Genau das wäre ja die Frage. Ich würde sie gar nicht stellen wollen, weil ein reduktionistischer Ansatz aus idealistischer Perspektive in diesem Zusammenhang keinen Sinn ergibt. Von Natur aus sind wir allerdings Materialisten, weshalb solche Fragen unweigerlich aufkommen.
Hm…
Ne, dem widerspreche ich für meine Person. Auf so einen absurden Gedanken würde ich im Leben nicht kommen, eventuell danach, wer weiß…
(Sorry, bin schon seeeehr lange wach, kanns nicht unterdrücken schlechte Witze einzubauen. Der Kern der Aussage ist aber ernst gemeint.)
Weil wir nach Gottes Ebenbild erschaffen sind?
Ich kann dieses Argument absolut nachvollziehen und du hast natürlich theoretisch völlig Recht. Mir geht es hier um mein persönliches Empfinden.
Wenn ich mir vorstelle, dass eines meiner Kinder evtl. dieses Hirntoddiagnose-Verfahren und die anschließende Organentnahme erleben müsste - der Gedanke wäre für mich unerträglich. Hirntod ist für mich nicht richtig tot, der Mensch liegt im Sterben, auch wenn er meinetwegen nur noch Gemüse ist. Aber der Körper lebt noch.
Das mag ja durchaus so sein - trotzdem siehe oben.
Das war ja gerade meine Frage. Oft liest man nämlich im Netz, dass der Körper mit Hirntod auch mit angeschlossenen Maschinen trotzdem nach kurzer Zeit stirbt. Weil der Körper ohne funktionierendes Gehirn nicht leben kann. Das fand ich widersprüchlich.
Ja, natürlich. Aber er ist halt noch nicht wirklich richtig vollständig tot!
Hervorragende Idee! Das wäre auch mein Favorit. Ich bin aber durchaus auch für die Widerspruchsregelung, wie bereits erwähnt.
Welche Ärzte sehen „Hirntod = tot“ anders?
Ouch bin sicher unter diesen 100 Lungenärtzen könnten sicher einige dabei sein 
Endlich nochmal eine Folge, bei der ich nicht abschalten musste. Dass ich das häufig tun muss, liegt nicht an Holger; aber an den Gästen.
Hier hatte ich wenigstens Verständnis. Natürlich ist sie sehr involviert. Und ihr ist richtige Empathielosigkeit entgegengebracht worden. Keine Aufklärung und im Unklaren lassen welche Organe entnommen werden sollen, geht einfach nicht. So nach dem Motto, mal gucken was passt aber nicht mehr als eines. Die wussten genau was brauchbar ist und entnommen werden kann und wird!
Ich bin bei einigem nicht einverstanden. Das ist halt VETO. Aber ich musste nicht abschalten. Dafür großes Lob an diese Frau.
Ich denke, das Thema ist so emotional besetzt, weil es uns alle zu hoher Wahrscheinlichkeit einmal persönlich selbst betreffen wird. Sei es bei einem nahen Angehörigen oder bei einem selbst.
Außerdem gibt es so viele Aspekte, die bei dem Thema fast schon philosophisch erörtert werden könnten, wie z.B. Würde ein Linker das Organ eines Neo-Nazis annehmen oder umgekehrt? Was wäre wenn ein pädophiler Vergewaltiger mit den Organen meines Kindes weiterleben würde?
Sicher, man weiß letztendlich nicht, wer Spender bzw. Empfänger war, aber dennoch wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem man sich fragt: “Woher stammt mein Organ? / Wer hat es bekommen?”
Nach dem Beitrag hat sich meine Meinung zu Organspenden bestätigt.
Ich würde nur für meine Kernfamilie als Spender fungieren wollen, bin mir aber bewusst, dass dies in der Öffentlichkeit als egoistisch gilt und entsprechend negativ kommentiert werden würde.
Meine Überlegung ist deshalb: Fällt das Ja zu Organspenden inzwischen auch in den Kontext dessen, was als “politisch korrekt” gilt und für dessen Ablehnung man sich schon rechtfertigen muss, obwohl ja jeder Mensch das Recht darauf hat, über seinen Körper zu entscheiden. Man entscheidet ja bei seinem eigenem Geld auch bei Spendenorganisationen und Bettlern, ob man etwas gibt oder nicht, obwohl man es laut geltender Moral und Ethik ja im Prinzip regelmäßig und immer machen müsste, da man dadurch ebenfalls das Leben anderer Menschen retten kann.
Unsinn. Keiner würde die Argumentation kritisieren, weil du selbst bei Widerspruchslösung ablehnst. Es mag faktisch keine logischen Gründe dafür geben seine Organe lieber verrotten zu lassen als sie jemanden anderes zu überlassen der so weiter leben kann - aber wir sind ja auch nur vernunftsbegabte, nicht zur Vernunft verpflichtete Wesen.
Aber es ist halt ein Unterschied ob du die Entscheidung für dich selbst triffst oder ob du in die Öffentlichkeit rennst und Blödsinn über Organspenden erzählst um dir selbst den Anstrich zu geben deine Meinung und Haltung sei die einzig vernünftige - indem man mit Verschwörungstheorien und Unterstellungen so tut als sei dies eine valide Position. Vielen geht es ja nicht darum, ihre Position zu erklären und auch in Kauf zu nehmen als egoistisch zu gelten. Sondern darum sich eine Realität zu konstruieren in der diese Haltung nicht egoistisch, sondern im Grunde heldenhaft ist. Deshalb wird auch immer das Motiv David vs Goliath bedient, die “kleinen” Skeptiker und die bösen Konzerne. So wirkt man rechtschaffen und nicht egozentrisch.
Schlechter Gesprächspartner. Nicht Fit…
Der Punkt ist nicht ob der nun echt tod oder nicht echt tod ist.
Wir machen hier keine Abstimmung wo in Folge 50.1% den anderen 49,9% sagen wie sie das zu sehen haben.
Darum geht es. Das meinen Körper außer mir selbst keinen was angeht.
Wer spenden will (scheinbar sind das ja viele) soll das gerne tun und wers nicht will soll es bleiben lassen und wenn nichts gesagt wurde wird von nein ausgegangen…
Immer dieser Kollektiv Mist!
Wer Kollektiv spielen will soll das gerne tun! Soll sich gleichgesinnte suchen und mit denen kann der dann Kollektiv spielen bis der Arzt kommt wegen mir aber sie sollen endlich mal aufhören mit diesen totalitären Mist Gedanken das heute jeder meint zu wissen wie die Welt laufen müßte und jeder meint seinen Mitmenschen diese Meinung per Gewalt AUFZWÄNGEN zu können /müßen.
Keiner gibt sich damit zu frieden SELBER zu machen alle anderen MÜSSEN mitmachen- GEFÄLLIGST
Wäre alles ganz einfach und hoch demokratisch wenn einfach immer die mitmachen würden die auch mitmachen wollen.
Es is immer und überall das gleiche.
Flucht, Klima u name it.
Sind doch scheinbar soooooo viele für die große Energiewende!
Na wunderbar? Warum machen sie nicht? Alle die Energiewende wollen wählen ab jetzt den neuen Klimawende spezial Tarif.
50% Preisaufschlag. Freiwillig für saubere Energie.
Kann morgen los gehen und alle bekommen genau das was sie wollen…
Niemand wird zu irgendwas gezwungen.
Ein Opt-Out ist nicht mehr oder weniger zwang als ein Opt-In.
An alle die hier Kommentiert haben oder noch Kommentieren möchten.
Wo ist Euer Respekt gegenüber dieser wunderbaren Sendung , Frau Greinert und unserer Meinungsfreiheit ? Shame on You!!
- Frau Greinert ist eine offene und Intelligente Mutter die Ihren Sohn verloren hat. Das sollte man, bevor man hier Kommentiert zu aller erst einmal berücksichtigen.
Und der Admin sollte zuerst einmal darauf hinweisen, warum ist das nicht passiert. Ich bin niemals gegen Zensur, aber für Anstand und Respekt
Willkommen im Forum.
Meinungsfreiheit heißt nicht inhaltsleere Quatschmeinungen stehen zu lassen. Ganz im Gegenteil, sie verlangt sogar die Gegenrede, besonders bei postfaktischem Unsinn wie dem von dieser unseriösen Frau.
Meinungsfreiheit bedeutet eben auch das man damit rechnen muss, dass jemand widerspricht. Wer das nicht ertragen kann und sich dann auf Freiheit berufen will, damit der verbreitete Unsinn (!) Unwidersprochen bleibt, der hat das nicht wirklich verstanden.
Sicher war das ein schwerer Verlust, aber das ist kein Grund und vor allem kein Recht, Unsinn zu erzählen. Ich habe erst vor einigen Tagen Kontakt mit einer Frau gehabt die ihr Kind vor einem Jahr verloren hat. Sie hat die Organe spenden lassen und ist froh das ihr Kind anderer Menschen leben retten konnte als letzten Akt. Es ist eben kein bisschen ein qualifizierendes Merkmal Mutter zu sein, für diese Thematik.
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Falls du den Umgangston meinst:
Das ist hier normal.
Schade, dass diesmal komplett auf Quellenangaben bzw. Überprüfungen der von der Dame vorgebrachten Argumente verzichtet wurde.
Nur ein kurzer Punkt:
Ich selbst habe mich dazu entschieden, Organspender und Knochenmarkspender zu sein, bin aber (u.a. deswegen) absolut gegen die Widerspruchslösung, weil der Staat niemals das Recht haben sollte, über meinen Körper zu bestimmen.
Uff, diese Dame. Ich kann ihren Schmerz nachvollziehen und es ist richtig mies wie sie damals behandelt wurde. Das spricht dafür die Menschen, die in so einer Situation Angehörige fragen müssen, besser geschult werden müssen. Umso wichtiger, dass wir, die sich zu Lebzeiten entscheiden können, uns entscheiden, damit unsere Angehörigen in Ruhe trauern können.
Als Organempfängerin (bei Niere liegt glaube ich der Rekord schon bei 45 Jahren!!!) befinde ich mich nicht in einem „aidsähnlichen Zustand“ wie die gute Dame wissen will. NEIN! Ich lebe! Bin seltener krank als meine Arbeitskollegen trotz Immunsuppressiva und Kortison seit 18 Jahren, hatte dank der Spende eine gute Jugend, konnte mein Abitur, meine Ausbildung und mein Studium absolvieren und konnte mich entwickeln, ohne dass mein Körper je nach Länge der Dialysezeit irgendwann mehrere Organe benötigt hätte. Als Transplantierter bringt man übrigens weniger Geld als als Dialysepatient.
Fakt ist auch, dass man um überhaupt auf die Liste kommen zu können fit sein muss! Es darf z. B. keine Zyste im Körper sein, man darf nicht zu schlank, nicht zu dünn sein, muss bei Transplantation gesund sein! Wir haben in Deutschland mehrere Zehntausend Dialysepatienten aber auf der Liste warten gerade mal 6000 auf eine Niere. Das kommt unter anderem dadurch zustande, dass es nicht alle auf die Liste schaffen! Da werden Menschen zum Dahinvegetieren verurteilt. Als Krebspatient kommt man übrigens auch nicht auf die Liste
als Transplantierter wird man im Nachgang regelmäßig kontrolliert wodurch „Bluthochdruck“ natürlich schnell erkannt wird.
Es kam kurz auf es würden auch „minderwertige“ Organe gespendet werden. Ja, im Old-for-Old Programm ist das durchaus so, da Ältere eine Wartezeit von 8 Jahren nicht überleben würden und kein Organ mit einer Lebensdauer von 30 Jahren benötigen. Ich wurde damals beim ersten Anruf nach Hause geschickt, da man nicht genau erkennen konnte, ob die Niere ein Karzinom hat oder nicht.
Diese Frau spricht gerade Transplantierten die Wertigkeit ihres Lebens ab. Holla! Sie möchte so ein unwertes Leben ihren Kindern und Enkeln nicht zumuten. Ich bin erschüttert. Ich lebe ein ganz normales Leben. Heirate im September, dann geht es in die Flitterwochen, habe einen Job und verreise um die Welt. Danach nehmen wir die Kinderplanung in Angriff! Sorry, aber solche Aussagen sind verletzend, während ich Verständnis für ihre Situation aufbringe.
Wenn das Organversagen nicht durch einen Gendefekt aufgetreten ist, würde ich als Elternteil keine Sekunde zögern und spenden. Zumal bei einem Gendefekt auch erst getestet wird, wer betroffen ist bzw. werden kann und erst dann das GO! zur Lebendspende kommt.
Ich habe übrigens einen Organspendeausweis. Ärzte sollen später entscheiden, was von mir noch nutzbar ist.
Und als Appell an alle, die bis zum Schluss gelesen haben: entscheidet euch zu Lebzeiten! Es kann schon morgen vorbei sein. Lebt jeden Moment und schiebt nichts auf morgen!
Nachtrag: Man darf als Angehöriger dabei sein, wenn die verschiedenen Ärzte unabhängig voneinander die Untersuchungen zum Hirntod durchführen.
Da hier die Frage aufkam man würde wissen wollen von wem das Organ ist: ich weiß, dass es von einer 55-jährigen Österreicherin ist. Es gibt über die DSO die Möglichkeit anonymisierten Dankschreiben an die Angehörigen zu verschicken. Diese werden dann gefragt, ob sie diese erhalten wollen oder nicht. Auch andersrum gibt es diese Möglichkeit.