MAXimal Musik Folge 27. Hier kann darüber diskutiert werden!
Max stellt heute Platten vor, auf denen Hollywoodstars singen, die als Sänger sonst eigentlich gar nicht bekannt sind. Und so gelingt auch nicht immer unbedingt jeder Ausflug ins musikalische Fach. So präsentiert Max u.a. das musikalische Werk von Kate Hudson, Scarlett Johansson und Russell Crowe. Vor der Filmkamera sind sie alle Giganten, aber auch am Gesangsmikro?
Schöne Folge, für die imaginäre Schatzkammer der MG Community. Am Ende des Films wird ein Akkustik Song gespielt. Ohne Gesang. Als ich mit meinem Kumpel damals im Kino war, “Hey Tobi, wir kennen diesen Song, wie heißt der”
Es war Cortez The Killer von Neil Young. Bis dato (also in der Akkustik Version) nur auf einer sau teueren Box (Almost Famous the complete Soundtrack) veröffentlicht.
Und noch ein bißchen Mimimi von mir selbst.
Neil Young machte zum Greendale Album eine Akkustik Solo Tour (das Poster hab ich noch).
Er war auch in München. Erste Hälfte das komplette Greendale Album, zweite Hälfte seine Hits. Er hatt auf dieser Tour Cortez gespielt. In München leider nicht.
Habs glaube ich schon mal geschrieben, beste Version in Hamburg, gibt es auf Youtube immer noch.
Nicht die erste Garde in Hollywood.
Kate Micucci (eher bekannt durch Serien) und Riki Lindhome spielen zusammen als musikalisches Comedy Duo „Garfunkel and Oates“.
Garfunkel & Oates with Weird Al Yankovic „F**k You“
Und zu guter Letzt, die hinreißende Zooey Deschanel mit dem Duo „She & Him“.
Anspieltipp: She & Him - Darlin’
Dennis Quaid hat 2018 ein recht ordentliches Blues-Rock-Album veröffentlicht. Da ist auch eigenes Material drauf, aber das Doors-Cover von L.A. Woman ist sehr geil, daher nehme ich das mal als Anspieltipp.
In der sehr guten Serie Goliath (mit Billy Bob Thornton) bin ich erstmals auf seine Gesangskunst aufmerksam geworden. Da hat er nämlich eine großartig surreale Szene, in der er The Rose von Bette Midler darbietet.
2023 hat er noch ein religiöses Country-Album veröffentlicht, dass allerdings sehr… religiös ist.
Und was den erwähnten Billy Bob Thornton anbelangt: der hat ebenfalls bereits eine lange Musikkarriere, zu der auch diese nicht gerade gut gealterte Liebeserklärung gehört.
Ist zwar sehr Special Interest, aber trotzdem: Dass John Carpenter musikalisch aktiv ist, ist ja mehr als bekannt - eines seiner frühen musikalischen Projekte war die weniger bekannte Band “The Coupe De Villes”, zusammen mit Tommy Lee Wallace (Produktionsdesigner von “Halloween” - war verantwortlich für die berühmte Michael-Myers-Maske - sowie Regisseur von “Halloween 3”) und Nick Castle (Darsteller von Michael Myers). Der titelgebende Track des Albums “Waiting out the Eighties” ist zwar auch sehr gut, aber der m.M.n. beste Song der Gruppe war “1967”:
Und ich weiß nicht, ob das zählt - aber ich hab zuhause auch diese Platte auf Vinyl, die Robert Englund in seiner Rolle als Freddy Krueger aufgenommen hat (Hier mit einem Cover der Band “Freddie and the Dreamers” )
Wenn bei singenden Schauspielern der Begriff Hybris fällt, sind meistens Don Johnson und Bruce Willis mit ihren je zwei Alben ganz vorn dabei. Aber ich sag’s, wie’s ist: Ich mag sie alle. Die größten Sänger sind sie beide nicht (Don Johnson hat da noch deutlich mehr auf dem Kasten als Bruce, der wiederum ist ein klasse Blues-Harp-Spieler).
Bei Bruce Willis gefällt mir das unbekanntere zweite Album (If It Don’t Kill You, It Just Makes You Stronger) deutlich besser als das erste, weil es mehr eigene Nummern hat und alles in allem ein richtig geiles Rhythm-&-Blues-/Soul/Rock-Album ist. Meine Favoriten: “Here Comes Trouble Again” mit Johnny Winter und “Turn It Up a Little Louder”. Absolut sinnloses Nerdwissen: Sein Song “Can’t Leave Her Alone” wurde öfter von Thomas Koschwitz’ Late-Night-Band gespielt.
Was Willis mit Don Johnson gemein hat: An ihren Alben waren absolute Spitzenkräfte des Musikbusiness beteiligt, bei Willis z.B. noch Robben Ford und Robert Kraft (der auch am “Hudson Hawk” Soundtrack beteiligt war und im Gegensatz zum Film durchaus anspielenswert ist.)
Bei Don Johnson ist natürlich “Heartbeat” recht bekannt. Auch bei diesem Album waren Top-Leute beteiligt, u.a. Gitarrist Dann Huff, der auf so vielen Alben zu hören ist, dass ich mich nicht mal für eine Auswahl entscheiden kann. Deswegen eher Filmnerd-Wissen: Er ist u.a. auf dem Soundtrack zu “Little Shop of Horrors” zu hören.
Neben “Heartbeat” mag ich vor allem die ruhigen Nummern gern, z.B. “Can’t Take Your Memory” vom “Heartbeat”-Album oder “Little One’s Lullabye” von “Let It Roll” (beide von ihm mitgeschrieben).
Phoebe Cates hat 1982 ein Album rausgebracht im Zuge des Films Das blaue Paradies. Das ist gar nicht so schlecht, auch wenn ein Cover von Son of a Preacher Man nicht unbedingt hätte sein müssen. Mit dem Titellied hatte sie in Italien sogar einen Nummer-Eins-Hit und schaffte es bis ins Fernsehen.
Nicht gerade ein Hollywood-Star.
Aus der Ära gibt es aber einige schöne Sachen.