Und genau das ist diese verzerrte Sicht, die Wagenknecht und Co. etablieren wollen. Der einzige, der in Kauf nimmt, dass Tausende sterben, sitzt in Moskau. Er könnte jederzeit dafür sorgen, dass nicht mehr tausende sterben. Die Ukraine verteidigt sich nur. Würde sie jetzt aufgeben, würden wahrscheinlich immer noch tausende sterben, nämlich unter russischer Besatzung oder weil die Russen dann erst recht weiter vorrücken würden.
Wie leben eigentlich die Russen unter Putin? Die müssen ja tausend Tode sterben.
Hast du mal das Buch 1984 gelesen? Die Atlantikbrücke braucht den Krieg, damit du gehorchst.
Dabei könnten dir ein paar Wochen Kiew nicht schaden, ständiger Luftalarm und Raketen, die einschlagen. Vielleicht kapierst du dann, warum die Ukrainer leichte Einwände gegen ein Leben unter Putin haben…
Ich hab nicht behauptet, dass ich die Ukrainer nicht verstehe, dass sie nicht unter Putin leben wollen.
Es geht mir eigentlich nur um die Frage, ob ich die Ukraine militärisch unterstützen möchte. Und die Antwort ist Nein.
Und was danach passiert muss man sehen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass Putin bis nach Düsseldorf marschiert. Und wenn doch, hiss ich die weiße Flagge. Dann gibts auch keine Bomben.
Vielleicht verwechselst du was. Es ist nicht eingebildet, gegen den Krieg zu sein (wobei du damit wohl eher meinst, gegen Waffenlieferungen, jeder normale Mensch ist gegen den Krieg). Du bist eingebildet, weil du dich über unsere Demokratie stellst mit der Aussage, da wird immer falsch entschieden und nur du weißt den richtigen Weg.