Folge 194: Interview mit Friedrich Küppersbusch - Umstrittene Lanz-Sendung

Das Interview mit Küppersbusch hat Spaß gemacht. Fachsimpeleien zwischen zwei Medienproduzenten, die sich offensichtlich auch gut verstehen. Er soll gerne schon früher als in 7 Jahren nochmal vorbeischauen.

An welcher Stelle oder zu welchem Thema hättest du dir denn kritische Nachfragen gewünscht?

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Laut der Geschichte scheint der Trainer ja objektophil zu sein, wenn man sieht, wie der mit dem Pokal umgeht…

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Ja, stimmt. Das erklärte auch seinen Ärger, dass er es „nicht heiraten“ könne.

Friedrich Küppersbusch und Martin Sonneborn verbindet nicht nur eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit. Die beiden sind auch aus demselben Holz geschnitzt! Genauso gut hätte auch Sonneborn da sitzen können. Der hätte im Prinzip dasselbe gesagt.

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Auch Klitoriden erigieren.
Mehr Funk gucken, Leute.

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Küppersbusch: Dem Mann könnte ich schon allein der Stimme wegen stundenlang zuhören. Und dann sagt er auch Intelligentes. Und selbst wenn ich mit dem nicht übereinstimme, was er sagt, bin ich doch sanftmütig und denke mir nur: „Ja, kann man mal drüber nachdenken.“ oder „Eine interessante Perspektive“ statt „So ein Quatsch!“, wie ich es bei anderen sagen würde.
Ich bin wohl ein küppersbuschophiles Känguru.

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Ich habe zum Glück ja schon seit Jahren keinen Fernseher mehr und nutze auch Twitter eigentlich nicht mehr. Von daher bin ich von dieser Schwemme an neun Euro Ticket Reportagen verschont geblieben. Was ich mich aber schon die ganze Zeit gefragt habe, so etwas ähnliches wie das neun Euro Ticket gab es ja vorher schon, das Quer durchs Land Ticket. Da konnte man für 40€ Einen ganzen Tag lang alle Nahverkehrszüge in Deutschland nutzen. Ich habe das vor einigen Wochen genutzt um samstags von Kaiserslautern nach Dresden und sonntags wieder zurück zu fahren, um in meiner Wohnung mal nach dem Rechten zu sehen, da ich seit einigen Monaten aus persönlichen Gründen bei meiner Mutter im Haus wohne.

Schönes Interview mit Friedrich Küppersbusch!

TaxiDriver… der Punkt ist, dass das 9 Euro-Ticket aber auch sämtliche (weitere) Verkehrsmittel neben den Zügen des ÖPNV mit einschließt… somit auch die U-Bahnen, S-Bahnen, Busse… Trams… Und bei 9 Euro greift natürlich jede/r zu… Zu bemängeln habe ich, dass es wieder mal keine echte „Lösung“ ist, sondern - wie auch bereits Henryk M. Broda auf „Welt.de“ gesagt hat - eine Maßnahme auf „Zeit“ ist - die nicht zu Ende gedacht ist. Es ist doch schon jetzt klar, dass nach den 3 Monaten die Ticketpreise ansteigen werden - denn die 2,3 Mrd Euro müssen ja irgendwie kompensiert werden…

Mein Smiley hat offenbar seinen Zweck verfehlt - das war mehr ironisch gemeint. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Spontan würde mir ein Thema einfallen, zu dem er hätte genauer nachhaken können und er sonst auch jede Sendung zum Thema macht: ÖR und Rundfunkbeitrag. Aber ich kann verstehen, dass man seinen Gast, dessen Brötchengeber selbst der ÖR ist, nicht in Bedrängnis bringen will. Noch dazu einen Sympath wie Küppersbusch. Ist ja schließlich nicht Veto.

Zum Pornobeitrag bei Funk:
Was bitte ist daran zu kritisieren? Natürlich ist das Aufklärung! Bei Aufklärung geht es auch darum, Jugendlichen ein gesundes Selbstbild ihres Körpers zu vermitteln. Viele Jugendliche, die viel zu früh im Internet Pornos schauen, denken, dass Sex so ist bzw. sein muss wie dort dargestellt. Deshalb muss man ihnen verständlich machen, dass diese Filme eben nicht realistisch sind und dass es vollkommen normal und in Ordnung ist, wenn der Sex, den sie mit ihrer Freundin / ihrem Freund haben, viel weniger spektakulär ist, dass sie deswegen keine Versager sind oder etwas falsch machen. So etwas wird idealerweise sogar in der Schule im Biologieunterricht besprochen.

Und Holger bitte, informier dich endlich darüber, was die korrekte Definition von Sexismus ist. Ich hatte schon vor Jahren mal einen Beitrag geschrieben, als es um „Adam sucht Eva“ oder etwas ähnliches ging. Sexismus bedeutet nicht, dass man ständig von Sex redet oder nackte Leute zeigt. Sexismus bedeutet, dass jemand aufgrund seines Geschlechts anders behandelt oder diskriminiert wird. Der Beitrag von Funk hat viel mit Sex, aber nullkommanix mit Sexismus zu tun.

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Ich habe heute, noch bevor ich die Mediatheke gesehen habe, einen Großteil der besprochenen Lanz-Sendung angesehen und fand sie unterirdisch schlecht.

Ich sah in Pleitgen einen streckenweise geradezu demagogisch agierenden Fürsprecher der offiziellen USA-Politik, der bezeichnenderweise in den USA zur Schule gegangen und aufgewachsen ist und bei Lanz die gesamte Sendezeit lang immer wieder hervorhob, dass Biden alles richtig und alles rechtzeitig gemacht habe und dass es außerdem gar keine Diskussion darüber gäbe, was er, Pleitgen, gerade behauptet hat, worauf sich meine Bemerkung bezieht, dass er demagogisch argumentiert hat.

Ich sah eine FDP-Politikern, die bestürzend dämliche Einwürfe brachte und einen fast schon gewohnt übergriffigen, anmaßend vorwurfsvollen Markus Lanz.

Dass Frau Guérot angesichts dieser permanenten anmaßenden Unterstellungen und unhöflichen Unterbrechungen von drei Seiten so sachlich und kontrolliert argumentiert hat, ist extrem außergewöhnlich. sie muss sich vorgekommen sein, als sei sie an einem Stammtisch unter die vorlauten Deppen gefallen.

Ich gehe zugunsten relativer Kürze nur auf ein Detail ein: Man lädt eine deutsche Politikwissenschaftlerin – Spezialgebiet internationale und europäische Politik – zu einer Diskussion über eine politische Krise und einen gerade in einem nahen Land laufenden Krieg ein und dann wirft man ihr vor – dies taten diese dumme FDP-Frau und der vorlaute Herr Lanz --, dass sie Überlegungen dazu äußert, wie die Krise politisch vielleicht bewältigt werden könne. Der Vorwurf lautete: „Das wollen sie der Ukraine vorschreiben!“ (Die FDP-Schranze) und gleich darauf „das ist Paternalismus“ (der Lanz-Trottel, als sei er ein 12-Jähriger, der vor 10 Tagen ein neues Fremdwort gelernt hat, das er jetzt unbedingt altklug wiederholen muss.)

Selbstverständlich äußert sich eine Politikwissenschaftlerin, wenn sie zu solch einem Thema eingeladen wurde, darüber, wie man den Konflikt beurteilen und vielleicht lösen könnte. Und natürlich äußert sie sich als Politikwissenschaftlerin auch theoretischer und abstrakter und eher aus der Vogelperspektive als ein Soldat oder mancher General es täte. Was wäre denn die akzeptierte Alternative, um von Markus Lanz nicht plump als „paternalistisch“ hingestellt zu werden? Dass Frau Guérot eine offizielle Verlautbarung des ukrainischen Darstellers und Präsidenten Selensky verliest? Oder einfach gar keinen eigenen Standpunkt vertritt?

Wieso lädt man eine Politikwissenschaflterin ein, wenn man ihr nicht einräumen möchte, die politische Lage aufgrund ihres Wissenstandes und aus ihrer Perspektive zu beschreiben?

Zudem war es nahezu widerlich, wie sich Lanz in Details eines Vorfalls aus diesem Krieg sühlte und diesen Vorfall Frau Guérot vorhielt. Es war wie aus einer üblen Propagandasendung als Lanz sich in jedes Detail dieses einzelnen Vorfalls begab und es nicht einmal ausließ als Beispiel eine schwangere Frau zu wählen. Grausig, eine widerliche Sprechweise, weil es extrem unfair und unpassend ist solche emotionalisierenden Schilderungen einem Gesprächsteilnehmer vorzuhalten um ihn mundtot zu machen.

Selbstverständlich kann man diesen konkreten Vorfall nicht als Grundlage für eine umfassende politische Beurteilung der Lage und schon gar nicht als Grundlage einer Lösung des Konflikts benutzten. Das ist nicht empathisch, sondern naiv.

Politik ist kein Betroffenheitswettbewerb, und Figuren wie Biden oder Putin oder Selensky sind bestenfalls nachrangig gefühlvolle Menschenfreunde, wenn sie es überhaupt sind, sondern sie vertreten in erster Line knallhart und zur Not eiskalt Sachinteressen, Profit-und Machtinteressen – gewürzt am Ende noch ein wenig mit ihrem persönlichen Narzissmus.

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Das ist kein Blödsinn, sondern einfach zutreffend. Solch ein Krieg, egal, wer ihn maßgeblich begonnen hat, ist immer ein komplexer, interaktiver Vorgang. Es gibt einen andauernden Wechsel von Aktion und Reaktion, wer dies übersieht, erkennt die Realität nicht.

Die Frage ist nicht, wer schuld ist, sondern wie man die teilweise fast automatischen Reaktionen (Angriff, Gegenangriff, Vergeltung, Vergeltung der Vergeltung, Vergeltung der Vergeltung der Vergeltung usw. usf.) unterbricht, und damit vielleicht einem Frieden näherkommt.

Mit dem Angriff einer einzigen Person in einem Park kann dies nur jemand vergleichen, der entweder demagogisch drauf ist oder etwas schlicht im Denken. Die Berechtigung sich zu verteidigen, bestreitet ja niemand, aber man kann einen so komplexen Konflikt, in den Profit- und Machtinteressen vieler Akteure aus mehreren Staaten hineinspielen, nicht mit einem Überfall im Park gleichsetzen, in dem genau zwei Personen aufeinander treffen. Das ist abwegig.

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Das Interview mit Küppersbusch war sehr gut und hat auch die Situation im Interview bei Lanz mit Guerot zusätzlich erhellt.

Ich will nur mal ein Szenario basteln. Man stelle sich vor, die Ukraine verliert den Krieg, wird massiv zerstört und verliert große Teile Ihrer Gebiete (im Osten, Häfen, Gebiete nahe Russlands). Hat Strack-Zimmermann dann immer noch Recht, damit das Deutschland die Ukraine mit schweren Waffen massiv unterstützen musste? Oder kommt dann vielleicht dem einen oder anderen in den Sinn, dass die Ukraine zwar ein Recht auf Selbstverteidigung hat, aber es besser gewesen wäre auf dieses Recht zu verzichten?

Und ich finde Strack-Zimmermann nicht empathisch, wenn sie an die Ukrainer denkt. Sie denkt nämlich nur an einen Volkskörper (Achtung Nazibegriff), der nichts anderes will als das Land bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen und bereit ist den Heldentod zu sterben.

Das ist schon seltsam für eine Freidemokratin, die doch eigentlich den Willen des Einzelnen schützen sollte, also auch der Leute, die lieber ihr Haus, ihr Leben oder ihren Mann behalten hätten, statt bis zur letzten Patrone gegen die Russen zu kämpfen.

Natürlich kann man hier gegen Guerot wettern. Aber der Krieg kann auch für die Ukraine verloren werden (und das wird er voraussichtlich auch) und dann stellt sich heraus, dass nicht der gewinnt, der moralisch im Recht ist. Auch wenns bedauerlich ist.

Hier noch ein weiteres Dokument über Strack-Zimmermann, dass ihr Denken erläutert:

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Es muss Kanzlerinkandidatinnenkandidatur heissen. Baerbock will ja nicht Kanzler sondern Kanzlerin werden.

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Zu „Ein Känguru wie du“:

Zuerst - homosexuelles Verhalten ist bei vielen Tierarten gut dokumentiert worden. Das betrifft auch Kängurus. Im englischen Wikipedia findet sich dazu sogar eine Liste (List of mammals displaying homosexual behavior - Wikipedia) im spezifischen könnte man da direkt sogar auf das Buch " Biological Exuberance: Animal Homosexuality and Natural Diversity" von Bruce Bagemihl verweisen wo das recht deutlich erforscht wird - aber das nur am Rande denn:

Tiere in vermenschlichter Form sind in medialen Inhalten für Kinder in erster Linie Projektionsflächen. Das bedeutet dass man im Prinzip einen Menschen zeichnet der aber aussieht wie ein Tier um direkte Asoziationen mit lebenden Menschen zu vermeiden und es den Kindern einfacher zu machen sich selbst in die Situation hinein zu versetzen.
Um es einfacher zu sagen: Wenn diese Sendung nun statt Tieren, Menschen darstellen würde, dann wäre es schwieriger die Kinder davon abzubringen sich mit den Äußerlichkeiten wie Frisur, Augenfarbe, Länge der Nase etc. zu beschäftigen.
Das ist ein gängiges Mittel, wenn es um moralische Themen geht, und wird eigentlich auch seit jeher gemacht wenn man z.B. an Fabeln denkt.
Wie bereits in einem der Kommentare hier erwähnt haben Kinder eine andere Erlebniswelt als Erwachsene und sehen damit die vermenschtlichten Tiere eher als gleichwertige Menschen oder gar als ihr repräsentatives Gegenstück im Medium.
Ich vermute eben weil es in dem Film um eher „innerliche“ Dinge geht wird man sich entschlossen haben daraus eine Tiergeschichte zu machen. Stellen wir uns vor das Känguru wäre ein exzentrischer rothaariger Mann gewesen dann hätte man den Kindern eventuell vorurteile gegen rothaarige Männer kommuniziert.

Welche sexuelle Orientierung der Dompteur am Ende hat spielt eigentlich auch keine Rolle, weil ja die Story im Grunde mit der These anfängt, dass er unmännlich sei, daher schwul sein muss (!) und die beiden Hauptcharaktäre das in erster Linie nicht einordnen können.
Im Grunde werden erst Vorurteile aufgebaut und dann im Verlauf der Handlung widerlegt - auch das ist ein gängiges Mittel bei Filmen/Serien/Sendungen die einen pädagogischen Hintergrund haben sollen.

Ob man das Kindern so direkt auf die Nase binden sollte weiß ich nicht - Pädagogen haben da teilweise andere Meinungen als die Breite Bevölkerung, daher lehn ich mich da nicht zu sehr aus dem Fenster.
Aber aus meiner Arbeit kann ich sagen wenn ein Kind ein schwules Känguru mit einem schwulen Typen tanzen sieht wird es vermutlich nicht direkt an den Geschlechtsverkehr zwischen den beiden denken, das machen wirklich nur Erwachsene.

In einer Sache möchte ich aber zustimmen, denn auch wenn der Zirkus in dem Film auch nur eine Art Projektionsfläche darstellt um irgendwie unter einen Hut zu bringen dass Tiere und Menschen zusammen arbeiten wird damit die Realität in einem echten Zirkus doch arg romantisiert.

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Eine spannende und gut durchmischte Folge liegt uns hier vor und bei den heißen Themen kochen auch die Gemüter und auch ich bin nicht ganz kalt geblieben.
Ein kurzer Querschnitt über die Themen meinerseits:

Wenn man kontroverse Gäste zu einer Talkrunde einlädt, solche Leute dann aber ständig unterbricht und der Moderator dies am Ende auch noch tut, als sei er selbst Gast seiner eigenen Sendung, empfinde ich das als höchst unangenehm. Es ist einfach eine Unsitte, jemanden von allen Seiten zum Schweigen zu brüllen. Wenn man andere Meinungen nicht zulassen oder hören möchte, ergibt eine solche Talkrunde keinen Sinn. Und wenn sich jemand ohne Argumente verzettelt, demontiert er sich selbst. Das passiert automatisch, ohne, dass man dazwischen grätschen muss. Mal ganz allgemein formuliert.

Zum Känguru Trickfilm sei gesagt, dass erwachsene Menschen und vielleicht auch Pädagogen ein vermeintliches Problem unserer Gesellschaft, das sie selbst haben oder zu erkennen glauben, auf Kinder projizieren und das mit dem Holzhammer. Ein Kind schaut sich Verhaltensweisen bei Vorbildern ab und zuallererst bei den Eltern. Daher wäre es völlig ausreichend, wenn in einer Familie Toleranz gelebt wird, anstatt diese auf didaktische Weise ständig zu thematisieren und zu lehren. Sollte es nicht egal sein, ob jemand homosexuell ist, eine andere Hautfarbe hat, Fleisch isst oder lieber Gemüse? Unser Sohn erlebt, dass bei uns Menschen aller Art und Couleur ein- und ausgehen und wir keinen gesellschaftlichen Unterschied machen oder auf verkrampfte Weise Tabus einhalten. Solche Filme haben aber meiner Ansicht nach ein Ziel, nämlich zu belehren. Ja, es mag eine Form der Bildung sein, aber es ist einfach plump.

Und das leitet prima zum Sexbusiness über, denn hier bin ich tatsächlich zwiegespalten. Einerseits ist es schon derb, dieses verruchte Metier zu detailliert aufzudröseln, aber ich muss gestehen, dass ich hinter dieser brachialen Aufklärung einen gewissen Wert erkenne, denn mal ehrlich: wer glaubt, ein Jugendlicher wüsste nicht, wie man an Pornografie herankommt und würde das jetzt verstörend finden, lebt wohl nicht nur hinter dem Mond, sondern noch viel weiter weg. Warum also nicht mal klarstellen, dass das, was man da sieht, auch nur eine fiktive, zusammengeschnittene Produktion ist, die wenig mit realem Leben zu tun hat. Ich finde es irgendwie nicht schlimm, wenn wir etwas unserer Prüderie abbauen, in der wir so tun, als seien sexuelle Fantasien etwas Abartiges, mit dem sich normale Menschen niemals beschäftigen würden. Wie gesagt: zwiegespalten. Ein zu offener Umgang mit Normaliesierungstendenz wirft sicher wieder andere Probleme auf.

Der Hype um das 9-Euro-Ticket geht fast völlig an mir vorbei, aber es scheint Früchte zu tragen und Sylt scheint der neue Hotspot für Saufköpfe zu werden. Nun ja, von mir aus. Weder das eine, noch das andere ist relevant für mich, daher konnte ich diesen Beitrag tatsächlich emotionslos genießen.

Das Interview mit Herrn Küpperbusch empfand ich als höchst angenehm, da er gerne frei heraus plaudert, sich sprachlich elegant auszudrücken weiß und eine ruhige, aber doch betonte Sprechweise an den Tag legt, der ich gerne zuhöre. Man muss sich nicht immer fetzen, sondern kann auch mal auf einer Wellenlänge medienkritische Themen erörtern. Hat mir sehr gefallen.

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Was soll man auch von jemandem erwarten, der nur geschwollen reden kann, dabei auch noch Zitate erfindet [1] und - wenn man sich argumentativ in die Ecke gedrängt fühlt - laut wird [2]? Mir völlig unverständlich, warum dieser Person von seriösen Medien noch ein Mikrofon hingehalten wird.

Das ist wirklich originell! :sweat_smile:
Es hat aber auch Olaf Scholz kandidiert. Auch wenn sich um dessen „Männlichkeit“ diskutieren lässt, würde es auf ihn nicht passen.

Das erklärt wohl, warum er zuvor gesagt hat, warum Leute wie er nicht heiraten könnten. :exploding_head: :grin:

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Olaf war ja auch Kanzlerkandidat. Es gibt eben nur eine Kanzlerin oder einen Kanzler. Je nachdem welches Geschlecht der Inhaber des Amtes hat. Baerbock sprach sogar bei Merkels Behörde vom Bundeskanzlerinnenamt, obwohl Frau Merkel den offiziellen Namen Bundeskanzleramt nie ändern ließ.