Folge 4: Gast: Katja Kullmann

ZeitGeist Folge 4. Hier kann darüber diskutiert werden!

Zu Gast bei Hans-Martin Esser ist diesmal die TAZ-Journalistin Katja Kullmann. Sie hat das Buch „Die singuläre Frau“ geschrieben. Darin geht es um Frauen, die Single sind - aber vielleicht gar nicht mal, weil sie keinen Mann abkriegen, sondern weil sie es möglicherweise einfach so möchten. Dies wird gesellschaftlich aber oft recht verächtlich betrachtet.

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Ganz im Ernst, Frau Kullmann ist in dem Status, leben und leben lassen, angekommen. Das finde ich super, ab hier können wir uns auf Augenhöhe unterhalten. Feminismus war mir persönlich zu laut, und ich möchte hier erwähnen das ich selbst meine Mutter schon als Feministin sehe, sie war Jahrgang 1942, und meinen Vater als Liberal bezeichne, ja er war tatsächlich ein FTP-Wähler, weil er diese Partei als liberal hielt. Die TAZ war in den 90ern für mich eine fast schon radikale Zeitung, schön zu sehen das die milde des Alters eine Zeitung in die Realität zurück holt

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Antifeministen sind Vollidioten. Zitat Danger Dan.

Also das war sehr interessant. Die vergleichende Art von Frau Kullmann ist zumindest sehr fair und für mich auch nachvollziehbar. Aber mir kommt ganz oft der Gedanke, was soll das denn heute noch? In meinem Umfeld gibt es eigentlich nur noch die biologischen Unterschiede. Aber es gibt wohl auch wirklich noch was anderes. :frowning:

Die Gesprächskultur in der Sendung haben wir ja schon ganz oft gelobt. :slight_smile:

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Pauschalisten sind Vollidioten. Zitat Cid

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Ein sehr schönes Interview. Macht Lust auf mehr!

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Was für eine tolle Sendung, wie erfrischend es ist mal was zu sehen wo man die Gäste auch aussprechen lässt.
Danke!

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Ich konnte mich die Stunde über nicht davon abwenden, war sehr fesselnd, interessant! :slight_smile: Die beiden hätten noch eine Stunde anhängen können, finde ich. :wink:
Ich fand auch die Verweise von Hans Martin Esser auf diverse Filme interessant, in denen „Typen“ gezeichnet werden, die irgendwelchen Rollenbildern entsprechen. Das traf es schon sehr… Hans Martin Esser zu Pantoffelkino! hö hö. Also jedenfalls könnte er da mal teilnehmen. :slight_smile:
Alles in allem muß Lob sein für diese Sendung! Die Folge hier fand ich wieder ausgesprochen gut.

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Habe die Sendung geschaut, weil mich jemand zu meiner Meinung dazu fragte…

Mir fiel auf, dass die ganzen extremen Auswüchse jeweils abgelehnt werden - das finde ich gut. Genauso gefiel mir die eher gemäßigte Art und, dass die Gleichheit bzw. Gleichbehandlung der Geschlechter gewünscht wird. - und auch das unterstütze ich. Bei den Klischees und einzelnen Problemen (wie, dass man gefragt wird, wenn man Single ist) sehe ich es bei Männern aber genauso.

Ich komme aus der gleichen Gegend wie der Gast bzw. die Gästin und muss sagen, dass es wirklich keine schöne Gegend ist: Wenn über die Straße gebrüllt wird, dann selten auf deutsch. Gelegentlich riegelt die Polizei Straßen ab, wegen Clankriminalität oder häuslicher Gewalt (keine Ahnung, ob es sich dabei auch um Migranten handelt). Und wenn ich sehe mit welchen Autos die erwachsenen „Kinder“ vorfahren, dann frage ich mich immer, was ich falsch gemacht habe. Anders gesagt: Die Migranten hier sind scheinbar wirtschaftlich deutlich erfolgreicher als ich, aber schlecht integriert - und ich habe den Eindruck, dass es denen auch ganz recht so ist. (Die Meisten dieser „Autobesitzer“ würde ich im muslimischen Umfeld verorten, aber ich sehe hier auch SUVs mit bulgarischem Nummernschild.) Der Wille zur Förderung und Integration muss aber von beiden Seiten ausgehen. Im Prenzlauer Berg scheint mir die Integration deutlich besser geklappt zu haben, aber hier magelt es schon an einfachster Erziehung: Regelmäßig sehe ich, wie Sperrmüll an Bäumen abgeladen wird, aber ich sage zu meiner eigenen Sicherheit nichts dazu. Letztes Mal als eine Couch herausgetragen und vorm Spielplatz abgeladen wurde stand zumindest eine Frau mit Nikab (oder wie diese Kutten heißen?) dabei und ich habe es dem Ordnungsamt gemeldet. Glascontainer/tonnen gibts seit einiger Zeit auch nicht mehr. Wären nicht die ganzen Kunstausstellungen in den Erdgeschosswohnungen, würde ich hier gar keinen Fortschritt sehen.