Folge 331: Interview mit Alexander Teske ("Inside Tagesschau") - Donald Trump ist wieder da

Da hat ich mich schon gefreut, eine Stunde Mediatheke, aber … natürlich … INTERVIEW :stuck_out_tongue_winking_eye:. Also doch nur 25 min Mediatheke. Schade

In solchen kleinen Nuancen verrät sich das Mindset einer Person.
Vielleicht „unglücklich“ in dem Sinne, dass er sein Mindset nicht verbergen konnte.

Ich höre mir jetzt so eine ganze Weile Trump reden an und da gibt es schon einiges kritisches zu sagen. Es ist aber ein Problem, dass sich kaum einer diese Mühe macht und so die übelste Propaganda jahrelang die Runde machen kann.

Letztlich ist Trump Showmaster und jeder sieht das, was er auf ihn projizieren will.

Aber ein gutes Interview!

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Ich hab auch von seinen Expertisen nicht viel gehalten im US-Wahlkampf, hat sich auch vieles nicht bewahrheitet. Das kam auch im Interview heute kurz vor, ein deutscher Journalist, der unfähig ist, sich in die republikanische Wählerschaft reinzudenken.
Die Formulierung war natürlich unter aller Kanone, aber ich vermute halt, es war ein ziemlicher Versprecher und kein Gutheißen des Krieges.

Ich kenne auch keinen, der den Krieg toll findet.
Den Rest deiner Aussage kannst du in den Wind schießen.

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Mir egal. Ich finde nach wie vor Interviews in diesem Format fehlplaziert. MG hat genug Interviewformate. Aber das ist nur meine Meinung, ich gucke sie halt nicht und gut. Mag aber die Mediatheke an sich sehr gern. die eigentliche Sendung ist dann halt für mich etwas kürzer :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ja, ich meine klar Integrations ist keine Einbahnstraße. Es gibt aber genug Angebote für Immigranten, um Deutsch zu lernen und keine Person fällt hier ins bodenlose.
Selbst in Flüchtlingsunterkünften gibt es Deutschkurse, die freiwillig besucht werden können.
Davon zu sprechen, dass Leute kriminell werden, weil sie keine andere Wahl hatten bzw. weil die deutsche Gesellschaft so abweisend war, ist wirklich blanker Hohn.

Natürlich ist es nicht einfach in Deutschland Fuß zu fassen, wo alles fremd ist, man muss eine neue Sprache lernen und Arbeit finden, dass man daran auch verzweifeln kann, will ich gar nicht abstreiten.
Aber da muss man halt durch, es wird einem halt nirgendwo etwas geschenkt.

Auch das dumme Argument, dass es genug Deutsche gibt, die ebenso kriminell , schwulenfeindlich, frauenfeindlich usw. sind und die schiebe man ja auch nicht ab, ist wahnsinnig.

Ja, natürlich gibt es diese Leute, aber das ist in der Tat ein hausgemachtes Problem. Wir können sie nicht einfach abschieben, aber das darf ja kein Argument dafür sein, Immigranten mit fragwürdigem Gedankengut Narrenfreiheit zu gewähren und sie nicht abzuschieben, wenn sie auffällig werden.

Viele Frauen trauen sich schlicht nicht, innerhalb patriachaler Strukturen Widerstand zu leisten. Zu oft wird dieser Widerstand mit noch mehr Sexismus erstickt. Die zweite Aussage lässt sich wiederum auf alle Menschen anwenden, schätze ich.

Ich sehe nichts und absolut gar nichts, das eine Unterscheidung zwischen einem „deutschen Straftäter“ und einem „ausländischen Straftäter“ rechtfertigen würde. Es suggeriert, dass die Tat eines deutschen Straftäters grundsätzlich weniger schwerwiegend ist, nur weil er Deutscher ist. In meinen Augen ist das rechtspopulistisches Gedankengut. Vielleicht kannst du es mir ja erklären. Wer in Deutschland eine Straftat begeht, muss in Deutschland dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Punkt, aus, Ende.

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Natürlich soll nicht der Eindruck entstehen, dass ich mit zweierlei Maß messe. Niemand soll aufgrund seiner Herkunft, Kultur oder aus anderen Gründen härter bestraft werden. Wir leben in einem Rechtsstaat, und das gilt für jeden Menschen, der hier lebt, egal welcher Nationalität.
Ausländische Straftäter müssen selbstverständlich wie jeder Deutsche ins Gefängnis, wenn es notwendig ist, und genauso behandelt werden.
Mir geht es darum, dass Personen, die abgeschoben werden können und das Gastrecht missbraucht haben, auch tatsächlich abgeschoben werden. Das ist natürlich nicht in allen Ländern umsetzbar, aber der Attentäter von Solingen hätte sich beispielsweise nicht mehr in Deutschland aufhalten dürfen – da haben die Behörden versagt. Ähnlich bei dem Attentäter im Regionalzug in Schleswig-Holstein, dessen Asylantrag ebenfalls abgelehnt wurde.

Und natürlich sollen diese Leute erstmal ihre Gefängnisstrafen bekommen und die auch in Deutschland absitzen.
Aber wenn Menschen durch Taten und Worte klar machen, dass sie unsere Gesellschaft ablehnen, sehe ich keinen Grund, warum sie hier bleiben sollten, wenn eine Abschiebung nach Recht und Gesetz möglich ist, bevor Menschen zu schaden kommen.

Was Leute denken oder wie sie leben, ist natürlich jedem selbst überlassen und muss mir nicht unbedingt gefallen. Aber sie müssen genauso die Toleranz aufbringen, wie andere Menschen in der Öffentlichkeit leben und sich zeigen.

Es gibt ja jetzt schon Ausnahmen:
Diplomaten unterliegen nicht der deutschen Justiz.
Parlamentarier können nur mit Genehmigung des Parlamentes verfolgt werden (Immunität).
Äußerungen im Parlament können teilweise nicht verfolgt werden (Indemnität).
Spione werden häufig ausgetauscht statt verurteilt.

Willste noch mehr?

Diesen Spruch kannte ich eigentlich nur von Monty Python aus ihrem „Flying Circus“-Sketch „The funniest joke in the world“. Dort brachte der Erzähler die Geschichte zum Abschluss, indem er das Ende des Zweiten Weltkriegs mit den Worten „Peace broke out“ kommentierte und erklärte, dass danach der Killing Joke für immer begraben wurde, auf das er der Nachwelt nicht mehr schaden könne (Min. 09:10):

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ähm…warum hat der Gast kein Ansteckmikro und es wird mit Raummikro gearbeitet`? schade wegen der Hörqualität…edit …war das auch an? es hörte sich ganz anders an als Holgers Stimme…
mal abgesehen davon…warum gibt es 6 Jahre befristeten Arbeitsvertrag? das ist ein Systemfehler…

Interviews in der Mediatheke besser auf 2 Stühlen führen nicht nebeneinander hinter der Theke…das wirkt gequetscht und ungemütlich…

der Interviewgast hat bestimmt ein interessantes Buch geschrieben, gut vermarkten kann er es leider nicht bei so nah-dran-von-der-front

Vorschlag, um diese These zu überprüfen: wir finden jemanden, der genau so viel wiegt, wie Derek Chauvin und bitten den, sich mal für 9:29 Minuten auf deinen Hals zu knien und wir testen, ob du das ohne Drogenkonsum überlebst. Wenn du deinen eigenen Worten glaubst, kann ja eigentlich nichts schief gehen. :+1:

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Neues zur Causa Gelbhaar.

Mit dem Interview tue ich mich irgendwie schwer und habe keine Ahnung, woran das liegt…
Ich schaue jetzt zum dritten Mal rein, weil ich das endlich „abgearbeitet“ haben will. Wahrscheinlich liegt es an mir, denn dein Gesprächspartner hat ja durchaus einiges zu sagen.

Aber irgendwie fand ich es anstrengend.

Ich vermute eher, eine sehr unglückliche Ausdrucksweise.

Da steckt schon mehr dahinter. Theveßen beginnt mit "Die gute Nachricht ist, es wird nicht am ersten Tag schon der Frieden ausbrechen!“
Dann redet er weiter, erklärt das und erwähnt dann am Schluß nochmals, dass dies nun die gute Nachricht sei.

Auch erstaunlich war, dass keiner in der Runde es befremdlich fand oder darauf reagiert hat, dass „kein Frieden“, also Krieg als positiv bewertet wurde - selbst der sonst so spitzfindige Lanz hat die Klappe gehalten.
Das deutet für mich eher darauf hin wie stark man indoktriniert ist. Für die verschwindend geringe Chance einer besseren Verhandlungsposition gegen Putin nimmt man liebend gerne in Kauf, dass weiterhin Tausende sterben.

Besonders cringe wird es dann wenn Leute mit dieser Argumentation darüber reden, dass das Sterben und Leid der armen Menschen, von Frauen und Kindern doch endlich beendet werden müsse. An Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.

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Alter wie unangenehm :joy: Aber noch wichtiger, was denn nun? Mag er jetzt doch kleinere oder grössere?


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