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Folge 268: Wunschfilme Juli: u.a. Terminator 2, American Pie, Winnetou

Pantoffelkino Folge 268. Hier kann darüber diskutiert werden!

Es gibt wieder Wunschfilme zu besprechen. Und dabei haben Christian, Holger und Mario diesmal sowohl große Welterfolge wie „American Pie“ und „Terminator 2“ auf der Liste als auch deutsches Kino. „Winnetou“ war in den 60ern nur einer von vielen verfilmten Karl-May-Romanen. Gerhard Polts „Man spricht Deutsh“ ist eine Urlaubssatire aus den 80ern.

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Bevor die ersten schreien…
Ja, die Schoschonen gibts wirklich.
Macht die Filme in meinen Augen aber trotzdem nicht besser. :wink:

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Ich finds interessant das ihr drei, die ja 1999 schon " a bissel älter wart" American Pie so toll findet, als 9-10 Jähriger fand ich den Film auch „spritzig“, ich dachte American Pie ist mehr für die 80er bis Anfang 90er Jahrgänge cool, wurde aber positiv überrascht.

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Ich war 24 und voll im Saft😄
Und beim Thema vögeln bin ich immer am Start.
:laughing:

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Holger,
ich will ja nicht klugscheißen, aber du meinstest mit dem dritten Film Von Arnie und James Cameron „True Lies“, nicht wahr??

Den habt ihr schon besprochen in der Agenten-Folge. Da war auch Volker dabei. Neben True Lies wurde auch u.a. Top Secret besprochen

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Ja, trotzdem werden wir ihn natürlich nochmal erwähnen. So hab ich das gemeint.

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Ich stimme Christian absolut zu, dass Club Las Piranjas Kerkelings bester Film ist. Kein Pardon ist natürlich auch genial, aber eben nicht ganz so wie CLP.

Die Darsteller von American Pie tauchen auch heute noch in neuen Produktionen auf, Jason Biggs hatte zB. jüngst noch die kurze Serie „Outmatched“ gedreht (inklusive Gastauftritte von Alyson Hannigan und Eddie Kaye Thomas). Jennifer Coolidge in „2 broke Girls“, Matrjoschka oder Russian Doll hieß die Serie mit Natasha Lyonne, die zuvor bei Orange is the new black spielte.

Der Vater Eugene Levy hatte seine eigene Comedyserie „Schitt’s Creek“, die es immerhin auf 6 Staffeln gebracht hat (2015-2020) und ein absoluter Tipp ist! Staffeln 1-5 sind bei Amazon Prime dabei. Die Serie ist auch sonst sehr gut besetzt. Sohn Daniel Levy und Tochter Sarah Levy, die sensationelle Catherine O’Hara (Kevin allein zu Haus, Beetlejuice) und Chris Elliott (Verrückt nach Mary, Scary Movie 2 / 4, HIMYM).

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Nicht vergessen sollte man, dass wir ohne American Pie bis heute die „Milf“ nicht hätten, samt ganzem Porno-Subgenre. Habe ich gehört :grin:

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Danke für den Verriss des Winnetou-Films! Ihr sprecht mir aus der Seele!
Als Kind mochte ich diese Art von Filmen, ohne aber je einen anderen Western (US oder Italo) gesehen zu haben. Dann habe ich jahrelang dieses Genre komplett ignoriert (mal abgesehen von Spencer/Hill) und erst als Erwachsener meine Liebe zum Western wiederentdeckt (dieses Mal dank John Wayne). Dann bin ich wieder über die Karl May Filme gestolpert und habe ich mich gefreut nach vielen Jahren mal wieder einen zu sehen… aber urrgh, was für ein Dreck! Klischeebeladene Kinderwestern der schlimmsten Sorte! Vor allem dieses lächerliche Indianderbild vom „edlen Wilden“, die natürlich nur deshalb Stirnbänder tragen, damit die Perücken der Indianerdarsteller aus dem Balkan nicht runter fallen. Und dieser Stuss hat das Western-Bild einer ganzen Generation geprägt.
Nun waren die Italo-Western zwar auch klischeebehaftet aber in einer besseren, erwachseneren Art.
Alles andere habt ihr schon gesagt.

In den YouTube-Kommentaren werden ihr aber ordentlich angegangen, es gibt also noch ein paar Fans! :laughing:

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Ich mag ja das alternative Ende von Terminator 2 :wink:

Definitiv ein super Film, danach hätte nichts mehr kommen müssen, 3 ist im Grunde dasselbe nochmal, das Ende ist aber mMn ganz gut.
Die Erlösung - das postapokalyptische Setting gefällt mir und ein paar Sachen, aber der hat auch viele Probleme.

Genisys und Dark Fate - nein einfach nein!

Beim 3D-Release wollte man beim Exemplar für Christian wohl Geld sparen, eigentlich kam das im Steelbook:

Die Effekte des T-1000 waren übrigens der erste große Einsatz einer CGI-animierten Figur (von Industrial Light & Magic), zuvor diente der Wassertentakel in „The Abyss“ als Test, die Szene kam wohl erst recht spät rein, weil sie mit damaliger Computertechnik Wochen bis Monate zum Rendern brauchte und ist daher auch quasi standalone:

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Ach ja, wer verehrt sie nicht. :smiling_face_with_three_hearts:

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Vielen lieben Dank dafür, dass @nbfilm nochmal extra erwähnt, dass der angebliche Director’s Cut bei Terminator 2 eben keiner ist; das ist es – bis auf The Abyss – bei keinem der verlängerten Versionen von Jims Filmen. Laufzeiten von über 2½ Stunden waren anno dazumal im Kino verpöhnt (siehe auch Aliens), deswegen musste Abyss ordentlich Federn lassen. Aber seit T2 hatte er von vornherein den Final Cut für all seine Filme.

Die knappe Stunde heute, verging wie im Flug, danke Jungs! :blush:

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Bei Gerhard Polt kommt es wohl öfter vor, dass die Handlung nicht „reicht“.
Bei „Germanikus“ (solltet ihr auch mal besprechen :wink:) wurde z.B. die völlig überflüssige Rahmenhandlung am Ende furchtbar aufgebläht.

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American Pie war damals eine wirklich exzellente Komödie, bei der man ordentlich ablachen konnte. Inzwischen gehöre ich da aber auch nicht mehr zur Zielgruppe.

Alle anderen American Pie Filme fand ich ehrlich gesagt eher langweilig und so gut wie gar nicht mehr aufregend.

Purer Müll sind die „American Pie präsentiert:…“ Filme, die zahlreich vertreten sind. Das sind Hirnschmelzer pur.

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Wenn wir über Winnetou-Verfilmungen sprechen, dürfen wir auch die Neuverfilmungen nicht außer Acht lassen, die vor paar Jahren zu Weihnachten ausgestrahlt wurden … mit Wotan Wilke Möhring als „Old Shatterhand“, der in der Anfangsszene bei der Einwanderung sogar seinen Klaramen preisgibt. Wie sollte der auch anders lauten als K.M.

Natürlich haben wir das damals alle gesehen. Und soweit ich mich erinnere, haben sich die Macher bemüht alles zu vermeiden, was ja auch hier unisono an den alten Filmen bemängelt wurde: Schon das Hafenbüro im Osten ist überfüllt, der Westen ist dreckig und staubig, die Indianerstämme alles andere als edelmütig. Da hat man offenbar versucht, von den Italienern zu lernen und möglichst viel Realismus hineinzubringen.

Resultat: Meines Wissens wurde diese Neuverfilmung seither nicht wiederholt.
Fast scheint es, als hätte es die nie gegeben … und das, obwohl das damals als großes Event angekündigt wurde. Daher ja auch der prominente Ausstrahlungstermin zu den Feiertagen.
Die Karl-May-Verfilmungen aus den 60ern werden dagegen immer mal wieder am Samstagabend auf irgendeinem Dritten Programm gezeigt.

Ich frage mich, wie das zu erkären ist.
War die Neuverfilmung auch nicht gelungen?
Haben sich die Stimmen durchgesetzt, die „ihren“ Winnetou in guter Erinnerung behalten wollten?
Was ist da passiert?

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Stewart Granger soll entsetzt gewesen sein, dass wohl niemand am Set wusste wie man eine Waffe richtig hält und er hat mit seinen Verbesserungsvorschlägen sich wohl dann auch keine Freunde gemacht :grin: Naja, die Filme sind eben Kinder ihrer Zeit und heute nur noch mit Alkohol zu ertragen :smiley:

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Also ich fand die Winnetou-Neuauflagen überraschend gut; außer, dass man dem Ganzen die Budget-Knappheit an einigen Stellen deutlich angemerkt hat und ich W. W. Möhring als Old Shatterhand als totale Fehlbesetzung empfunden habe.
Für mich sind die 60er-Jahre-Filme aber auch keine verklärte Kindheitserinnerung. Meine Mutter hat zwar immer von den Filmen geschwärmt, geschaut haben wir sie in meiner Kindheit aber nie (eben, weil meine Mutter sie schon in- und auswendig kannte). Genau das dürfte einer der Gründe für den Misserfolg gewesen sein: Viele wollten sich die Vorstellung von „ihrem“ Winnetou von einer realitätsnäheren Darstellung nicht „kaputtmachen“ lassen (die Kommentare unter dem YouTube-Video sprechen da ja schon Bände).
Dazu ist dann die Marke „Karl May“ heute auch bei weitem nicht mehr so bekannt wie noch vor 60 Jahren; „Winnetou“ als Begriff geistert zwar noch so herum, aber viele unter 40 wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, was genau dahinter steckt. Zu guter Letzt könnte der RTL-Stempel auch noch ein paar mögliche Zuschauer verschreckt haben; bei ARD, ZDF oder gar Amazon Prime (für Netflix wäre der Stoff wahrscheinlich zu spezifisch deutsch gewesen) hätte es womöglich besser funktioniert.

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Volker, der MILF-Hunter :grin: :wink:

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Okay! Ich gebe der Neuverfilmung mal eine Chance. Den Dreiteiler habe ich gerade bestellt (derzeit 8,97 EUR bei A.) und werde ihn nächste Woche sichten. Danke für den Hinweis!

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Das stimmt, der ist Pflicht.
Aber hoffentlich nehmt ihr auch einen seiner beiden Trash-Meisterwerke. Also „Kaktus Jack“ oder „Herkules von New York“. Die sind einfach herrlich bescheuert::)))

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