
Traurig , warn sehr netter
Sehr traurig, was für ein toller Mensch. Seinen Kampf gegen die Verstümmelung und diese Botschaften hat er der Welt hinterlassen.
Die Mopo hat einen wunderbaren Schlußabsatz:
„Ich habe so viel erlebt, dass es für drei Leben ausreichen würde", sagte Rüdiger Nehberg über sich selbst. In wenigen Tagen erscheint sein neues, sein letztes Buch: „Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen". Es handelt, so Nehberg, „von meinem Lebenskrimi". Die Welt hat einen kühnen Kämpfer für Gerechtigkeit verloren
Danke für die Info. War ein sehr bewundernswerter Mensch. Nach der Sendung mit ihm hier im Sprechplanet und durch sein absolut authentisches Auftreten habe ich damals sofort spontan gespendet - und das mache ich bestimmt nicht mal eben so. Aber dieser Mann hatte mich so dermaßen von seinen Ansichten und mit seiner Ausstrahlung überzeugt, dass es mir ein wirkliches Anliegen war, ihn und seine Projekte zu unterstützen: https://massengeschmack.tv/play/sprechplanet23
Spenden für die Projekte von Rüdiger Nehberg; https://www.target-nehberg.de/online-spenden
Wollt ihr vielleicht Nehbergs Namen in den Titel des YouTube-Videos zur Folge aufnehmen oder noch einen zweiten Ausschnitt veröffentlichen, um etwas Aufmerksamkeit mitzunehmen? Wobei es dafür schon fast zu spät ist.
Das ist längst geschehen!
Er hat mich auch zutiefst beeindruckt deswegen einer der Gäste die mir im Sprechplaneten mit am meisten hängen geblieben ist.
Crime Time hat noch mal den Fall von Tatunca Nara aufgewärmt. Rüdiger Nehberg hatte in den 90er Jahren dazu einiges beigesteuert und den Mann als Hochstapler entlarvt. Daraus entstand damals auch ein Buch und ein Fernsehfilm.
In der neuen Dokumentation macht sich Rüdiger Nehbergs Tochter Kirsten auf nach Braslien, um Tatunca Nara zu suchen. Der arbeitet dort immer noch als Dschungeltour-Führer.
Der Dreiteiler erzählt die irre Story unterhaltsam nach. Am Ende fällt die aufgebaute Spannung allerdings etwas effektarm zusammen. Spoiler: neue Erkenntnisse gibts keine.
Leider sehr häufig so, gefühlt ist es auch so dass je mehr die Recherche im Detail erklärt wird, desto weniger kommt am Ende dabei raus. Früher hätte man wohl erfolglose Recherchen nicht veröffentlicht, heute macht man noch eine Doku oder einen Podcast draus.
Ja siehe die Doku auf RTL+ mit Liefers und Tsokos über den Tod von W. Houston. Das war im Endeffekt ne Nullnummer. Niemand Offizielles wollte mit ihnen reden. Tenor nach der Reise in die USA: Wir wissen nicht ob es Mord war. Wäre es was von den Öffis gewesen wäre es eindeutig Gebührenverschwendung in Reinform.
Die Tatunca-Nara-Serie ist aber zumindest eine gute Zusammenfassung der Geschichte. Ich hatte vor Ewigkeiten mal dazu was gelesen, aber das meiste war mir doch entfallen. Vor zehn Jahren hatte auch der Spiegel noch mal eine Story gebracht.
https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/127862088