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Folge 146: Interview mit Chan-jo Jun - Politmagazin-Check (II): Fakt / Kontraste

Lass und mal besser darüber reden, dass ACBC beim Schwimmabzeichen gemogelt hat, als über die politische Agenda. Und der Fernsehkritiker so: Ja, besser ist das!

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Die Thematik um die fehlenden Quellen sollte allgemein geführt werden, da dies insgesamt eine Unsitte ist und kein persönliches Versagen der grünen Kanzlerkandidatin. In nahezu keinem vergleichbaren Werk finden sich durchgehende und damit vollständige oder gar keine Quellenangabe. Der Unterschied ist nur, dass diese Bücher nicht durchleuchtet werden, da keine politischen oder persönlichen Interessen wie in diesem Fall oder zumindest in diesem Ausmaß bestehen wie hier im aktuellen Fall.
Es liegt sicher primär an Verlagen, die in den Büchern keine durchgehenden Häufungen von Quellen als Fuß-, Endnoten oder Literaturangaben alla APA und Co. möchten. Texte lesen sich schlicht nicht so schön mit all den Quellen. So ein Buch soll die Form eines Romans haben und nicht wie ein wissenschaftliches Paper aussehen, damit man es auch gut verkaufen kann.
Mir wäre eine durchgehende Quellenangabe, soweit der Quellenschutz es zulässt, gerade auch im Journalismus. Quelle = unsere Mitarbeiter*innen ist mir da viel zu wenig.
Es handelt sich also um ein generelles Problem und keines einer bestimmten Politikerin.
Was sich alleine bei Laschet so alles gefunden hat, ist weit über dem, was man bei allen prominenten Grünen aktuell kritisieren kann. Die Meldungen über die CDU verschwinden irgendwie schnell wieder aus den Nachrichten und scheinen auch CDU-Wähler kaum zu stören. Selbst Maaßen und Merz scheinen ein geringeres Problem darzustellen als fehlende Quellen in einen Buch der grünen Kanzlerkandidatin. :roll_eyes:
Am Ende warten wir mal ab, wer am Ende mit wem regiert. Schwarz/Rot kann keiner wollen. Die SPD-Taktik heißt dann einfach Abwarten und hoffen, dass Schwarz oder Grün Stimmen verlieren und eben diese dann bei der SPD landen.
Danke, dass beim Wahlkampf in der Mediatheke kein reines Grünen-Bashing mehr abläuft. Ein wenig ausgeglichen könnte der Report dennoch sein. Es haben inzwischen alle verstanden, dass Du niemals die Grünen wählen würdest und Dich über jegliches Problem bei Ihnen sehr freust.
Vielleicht wäre es interessant einfach jemanden einzuladen, der sich mit der Thematik rund um Quellen in „Populärliteratur“ befasst einzuladen. Wäre doch spannend und mal etwas anderes als wir um TV serviert bekommen, also kein fröhliches Bashen in Folge von politisch motivierten Kampagnen.

Vielen lieben Dank, gerade für das Interview mit Chan-jo Jun. Er wäre sicher ein spannender Partner, wenn es mal wieder eine juristische Einschätzung braucht :wink:

Schöner Magazincheck, gerne mehr solcher Beiträge :slight_smile:

Viele Grüße und Danke für die Folge :smiley:

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Momentan geht es eher darum, dass sie nicht einmal ihren eigenen Wahlkreis kennt, wie ein bekanntes rechtspopulistisches Hetzblatt herausgefunden hat:

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Sie heißt ACAB.

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Du, diese Geschichte läuft jetzt schon seit Wochen und allmählich sollte doch auch mal bei den Apologeten angekommen sein, dass am laufenden Band neue Auffälligkeiten gemeldet werden. Vielleicht mal abwarten mit den langen Verteidigungsreden? Die ständigen Ablenkungsversuche auf die üblichen Buhmänner kommen auch nicht gut, zumal offensichtlich ist, wie sehr du dir wünschst, dass man Laschet noch härter angeht als Baerbock und Baerbock im Gegenzug verehrt.

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Dämmerung für Annalena: Es ist schon ein erbärmliches Schauspiel was da abgeliefert wird. Besonders bei denjenigen, die zu Beginn am lautesten als Apologeten aufgetreten sind merkt man, dass es ihnen gar nicht um Aufklärung geht, sondern da die der eigenen politischen Richtung anscheinend immer gut und die der anderen Richtung immer schlecht sind. Ansonsten ich mich eigentlich ob das Baerbocks versagen war oder ob die schlecht schlichte PR-Berater hatte, die zum Beispiel beim Schreiben des Lebenslaufs schlicht den Bogen überspannt haben. Ehrlich gesagt ist meine Vermutung, dass sie das Buch nicht selbst geschrieben hat, sondern es durch Mitarbeiter oder einem beauftragen Ghostwriter geschrieben wurde. Wie soll bitte eine Abgeordnete und Kanzlerkandidatin die auch Familie und Kinder hat die Zeit finden neben alle dem noch kurz vor der Wahl schnell ein Buch zu schreiben? Aber der Fehler liegt ja auch bei uns als Wähler. Denn den Politiker, der z. B. seine Lehre gemacht hat und anschließend Handwerksmeister wurde, oder die Kauffrau für Bürokommunikation oder den ganz normalen Ingeneur scheinen wir ja nicht so wollen. Wir scheinen die Lügen vom angeblichen Übermenschen in der Politik, der Neben zwei Vollzeitjobs noch Promoviert, in 20 Stiftungen aktiv ist und eine Familie hat zu lieben.

Chan-jo Jun im Interview: Interessantes Interviews. Habe Herrn Jun irgendwie immer in der Nähe zur ganzen Skeptiker Bubble wahrgenommen, merke aber dass diese Einschätzung falsch war. Fand seine Äußerungen doch sehr interessant und ausgewogen. Außerdem kann er ziemlich gut erklären und hat und hat einen angenehmen Stil beim Reden.

Bürgernähe vor der Kamera: Mal wieder ein PR Supergau für die Öffis. Ich nehme die Öffentlich-Rechtlichen inzwischen leider nur noch als eine selbstgerechte Parallelwelt wahr. Je anachronistischer dieses System wird, um so mehr schottet man sich scheinbar gegen die Realität ab.

Geimpfte zahlen nicht: Feinster Cringe. Wobei es schon traurig ist, dass die wichtige und richtige Kritik an den Maßnahmen durch solche Leute diskreditiert wird.

Politmagazin-Check: Es gilt das Geschriebene von letzter Woche:

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Das Interview mit dem Chan war - für mich - etwas zu lang, aber trotzdem sehr spannend.
Hatte überlegt, ob man das nicht so wie früher bei FKTV macht, das es in der Sendung ne Kurzversion zeigt und das komplette Intverview seperat zeigt.

Das mit „Geimpfte zahlen keine GEZ“ fand ich lustig. Besondrs wo der Querdenker-Opa da das auch noch glaubte. :rofl:

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Chan-jo Jun scheint ein wirklich super Typ zu sein, anders als ein gewisser Herr S. mit seinem schmutzigen Youtube Kanal auf dem er immer noch über den Drachenlord berichtet :smiley:
Wird Zeit das der mal abgelöst wird von jemandem der nicht wie ein hochnäsiges Arschloch wirkt

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Was meinst du in dem Zusammenhang mit „anachronistisch“?

Der alte Mann aus dem Bürgernähe Beitrag schien sehr aufgelöst und konnte seinen Standpunkt nicht ausführen. Für eine differenzierte Betrachtung wäre doch ein Interview ganz gut bei Massengeschmack, bevor ein wohl verängstigter Mensch in die rechte Ecke abgestellt wird. Oder möglicherweise ist es ja auch jemand der dem Narrativ des Rassismus entspricht?
Das würde mich brennend interessieren, was er in einem ordentlichen Interview zu sagen hätte.

Danke.

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Also da komme ich nicht mehr mit. Spannung und Interesse kommen doch wohl aus der Tiefe der Themen. Und die Tiefe sollte auch Zeit bekommen. @Fernsehkritiker , lass dich nicht beirren. Tiefe benötigt Zeit, hier ist doch nicht die Bild Zeitung. :slight_smile: Ich fand das eher zu kurz.

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Dat stimmt, nur hat Holger knapp über eine Stunde „Sendezeit“ ( wäre eine 2 Stunden Mediatheke auch machbar !? ) für die Mediatheke und man versucht „möglichst“ viel was so passierte ( in der Woche ) unterzubringen, damals hat Holger quasi statt „längeren“ Interviews mehrere Kurz kommentiert reingeballert.

Das stimmt so nicht - reine Interviewfolgen gab es zu FKTV-Zeiten sehr viel mehr.
Wäre das Interview mit Herrn Jun kürzer gewesen, wäre die Sendung eben nicht 65, sondern z.B. nur 50 Minuten lang gewesen.

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Stimmt, habs vergessen, FKTV ist ja schon länger „nicht mehr“, ist ne Geschmacksfrage, bin nicht so Fan von von Interviews bei der Mediatheke bzw. damals FKTV, da will ich dich quasi „nur“ sehen wie du Medienkritsisch Analysierst bzw. Dean, der manchmal dabei ist. Für Gespräche haben wir Julian ( Nette Gespräche :sweat_smile: ) und dich bei Veto ( wo es mal schwitziger wird. Damals mit Paddy wo du ihn in der Sendung hattest war passend, weil „Medienkritik“, ihr beide zusammen gegen Super RTL.

Ich finde es ja toll, dass man, seitdem das Netz-DG nun schon mehrere Jahre in Kraft ist, nun mal langsam darangeht (oder dies vorgibt), nicht rechtswidrige Inhalte vor der Löschung zu schützen. :roll_eyes:

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Wer sagt denn, dass man alles auf einmal schauen muss? Man kann, wenn es einem etwas zu lang erscheint, warum auch immer, doch für sich selbst mehrere Teile daraus machen oder Sachen die einen nicht interessieren überspringen. Aber so pauschal raus zu hauen „das ist zu lang“ ist doch sehr stark auf sich selbst bezogen. Ich mag sehr gerne lange und tiefgründige Sachen und dass, war dieses Interview für mich auf alle Fälle. :slight_smile:

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Es ging ja um mehrere Themen und so wie das Interview aufgebaut/geführt wurde hätte Holger was rausschneiden können ohne daß es aufgefallen wäre mMn. .

Dann hätten aber interessante Sachen gefehlt.

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Mit dem Ziel so wenig wie eben möglich erfahren zu müssen beim anschauen? Oder so viel wie möglich von Holgers Arbeit zu schneiden?

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Generation „5 Min Aufmerksamkeitsspanne“?

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