Folge 322: Schmutziger Wahlkampf - Neuer Gang nach Karlsruhe - Öffi-Quatsch auf instagram

Wow - wie viele hell auf begeisterte Gesichter ich da erblicke! (Hust!) :sweat_smile:

Weil es im Prinzip nur um das eigene Ego geht.
Schon mal darauf geachtet, wie viel „ich“ in dem Klipp vorkommt?
Da scheint kein Platz für andere zu sein. :wink:

Guter Punkt!
Zumal gerade in diesem Beispiel:
Warum sollte gerade das Baby für das Glück der Mutter verantwortlich sein?

Wenn sie nur ein Baby bekommen will, damit sie glücklich wird, kann das nur in die Hose gehen - und ist wenig verwunderlich.
Das sog. Mutterglück dürfe sich wohl eher bei den Personen einstellen, die nicht mit der Erwartung, dass sie das Baby glücklich macht (machen muss), an die Sache ran gehen. :thinking:

Auch so ein Thema, bei den es kaum differenziert vorgeht und man unbedingt „auf Linie“ sein muss.

Wenn ich mal hinterfrage, kommt schnell das „Vergewaltigungs-Argument“ - und wenn dann frage wie viele Abtreibungen es denn wegen Vergewaltigung gibt… nun, dann erntet man Schweigen oder Anfeindung.
(Bei meiner letzten Suche, die ich leider verlegt habe, meine ich auf eine Quote von 1 oder 2 % gekommen zu sein - auf jeden Fall dürfe es eine geschönigt-gerundete Quote von über 90 % der Abtreibungen geben, bei denen das „Vergewaltigungs-Argument“ nicht zutrifft.)

Soll ich jetzt noch erläutern, warum das viel gescholtene „Mein Körper gehört mir!“-Argument ein super Anti-Abtreibungs-Statement ist? :wink:

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Zu der Stellungnahme von Pistorius: :wink:

:joy: Ist doch eigtl. logisch, oder? :grin:

Genau, da klar ist was passiert ist, finde ich diesen Menschen nun noch schlimmer, als vorher. Nach Beleidigungen im Netz suchen lassen und dann zur Anzeige bringen - ich kann das nicht glauben, das man das auch noch irgendwie zu verteidigen versucht. Holgers Beispiel mit den Abmahnanwälten trifft es da sehr gut.

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Du meinst Pistolius? :wink:

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Das „Mein Körper gehört mit“-Argument wird von der ÖR-Feminismus-Blase sowie in deren Kommentarspalte immer gebracht. Dies sei schließlich ein Akt der körperlichen Selbstbestimmung, der „die Gesellschaft“ nichts angeht.

Wie war nochmal die Mehrheitsposition der ÖR zur Impfpflicht? Gehörte da auch der Körper nur den zu Impfenden :wink:

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Dabei ist es beim Thema Kindstötung im Mutterleib das mit das schwächste Argument überhaupt.

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Die Überprüfung der KEF bezieht sich nach § 3 Abs. 1 RFinStV darauf, ob sich die Programmentscheidungen im Rahmen des rechtlich umgrenzten Rundfunkauftrages halten und ob der aus ihnen abgeleitete Finanzbedarf im Einklang mit den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ermittelt worden ist.

Wie kommt man aufgrund des § 3 Abs. 1 RFinStV auf den Bedarf von Böhmermann, Bundesliga, Miosga, Silbereisen und Will? Olli kannst du das bitte mal subsummieren? Ich schaffs nicht.

Nein, in der Realität prüft die KEF den von diesen selbst erstellten Finanzbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Stattdessen ist es aber Auftrag der KEF den Finanzbedarf anhand des Rundfunkauftrages zu erstellen. Und nicht den Rundfunkanstalten zu glauben, dass ihr selbst ermittelter Finanzbedarf nur der Erfüllung des Rundfunkauftrages dienen würde.

  1. KEF Bericht, Seite 18: „Eine Abweichung vom Vorschlag der (KEF) durch die Landesregierungen und Landesparlamente ist nur in engen Grenzen und nur einvernehmlich durch alle Länder möglich, beispielsweise wenn die Belastung der Beitragszahler nicht mehr angemessen erscheint. Hierfür müssen nachprüfbare Gründe angegeben werden.“

Seite 256: " Die höchsten Kosten je Minute fallen für die Ressorts Fernsehfilm/Serie sowie Sport an. Der größte Anteil der Kosten entfällt auf Fernsehfilme/Serien (s. Abb. 11)

Gründe gibt es genug: Niemand braucht superteure Akteure wie Böhmermann, Bundesliga, Miosga, Silbereisen und Will. Die stehen nicht im Rundfunkauftrag. Außerdem ist der KEF-Bericht fehlerhaft, denn sie prüfen ja gerade nicht wie viel Geld erforderlich ist um den Rundfunkauftrag zu erfüllen.

Zum Beispiel steht nirgends im Bericht wie viel Sportveranstaltungen erforderlich sind um den Rundfunkauftrag zu erfüllen. Stattdessen immer nur Istwerte. Die Rundfunkanstalten senden mehr Sport als während Corona, blabla.

Natürlich lässt sich an bestimmten Dingen wie Pensionskosten mittelfristig nichts ändern.

§ 3 Abs. 5 RFinStV: (5) Die Prüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs soll von der KEF grundsätzlich auf der Basis von Ist-Zahlen vorgenommen werden. Soweit der Ermittlung des Finanzbedarfs Planzahlen oder Schätzwerte zu Grunde liegen, werden diese nachträglich zur Vermeidung einer Überfinanzierung mit den Ist-Zahlen abgeglichen.

Man kann ja mit Istwerten rechnen. Aber die Anteile der teuren Produktionen sind auf den Bedarf zu reduzieren. Die jeweiligen Minutenkosten können dann auch Istwerte sein.

Die Länder dürften hoffentlich bei ihrer Entscheidung unabhängig von der KEF und den Bedarfsanmeldungen der Rundfunkanstalten selber denken.

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Meist folgt dann Schweigen, wenn ich sage: „Klasse, finde ich gut, der Körper gehört immer dem jeweiligen Lebewesen. …und wem gehört demnach der Körper des Kindes?“ :wink:

Letztendlich habe ich immer wieder den Eindruck, dass das ganze Gewese darum hauptsächlich darum geht sich Scheiße schön zu reden. …oder nur eine Ablenkung von der Frage: „Kann ich mit dem, was ich da vor habe, auch bis zum Ende meiner Existenz umgehen?“

Es ist ähnlich wie mit dem Geschlechtsanpassungs-Thema:
Vieles wird auf eine zu leichte Schulter genommen und nicht die möglichen seelischen Folgeschäden einer Entscheidung ehrlich abgewogen. :man_shrugging:

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Ich hab mitgezählt: in dem ZDFheute Beitrag kam der Begriff KEF fünf mal vor.

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Die relativ hohe Like-Zahl unter meinem Beitrag intepretiere ich so, dass ich offensichtlich nicht alleine mt der Meinung bin, dass dieses „zynische“ Deiner Arbeit und der eigentlichen Kritik keinen Gefallen tut.
Ich erinenre mich, dass irgendwann Mal ein Gast für Veto oder Sprechplanet abgesagt hatte, weil die Frau der Person (ich weiß nicht mehr, wer es war) den MG-YouTube Kanal gecheckt und für „zu krawallig“ befunden hatte. Du warst damals total irrtiert, was denn da „krawallig“ sein könnte - genau das! Für mich wirken durch solche Kommentare die eigentlich guten Beiträge dann weniger journalistisch-seriös. Und gerade da Du ja oft kritiserst, dass die persönliche Meinung von ReadakteurInnen in den Beiträgen eigentlich nix zu suchen hätte, verstehe ich nicht, wieso Du dann in der Mediatheke genau das machst. :thinking: :neutral_face:

Aber das ist nur meine Meinung - ich behalte mein Abo auch, wenn Du weiterhin gelegentlich krawallig bist - ich fänds nur schöner ohne. :grimacing:

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Dieser Beitrag war ja auch nicht journalistisch-seriös angelegt. In einem Beitrag wie dem über den Wahlkampf würde ich eine solche Bemerkung nicht machen. Der Schluss-Beitrag ist in der Regel einer in alter FKTV-Tradition (wo ich seinerzeit NOCH härtere Sachen vom Stapel gelassen habe, wie du dich vielleicht erinnerst) und eher sarkatisch-böse angelegt.

Aber ich nehme diese Kritik natürlich an - erst recht, wenn da viele Zuschauer zustimmen.

Das war Peter Urban (der ja schon mal bei uns war). Und da ging es ja nicht mal um die Mediatheke, sondern um Road to Glory. Ja gut, dann sollte Herr Urban auch das komplette ARD-Angebot durchchecken, wenn er nur zu einem Sender geht, in dem alle Sendungen nach seinem Geschmack sind.

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Krawallig muss es sein, wenn man sieht, was für einen debilen Scheißdreck Funk produziert!
Wahrscheinlich hat Ben Vegas Recht, man sollte nicht persönlich werden, um sich nicht angreifbar zu machen.

Holgers flapsige Bemerkung „kriegen keinen Mann ab“ zeigt schon in die richtige Richtung, denn einige der Funk-Damen scheinen ja ein Problem mit Männlichkeit, Gechlechterrollen und vielleicht auch mit der eigenen Identität zu haben.

Weibliche und männliche Identität in modernen westlichen Gesellschaften, ein interessantes Thema, dem sich Funk eigentlich mal widmen könnte. Aber dazu müsste man unideologisch, kompetent und selbstkritisch rangehen. Also nix für Funk.

Ja, bitte.

Weil der Körper des Kindes halt nicht der Körper der Mutter ist. Und wenn die Frau für sich reklamiert „Mein Körper gehört mir“ dann muss sie eben jenes Recht auch für das Körper des Kindes achten.

The Anti-Abortion Movement's Fetal Imaginings | Libby Anne

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„Mein körper gehört mir“ heisst aber nicht zwangsläufig „dein körper gehört dir“ in Bezug auf das ungeborene kind.

Was möchtest du damit sagen?

Lies weiter - die Antwort kommt ein paar Postings tiefer.

K. M. hätte das mit „Bleichgesicht sprechen mit gespaltener Zunge!“ getextet. :man_shrugging:

Quod Licet Jovi, non licet bovi.
Nur weil Frau ein Recht hat, heißt nicht, dass sie dieses auch ihrem ungeborenen Kind zubilligt.
Babys haben keine Grundrechte (weil ungeboren).
§ 1 BGB: Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt.

Da bringst du gerade einiges durcheinander. Rechtsfähigkeit im Sinne des BGB ist etwas anders als die durch das GG garantierten Grundrechte. Würde und Recht auf Leben gelten auch für das ungeborene Kind.

Diese Aussage ist sogar evident falsch.

Siehe https://www.bundestag.de/resource/blob/592130/21e336d47580c1faa15dbe23d999b62c/WD-7-256-18-pdf-data.pdf

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Interessant. Man darf einen Träger von Grundrechten also umbringen. Da könnte § 218a StGB doch glatt verfassungswidrig sein, wenn man das mal weiter denkt. Schließlich ist die Menschenwürde (Art. 1 GG) schrankenlos.

Ich finde, ich sollte mal den Antrag stellen die SPD zu verbieten.