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Folge 39

Hier kann darüber diskutiert werden!


Alleine der Link reicht, um Rezo gegenüber skeptisch zu sein. Es ist so offentsichtlich, dass der Hype darum künstlich bestärkt wurde und das Video ein Auftrag war.

Ich hätte jetzt kein Rezo Interview gebraucht, wieso auch, es sollte um die Themen gehen und nicht um Ihn. Nur weil Stroeer das Netzwerk TubeOne gekauft hat, heist das noch lange nicht, dass Rezo für Videos bezahlt wurde.

Wieso man umbedingt Rezo interviewen muss, kann ich nicht nachvollziehen, da Er ja selber gesagt hat, dass er null Ahnung von den Theman hat und es Experten gibt mit den man sich unterhalten kann. Ich kann mir das nur so zusammen reimen, dass man Rezo als leichtes Ziel gesehen hat um Ihn dann Live auseinander zunehmen, mit den Experten hätte man sowas kaum machen können.

Ich guck ja so ein Schmarn wie Schwiegertochter gesucht nicht, aber haben die es echt geschafft niemanden lächerlich zu machen? Trotzdem brauch ich so einen schwachsinn nicht.

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ja aber wenn du in so einem Netwerk drin bist, kannst du nicht einfach mal so ein politisches Video veröffentlichen, ohne das es abgesegnet wird.

Die Rechnung von Vera ist auch völlig falsch. Die Gesellschaft bekommt von dem Geld ja auch einiges zurück. Wenn die Familie einkauft zahlen sie Mehrwertsteuer, Tabaksteuer usw.

Von dem Rest werden dann noch Mitarbeiter bezahlt, die dann wiederum auch in das System einzahlen.

Da geht also einiges des Geldes in den Wirtschaftskreislauf.

Das diesen Menschen mal der Spiegel vorgehalten wird, finde ich gut. Ein bisschen Selbstreflexion würde diesen Menschen gut tun, jedoch muss dafür bitte keine Kamera mit laufen.
Das ist dann billiges vorführen.

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Das bezweifel ich, dass überhaupt ein Netzwerk Videos absegnet, außerdem sind Sie nur für die Vermarktung zu ständig und nicht für die Kontrolle, dafür ist immernoch der Youtuber selber verantwortlich.
Zeige mir doch bitte eine richtige Quelle darüber ob Ströer Rezo bezahlt hat und komm mir nicht wieder mit so einen PDF an, wo Ströer/TubeOne zeigt welche Influecer Sie betreuen.

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Die einzigsten die das Video künstlich gehyped haben, waren die Politiker, die Nachrichtensender und die Presse.

Rezo hat sich auch dazu geäußert, wie er mit dem Stottern in der Sendung umgegangen ist:

Ich hab teils neu angesetzt (mit rausschneiden) aber grundsätzlich war es sehr wenig stottern.

Quelle

Zur Room-Tour: dazu zwei Dinge: erstens war Rezo damals ein Musik-Youtuber, für den sich außerhalb seiner Community niemand interessiert hat. Nach dem (sicher auch für ihn selbst sehr überraschenden) Erfolg seiner Politischen Videos, richtet er sich jetzt an eine völlig andere Zielgruppe, und Medien in ganz Deutschland spekulieren über ihn. Das muss man im Hinterkopf haben, ich könnte mir vorstellen dass er aktuell keine Room-Tour machen würde.

Zweitens: es ist immer noch ein großer Unterschied, ob man selbst eine “Room-Tour” macht, und das Video hinterher selbst schneidet. Man hat alles unter Kontrolle, letztlich ist es eine Inszenierung. Es ist was anderes, ob ich Journalisten in mein Haus lasse, und das unter der Prämisse dass gerade die eine Hälfte der Nation mich liebt, die andere mich hasst, und ich gar nicht wissen kann wie die Geschichte im Spiegel aussehen wird.

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Natürlich sucht man die Diskussion mit der Person, die Behauptungen aufstellt und nicht mit dessen Quellen. Das ist doch selbstverständlich.

Wie du es hier gerade bestätigst geht es euch nicht um die Themen sondern, dass sich Rezo Live zerlegt wird, anstatt, dass sich die Politiker und die Presse mit Themen befassen. Nochmal zur Deutchlichkeit extra für dich es geht um den Klimaschutz und nicht um Rezo.

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Zum Friesischen Rundfunk / dem Restaurant: ich musste etwas an den Drachenlord denken. In beiden Fällen benutzen Menschen Behörden dazu aus, um einen Rachefeldzug gegen jemanden zu führen. Formal völlig in Ordnung, allerdings aus niedrigsten Beweggründen, und für die betreffende Person hat es unter Umständen schwerwiegende Konsequenzen.

Wenn ich in der Uni einen Vortrag hielt, musste ich mich dafür auch verteidigen und konnte nicht einfach sagen “So, ihr widersprecht mir? Euer Problem! Ich bin wech, kontaktiert meine Quellen, wenn ihr was wollt!”

Edit: Bevor jetzt einer meckert “Rezo findet auf YT statt und nicht in der Uni!”. Das ist ein Beispiel. Wer eine Behauptung aufstellt, sollte sich dem Widerspruch stellen, statt auf seine Quellen zu verweisen und so zu tun als hätte er mit seinem Machwerk nichts mehr zu tun.

Es gibt einen Unterschied: die Aufmerksamkeit ist in sozialen Medien nicht planbar, virale Videos entstehen zufällig. Wenn ich an der Uni einen Vortrag halte, dann ist das Publikum vor mir, und es wäre extrem unsportlich mich dann nicht einer Diskussion zu stellen. Wenn die FAZ einen prominenten Meinungsartikel auf Seite 1 stellt, dann sollte der Autor auch ihn öffentlich verteidigen. (Allerdings würde ich auch da sagen, dass keineswegs eine Pflicht besteht zu Anne Will etc. zu gehen).

Aber die Frage ist, ob ein Youtuber jetzt dafür verantwortlich ist, dass sein Video exorbitant geteilt wurde. Das kann letztlich mit jedem Medium im Internet passieren. Die Frage ist weniger was Rezo gesagt hat (zumal das meiste Banalitäten waren), sondern viel mehr warum er einen Nerv getroffen hat. Warum interessiert das Millionen Menschen, und warum interessiert es jedes größere Medium und jede Partei. Zu dieser Debatte kann Rezo selbst nicht viel beitragen, wohl aber die Menschen die dieses Video für richtig oder falsch halten. Und diese Diskussion findet ja gerade in so ziemlich allen Medien statt.

Das ist übrigens eine wichtige Erkenntnis, die mir neulich gekommen ist: Rezo sagt Dinge die zum größten Teil schon jeder weiß. Bei Greta Thunberg ist es noch extremer, die sagt uns allen überhaupt nichts neues. Alles was Greta sagt, habe ich vor knapp 30 Jahren schon in der Grundschule gelernt. Greta und Rezo sind das kleine Kind aus “des Kaisers neue Kleider”, die das offensichtliche sagen. Greta sagt, dass wir unsere Umwelt zugrunde richten, das seit Jahrzehnten wissen, aber so gut wie nichts dagegen tun. Rezo sagt Banalitäten wie “Die Schere zwischen Arm und Reich geht außeinander”, oder eben auch “Die Politik tut nichts gegen den Klimawandel”. Das sind Banalitäten, die wir alle kennen. Der Unterschied ist nur, dass es gerade Bewegungen gibt von Menschen, die diese Banlitäten nicht mehr akzeptieren wollen, und Menschen wie Greta und Rezo werden zu Gallionsfiguren dieser Bewegungen gemacht.

Das heißt aber nicht, dass die Debatte mit diesen Leuten zielführend ist, denn die Themen sind uns allen wie gesagt bekannt. Greta und Rezo sind keine Experten, sie legen nur den Finger in die Wunde.

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Als Thilo Sarrazin sein “Deutschland schafft sich ab” schrieb, wusste er auch nicht, dass es ein derartig relevantes Buch werden wird. Als sich der Erfolg abzeichnete, stellte er sich (obwohl nicht unbedingt Schönsprecher) der Kritik.

Usw.

Du tust so als seien Rezos Behauptungen Fakt. Eine Debatte, ob das Gesagte im Video überhaupt stimmt und ob die angegebenen Quellen die geäußerten Thesen tatsächlich belegen, ist überhaupt nicht gewollt.

Was heißt nicht gewollt, die findet doch seit Wochen statt. Es gibt jede Menge Faktenchecks. Manche geben ihm Recht, andere nicht. Manche Details stimmen, manche Details stimmen nicht. Aber die großen Überschriften der Themen die er behandelt hat, halte ich für korrekt.

Btw: ich finde ja auch nicht, dass die CDU jetzt die schlimme Partei ist, die nie wieder gewählt werden darf. Genau so wie ich das Argument, man solle nicht SPD wählen wegen Hartz IV immer für Quatsch gehalten habe. Nur Demokratie lebt vom Wechsel. In den letzten 15 Jahren war die Union fast durchgehend die mit Abstand stärkste Partei, ohne echte Chance auf einen Wechsel.Nicht weil die Union so stark war, sondern weil das andere Lager so zersplittert ist (und wir zum Beispiel zwei Große Koalitionen unter Angela Merkel hatten, mit Rot-Rot-Grünen Mehrheiten im Bundestag). Das hat der Demokratie in Deutschland erkennbar nicht gut getan. Jetzt gibt es zumindest aktuell den Anschein, dass da wieder etwas geht. Dass man vor der nächsten Bundestagswahl vielleicht nicht schon weiß, wer danach Bundeskanzler wird. Das kann wirklich nur gut sein. Nicht weil die Grünen es besser machen, sondern weil es nie gut ist, wenn eine Partei zu lange regiert.

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@Fernsehkritiker Der Beitrag “Die verrückte Welt der verrückten Welt” hat mir gut gefallen (Rest auch)… denn ich stoße auch immer wieder über Ads auf diese Artikel… und erwische mich, wie ich drauf klicke. Klassiker sind auch Artikel wie “Schauspieler von denen Du nicht wusstest dass sie tot sind”… natürlich mit einem Titelfoto eines lebenden Schauspielers. Wie auch immer… es wäre schön gewesen, wenn es ein Mediatheke-Projekt geworden wäre, einen solchen Beitrag zu schreiben und dort einzureichen.

“Der Sender, das WC…” – Also wenn man das als Drehbuch zugeschickt bekäme, würde man das selbst als NDR, Abteilung Volldeppen-Schmunzel-Krimis, ablehnen, weil zu viele Klischees drin sind, angefangen von Drehorten bis hin zu Namen :smiley:

Da fehlt allerdings trotzdem noch was in der Rechnung. Wer 30 Jahre aus dem Sozialsystem bezieht der zahlt auch 30 Jahre nichts ins Sozialsystem ein, was wiederum ein Schaden am Sozialsystem bedeutet. Ohne das jetzt ganz korrekt auszurechnen glaube ich, dass sich das ausgleichen dürfte, es also für die Deutsche Volkswirtschaft keinen Unterschied macht, ob die in den 30 Jahren Sozialhilfe beziehen oder gar nicht gelebt hätten. Es ist sozusagen Neutral.

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Rezo dachte sich wahrscheinlich : “Ich machs einfach wie die Merkel, für die scheint das “Sich-keinen-Kritikern-stellen” und nur zu Kuschelveranstaltungen gehen ja gut zu laufen”

Ich habe zu der Sendung 2 Sachen

Titelschutz

Das die Drive ihren Titel verspätet da einträgt ist Blödheit und unnötig. Der Titelschutz ist kein Markenschutz. Es geht beim Titelschutz eigentlich darum, ein Projekt, das man gestartet hat, aber noch nicht veröffentlicht hat zu schützen. Bei Büchern, Fernsehsendungen und ähnlichem hat man ja einen gewissen Vorauf von Wochen/Monaten. In dieser Zeit könnte ja jemand anderes auf die Idee kommen etwas ähnliches zu machen mit dem gleichen Titel.

ein Beispiel: Holger hat sich den Titel Mediathek für ein neues Magazin ausgedacht. Er lässt den Titel aber nicht schützen und mir kommt 2 Tage vor der ersten Sendung die Idee ein ähnliches Projekt mit gleichem Namen zu machen, nur dass ich einen Tag eher veröffentliche. Dann hätte Holger das Schild über der Bar in den Müll werfen können und alle anderen Vorbereitungen auch, denn ich wäre dann derjenige der diesen Titel als erstes genutzt habe und habe dann daran das URHEBERRECHT. Wenn Holger das aber, nachdem er die Idee hatte im Titelschutzanzeiger veröffentlicht weiß jeder, kann er damit beweisen, dass er die Idee vor mir gehabt und veröffentlicht hat. Nach der ersten Ausgabe der Mediatheke ist das aber sowieso egal, denn dann hat er den Titel veröffentlicht und damit geschützt.

Der Unterschied zum Markenrecht ist, dass er nur den Titel geschützt hat. Das heißt ein anderes Medienmagazin dürfte diesen Titel nicht nutzen, aber beispielsweise eine Kneipe, die irgendeinen Fokus auf Medien hat (so etwas wie eine Sportsbar nur mit allem möglichen). Die dürfte sich völlig legal Mediatheke nennen. Allerdings schützt der Titel hier auch, denn die Kneipe dürfte den Markennamen Mediatheke auch markenrechtlich schützen lassen, aber Holger dürfte den Namen trotzdem weiter nutzen, da er zuerst da war.

Der Titelschutzanzeiger dienst nur dazu diesen Titel schon mal zu veröffentlichen und damit zu beweisen, dass man ihn erfunden hat. Von daher ist es blöd sich Titel, die man nie nutzen wird schützen zu lassen, denn es wird einem niemand Geld bezahlen um beispielsweise ein Buch "Der Brand von Notre-Dame ", denn ich muss dem Buch ja nur eine kleine Änderung im Titel geben um da raus zu sein. Also das wird sich nicht Lohnen, zumal der Titelschutzanzeiger ja auch nicht umsonst ist.

Es ist aber auch Blödsinn einen Titel einzutragen, wenn es schon eine Veröffentlichung gibt, und der Erfinder das auch belegen kann, dass dieser Titel von ihm in der Öffentlichkeit genutzt wurde.

FRF
Es muss einem doch klar sein, dass ich wenn ich ein Restaurant eröffne ordentliche Toiletten brauche. Dass die Behörden entsprechende Hinweise sehr ernst nehmen muss einem auch klar sein, denn dafür ist die Gastronomie einfach ein zu empfindlicher Bereich um da Augen zu zu drücken. Wenn man nichts falsch macht, muss man dahingehend auch keine Sorgen haben. Und gegen Falschbehauptungen der Zeitung kann man sich auch wehren.

Wieso es eine Konfrontation von Angesicht zu Angesicht in einem Fernsehstudio benötigt, ist für mich nicht schlüssig. Welcher Mehrwert soll dabei bitte entstehen?

Sarrazin ist allerdings auch ein Berufspolitiker, der an dem Verkauf seines Buches ein natürliches Interesse hatte. Sich “der Kritik zu stellen” hat die Verkäufe garantiert in völlig neue Höhen katapultiert, was klar in seinem Interesse lag. Ob die Kritiker sein Buch dabei öffentlich zerreißen oder nicht, spielte für Sarrazin schlicht überhaupt keine Rolle.

Sarrazin ist wirklich kein guter Vergleich.

Sie wird schlicht nicht benötigt, denn jeder mit besseren Informationen kann sich genauso gut in die Öffentlichkeit stellen und seine Infos präsentieren. Ob das glaubwürdiger ist, müssen die Rezipienten entscheiden.

Bisher ist es meines Erachtens jedenfalls eher nicht so gut gelungen…

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