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Folge 24: Fanpost an Peter Alexander - Das legendäre MAD-Magazin - Werbung von 2003

Paddys Retrokosmos Folge 24. Hier kann darüber diskutiert werden!

Paddy kramt mit Sebastian Kuboth wieder in alten Unterlagen und zeigt diesmal Fanpost an den legendären Peter Alexander, die nicht immer schmeichelhaft war. Außerdem erinnern wir uns an das legendäre MAD-Magazin - vor allem als es unter der Führung von Herbert Feuerrstein war. Und dann gibt’s noch Werbung von 2003 und ein Let’s Play: Paddy zockt „Traverse USA“.

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Danke für diesen tollen Beitrag. Ich habe alle „richtige“ MADs und von mir wurden sogar drei Briefe abgedruckt.

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tolles Mad Special!
Nebenbei für die Pasch TV Fans: Es gab damals auch noch ein Kartenspiel von Mad und eine Monopoly Variante.

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Die guten alten EC Comics, die u.a. mit „Tales From The Crypt“ („Geschichten aus der Gruft“) Anfang der 50er gross wurden und eine Horror-Comic-Revolution auslösten, dann aber leider einer wahnsinnigen Zensurwut zum Opfer fielen. Lediglich MAD konnte weiter bestehen da es als Magazin nicht dem „Comics Code“ unterlag.

Das Original beziehe ich immer noch. Leider sind die kurz nach ihrem Weggang von New York Mitte 2019 so gut wie pleite gegangen. Die neuen Hefte bestehen also nur noch aus Nachdrucken älterer Geschichten und (ich glaube) neuen Covern. Al Jaffee musste dann leider auch mit 99 Jahren in Rente gehen.

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Was Pasch-TV-Fans auch schon wissen:

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Kurze technische Frage: Warum hat das MG-Logo am Anfang des Videos so einen blassen Farbton? Wurde ein anderes Farbprofil beim Encoden genutzt? Sowohl im MPC als auch VLC ist es so fad.


Zum Vergleich aus einer anderen Sendung

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Das Keying-Effektplugin hat sich, warum auch immer, auf den Vorspann verirrt

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Sorry, aber das wiederholte „Au-topen“ im Beitrag über Peter Alexander triggert (vielleicht nicht nur) mich. Richtig betont heißt es „Auto-Pen“! Also quasi ein selbst schreibender Stift. Nichts für ungut, denn ansonsten war das ein schöner Beitrag.

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Jetzt ergibt es Sinn :smiley: . Danke für die Erklärung.

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Bislang kannte ich nur die deutsche Version.

Man kann ja nur spekulieren.
Aber da der Lehrer in seinem Brief schon explizit den Sohn von diesem kirchlichen Würdenträger erwähnt, der sich offenbar zu Tode gesoffen hat … wäre es möglich, dass der Mann seine hohe Protest-Energie zeitlebens gegen den Falschen gerichtet hat? Nämlich gegen Kneipenbetreiber, Brauereien, Brennereien, Schnapsläden etc. bis hin zum Schlagersänger. Vermutlich hat auch Udo Jürgens solch einen bitterbösen Brief von ihm erhalten. „Griechischer Wein“ trägt ja den Alkohol schon im Titel.

Eure Autogramm- bzw. Fanpost-Ecke ist für mich immer ein Highlight der Sendung.
Gern mehr davon!:+1:

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Paddy hat mal wieder 1A abgeliefert. Diese Archivbeiträge sind immer grossartig und echt spannend sowas zu lesen. Kann schon verstehen, warum Sebastian dieses Hobby für sich entdeckt hat.

Der MAD Beitrag auch super. Genial dass Paddy damals alles mitgefilmt hat und für etliche Beiträge Aufnahmen von sich zu dem Thema bereitstellen kann

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Mich ärgert vor allem, dass ich das als gegeben hingenommen und nicht weiter hinterfragt habe. :confounded: Auf „Auto - Pen“ hätte man kommen können.

Das erinnert mich an eine Kinder-und Jugendserie aus den frühen 80ern, wo irgendwelche Aliens als junge Menschen getarnt in unsere Welt kommen. Die fahren in einem Autobus, sprechen das aber wie „Au-tobus“ aus.

Vielen Dank für die erneut tolle Ausgabe, lieber Paddy. Ebenso gilt der Dank natürlich auch dem Sebastian, der das Format immer wieder bereichert.

Der MAD-Bericht war natürlich das Highlight und hat viele tolle Erinnerungen geweckt. Herbert Feuerstein war schon ein ganz toller Mensch unserer Zeit, dem Harald Schmidt seine Karriere zu verdanken hat. Was für ein kreatives Genie dieser Mann doch war.

Peter Alexander mochte ich als Kind schon nicht, ich fand ihn immer irgendwie schmierig und nebulös. Dass er seine Autogrammkarten (oft) nicht selbst unterschrieben hat und sich einen Scheiß für seine Fanpost interessierte, passt ins Gesamtbild, welches ich von ihm habe.

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Tolle Folge! Die „Fanpost an Peter Alexander“ fand ich sehr spannend, besonders der eine Brief, von einem Lehrer, der etwas anders war, als nett. Auch wenn Peter Alexender hinter der Kamera (angeblich) nicht der netteste sein sollte, bleibe ich ein Fan von ihm.

zu MAD: Interessanter Einblick, auch wenn das Magazin nie gelesen habe. Ich weiss nicht, ob es vergessen wurde oder man es noch nicht wusste, aber es gab auch ne Serie dazu - was in Deutschland auf RTL und später auf Super RTL lief → MADtv – Wikipedia

Das Spiel fand ich geil! Gerne mehr solche Spiele. Der Ton war für mich ok. :slight_smile:

Vielen Dank für die Erklärung. Vielleicht liegt es daran, dass Sebastian diesen Ausdruck bisher immer nur gelesen und nie ausgesprochen gehört hat (das ist natürlich ausgesprochen ärgerlich), aber umso besser, wenn Leute Bescheid wissen und das mitteilen. Man lernt ja schließlich bekannterweise nie aus. Wie gesagt: Danke dafür!

Das ist natürlich sehr cool mit den drei abgedruckten Briefen! Feuerstein meinte übrigens, dass er ganz am Anfang Briefe faken musste, aber schon sehr bald viele echte Briefe kamen. Von mir sind zumindest mal im YPS-Heft ein paar Briefe abgedruckt worden.

Danke für das Lob. Das Spiel hätte ich noch mit reinnehmen können, aber um ganz ehrlich zu sein: Ich saß EWIG an dem Beitrag und irgendwann muss man einfach einen Schlußstrich ziehen und selektieren, sonst sitzt man da ein halbes Jahr dran.

Ja, das war ein riesen Fight damals. Comics wurden fast so verfolgt wie Kommunisten damals. Da mussten sich die Comic-Jungs was einfallen lassen…

Das freut mich sehr! Aktuell hab ich noch „Stoff“ für ca. drei Autogrammkartenvideos (eins davon als „Lindenstraßen“-Special, da ich sehr viele Karten der Darsteller um 1990 herum habe).

Danke für das schöne Lob! Das motiviert sehr, da diese Sendung wirklich sehr umfangreich und zeitaufändig ist.

Ja, Du hast absolut recht. Ich bin auf jeden Fall froh, dass das hier korrigiert wurde Sebastian und ich jetzt Bescheid wissen. Ich hatte das Wort übrigens noch nie vorher gehört…

Vielen lieben Dank - sehr nett von Dir! Was Du später mit Peter Alexander geschrieben hast, ist interessant, denn er hat sich ja wirklich große Mühe gegeben, unfassbar sympathisch zu wirken. Hut ab, dass Du ihn schon damals nebulös und schmierig fandest. Da hat Dcih Deine Intuition offenbar nicht getäuscht. Bei mir hat seine Masche jedenfalls gut funktioniert, zumindest so lange bis ich all die Stories gehört habe…

Danke für das nette Lob! Wie ich schon geschrieben habe: Das Spiel hätte ich wirklich noch kurz unterbringen können… MADtv war ja hier eher unbekannt, obwohl es ausgestrahlt wurde. In den USA war es schon größer (die Darstellerin der Holly, die Hundesitterin bei „King of Queens“, hat da wohl früher mitgespielt). Ich saß so lange an dem Beitrag, dass ich irgendwann einfach nicht mehr konnte…

Danke für das Feedback. Freut mich, dass es nicht sonderlich gestört hat, aber ich als Perfektionist will sowas natürlich in Zukunft verhindern…

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Wir haben auf dem C64 Spy vs. Spy und Spy vs Spy II gezockt. Das war ungefähr zur gleichen Zeit, als ich das MAD-Magazin entdeckt habe, frühe 90er Jahre. Der Soundtrack hat mich zwar in den Wahnsinn getrieben. Aber das Spiel hat vor allem im 2-Player-Modus viel Spaß gemacht.

Am MAD-Magazin ärgerten mich übrigens die ganzen Parodien von Filmen, die ich noch nicht gesehen hatte (Total Recall, hallo?!). Ich meine, Parodien funktionieren natürlich nur dann wirklich gut, wenn man die Vorlage kennt. :grinning:

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Ich denke, da könnte so mancher Insider was erzählen über Peter Alexander.

Aber da kann man mal sehen, P.A., Inge Meysel… viele der „Lieblinge“ waren in Wirklichkeit wohl doch eher Kotzbrocken. Millowitsch war privat wohl auch ein herrischer Typ, wenn man seinen Sohn fragt.

Das mit Hilde Alexander war ja hinlänglich bekannt. Er selbst soll ja dagegen sehr ruhiger und zurückhaltender Zeitgenosse gewesen sein, der vor seinen Auftritten extremes Lampenfieber hatte. Das mit Hilde war wohl notwendig. Wenn es nach ihm gegangen wäre hätte er schon viel früher aufgehört und seine Zeit mit fischen gehen und seiner Modelleisenbahn spielen verbracht.

Apropos Peter Alexander und Mad. Ausgabe 113 hatte ihn auf dem Cover.

Und in #129 hat er den Alfred des Monats verliehen bekommen. :grinning:

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Die ersten 23 Ausgaben von MAD waren noch ein reines Comic-Heft. Dass Kurtzman aus MAD unbedingt ein Magazin machen wollte, um die Parodiebandbreite zu erweitern, war ein glücklicher Zufall, der sich gerade passend zur Einführung des Comic Codes ereignete. Gaines hatte eigentlich keine Lust auf ein Magazinformat, willigte Kurtzman zuliebe aber ein, da der schon im Begriff war, EC zu verlassen. Ohne Kurtzman wäre MAD wohl als Comic zusammen mit den anderen EC-Titeln untergegangen und wir hätten auch nie ein deutsches MAD gehabt.

In diesem Zusammenhang weise ich auf eines der besten Bücher hin, die ich in den letzten zehn Jahren gekauft habe: The History of EC Comics, eine ganz große Schatztruhe für EC-Fans.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Buch zum MAD-Magazin.

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