Abseits des medialen Gegeifere handelt der Film wohl eher um den Einzug weiblichen Humors in die erste Reihe . So wird es hier dargestellt.
Wurden da nur ein paar Nebenaspekte aufgeblasen um Werbung für den Film zu machen? @Fernsehkritiker Bitte mal anschauen und in der nächsten Mediatheke berichten, ob das „Kinobait“ ist.
Da muss ich aber die Frage stellen, wieviele Sendungen braucht man über alte Showmaster, über die schon alles gesagt wurde und über die es schon vielfache Dokus und Specials gab? Braucht man eine weitere Doku über Carrell, in der Leute aus der Unterhaltungsbranche sitzen, die das Gleiche erzählen, was zuvor schon andere erzählt haben?
Man könnte natürlich mal Material aus dem Archiv veröffentlichen, dass noch nicht bekannt ist. Aber das ist ein generelles Problem. Es wird zu wenig aus den Archiven veröffentlicht. Und wenn, dann bleibt es nicht lang genug online.
Im ORF gab es eine Sendung, in der die Haushälterin von Peter Alexander angeblich „auspackt“. Zufällig hat sie pünktlich zum 100. Geburtstag ein Buch geschrieben. Mit Anekdoten, aber vorwiegend sind bloß Rezepte drin (siehe Amazon-Reviews). Da könnte man sagen, na gut, ist mal was Neues. Man könnte aber auch sagen, das grenzt an Leichenfledderei und hat wenig Mehrwert.
Gerade der ORF geht mit SEINEN Sendegebiet-Legenden anders um - da gibt es tatsächlich viele wundervolle Dokus & Specials (z.B. Fritz Eckhardt, Ossy Kolmann, Heinz Conrads, Peter Weck, Elfriede Ott, Hans Moser, Otto Schenk, Karl Farkas, Ernst Waldbrunn, Gunther Philipp) die auch regelmäßig insbesondere bei ORF III im Programm zu sehen sind - und im ORF lief ja auch eine aktualisierte Peter Alexander-Doku zu seinem 100. Geburtstag - und selbst am heutigen Sonntag (3 Wochen nach seinem Geburtstag) sogar 5 Peter Alexander Filme am Stück…
Auch den MDR muss man ausnehmen denn dort gibt es etliche ausführliche Würdigungen zu Sendegebiet-Legenden (z.B. Helga Hahnemann, Achim Mentzel, Adlershofer Fernsehschwänke, Gerd E. Schäfer, Herricht & Preil, Heinz Quermann, Tamara Danz, Herbert Köfer etc..)
Aber ich könnte eine endlos lange Liste machen mit Promis von einst (TV/Film/Sport etc.) die auch eine Würdigung in dieser Form sicherlich verdient hätten - ich verkneife mir da jetzt direkt 80-100 Namen zu nennen weil ich fürchte dass das eine größere Diskussion hier auslösen könnte…
Du bemängelt ja selbst:
Volle Zustimmung !
Eine der für mich besten TV-Dokumentationen in dieser Richtung wird dieses Jahr 50 Jahre alt:
…und wäre aufgrund des Todes einer der Beteiligten (der seine Zusage zur Mitwirkung schon gegeben hatte) beinahe gescheitert…
Der geplante Juhnke-Film war ja ein RBB-Projekt. Der RBB hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und muss bis auf weiteres kräftig sparen. Es reicht gerade mal dafür, zusammen mit SWR und WDR eine Taylor-Swift-Doku zu drehen.
Beim ZDF hatte er ja Musik ist Trumpf, Ein seltsames Paar… Die könnten ja auch mal tätig werden und nach Rosenthal ein weiteres Highlight schaffen. Zwischendrin könnten dann eben Grit Boettcher oder Brigitte Grothum was erzählen. Leider sind das schon die einzigen Überlenden aus der Zeit und Stefan Behrens Teilnahme dürfte auch fraglich sein. Barbara Schöne noch.
Es gibt eine 90-minütige und wirklich sehr gut gelungene Doku vom NDR aus dem Jahr 2019 über Harald Juhnke, in der auch diverse Zeitzeugen wie z. B. Brigitte Grothum, Barbara Schöne und Grit Boettcher zu Wort kommen. Wozu braucht es dann noch einen Spielfilm?
Die Doku ist schön. Weil sein Leben doch soviel Stoff bietet und er es ( ich werde jetzt mal kitschig ) einfach verdient hätte. Normalerweise könnte man auch Spielfilmelemente mit den gedrehten kleinen Interviews aus dieser Doku vermischen.
Soweit ich weiß, sagen moderne linke, dass Japaner Weiße sind. Und weil es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, kann dies auch nicht rassistisch gewesen sein. Auslinken nennt man das was ich hier mache.
Auf mich wirkt Andrea Kiewel in der Szene einfach entsetzlich ungebildet und kindisch. Vielleicht sollte man fernab von Rassismusvorwürfen auch mal darüber sprechen, ob jemand, der nicht mal auf die Idee kommt sich erst mal zu fragen, ob irgendwas Japanisch (bei Pokémon ja schon mal naheliegend) oder Chinesisch ist, überhaupt so eine große Sendung moderieren sollte. Zumal man die große Bedeutung und Beliebtheit japanischer Popkultur auch in Deutschland nicht mehr so zur Seite schieben kann. Für mich ein weniger rassistischer als in erster Linie höchst peinlicher Auftritt.
Aber was ist das eigentlich für eine seltsame Konversation? Die Kartenbesitzerin fällt Kiewel fast ins Wort und sagt völlig ohne Zusammenhang „Das kann man nicht beziffern“. Wollte sie Kiewels „Ching Chang Chong“ da höflich überspielen? Nach dem Wert der Karten wurde an dieser Stelle noch gar nicht gefragt.
Ziemlich müßig sich über jegliche Bemerkungen von Kiewel zu wundern oder?
Dieses Sendungskonzept ist die Manifestation des deutschen ÖRR-Wahnsinns. Leute sitzen in einem Arreal, das eine Mischung aus Bundesgartenschau, Kurkonzertgelände und Freibad ist, klatschen zu Partyschlager-Scheiße und das Ganze wird als eine Art special-event verkauft.
„special“ ist nur die Tiefe des Niveaus und die Höhe des Geldbetrags den der Mumpitz kostet
Damals hat sich da niemand drüber aufgeregt. Wundert sich da wirklich jemand drüber? Andrea Kiewel wohnt (freiwillig!) in Israel und hält zu ihrer Heimat, ist also eine von den „Bösen“. Oliver Welke macht regelmäßige Witze über rechte Parteien, ist also ein „Guter“.
Ich fand übrigens die Reaktion von dem Schli - dem asiatisch anmutenden SPD-Politiker - extrem spießig und peinlich. Der soll sich lieber mal den Stock aus dem Arsch ziehen. Menschen, die keine Selbstironie haben und nicht auch mal über sich selber lachen können, wirken sowieso unsympathisch. Und ausgerechnet Chinesen, die sich gerade aufmachen, die Welt wirtschaftlich zu dominieren, als „Opfer“ zu inszenieren, wirkt mindestens befremdlich.
Zwei Chinesen, ein älterer und ein jüngerer, unterhalten sich. Sagt der Jüngere zum Älteren: „Du Papa, stimmt es eigentlich, dass die Europäer von uns denken, wie sähen alle gleich aus?“ Sagt der Ältere: „Ja, das stimmt. Und dein Papa sitzt übrigens da hinten…“
war der Femizid jetzt ausgedacht von RTL? Fand jetzt die Stelle auch maximal verwirrend, weil es halt null eingeordnet wurde, sondern nur Verwirrung gestiftet hatte. Mutmaßlich…hab die Sendung ja nicht gesehen