Ran an die Waffe: Zunächst einmal freut es mich sehr, dass Holger und das MG-Verse diesmal (und damit anders als bei Corona) eine sachliche Distanz zu der Sache bewahren und nicht Teil der Massenpsychose sind. Das erlaubt es euch, diesmal die Manipulation in den Medien zu erkennen.
Interessant finde ich, wie in den letzten Jahren der Begriff des „Sondervermögens“ überstrapaziert wird. Ein Sondervermögen ist eigentlich etwas, das einen komplett eigenen Haushalt darstellt und damit unabhängig vom Bundeshaushalt beschrieben wird. Die Bundesbahn war hierfür ein Beispiel, die zwar Eigentum des Bundes war, aber separat vom Bundeshaushalt geführt wurde. Und da war mit Schienen, Lokomotiven und rollendem Material ja tatsächlich auch ein Vermögen vorhanden. Inzwischen ist es leider zu einem Synonym für irreguläre Schulden geworden. Vielleicht sollte ich meinen Hauskredit niemals abbezahlen, denn hierdurch sinkt ja mein Sondervermögen.
Das Problem an dem Ganzen ist: In den wirtschaftlich guten Jahren (was ja immerhin fast zwei Dekaden waren) wurden die Überschüsse nicht dazu verwendet, um in Infrastruktur zu investieren, sondern der Sozialstaat wurde immer weiter ausgebaut und die NGOs wurden durch Zahlungen und Vorfeldorganisationen der Regierung umgebaut. Und so wurde das Geld quasi verfrühstückt. Die aktuelle Schuldenaufnahme verschlimmert das, weil wichtige Reformen ausbleiben. Und Reformen brauchen wir, sogar größere als die Agenda 2010. Aber so bleibt die Abgabenlast weiter groß, was private Investitionen unmöglich macht. Das Geld, das über Steuereinnahmen reinkommt, fließt nicht in Investitionen, sondern wird durch Sozialleistungen und Zahlungen für Unsinn verkonsumiert. Der Staat nimmt nicht Schulden auf für Investitionen, wobei er am aller schlechtesten entscheiden kann, was überhaupt sinnvolle Investitionen sind.
Ansonsten sagte Winston Churchill einst: „Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“ Es liegt also im Naturell der Deutschen, nun von vollständiger Unbekümmertheit und einer Haltung, dass man die Armee ja eigentlich gar nicht bräuchte, zu einer Kriegshysterie zu wechseln.
Ansonsten geht das Ganze wieder einmal mit allerlei antifreiheitlichen Plänen einher. Die Wehrpflicht soll wiederkommen, gefordert von denjenigen, die nicht mehr in die Verlegenheit kommen werden, auch hinzumüssen. Und am liebsten will man die Wehrpflicht für beide Geschlechter. Gleichzeitig urteilt der BGH, dass es ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung natürlich nicht im Krieg geben wird. Und so werden die Jungen, die bereits während Corona am stärksten von den Maßnahmen betroffen waren, obwohl für sie das Virus kaum gefährlich war, erneut zur Verfügungsmasse der Alten, die sich noch mal kräftig selbst Kredite genehmigen, bloß nicht an ihren Privilegien ändern und gleichzeitig von der Jugend verlangen, doch mal bitte ein Opfer zu bringen.
Der Deutsche kann ja schon mal den Satz einüben: „Habe keine Angst, mein Kind, es gibt nichts Süßeres, als fürs Vaterland zu sterben“, um den dann seinem Kind hinterherzurufen, wenn wie in der Ukraine die Feldjäger in Deutschland das eigene Kind holen kommen. Ja, der Deutsche kehrt wahrhaft zu seinem Naturell zurück.
Ein Fake macht die Runde: Viele glauben halt gerne das, was in ihr eigenes Weltbild passt. Immerhin hat sich das hier schnell aufgeklärt und wurde auch dann von den Medien kommuniziert, bevor am Ort große Konzerte veranstaltet wurden.
Böse Nachrufe: Es hat sich nach meiner Beobachtung tatsächlich eine Subkultur gebildet, die inzwischen nahezu jeden Todesfall bei Prominenten mit der Corona-Impfung in Verbindung bringt. Zwar war der Nutzen der Impfung tatsächlich kleiner und das Risiko tatsächlich größer, als zu Beginn propagandistisch verkündet, aber jeden Todesfall damit in Verbindung zu bringen, ist natürlich Unsinn.
Mediathek mit Makeln: Na toll, yt-dlp funktioniert mit der neuen Version gerade nicht mehr richtig.
Pfefferkörner mit Zeigefinger: Spannend an der Sache ist doch, dass diese Folgen tatsächlich schon 7 Jahre als sind und man hieran sieht wie lange Ideologen schon im kleinen gewerkelt haben bevor der Mehrheit der Gesellschaft überhaupt bewusst wurde was da getrieben wird. Und eine Einflussnahme auf Kindergeschichten ist ja das, was autoritäre Ideologen schon immer gemacht haben um ihr Gedankengut früh in die Köpfe der Menschen zu bekommen. Und so zeigt sich halt, dass ein Kind im ÖRR leider keine unbeschwerte Unterhaltung bekommt sondern Dinge mit mit Indeologie untersetzt sind. Leider ist man gezweungen das zu finanzieren, immerhin muss man es aber nicht konsumieren.
Mal sehen wann eine Folge der Pfefferkörner beim Bund kommt, die dann zeigt wie schön der militärische Drill ist und welche Abentuer man dann im Schützengraben erleben kann.
Medfluencer contra Böhmermann: Bei Böhmermann geht es doch schon lange nicht mehr um differenziertheit sondern möglichst darum jede Woche einen Skanal zu produzieren. Ich persönlich frage mich wie man seine Videos überhaupt noch anschauen kann, ich zumindest schaffe es nicht mehr durch ein einziges von ihm, das Fremdschämen ist einfach zu groß. Das ist sehr schade, hat er doch früher mit Sachen wie „PRISM is a dancer“ wirklich gute Sachen gemacht.
Gruber Kalenderweisheit: Naja, nach dem eine Schule in Berlin ja alle Kinder am Abend zum Fastenbrechen verpflichten wollte (auch diejenigen die gar keine Moslems sind) herrscht bei dem Thema ganz zu recht eine erhöhte Wachsamkeit. Und wenn Ende des Ramadans am Sonntag ist, warum steht als Schulveranstaltung „Fastenbrechen“ drin? Gibt es das als Schulveranstaltung? Warum gibt es keine Oster- oder Weihnachtsfeier als Schulveranstaltung die im Kalender eingetragen ist.
Und das mit der Community-Note ist beachtlich. Elon vermutet ja seit einiger Zeit, dass ideologische Kräfte versuchen das System der Community Notes zu unterwandern.