Folge 26: Zwei kleine Gepäckstücke / Beate Uhse & andere Schriftstücke

Jetzt kommt ein Karton Folge 26. Hier kann darüber diskutiert werden!

Holger hat erneut über eine Auktion zwei Gepäckstücke ersteigert - diesmal allerdings zwei kleinere: einen Rucksack und eine kleine Reisetasche. Haben solche Taschen mehr zu bieten als die großen Koffer? Sebastian packt ein sehr buntes Paket aus, in dem alte Briefe, Schriften und Fotos liegen - sowie ein alter Katalog aus der Frühzeit des Erotik-Versandhauses „Beate Uhse“.

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Wie das ist doch LUIGI !?

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Also mit den ganzen Taschen bisher hat Holger eine unendliche Anzahl an Pflegeprodukten im Haus. :sweat_smile:

:rofl: :rofl: Ja, die Stelle war geil… :see_no_evil_monkey:

Also diese Tasche wurde 100% von einem Animefan vergessen. ^^
Schade, dass @eldorado nicht mehr aktiv ist. Aber da es ja eigtl. keinen Bruch gab, kann Holger ja trotzdem mal fragen, zu welchen Anime er das Merchandise hat? :grin: :innocent:

@Fernsehkritiker Das ist wohl eine Leselampe bzw ne Taschenlampe. ^^

Und wieder ein schöner Spruch für die Zitatesammlung … :rofl: @dermawie

Dieses Loch sagt mir nichts.

:joy:

@Sebastian_Kuboth

Und einmal als Ergänzung: Von ChatGPT gesucht. ^^

:lotion_bottle: Was war „Syndetikon“?

„Syndetikon“ war der Markenname eines dickflüssigen Klebstoffs auf Fischleim-Basis, der ab 1880 von der Firma Otto Ring & Co. in Deutschland hergestellt wurde. Der Name leitet sich vom griechischen syndein ab, was so viel bedeutet wie zusammenbinden, verknüpfen. (Wikipedia)

Der Klebstoff galt Anfang des 20. Jahrhunderts als einer der bekanntesten Alleskleber Deutschlands und war berühmt für den Werbeslogan
:triangular_flag: „Syndetikon klebt, leimt und kittet alles“. (Wikipedia)

Syndetikon war damals so populär, dass es selbst Eingang in Werbetafeln, Literatur und sogar ins Wörterbuch fand (z. B. im Duden). (kladower-forum.de)


:man_scientist: Wer war Otto Ring?

Otto Julius Hermann Ring (1853–1937) war ein deutscher Kaufmann und Unternehmer, der in Berlin die „Fabrik für chemisch-technische Spezialitäten“ gründete. (archivspiegel.de)
• Er begann mit einem Fleckenwasser, aber sein Durchbruch kam mit dem Fischleim „Syndetikon“, den er ab 1880 herstellte und clever bewarb. (archivspiegel.de)
• Ring setzte auf moderne, künstlerisch gestaltete Werbung – unter anderem mit Plakaten berühmter Berliner Designer – und machte sein Produkt damit populär im In- und Ausland. (archivspiegel.de)


:tear_off_calendar: Herstellungszeitraum von Syndetikon

:round_pushpin: Beginn: ca. 1880 – erste Serienproduktion von Syndetikon durch Otto Ring & Co. (Wikipedia)
:round_pushpin: Aufstieg: Spätes 19. Jahrhundert bis etwa 1930er Jahre – Syndetikon war ein führender Klebstoff. (Wikipedia)
:round_pushpin: Niedergang: Mit dem Aufkommen synthetischer Alleskleber (z. B. UHU ab 1932) verlor Syndetikon Bedeutung und Marktanteile. (archivspiegel.de)
:round_pushpin: Firma nach 1937: Nach dem Tod Otto Rings führte die Familie und spätere Inhaber das Unternehmen weiter. Mit schwankendem Umsatz existierte die Firma noch bis etwa 2000, als sie schließlich aufgelöst wurde. (archivspiegel.de)

:right_arrow: Das bedeutet:
:small_blue_diamond: Produziert wurde Syndetikon hauptsächl. von 1880 bis etwa Mitte 20. Jhdt.
:small_blue_diamond: Internationale Bekanntheit und Bedeutung hatte es besonders in der Zeit von etwa 1880 bis etwa 1930. (Wikipedia)


:factory: Die Firma Otto Ring & Co. – Kurzüberblick

:round_pushpin: Gründung: etwa 1878–1880 in Berlin (ursprünglich in der Bülowstraße, später Blumenthalstraße). (archivspiegel.de)
:round_pushpin: Hauptprodukt: Syndetikon, ein professioneller, gebrauchsfertiger Klebstoff aus Fischleim, der sich besonders im Haushalt und Handwerk großer Beliebtheit erfreute. (Wikipedia)
:round_pushpin: Werbung: Otto Ring nutzte innovative Reklame – Plakatkunst von jungen Künstlern (z. B. Fritz Helmuth Ehmcke) – und machte Syndetikon zu einem Markenbegriff. (Wikipedia)
:round_pushpin: Weiterentwicklung: Trotz anhaltender Produktion im 20. Jhdt. verdrängten neuere synthetische Kleber (besser riechend, dauerhafter) das Produkt vom Markt. (Wikipedia)
:round_pushpin: Späteres Ende: Das Unternehmen wurde 1965 übernommen und die Marke Otto Ring & Co. schließlich um 2000 aufgelöst. (archivspiegel.de)


:brain: Warum Syndetikon im Gedächtnis geblieben ist

:check_mark: Marktpräsenz: Syndetikon war über mehrere Jahrzehnte ein Alleskleber-Standard in Deutschland. (Wikipedia)
:check_mark: Werbeslogan: „Syndetikon klebt, leimt und kittet alles“ wurde weithin bekannt und in vielen Sprachen verwendet. (Wikipedia)
:check_mark: Kultureller Eindruck: Das Produkt tauchte sogar in Literatur und populärer Werbung seiner Zeit auf. (archivspiegel.de)
:check_mark: Klebstoffgeschichte: Es steht als frühes Beispiel für industriell produzierte Alleskleber vor der Ära der Kunstharzklebstoffe. (DeWiki)


:pushpin: Kurz zusammengefasst

:round_pushpin: Syndetikon war ein berühmter Alleskleber, erfunden ab 1880 von Otto Ring & Co. (Berlin). (Wikipedia)
:round_pushpin: Er wurde über Jahrzehnte produziert und vertrieben, besonders stark bis etwa 1930. (Wikipedia)
:round_pushpin: Mit der Einführung moderner Kleber wie UHU verlor das Produkt nach und nach an Bedeutung. (Wikipedia)
:round_pushpin: Die Firma selbst bestand noch bis etwa 2000, als sie letztlich aufgelöst wurde. (archivspiegel.de)


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Hat echt Spaß gemacht. Die Fläschchen sind zwei essie Nagellacke und die sind nicht gerade billig. Ne Flasche kostet locker 7 bis 9 Euro also schon ordentlich.

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@Sebastian_Kuboth
Ich habe nochmal ChatGPT gefragt. :innocent: :nerd_face:

„Kruschen“ war kein deutsches Arzneimittel aus eigener Herstellung, sondern ein historisch weit verbreitetes Patent-Medikament namens Kruschen Salze – ein Haus- bzw. Werbemittel aus dem frühen 20. Jahrhundert, das in vielen Ländern (auch deutschsprachigen Werbungen) als „Gesundheits- oder Vitalitätstonikum“ beworben wurde.

Hier die wichtigsten Fakten:


:test_tube: Was war „Kruschen Salze“?

:small_blue_diamond: Kruschen Salze war ein Produkt aus mineralischen Salzen (u. a. auch Epsom-Salz bzw. Bittersalz-ähnliche Zusammensetzung), das als linderndes Trinkpräparat verkauft wurde. Es galt als Magen-Darm-, Entschlackungs- oder „Gesundheitsmittel“, das angeblich die Verdauung regulieren, das Blut reinigen und so das allgemeine Wohlbefinden oder die „Gesundheit erhalten“ könne. (nl.frwiki.wiki)

:small_blue_diamond: Die Werbung rund um Kruschen war stark überzogen und versprach z. B. Dinge wie „Jugendlichkeit, Elan, Gesundheit und Wohlbefinden“, wenn man es täglich einnahm. (nl.frwiki.wiki)

:small_blue_diamond: In historischen Werbeanzeigen wurde das Produkt so dargestellt, als könne es z. B. Rheuma, Gicht und allgemeine Müdigkeit bekämpfen – oft mit sehr blumigen und stark übertriebenen Versprechen, die medizinisch nicht belegt waren. (Cambridge University Press & Assessment)


:round_pushpin: Ursprung und Vermarktung

:small_orange_diamond: Kruschen Salts wurde Anfang des 20. Jahrhunderts produziert (angeblich schon um 1910–1920 in Großbritannien, aber weit verbreitet auch in anderen Ländern). (nl.frwiki.wiki)

:small_orange_diamond: Es handelte sich um ein sogenanntes Patent-Medikament – das heißt:
:right_arrow: eine proprietäre Rezeptur, oft stark beworben
:right_arrow: eher als „Allheilmittel“ vermarktet
:right_arrow: ohne wissenschaftlichen Nachweis der behaupteten Wirkungen

:small_orange_diamond: Solche Produkte waren damals verbreitet, weil es noch keine strengen Regulierungen für Heilaussagen gab. (Cambridge University Press & Assessment)

:small_orange_diamond: In alten Apothekergläsern mit Aufschrift „Kruschen“ findet man heute noch Sammlerstücke aus dieser Zeit, was zeigt, dass es tatsächlich als fertiges Präparat verkauft wurde. (2dehands)


:brain: Was hat „Kruschen“ wirklich gemacht?

:check_mark: Der Wirkstoffkern war mineralische Salze, ähnlich den sogenannten Laxmitteln oder Entschlackungsmitteln, die den Darm anregen, Wasser binden und so den Stuhlgang erleichtern.
:yellow_circle: Das konnte – abhängig von der Zusammensetzung – eine leichte abführende Wirkung haben.

:cross_mark: Es gibt keine zuverlässigen medizinischen Nachweise, dass Kruschen tatsächlich „Gesundheit erhält“ im umfassenden Sinn oder „Krankheiten verhindert“. Die Werbeaussagen waren in vielen Fällen reine Marketing-Versprechen. (Cambridge University Press & Assessment)


:pushpin: Kurz gesagt

„Kruschen“ war ein historisches Gesundheits-Produkt/Patent-Medikament, das im frühen 20. Jahrhundert verbreitet verkauft und als Mittel zur Förderung von Wohlbefinden, guter Verdauung und allgemeiner Gesundheit beworben wurde. In Wirklichkeit handelte es sich im Kern um eine Mischung aus mineralischen Salzen mit vorwiegend laxierender oder tonischer Wirkung, nicht um ein medizinisch belegtes Allheilmittel. (nl.frwiki.wiki)


Wenn du magst, kann ich dir ein paar alte Werbeslogans oder Plakattexte zu Kruschen Salts zeigen – die sind oft sehr eindrucksvoll und typisch für die Zeit! :blush:

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Die GoPro mag ne Billig-GoPro sein, aber hey: MG hat jetzt ne 4K-Kamera. :winking_face_with_tongue:

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das war eine Pipette nicht eine Pinzette

und das Bild und der Blick ist der Knaller, das ist ein Sonnenschirm, der das Gesicht vor der Sonne schützen soll. Noch nie Strandurlaub gemacht?

das erste weiße „Höschen“ war ein Oberteil…
die Katzen mal wieder am Neugierig sein…
die Kamera auf dem Tisch hat ständig versucht zu fokussieren, gut zu erkennen am Rucksack..schade…auch Holger etwas blass
vorne im Rucksack war wirklich nichts mehr drin? Laut Video von der Einblendung kann man dort Lebensmittel kühl halten…

die Einwegkamera gleich für das Studio nutzen

und hast du was von den anderen Koffern schon verkauft? Was machst du jetzt z.B. mit der LaCoste-Uhr?Adidasanzug auch wertvoll und die ganzen Kopfhörer

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Holger ist der neue Papst. :slight_smile:

@Fernsehkritiker Das Haltbarkeitsdatum der Analog-Kamera bezieht sich wahrscheinlich eher auf den Film. Ich hab früher von Rossmann solche Einweg-Kameras gehabt und die dann immer gewaltsam geöffnet, um nur den Film zur Entwicklung abzugeben.

Den E-Book-Reader hätte ich gleich als E-Book-Reader erkannt auf Grund des Bildschirms. Da würde ich auch sagen, dass die Tasche nen Jackpot war.

Das „Make-Up-Zeug“ sieht aus wie Nagellack.

Und Holger: Hattest du zu klassischen Handyzeiten nie ein Headset gehabt? Ich hab mir mal in den 2000ern eins von Motorola gekauft, um im Zug Videos schauen zu können, ohne jemanden dabei zu stören. Die Sprachqualität war grottenschlecht. :wink:
Die anderen Wireless Kopfhörer (mit dem Y) sind übrigens von Lenovo. Da bist du auch schon locker bei 70 Euro dabei.

Für jedes neue MG-Abo einer Frau gibt es zukünftig ein Gimmick aus einem Koffer, um die Frauenquote zu erhöhen. :slight_smile:

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Ich kenne diese Schirme eigentlich nur von Tennis- und Golfspielerinnen.
Am Strand oder im Schwimmbad habe ich die bewusst noch nie gesehen.

War auch direkt mein Gedanke, dass man den Anzug wohl gut über Originalpreis verkaufen könnte; der scheint ja vergriffen zu sein.

Insgesamt scheint die zweite Tasche von einer recht vermögenden Dame zu stammen. Sich um verlorenes Gepäck im Wert von um die 500€ nicht zu kümmern, muss man sich erstmal leisten können.

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Seit das Format besteht fantasiert Holger von einer hochwertigen Fotoausrüstung. Hat doch heute kaum noch jemand. Und wer eine hat, passt gut drauf auf. Dass man eine Gopro findet, oder wie in diesem Fall eine Pseudo-Gopro, ist da schon wahrscheinlicher.

Aber es freut mich, dass endlich mal einigermaßen was rausgesprungen ist. Bisher war die Ausbeute ja eher schmal.

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Den tolino gibt es in der Lufthansa Business Class denn doch nicht gratis dazu, wohl aber - zumindest auf Langstreckenflügen - ein Amenity Kit mit Zahnbürste, Zahncreme, Schlafmaske, Ohropax und weiteren Pflegeartikeln, das in einer kleinen Kulturtasche von Bree daherkommt. Und in einer solchen Tasche hat die Reisende ihren tolino aufbewahrt. Tja, jetzt gehört er dir, Holger. Und auch, wenn ich selbst nach wie vor Bücher aus Papier bevorzuge: Gerade auf Reisen sind e-reader wirklich praktisch. Einfach mal ausprobieren. Störende Nebengeräusche kannst du ja nun mit den Kopfhörern ausblenden. :blush:

Herbert von Karajan dachte ich erst, aber stimmt leider nicht. Karajan hatte vollere Haare und Herbert steht da definitiv nicht.

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Die besagte “hochwertige Fotoausrüstung” hätte man doch in einer speziellen Fototasche, damit Objektive usw. sicher verstaut sind. Im Koffer oder einem 0815-Rucksack hat das doch niemand.

Mach mir meinen Traum nicht kaputt. Ich krieg schon noch meine Fotoausrüstung. :joy:

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Du hast schon eine GoPro und eine Einmalkamera :winking_face_with_tongue:

Ich kenne das von manchen Hochzeiten, dass Einmalkameras auf den Tischen liegen, um Schnappschüsse von der Feier zu machen. Natürlich hat jeder ein Handy - es ist halt eine Tradition und ein gedrucktes Foto (für das Album, für an die Wand…) etwas Handfesteres, als eine Datei in einer Cloud.

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Deshalb finde ich es auch naheliegend, dass wir die Einwegkamera bei der nächsten Weihnachtsfeier für Schnappschüsse verwenden und die Fotos dann im Aufenthaltsraum des Studios aufhängen. Gerne können diese dann auch den Zuschauern präsentiert werden.

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Sollte die Einwegkamera Analog sein, macht sie bessere Bilder wie jede Digi-Cam. Okay sie hat einen Fixed-Focus. Sie ist ISO 400

Warum ist die LP nicht ausgestorben, weil das Ohr braunes Rauschen als sehr angenehm empfindet.

Genauso ist es mit Filmkorn, wesentlich angenehmer als digitales.

Gib die Kamera in die MG-Runde und habt Spaß.

Zu der Adidas Hose, die Farbe naja, aber ist in Raper Kreisen sehr beliebt, die kriegst du locker für gutes Geld los.

Oder direkt für die MG-Folge „Holger, der Talahon“ nutzen :wink:

Ich nehme an, dass die Tasche einer Mutter gehört, die einiges an Technik ihrer Kinder bei sich verstaut hat. Vermutlich mit dem Satz „Ich nehme das mal - sonst verliert ihr was“ :wink: Daher kam man dann auch auf so viele Kopfhörer.

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Ich schenke dir ein zusätzliches „p“, und verkneife mir irgendwelche Epstein-Anspielungen.

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Holger ist unter die Talahons gegangen

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