Folge 211: Diskussion um schwarze Zwerge - Vorsicht beim Zentrum der Gesundheit

Das finde ich persönlich auch gut, trotzdem muss ich und möchte ich fragen: Ist dir dabei die Qualität dessen, was gesendet wird, egal? Das ist für mich schwer nachvollziehbar. Oder siehst du es als Programmverantwortlicher so, dass es mit den bisher von Dean erstellten Beiträgen keinerlei Probleme gab?

Das ist wieder so ein Allgemeinplatz, dem wohl niemand widersprechen würde(ich auch nicht!) Frage ist, was denn hier konkret an Beleidigungen geäußert wurde, bzw. wo die Grenze ist. Ich finde so ehrlich sollte man dann auch sein, konkret zu machen, wo die Grenzen sind und wer diese konkret überschritten hat. Das habe ich ja bereits mehrfach bei der Forenmoderation bemängelt. Ein altes Sprichwort besagt: „Ein Ziel das man nicht sieht, kann man auch nicht treffen.“

Meiner Beurteilung nach wurde Dean in diesem Thread hart kritisiert aber nicht beleidigt. Siehst du das auch so?

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Wertvolle Kritik be like:

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Dean arbeitet eigenverantwortlich - und ich habe Vertrauen in seine Arbeit.

Nein. Siehe u.a. die Beispiele von Mitchbove.

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ok aber dir ist schon klar das die meißten MG abonniert haben wegen deiner mediatheke, um dem woke wahnsinn der ÖR zu entfliehen oder um sich zumindest in einem „zensurfreien“ forum austauschen zu können?

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Ist das so ein bauchi-Gefühl?

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beweis das gegenteil

das weiß ich. und ich weiß auch das holger immer gegen den herrschenden verlogenden mainstream war beziehungsweise ihn entlarven wollte. und btw ich bin keine AFD-kackbratze, hab noch nie in meinem leben gewählt. aus überzeugung. und gekapert scheint mir das forum eher von einigen wenigen linksextremen.

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War das vor oder nach dem Flüchtlingsfilm?

Einfach nur dagegen zu sein, um den „Mainstream“ entgegenzustehen, war nie Holgers Standpunkt. Medienkritik ist nicht automatisch rechts der Mitte, damit musst du klarkommen. Mit Lars’ Presseschlau hat Holger von Anfang an klar gemacht, dass auch Meinungen links der Mitte und im Mainstream hier stattfinden. Wenn du damit ein Problem hast, bist DU falsch am Platz.

ich und viele andere reden von der mediatheke. der ganze rest ist den meißten egal.

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Nein, du sprachst, von MG-Abonnenten.

genau die nur wegen der mediatheke abonniert haben. musste richtig lesen.

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Hello!

Nachdem die Diskussion um meine Person ja wirklich nicht abreißt, dachte ich wäre es fair mich auch nochmal zu melden. :smile: Ich werde es bei den zahlreichen Wortbeiträgen nicht schaffen, auf alles einzugehen. Deswegen hier nochmal ein kleines Statement meinerseits:

Zunächst mal möchte ich, wie im Beitrag schon erwähnt, klarstellen, dass nur weil man die Besetzung eines Filmes/ einer Serie kritisiert, man selbstverständlich nicht automatisch ein Rassist ist. Aber mal ganz im Ernst: Millionen Erwachsener Menschen, die überhaupt nicht die Zielgruppe des neuen Arielle-Filmes sind, verabreden sich zu Dislike-Shitstorms aufgrund eines Teasers, in welchem für wenige Sekunden eine schwarze Frau zu sehen ist? Total sympathische Leute, die ganz bestimmt allesamt nur besorgte Bürger sind.^^ Natürlich muss man, wie im Beitrag schon erwähnt, unterscheiden zwischen denen, die lediglich eine Woke-Agenda samt Diversity Guidelines kritisieren wollen und denen, die wirklich rassistisch veranlagt sind.

Womit wir bei der vermeintlich „schlechten bzw. einseitigen Recherche“ meiner Beiträge gelandet sind. Bislang kam dieser Kritikpunkt fast ausschließlich bei hochpolitischen Themen meinerseits (Funk, Cancel Culture, und jetzt schwarze Menschen in Filmen/Serien), bei denen es ziemlich einfach ist eine Meinung zu haben bzw. von denen ich wusste, dass sie der Meinung der hier lautesten Schreihälse entgegentritt. Dabei – und jetzt werden viele der Anwesenden lachen – halte ich auch den hiesigen Beitrag für ausgeglichener als einige zugeben möchten, natürlich im Wissen das kognitive Dissonanz auch bei mir reinkickt. Wenn ich wirklich einseitig hätte sein wollen, hätte ich drauf geschissen auf die Amazon-Diversity-Guidelines einzugehen, hätte tatsächlich sämtliche Kritiker als Rassisten abgestempelt und auch die These weglassen können, Disney und Amazon wollen mit ihren schauspielerischen Besetzungen ja vielleicht sogar absichtlich genau die Diskussion erzeugen, die wir gerade führen, um mehr Tickets zu verkaufen?

Für mich persönlich ist es so: Jahrzehntelang waren Menschen ethnischer Minderheiten in US-amerikanischen Medien nahezu ausgeschlossen und wurden höchstens in herabwürdigenden Rollen persifliert, obwohl schon seit jeher Millionen Nicht-weißer Menschen in den USA lebten. Durch aktuelle, politische Debatten haben Medienproduzenten meines Eindrucks nach kaum noch die Chance überhaupt schwarze Menschen in mancherlei Rollen zu besetzen, ohne dass da Leute ankommen und gleich eine Agenda dahinter vermuten. Dass es eine solche Agenda gibt und diese zum Einsatz kommt, habe ich auch im Beitrag nie abgestritten – empfinde sie aber offensichtlich als bei weitem nicht so schlimm und stellenweise sogar als notwendig, da sie für mehr Repräsentation bislang unterrepräsentierter Minderheitengruppen sorgt und somit ein potenzielles Mittel gegen strukturellen Rassismus sein kann. Ob die angesprochenen Darsteller jetzt aufgrund dieser Agenda ihre Rollen erhalten haben, oder aber (und darauf scheint niemand zu kommen) vielleicht auch einfach die besten im Casting gewesen sind, werden wir nie erfahren. Am Ende des Tages haben sich schlichtweg Medienproduzenten künstlerische Freiheiten genommen und die Originale adaptiert – was ebenso in den vorigen Adaptionen von Arielle aus den 80ern und Herr der Ringe der 00er geschehen ist, doch da hat es niemanden gejuckt, denn: Immerhin waren da ja noch alle weiß!

Eine Sache noch: Sehr sweet, danke @Riif-Sa und @Fernsehkritiker , aber ich komme mit der Kritik klar. Alles easy! :slight_smile: :v:

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so woke wahnsinnig erlebe ich die ÖR nicht. Vielleicht paar Trottel von FUNK. Denen biete ich sehr gerne Paroli.

lol. jo das du das nicht so erlebst ist schon klar.^^

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wieso meinst du?

willst du behaupten das du politisch neutral bist?

Ich stimme zu, persönliche Angriffe auf die Person sind abzulehnen. Ich habe Deans Ideen (hart) und in ausladender Breite kritisiert, ja. „Raserei“ würde ich das aber nicht nennen, zumal ich selbstkritisch rangegangen bin, etwa Volkers Kritik an meiner Wortwahl in Teilen zugestimmt habe. Hier wurden aber auch Wertanschauungen wie die meine teils hart angegangen und sich etwa über meinen Job als Autor oder Fanliebe lustig gemacht, der meine Standpunkte aus Berufsperspektive nur legitimieren und aufzeigen sollte, dass mein Alltag im Gegensatz zu eurem konkret betroffen ist. Etwa durch Gendersprech und "Sensitivity Reading ", systemische Politkommissare und Sprachwirrungen, die man meinem Handwerk nun aufnötigen will von Verlagsseite her, um bloß niemanden „anzufeinden“. Bei einem historischen Romanduo über die Templer, von mir, einem Historiker, der Quellenexegese auch ihne soziologische Kunst-Anstandsdamen beherrscht. Nein, Sir. Ich musste die geplante Duologie, die meine Karriere gepuscht hätte, ablehnen, weil ich eben Prinzipien habe, und habe eine fünfstellige Summe an den Zeitgeist verloren. Schert aber keinen, stattdessen Lachsmiley über den Fatzke, hihihi.

Ding ist nur: Wenn man Staubsauger verkauft, kann man nicht die gleiche Bandbreite und Einsicht in die Materie haben wie ein Kulturwissenschaftler und Schöpfer, der seit 15 Jahren „die Craft kennt“, wie es Schweiger mal nannte… Ich erkläre ja vice versa auch nicht, wie man Vorwerk erfolgreich vertickt, Gebäude plant oder Schornsteine fachmännisch reinigt, insofern …

Fakt ist: Es war Dean, der eine der ältesten, „diversesten“ und weltoffensten Fandoms (Fan = Fanatic) aller Zeiten unter Generalverdacht stellt, indem er das Rassismus-Totschlagargument auf eine aggressive Reaktion anwandte, die nicht einfach isoliert betrachtet werden kann und darf. Wer sich fünf Minuten mit der Rezeption von Popkultur befasst hat, weiß, dass der ganze Wokismus-Unfug nicht nur den täglichen Diskurs bis in Schulen und Unis (erst heute Morgen: „Pronomen-Stuhlkreis“ an einer Grundschule), sondern vor allem unsere Unterhaltungswelt geentert hat und Hollywood uns seit Jahren zunehmend mit Agitprop und Moralsinsäure bombardiert.

„Altfans“ schauen nunmehr eine Dekade machtlos zu, wie zerstört wird, was sie ein halbes Leben lang begleitet. Und kommt mir nicht mit „Nix zerstört, das alte Buch gibt es ja noch.“ Sagt das Mal Fans von Pippi Langstrumpf, da verschwindet das alte Buch nämlich unter zeitgeistkonformen Änderungen, bis die Werkimmanenz weg und seine synchrone, zeitlich kontextuelle Bedeutung verfremdet ist. Und es gibt hunderte solcher Beispiele, wo sich Zensoren über das Vergangenge erheben. Es ist aktivistischer Revisionismus und somit abzulehnen. GENAU wie der von Faschisten abzulehnen ist, da gibt es nicht „den Richtigen“.

Die Macher solcher Formate sind zudem omnipräsent in Social Media, machen „Outrage-Werbung“, indem sie Buzzwords und Hass bewusst generieren und so Hashtags erzeugen. „Terminator Salvation ist nicht für weiße Männer, das ist ein Film für die NEUE GENERATION, für Frauen und Marginalisierte, du Fascho, bleib weg!“ „Okay, dann gucke ich den halt nicht.“ Gehen dann „weiße Männer“ (fuck your racism) wie ich nicht ins Kino, bleibt der Erfolg aus: „Mimimimi, böse Nazis haben unseren Film im Netz zerstört und keine Chance gegeben.“ Das ewig gleiche Spiel seit 10 Jahren. Sorry, aber diese Tatsachen darf man nicht einfach bequem auslassen, Kontextualisierung ist wichtig.

Nimmt man nun dieses Dauerrauschen, muss als Fan noch dazu machtlos zuschauen, wie geliebte Formate und Klassiker wie Star Trek, Star Wars, The Witcher, James Bond, Indiana Jones, selbst reaktionärer Stoff wie der Punisher, hunderte Videospielreihen, alles „verwoked“ wird, männlicher Heros zerstört und alles mit omnipotenten Mannsweibern bevölkert und Männer zugleich zum Witz degradiert werden, und nun soll es auch noch DIE Geschichte treffen, mit der in der Kindheit die Liebe zu Fantasy und SciFi begonnen hat, mit einer zur „Supersoldatin“ verzerrten Galadriel und einer Regentin, die einfach 2500 Jahre früher auftaucht, als bei Tolkien, sowie Hobo-Nicht-Hobbits, die es kanonisch so nicht gibt, sagen eben viele: Es langt uns. Da dann noch: „…dann bist du halt Rassist“ draufpacken, ist dann eben „the straw that broke the camel’s back.“

@DeanStag , du hast dir dennoch nicht die Mühe gemacht, den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen Disney, Amazon und imdb respektive Rotten Tomatoes, einer Verstrickung dieser vermeintlich unabhängigen Plattformen, die superleicht zu finden ist. Einfach nur: „Die hatten halt keine Wahl, als zu sperren.“ Doch klar hatten sie die: Diskurs zulassen. Stattdessen wird hier ein System von Mega-Konzernen in seinem zensorischen Wahn noch verteidigt, nur weil sich (vermeintlich) „Trolle“ irgendwo „verabreden“. Wer Kunst machen will, muss Kritik aushalten können. Oder glaubst du, ich ließe jeden auf Amazon oder Audible sperren, der mich verreißt?

Ich für meinen Teil habe meine linksgrüne versiffte Ideologienreinheit hier gestern schon per Politkompass bewiesen, ich hoffe, ich habe in deiner ach-so-toleranten Welt also (noch) das Existenzrecht? Glaubst du, Konzepte werden weniger valide, weil irgendwelche AfD-Wähler sie äußern? Wenn nur ein stadtbekannter AfD-Onkologe deine Tochter von seltenem Krebs behandeln kann, machste dann auch erst den Reinheitstest, ob Chantal-Libertine weiterleben darf? Unabhängig davon: Wer links ist und sich mit Konzernwokismus superreicher Technokraten und Autoritärer gemein macht, nur weil es kurzfristig „der guten Sache nützt“, sollte vielleicht mal in sich gehen und Dinge diachron betrachten.

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Habe ich im Beitrag nicht erwähnt, dass IMDB zu Amazon gehört? Falls nicht habe ich das wirklich vergessen und gestehe den Fehler natürlich ein.

Aber der Diskurs ist doch da? Unzählige kritische Kommentare in YT und nach wie vor 20% 1-Sterne-Bewertungen bei IMDB. Natürlich stellt sich da die Frage, wie viele Kommentare welchen Inhalts gelöscht oder shadowbanned wurden, aber zu sagen dass es keinen Diskurs gibt, stimmt doch einfach nicht? Das Internet ist voll von Rezensionen jedweder Richtungen.

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man, ich wünschte ich könnte mich so ausdrücken wie du. du bist echt rethorische spitzenklasse :mechanical_arm:

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Du hast ein ungeeignetes Tool genutzt und das Ergebnis dann falsch interpretiert. Du bist so links wie ein Rechtsabbiegerpfeil. Damit hast du ganz andere Dinge bewiesen. Aber Glückwunsch trotzdem.

Das Gegenteil ist doch der Fall. Hier wird versucht Dean zu canceln. Aus dem Gegenwind nun zu schlussfolgern, man sei selbst das Opfer ist typische rechte Opferlogik. Nochmals Glückwunsch.

Sehr schönes Wort, schlag’s lieber mal nach.

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