Folge 4: In der Elbphilharmonie

Die Funkmikros haben Empfänger, die leider auf 230V Steckdosen basieren. Demnach schlecht für eine Reportage, die sich ständig am bewegen ist und andere Orte zeigt. Gleichzeitig ist das Handkabelmikro ein Stilmittel.

Ich stelle Fragen, die mich interessieren. Von daher möchte ich Technik sehen und keine politischen Fragen. Wieso die Elphi so lange gebraucht hat, ist mir ehrlich gesagt egal, vor allem weil die jetzt fertig ist. Zusätzlich möchte ich auch, dass der Interviewgast selber die Chance hat, interessante Orte auszusuchen, nach dem Motto, dass er wohl die besten und coolsten Tipps hat. Dies hat Herr Just auch sehr genossen, dass es so locker und ohne konkreten Drehplan ablief, seine Erfahrungen mit z.B. dem NDR waren, dass ständig Sachen wiederholt wurden, damit das Bild passt („Könnten Sie nochmal an dem Regler spielen, damit es so aussieht, ob Sie gerade was machen?“) und das möchte ich eben nicht.

Zwei Drehtage? :joy: Kein Ort hat so viel Zeit für ein kleines Online Studio, um den Betrieb bzw. den Mitarbeiter so lange aus dem Verkehr zu ziehen. Ebenfalls klingt ein zweiter Kameramann zwar toll, aber viele Bereiche sind einfach nicht für eine Filmcrew ausgelegt bzw. der Mehrwert ist zu gering.
Dass wir in der Elphi überhaupt so viel sehen und drehen durften, ist fast ein Wunder.

Eventuell können die Schnitte besser gemacht werden, aber das macht Chris schon, da vertrau ich ihm. Aber konzentriert euch auch auf den Inhalt. So eine Reportage, wo nichts gefaket wird und der Gast mit seiner Firma/Aufgabengebiet im Mittelpunkt steht, wo auch kein Offsprecher im Nachhinein noch etwas erklärt, was aus den Händen des Gastes liegt, gibts afaik nicht.

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