Massengeschmack-TV Shop

Folge 4

Massengeschnack Folge 4. Hier kann darüber diskutiert werden!

Sind drei Wohnungsbrände eine gute Voraussetzung für eine Hausratversicherung? !CF philosophiert darüber, während Dirk über Unfälle mit seinem Smart berichtet und Dean einen leckeren Kaffee in der French Press braut.

Coole Folge. Entwickelt sich ja langsam zu nem Livestyle-Beratungsformat :wink:

Ist es gewollt, dass @DeanStag immer so klingt, als würde er auf seinem Stuhl in der hinteren Ecke des Zimmers mehrere Meter vom Mikro entfernt sitzen, während die anderen beiden direkt davor platziert sind?
Oder ist das nur ne schlechtere Verbindung?

Ja, das gehört zum sich ständig entwickelnden Konzept. :wink:

3 Like

Soso, Dean meldet sich bei der KSK an!

Dann hat es ja ggf. direkt mal Sinn, dass Alsterfilm für diesen DRECKSLADEN andauernd ein halbes Vermögen berappen muss :rage: :japanese_ogre: :skull: :rage: :rage: :skull_and_crossbones: :gun: :gun: :gun:

Kreissparkasse? Volksbank ist eh viel besser :upside_down_face:

„Künstlersozialkasse“ :face_vomiting:

Was ist an der so scheisse, das sie von normalen Krankenversicherungen unterscheidet?

hast du etwa Holgers Buch nicht gelesen? Ich glaube, er hat der KSK mehrere Seiten gewidmet :slight_smile:

2 Like

Weil Unternehmen wie WIR die finanzieren - nicht der Staat, nicht der Steuerzahler, nein: Wer freie Mitarbeiter beschäftigt (egal ob sie überhaupt bei der KSK sind) wird kräftig zur Kasse gebeten. :rage: Es sind daran schon kleine Betriebe zugrunde gegangen. Der Staat bestraft sozusagen Unternehmen, wenn sie Leute nicht fest anstellen (ja super, muss man sich erstmal leisten können als Betrieb).

Würde es nicht günstiger kommen, wenn man die Mitarbeiter auf Mini- oder Midijobbasis anstellen würde? Andererseits fallen da auch Pauschalbeträge an, die an die Knappschaft abgeführt werden müssen.

Zum Thema Autoversicherung: Vollkasko ist sinnvoll, wenn man sein relativ neues Auto in den ersten Jahren schrotten oder in der Großstadt anzünden lassen möchte. Teilkasko ist hingegen wichtig bei Wildunfällen. Und bei Gebäudeversicherungen sollte man drauf achten, dass Naturkatastrophen - insbesondere Blitzschutz enthalten ist. Bei mir ist mal durch einen Blitzeinschlag in den 200 m entfernten Funkturm ein Modul an der Sat-Schüssel durchgebrannt, was dann die Versicherung bezahlen durfte.

Zum Thema Drucker: Die genannten Erfahrungen hab ich auch schon gemacht. Früher war ich ein Fan von getrennten Patronen, weshalb ich Epson-Drucker verwendet habe. Dazu habe ich mir auch einen Patronenresetter zugelegt, der leider die Patronen unbrauchbar gemacht hat. Hinterher kam dann raus, dass Epson die Chips an Patronen für neuere Druckermodelle so modifiziert hat, dass man die nicht mehr resetten kann.
Mittlerweile bin ich auf HP umgestiegen und dadurch haben sich meine Druckkosten von im Schnitt 164 Euro auf 63 Euro im Jahr reduziert, da die Patronen drucken, bis sie leer sind.

20 % des Budgets der Künstlersozialkasse kommt vom Staat bzw. damit sehr wohl allgemein von den Steuerzahlern. 50 % wie üblich von den Versicherten. 30 % dann noch von Firmen aus Branchen, die üblicherweise solche beschäftigen bzw. deren Werke und Arbeit nutzen.

Quelle: Internet

Ja gut, aber Unternehmen und Betriebe tragen mehr bei als der Staat. Eine Frechheit sondergleichen!
Für Sozialleistungen ist der Staat zuständig, nicht die Wirtschaft!

Jeder Arbeitgeber muss doch für seine Angestellten sogar 50 % tragen. Und in eurer Branche gibt es halt kaum klassische Beschäftigung, also kann das normale Modell gar nicht ganz funktionieren. Da es nicht ganz genau geht, müsst ihr aber auch nur 30 % tragen und der Staat trägt die Lücke zwischen den Leistungen von Arbeitnehmer und -Geber.

Man kann natürlich lange diskutieren, ob der Staat alles nur über Steuern finanzieren lassen soll. Ich würde nicht drauf wetten, dass es dann bei der deutlichen Steuererhöhung für alle wirklich besser aussehen würde.

1 Like

Komm ich jetzt auch nicht ganz mit. :thinking:
Alternative wäre, daß sich Künstler grundsätzlich privat versichern?

schon klar. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ja, ich bin gern bereit im Falle von Dean einen Teil mitzutragen - er arbeitet schließlich für mich! Aber ich finanziere nicht diesen Saftladen da und unterstütze damit wildfremde „Künstler“, wie komme ich dazu?

1 Like

Funktioniert in der Kreativbranche nicht anders. Andersrum würden alle normalen Arbeitgeber jammern, warum sie die Doofen sind, die Leute regulär beschäftigen und Unmengen an Sozialversicherungen zahlen müssen, während sich die Kreativbranche da zu großen Teilen komplett ausklinken kann, weil sie die Leute überhaupt nicht vernünftig beschäftigen. Ob und in welchem Umfang ihr Materialien von Künstlern uä. nutzt, kann ich nicht einschätzen. Vielleicht seid ihr da ein bisschen die Gearschten, für die halt Regeln gelten, die zu anderen Zeiten entstanden sind und nicht ganz mehr die heutige Situation für alle Content Creators fair widerspiegeln. Aber ne wirkliche Alternative sehe ich da einfach nicht. Und dass ein Unternehmen Steuern und Sozialabgaben eigentlich immer zu hoch findet, ist ja auch ganz normal.

2 Like

Und ich dachte, die hier sind gemeint:

Da hätte er mal die rechten Strukturen dieses Kaspervereins erkunden können.

1 Like

Ich beschäftige überhaupt keine Künstler. Journalismus hat mit Kunst nichts zu tun. Regie auch nicht, Schnitt vielleicht mitunter mal im weiteren Sinn. Kamera ist auch eher Handwerk als Kunst (jedenfalls bei uns), Lichtsetzung kann man ggf noch mit einer künstlerischen Note versehen.

Das ist ja mein Hauptkritikpunkt: Maler, Sänger, Bildhauer sollen von mir aus gern einen kleinen Obolus vom Staat erhalten - aber dass inzwischen jeder Medien-Fuzzi zum „Künstler“ wird ist absurd.

Hm, ist das nicht Aufhängen an einer Begrifflichkeit?
Offenbar gelten Berufe mit „publizistischer Tätigkeit“ ja allgemein zur Klientel?