MAXimal Musik Folge 26. Hier kann darüber diskutiert werden!
Max widmet sich diesmal Songs, die zu ihrer Zeit einen Skandal auslösten. Die Kirche zum Beispiel fand Madonnas „Like A Prayer“ gar nicht lustig, Prince trieb es im Song „Darling Nikki“ ein bisschen zu weit in Sachen Sex. Auch Nirvana zog mit „Rape me“ viel Kritik auf sich. Im deutschsprachigen Raum haben ebenso einige Künstler etwas zu viel provoziert, etwa die Ärzte oder Falco.
t.A.T.u. klingt imho tausendmal besser in der russischen Version! (Fun Fact: Jedes Mal, wenn ich die englische Version höre, hört mein Gehirn automatisch die russische Version! Keine Ahnung warum! )
Und Burli ist der beste! (Passt ja auch zum heutigen 26. April! )
Mir ist gerade vor ein paar Tagen erst aufgefallen, dass „An Tagen wie diesen“ von Fettes Brot die Musik von Jeanny zitiert, und in den ersten Sekunden sogar Falco eingeblendet wird, das war mir irgendwie vorher entgangen, obwohl ich beide Songs sehr mag.
@max.stascheit Zum Thema: Nicht vorschnell urteilen!
Bei „Rammstein - Ausländer“ geht es nicht nur um einen Sextouristen, der Sprachen lernt, um mit Frauen im Bett zu landen! Der Song kann für jeden etwas anderes bedeuten und man soll nicht vorschnell über Intentionen urteilen!
Zum Beispiel für mich handelt der Song einfach nur von einem Polyglot, der sich „wie ein Ausländer“ oder fremd in unserer meistens monolingualen Welt fühlt. Aka Ich. Und das Rammstein das Thema Sex eingebaut hat, war ja von deren Seite zu erwarten. ^^
Apropo: Das Beste an „Rage against the machine“ ist ja, dass die Band ja nie eindeutig bestätigt hat, um welche „Maschine“ es geht!? Aber wir alle wissen, es ist definitiv ein Drucker!
Neben Geschwisterliebe sind doch die besten Songs immer noch Claudia und Elke!!!
Ich wünsche mir Geschwisterliebe mit Claudia und Elke!
All the Things She Said hört man ja heute noch relativ oft im Radio und in Spotify-Playlists auf Partys, und es ist auch vielen nicht zuletzt wegen des Skandalvideos in Erinnerung geblieben. Das Lied selbst ist auch einfach eingängig und gut abgemischt.
Schade, dass sich ihr Management 2003/04 so eklatante Fehltritte geleistet hat (ESC-Debakel, Vergraulen der japanischen Fans, Scheitern der Produktion des Nachfolgealbums), dazu noch Pech kam (Gesundheitliche Probleme Wolkowas) und sie sich trotz ihres vielversprechenden Comebacks 2005/06 nicht dauerhaft auf den westlichen Musikmärkten etablieren konnten. Und auch schade, dass Julija Wolkowa so abgedriftet ist - menschlich wie politisch.
In den 80ern gab es mal den ziemlich dämlichen Song “Geil” von Bruce and Bongo, den wir als Kinder natürlich auch geil fanden, v.a. weil Eltern (auch meine) und Lehrer sich über das böse “G-Wort” aufgeregt haben und der BR den nicht mal in den “Schlagern der Woche” gespielt hat. Heut ist meine Mum über 70 und schreit wenn sie Fußball schaut schon mal: “Wow, ein geiles Tor” So ändern sich die Zeiten
Schon interessant, dass es kaum moderne Skandalsongs gibt. Ein Song wie WAP kann zwar in den USA noch für Kontroversen sorgen; aber in Europa und in Deutschland hat der Song - und speziell das Video - allenfalls aufblicken bzw. aufhorchen lassen. Aber eine größere öffentliche Diskussion gab es hierzulande nicht. Seit Sidos Arschficksong kann in sexueller Hinsicht nichts mehr schocken. Stattdessen entstehen unfreiwillige Skandalsongs wie L’amour toujours.
Im Zusammenhang mit dem Parental-Advisory-Label muss man noch die “Filthy Fifteen” nennen. Neben Prince’ Darling Nikki gab es 14 weitere Lieder, die als besonders anstößig galten und zur Einführung des Labels beigetragen haben.
Ich kann nur ein „Beinahe-Skandallied“ beisteuern:
Chris Roberts „Ich mach ein glückliches Mädchen aus Dir!“
Abseits des frivolen Textes, hatte ich zuerst den Eindruck, als es letztlich aus dem Radio schallte:
„Wow! Da hat es jemand tatsächlich gewagt den Badenweiler Marsch als Schlager raus zu bringen“
Aber bei näherer Betrachtung dann doch nur das rhythmische Skelett.
Wo sind die Alliierten, wenn man sie mal braucht?
Der Song war gleich in doppelter Hinsicht ein Skandal. Der Text handelt von einem Transvestiten und der Text musste auch von Coca Cola in Sherry Cola, dass es damals noch nicht gab, umgewandelt werden damit er überhaupt gespielt wurde. Hier die geänderte Version.