Naja.. Aber social Media ist halt eher Meinung und Halbwissen. Auf Wikipedia hat man ja wenigstens noch Quellenangaben, oder das gleiche Thema in anderen Sprachen zum Vergleich.
Wissen und social Media verknüpfen haut für mich nicht ganz hin. Ähnlich die Plattform “gutefrage”, dort liest man viel Müll und Falsches, das hat für mich Mehrwert = null.
Ich glaube, die Rede war von 1500 „Audio-Angeboten“, daher meine Vermutung:
Das sind nicht 1500 aktive Podcasts, sondern alle verschlagworteten Rubriken aus der Audiothek, inklusive Radio-Rubriken, Radio-Comedys etc.
tolle Folge! Das Problem bei Werwölfe und ähnlichen Social-Deduction-Spielen ist ja, dass allein das Verhalten der anderen entscheidend ist. Bei Agent Undercover wissen wenigstens alle Spieler bis auf einen um welchen Ort es sich handelt. Dadurch kann man immerhin über die Antworten der Mitspieler erkennen wer ahnungslos ist
Das hatte ich schon im Hinterkopf. “FragMutti” wäre auch so ein Beispiel, wobei ich das nicht so schlecht finde. Trotzdem bleibt Meinung ja etwas wert: Wenn ich wissen will, ob der Roboterstaubsauger von xy etwas taugt, dann steht das nicht auf Wiki - und eventuell sagt mir KI dazu auch nichts.
Wenn ich sehe, dass z. B. bei WDR5 so gut wie jede Einzelsendung ihre eigene „Podcastkopie“ erhält, dürfte schon was zusammen kommen.
Aber 1.500 ist schon eine Hausnummer.
Bei der Kritik an Tilo Jung gehe Ich teulweise mit. Ich schau Ihn mir weger der interessanten Gäste trotzdem gerne an. Man muss sich halt bewusst sein, auf was man sich einlässt.
Schusswaffengebrauch an der Grenze: Der Schusswaffengebrauch an der Grenze ist in § 11 UZwG geregelt. Welche Rechtsextremisten haben diese Regelung beschlossen, Holger?
Kein Rechtsextremist war das. Geht dort allgemein um den Grenzschutz und da macht die Regelung sinn. Aber (einige) extrem Rechte möchten das auch für Flüchtlinge nutzen.
Sind Flüchtlinge keine Personen im Sinne des Gesetzes?
§ 11 Schußwaffengebrauch im Grenzdienst
(1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.
„Kein deutscher Polizist würde auf Flüchtlinge schießen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek: „Wer ein solches radikale Vorgehen vorschlägt, will offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren“, sagte Radek der „Bild am Sonntag“.
Das ist falsch. Ein Polizist darf natürlich auf einen Flüchtling schießen, wenn dieser z.B. zuerst geschossen hat. Zu behaupten, der Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge sei überhaupt nicht möglich, ist Propaganda.
Die Frage ist, was passieren muss damit ein Polizist schießen darf. Dasselbe gilt für flüchtende Kinder, hier aber mit noch mehr Einschränkungen.
Die Anzahl der 1500 Podcast-Formate stammt aus der FAZ, wo eine eigene Zählung durchgeführt wurde. Insgesamt stehen wohl über 100.000 Beiträge in der Audiothek. Von der ARD selbst gibt es, vermutlich absichtlich, keine öffentlichen Angaben dazu.
Tilo Jung kann ich mir mittlerweile auch nicht mehr anhören. Zu Anfang war Tilo ganz unterhaltsam. Er war der einzige, der freche Nachfragen in der BPK gestellt hat. Aber das Prinzip von Jung & Naiv hat sich erschöpft. Speziell der naive Teil. Je versierter die Gäste sind, desto hilfloser wirkt Tilo Jung. Und wenn er dann noch mit solchen Kloppern um die Ecke kommt, wie der Verdrehung von links und rechts, frage ich mich schon, warum er immer noch so hochkarätige Gäste vors Mikro bekommt.
Super Folge, besonders die Clips aus der Rundfunkrat Sitzung.
Allerdings zum Thema Handyinhalte besprechen und Pudding mit Gabel essen Herr Kreyboomer, da hat der junge Mann recht. Die Inhalte werden natürlich geteilt und besprochen um dazuzugehören und den pudding mit Gabel Trend hast du wohl verpasst.
Der Trend wurde von allen Seiten in seiner Belanglosigkeit diskutiert.
Dabei geht es nicht um Verhältnismäßigkeit sondern um eine Rechtsgrundlage. Die entsprechende Rechtsgrundlage mit den entsprechenden Einschränkungen hat @karlkaefer oben zitiert. Was wird hier also noch diskutiert?
1500 Podcasts scheint mir auch etwas zu hoch, zumindest für aktive, da wird auch viel inaktives sein, selbst bei Funk kommt man wohl ingesamt gerade mal auf <50 und davon aktiv momentan nur um die 10.
Aber irgendwo hin müssen ja die Gebühren versickern und das läppert sich ganz schön wenn man mal schaut dass die da für Brave Mädchen einfach um die 10 Leute beschäftigen.
Dagegen sind viele nicht ÖR-Podcasts wohl recht klein, mehr oder weniger Hobbyprojekte, wo man vielleicht mal einen Cutter hat oder nen Producer/Regisseur beisitzen und das wars dann aber auch die finanzieren sich über Werbung und ggf. Patreon- oder Steadi-Mitgliedschaften und vielleicht noch Spenden.
Quora Digest klingt vom Prinzip her wie Gutefrage, aber da wäre ich dann raus wenns nur um Schnelligkeit geht, weil ich mir meistens bei den Antworten immer große Mühe gegeben habe, bisschen Recherche, Links rausgesucht usw.
Sehr gute Ausgabe von ‘Die Mediatheke’. Sehr fernsehlastig, aber das mag ich. Berichte über Onlinegossip brauche ich persönlich nicht. Daher freue ich mich immer über Ausgaben, die ans gute alte ‘Fernsehkritik.tv’ erinnern.
Richtig, die Zahl stammt aus diesem FAZ-Artikel (+).
Bei den genannten 1.500 Podcast-Formaten wird sich auf die ARD Audiothek bezogen. Allerdings wurde hier nicht sauber recherchiert.
In der ARD Audiothek wird die Rubrik “Podcasts” in folgende Kategorien aufgeteilt:
(die Zahl dahinter gibt an, wie viele Podcasts dort jeweils gelistet sind - Stand: 08.10.2025)
Doku & Reportage: 244
Politik & Hintergrund: 105
True Crime: 53
Hörspiel: 112
Hörbuch: 87
Für Kinder: 56
Wissen: 86
Geschichte: 50
Krieg & Konflikte: 11
Musik entdecken: 204
Leben & Liebe: 69
Comedy & Satire: 68
Sportschau: 59
Kultur: 79
Gesellschaft: 234
Wirtschaft: 23
Religion & Philosophie: 23
In Summe ergibt das 1.543 Podcasts - zumindest rechnerisch. Und genau an dieser Stelle war die FAZ ungenau. Bei der Zusammenstellung ist mir aufgefallen, dass diverse Podcasts in mehreren Kategorien auftauchen und es somit zu Doppelt- und Mehrfachzählungen bei der FAZ kommt. Grob geschätzt würde ich davon ausgehen, dass die tatsächliche Zahl bei ca. 1.000 Podcasts liegen könnte.
Und selbst bei dieser Zahl fallen mir noch viele weitere Fragen ein, die einmal geklärt werden sollten, auch um sie besser bewerten zu können:
Wie viele der ausgewiesenen Podcasts, werden noch aktiv produziert?
Über welchen Zeitraum wurden diese Podcasts produziert?
Welcher Sender ist Produzent von wie vielen Podcasts?
Wie viele Mitarbeitende sind mit der Produktion beschäftigt?
Gibt es Auffälligkeiten in der Themensetzung?
Gibt es eine Korrelation bzgl. der “Radio-Reform”?
(z. B. Radiosender im SWR wird eingestellt => produzierte Podcasts steigen stark)
Wie viele Podcasts wurden produziert und stehen (aus rechtlichen Gründen) in der ARD Audiothek nicht mehr zur Verfügung?
etc.
Zusätzlich gibt es übrigens noch die Kategorie “Retro” mit 104 Podcasts. Dabei handelt es sich aber nicht um Neuproduktionen, sondern um historische Audioaufnahmen mit teils sehr interessanten Themen.
Beim ZDF wird es einem übrigens deutlich schwieriger gemacht, da es keine Audiothek gibt und auch keine andere Stelle, wo Podcasts zusammengefasst werden. Zumindest habe ich nichts gefunden. Aber auch durch diesen Datensumpf kann man sich wühlen.
@Fernsehkritiker Ich wäre gern bereit das ganze Thema “Podcasts beim ÖRR” ausführlich zu recherchieren und u.a. visuell auszuwerten, sofern du da nicht schon an dem Thema dran bist und dir vorstellen kannst dies zum Thema in der Mediatheke zu machen. Da sich mit Tools nur sehr bedingt Daten auswerten lassen und somit viel händische Auswertung nötig wäre, möchte ich gleich dazu sagen, dass ich dafür schon ein wenig Zeit benötigen würde.
Man müsste auch unterscheiden zwischen originalen Podcasts und Podcasts, die auf Fernsehformaten basieren. Für diese werden lediglich die Audio-Spuren als Podcasts zweitverwertet. Damit sind der Aufwand und die Kosten minimal (für den reinen Audio-Podcast).