde ich auch fast generell raten, gerade bei eher schmalem Geldbeutel sich ne alte Businessmöhre aus der Riege der ThinkPads (ohne Edge), Latitudes, Pro-/EliteBooks, Lifebooks etc. als so einen <500€-Plastikbomber.

@BrainFister Mit Apple stehe ich auf Kriegsfuß, kann es hier und da aber verstehen, wenn sich wer Fallobst holt, Android wird zum Beispiel für Tablets von Google nur noch stiefmütterlich behandelt, das letzte Pixel-Tablet dürfte schon seit einigen Jahren vom Markt sein, da klotzt Apple hingegen mit iPad OS richtig ran, auch der Update-Support, iPhone inzwischen 5-6 Jahre Major-Updates, bei Android ist eigentlich ein Schrecken ohne Ende, wäre interessant, ob sie mit Fuchsia wirklich den Neustart wagen: https://www.derstandard.at/story/2000102104134/fuchsia-wie-google-android-ersetzen-will-und-warum

Und gerade in den letzten Jahren wird die Android-Oberklasse immer teurer, beim Topmodell des iPhone X hat man noch über den Preis gespottet, dabei hat ihn Apple gerade beim 11 [Pro] im Vergleich zum Xs mW sogar etwas gesenkt, während OnePlus hingegen mit fast jeder Generation teurer geworden ist oder Xiaomi, wo es das Mi 9 noch für <500, eine Version vielleicht knapp 600€ gekostet hat, soll man für das Mi 10 800-1000€ löhnen, gut, jetzt gibts sie richtig offiziell hier, aber das kostet doch nicht >300€ mehr gegenüber vorher…

Apple treibts aber auch immer bunter mit absurden Preisen, wie diesem Magic Keyboard für 400€ in der Version für das große iPad Pro, die Kombination wiegt dazu dann mehr als ein MacBook Air.
Oder für den Mac Pro die Standfüße für 350€ (die Dinger kann man problemlos in Serie an einer einzigen CNC-Drehmaschine fertigen) und Rollen für F*cking 850€, alter, da kriege ich vier BBS-Felgen für mein Auto.
Vom Pro Stand fange ich besser gar nicht an, zweifelsohne ist das Pro Display XDR top, das spielt teilweise eher in der Liga mit irgendwelchen Brodcast-Monitoren im fünfstelligen Bereich, mit 4K und HDR1000 siehts bei anderen auch noch mau aus, da bspw. den Dell UP2718Q, der aber auch seine Macken hat, der schon angekündigte Nachfolger hat wiederum kein HDR.
Vielleicht noch der Eizo Foris Nova oder Asus ProArt mit gleichem Panel, 21,6" OLED für über 4000€.
Aber dann tausend Euro für nen Standfuß und fast 200 für den VESA-Adapter (wieso ist der nicht inklusive).
Ehrlich gesagt stören mich dann mehr diese Preisangaben, dann sollen sie eben ab 5200 mit VESA-Adapter und 6000€ mit Standfuß draus machen, aber nicht so.

So, genug Schabernack. Philipp Amthor

Als Wertanlage habe ich Filme nie gekauft. Aber es gibt einem schon zu denken, wenn man für eine DVD-Edition, die noch vor gar nicht so langer Zeit 80€ gekostet hat, mit Ach und Krach noch 5€ bekommt. Das ist ja auch nur von Relevanz, weil ich meine Sammlung aufgelöst habe. Wäre ich weiterhin Sammler, wäre mir der Preisverfall egal.

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Siehs mal anders rum, wäre deine Sammlung bspw. abgebrannt und du wölltest sie ersetzen, dann wärst du überrascht welche Mondpreise du für manche Editionen zahlen müsstest, weil die kaum einer zum Verkauf anbietet.

Das ist dann die andere Seite der Medaille.

Mein erstes MacBook habe ich 2008 gekauft, weil ich die Schnauze voll von Windoof hatte (wir befinden uns in der Vista-Zeit). Unglücklicherweise kam eine Woche später das neue Modell raus, welches deutlich mehr Leistung beinhaltet hat. Und dann hab ich auch noch eine Nummer zu groß ausgewählt, was sich im Nachhinein als unpraktisch im Transport rausgestellt hat. Die Notebooktasche, die ich mir dazu gekauft habe, habe ich auch bloß max. 10x verwendet. Die schimmelt gerade im Keller vor sich hin.

Letztendlich habe ich es dann 2012 abgestoßen und mir ein neues, kleineres MacBook gekauft, welches dank Uni-Rabatt 500 Euro günstiger war und bis heute treue Dienste leistet.

Das MacBook war auch der Grund, warum ich mir die South Park DVDs gekauft habe. Mit dem Gerät hatte ich meinen ersten DVD-Player. :wink:

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Ja, die moderneren MacBooks heben sich mit ihrer eleganten Leichtbauweise durchaus positiv von vielen Windows-Notebooks ab. Das wäre für mich auch ein großer Pluspunkt gewesen. Bei meinem 2006er war von diesem Vorteil aber noch nichts zu bemerken. Es sah zwar schicker aus als viele Modelle von der Konkurrenz, war ansonsten aber genauso klobig und klumpig wie die meisten anderen Notebooks dieser Ära. Keine wirklich effiziente Alternative zum Desktop-PC. Hatte es nur einige Male zur Arbeit mitgenommen bis die Schlepperei zu lästig wurde. Zudem hatte ich bei dem teuren Ding ständig die Sorge im Hinterkopf, dass es unterwegs beschädigt oder geklaut werden könnte.