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Folge 282: Neuerscheinungen Oktober

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Oha, die Besprechung des neuen James Bond ist über 30 Minuten lang :open_mouth:

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Was, nur 30 Minuten? :wink: Hatte mit mehr gerechnet.

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Ich find ja den Trailer zu „Monsieur Klein“ richtig gut, die alten Bilder mit der „modernen“ Filmmusik unterlegt.

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Zu James Bond und dem Thema: „Den Zeitgeist berücksichtigen…“


Der Craig-Bond war für mich nie ein „Bond ins Moderne geholt.“ - Er hatte nie das, was ich als „Bond Flair“ bezeichnen würde. So was hätte anders laufen müssen.
In sofern: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. :wink: Das Bond sterben wird, war ja auch ohne Spoiler mehr als naheliegend.

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Ich als jemand, der kein großer Bond-Fan ist, fand „No time to die“ super, auch das Ende. Als ich aber aus dem Kino kam, dachte ich mir direkt: „Die Bond-Fans wie Holger und Mario werden das bestimmt schrecklich finden.“

Und als großer Star-Wars-Fan kann ich das total nachvollziehen. Jetzt ist euch Bond-Fans das passiert, was uns Star-Wars-Fans 2017 mit „Die letzten Jedi“ passiert ist, und insofern habt ihr habt mein volles Mitgefühl, obwohl ich persönlich den neuen Bond mag.

Es wurde in beiden Fällen ein Film gemacht, der dem unbedarften Zuschauer, der nicht in dem Fandom drin ist, bei Popcorn und Cola gut gefällt und „mal was Neues wagt“. Nur wurde dieses „Neue“ so krass auf die Spitze getrieben, dass es für Leute, die sich auskennen, einfach nicht mehr zu „ihrer“ Filmreihe passt und dass bekannte Figuren plötzlich nicht mehr sie selbst sind. Die wenigsten Fans sind, glaube ich, strikt gegen jede Neuerung, aber es muss in sich logisch und stimmig bleiben und da haben die Filmemacher in den letzten Jahren irgendwie wenig Fingerspitzengefühl dabei gezeigt. Wirklich schade!

Ich kann echt jeden Bond-Fan verstehen, der jetzt traurig und wütend ist. Ich werde auch nie verzeihen, dass Rian Johnson uns einen Luke Skywalker gezeigt hat, der darüber nachdenkt, seinen jugendlichen Neffen im Schlaf umzubringen! Insofern: Solidarität zwischen den Fandoms! Ich hoffe für euch, dass der nächste Bond wieder mehr nach eurem Geschmack wird. Immerhin habt ihr den Vorteil, dass bei Bond eine neue Timeline beginnen wird, was bei Star Wars wohl in nächster Zeit erst mal nicht der Fall sein wird.

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SPOILER WARNUNG FÜR DEN NEUEN JAMES BOND

Wow, was für eine unterhaltsame und spannende Folge! :astonished:
Also Eurer Besprechung des neuen James Bond hätte ich noch ewig lauschen können, war ja richtig hitzig und emotional. Als Volker sagte „…denn James Bond ist tot“ kehrte ja eine richtig bedrückende Stille im Studio ein, als sei wirklich jemand gestorben. :flushed:

Ich fand den Film insgesamt gut, kann aber @marioperez007 auch verstehen: diese Ballerorgie am Ende fand ich ebenfalls ziemlich eintönig inszeniert und unnötig. Und dass @eldorado den Mut zu Neuem feiert, wird natürlich seiner Rolle als fachmännischer Filmkritiker gerecht, aber wie schon bei Star Wars sind solche dratsischen Veränderungen schwierig zu ertragen, das kann ich nachfühlen! Denn schließlich mögen die Fans die Filme ja wegen bestimmter, markanter Eigenschaften - und wenn davon abseits der Namen der Figuren nicht mehr viel bleibt, wirds schwierig, die Treue zu halten.
Trotzdem, die Abschlussworte waren doch sehr treffend: Wer nicht mit der Zeit geht…
Also vielleicht lieber weiterhin für Euch unbequeme Bonds, als irgendwann gar keine mehr, @marioperez007 ? :thinking:

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Finde die James Bond Besprechung ziemlich stark.
Etwas grob von Christian, wie er von „Bond Autisten“ spricht, während er neben Holger und Mario sitzt, die genau die angegriffene Meinung 1 Minute zuvor vertreten haben…

Inhaltlich finde ich werden gute Argumente ausgetauscht. @eldorado hat Recht, dass auch andere Zielgruppen als die harten Fans angesprochen werden müssen. Trotzdem ist das Ende mit dem Tod der Figur schon sehr hart. Ein Ende könnte ja auch eine Fahrt in den Sonnenuntergang mit seiner Familie sein …

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Zum Thema Bond bzw. zum Thema „Kann James Bond weiterhin ein „sexistischer Frauenheld“ sein?“ - ich denke solange diese Rolle ansich gesellschaftlich relevant ist, kann man das Thema auch im Film verhandeln. Frage ist eher, wie (unreflektiert oder eben reflektiert) man es darstellt … Da gibt es schon noch Möglichkeiten, aber man muss halt eine intelligente Art dafür finden. Bei den Craig-Bonds (wobei ich die letzten beiden nicht gesehen habe) war das ja auch in großes Thema, dieses „aus der Zeit“ gefallen sein. So etwas in der Art muss man dann aber auch machen, wenn man es verhandeln will.

Für den zukünfigen Bonds gibt es eigentlich nur zwei Optionen: Entweder man hat wieder so ein Männlichkeitsbild und arbeitet sich daran ab, oder man ändert die Rolle / Identität / Position, und findet dann ein neues Thema … Da gibts dann natürlich unterschiedliche Meinungen zu und ich kann schon verstehen, wenn es bei zweiterer Variante dann für viele nicht mehr Bond wäre … So oder so, unreflektiert kann man es auf jeden Fall nicht den Bond aus den 60ern und 70ern übernehmen …

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In welchem Podcast seid ihr zu Bond zu hören @Fernsehkritiker , @marioperez007 ?

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Hab mir nur die Bond-Besprechung gegeben und muss zugeben, dass ich von ‚Keine Zeit zu sterben‘ inhaltlich noch nichts mitbekommen habe. Habe auch bisher keinen Craig-Film erfolgreich zu Ende gesehen. Der Kelch geht also weiterhin an mir vorbei. Aber für die angeregte Diskussion in ‚Pantoffelkino‘ hat sich der Film schon gelohnt. Danke dafür Frau Broccoli :smiley: .

Nerdizismus - auf Twitch auch mit Bild!

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Ich möchte die Disney-Fans hören, wenn Donald Duck umgebracht werden würde, nachdem er wochenlang seinen Kummer in Alkohol ertränkt hätte. Hella von Sinnen wäre bestimmt not amused.

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Über JB: Finde es immer mutig nicht den Fanboys die Stiefel abzulecken, sondern auch mal Veränderung reinzubringen. Dass die beleidigten Fans dann Review-Bombing betreiben war klar. Ich muss bei sowas immer an Stephen Kings Misery denken.

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Der mit Abstand längste Zeitbalken ganz hinten bei Bond. So muss das sein, Pantoffelkino enttäuscht nicht.

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Als Abschied von Daniel Craig finde ich den neuen Bond nur gut, hätte etwas mehr erwartet.
Ich trau mich aber fast wetten, der neue Bond (wenn überhaupt noch einer kommt) wird erst in zehn Jahren kommen.
Das sie gerade mit der Musik auf „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ zurückkommen (Vielleicht kommt ja Lazenby wieder :laughing: ). und James Bond kehrt zurück (nicht kehrt zurück in…) macht mich stutzig.

Aber wir haben alle Zeit der Welt. :rofl:

Nein keine Fahrt in den Sonnenuntergang, Bond findet heraus, dass ihm das Gift auf die Haut gesprüht wurde mit der DNA von Madeleine Swann. Er steigt, nachdem ihm M gesagt hat „It’s to bad she won’t live, but then again who does“, in den Fahrstuhl.

Ich hab Monsieur Klein vor Ewigkeiten in einem 3. Programm gesehen und hab jetzt bei dem Trailer der Blu-ray Lust bekommen ihn mir zu besorgen. An das Ende kann ich mich jetzt wieder erinnern. Der von Mario angesprochene 1. Panther Film mit Delon war für mich immer eigentlich mehr ein Belmondo Film ohne Belmondo, aber mag den trotzdem gern. Der lief meiner Meinung nach damals trotz Indizierung öfter Uncut auf tm3.

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Mag sein, nur sollte das fachmännische Wissen dann auch so weit reichen, dass dieser Erneuerungswahn in Hollywood kein generelles Erfolgsrezept ist. Schaut man sich die Versuche der letzten Jahre an, ist eher das Gegenteil der Fall. Gibt inzwischen immerhin zahlreiche Negativbeispiele:

"The Last Jedi" hat den SW-Fandom nicht nur tief gespalten, sondern auch dafür gesorgt, dass „Solo“ danach übel gefloppt ist. So übel, dass Disneys weitere Filmpläne zu dem Zeitpunkt größtenteils eingestampft wurden. Der krönende Abschluss dieses Erneuerungsflops war dann, dass die finale Episode der Skywalker-Saga (Ep. 9) weit hinter den finanziellen Erwartungen zurückgeblieben ist. Der Film konnte nur ca. die Hälfte von dem einspielen, was bspw. große Marvel-Filme zu der Zeit eingefahren haben. Und das beim wohl populärsten Franchise der Welt, dem es mit „The Force Awakens“ wenige Jahre vorher noch gelungen ist, die 2-Milliarden-Marke mit Leichtigkeit zu knacken.

Nächstes Beispiel wäre „Terminator: Dark Fate“. Ebenfalls viel Erneuerung, Genderswaps und schockierende Charaktertode. Mit dem Ergebnis, dass der Film von allen Sequels das schlechteste Einspiel erzielt hat und sogar bei den ansonsten zeitgeistvernarrten Kritikern eher mies abgeschnitten hat.

Dann wäre da noch die 2019er-Version von „Charlie’s Angels“. Habt ihr schon längst wieder vergessen? Geht nicht nur euch so. Dieses Zeitgeist-Reboot ist schneller wieder in der Versenkung verschwunden als man „Hello Angels!“ sagen kann. Da sind sogar die eher trashigen und nicht mehr zeitgeistkompatiblen 2000er-Filme immer noch sehr viel beliebter bei den Fans. Im Kino waren die eh erfolgreicher.

Zuguterletzt hätten wir noch den inzwischen legendären Zeitgeist-Flop „Ghostbusters 2016“. Ein Film, der beim Publikum so heftig durchgefallen ist, dass ursprünglich geplante Sequels schon kurze Zeit später komplett abgesägt wurden und man sich schnell wieder auf das altbewährte Reitman-Team zurückbesonnen hat. Anscheinend völlig zurecht, denn die ersten Reaktionen zum bald startenden „Ghostbusters: Afterlife“ bestätigen jetzt schon deutliche Verbesserungen zum 2016er-Film.

Im Serienbereich sind die Entwicklungen ähnlich: „Doctor Who“ wurde mit seiner aktuellen Inkarnation ebenfalls ins Zeitgeist-Umerziehungslager geschickt. Seitdem stolperte die Serie von einem Rekord-Quotentief ins nächste. Der dafür zuständige Showrunner darf bald schon wieder seinen Hut nehmen. Damit hatte er wohl die kürzeste Amtszeit in der jüngeren „Doctor Who“-Ära.

Meine Prognose: Der nächste „Man muss mit der Zeit gehen“-Flop dieser Art wird „Matrix: Ressurections“ sein. Der Trailer zeigt bereits, dass man sich wohl visuell und erzählerisch deutlich von den Vorgängerfilmen unterscheiden will. Zudem darf man bei den Wachowskis mit einer saftigen Zeitgeist-Überdosis rechnen. Wird somit wohl auch auf „Go woke, go broke“ hinauslaufen. :laughing:

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Einfach mal dem Arbeitgeber mit der Moralischen Hoheit den Mund verboten und als irgendwas nicht mehr konformes abgestempelt. Sowas sieht man auch nicht alle Tage. Fans als autistisch und sexistisch abstempeln, Hauptsache Meinungsfreiheit. Der Pantoffelturm der Moral.
Achtung Polemik.