Folge 133: Blackfacing im BR - Kampagne gegen Luke Mockridge - RTL und seine Shows

Doch, in der Reportage ging es um Rauschgift.

Ja klar, Rauschgiftschmuggler sind nämlich auch offziell als Teil des Warenverkehrs unterwegs. :sweat_smile:

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Offiziell sind die natürlich nicht unterwegs. Aber das gilt für alle Schmuggler. Sonst bedürfte es ja überhaupt gar keiner Zollkontrollen.

Setze dich einfach mal damit auseinander, was das bedeutet und wie es funktioniert.

Hier kannst du damit anfangen: Zoll online - Einfuhr aus einem Nicht-EU-Staat

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In der Reportage gibt es um Privatpersonen, die Drogen ins Land bringen.

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Ja, und dafür interessiert sich der Zoll. Das lässt sich auch unter @BrainFister’s Link nachlesen. Und weil die Grenze zur Schweiz eine Zollgrenze ist, werden dort auch Zollkontrollen (keine Grenzkontrollen!) durchgeführt.

Was willst Du eigentlich? Da steht doch auch drin, dass sich der Zoll für Drogen interessiert:
https://www.zoll.de/DE/Unternehmen/Warenverkehr/Einfuhr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Einschraenkungen/Waren/Arzneimittel-und-Betaeubungsmittel/Betaeubungsmittel/betaeubungsmittel_node.html

Ist schwer, wenn du es selbst nicht verstehst. :wink:

Aber welche Relevanz hat das eigentlich für den Mediatheke-Beitrag über die WDR-Reportage?

Von jemandem, der wiederholt stichelt, was ich für keine schöne Kommunikationsform halte, hätte ich jetzt aber schon erwartet, dass er mal ein paar vorherige Kommentare liest:

Der Bezug liegt in Holgers Bemerkung, dass die deutsch-schweizerische Grenze für dieses Experiment vielleicht zweckmäßiger gewesen wäre, und der damit verbundenen Frage, inwiefern sich das Schengener Abkommen auf Zollkontrollen auswirkt.

Ja, aber ich verstehe dich so, dass du glaubst, dieses WDR-Experiment hätte dort besser funktioniert. Ist das denn wirklich so? Wären die WDR-Leute mit ihrer Vorgehensweise kontrolliert worden?

Ich will mir diese Behauptung nicht zu eigen machen. Aber zumindest gibt es an den deutsch-schweizerischen Grenzübergängen Zollbeamte, die dort stehen, sich die Autos angucken und stichprobenartig Fahrzeuge herauswinken. Wie das Experiment im Einzelfall ausgegangen wäre, kann ich natürlich nicht sagen. Möglicherweise ist es auch ein unrealistisches Szenario, dass jemand Rauschgift von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln will, sodass sich der Zoll in der Praxis nicht dafür interessiert.

Unterm Strich wollte ich bloß sagen, dass es sich bei der deutsch-schweizerischen Grenze (im Unterschied zu der deutsch-niederländischen Grenze) trotz Schengen um eine Zollgrenze handelt und der Zoll dort kontrolliert. Wie gut oder wie schlecht er das macht oder nach welchen Kriterien dort Fahrzeuge herausgewinkt werden, entzieht sich meiner Kenntnis.

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Also es gibt ja genug „Reportagen“ über den Zoll, die wissen schon genau, wen die rausziehen. Am auffälligsten sind meist die, die versuchen nicht aufzufallen. Ja, klingt doof, aber dieser Beitrag war und ist Mist. Berufserfahrung überlistet man selten mit billigen Tricks.

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Ja, genau – am Ende war es ja völlig richtig, die Autos aus der Reportage nicht zu kontrollieren, denn dort war ja tatsächlich gar keine Schmuggelware versteckt. Und dass man relativ unbehelligt über die deutsch-niederländische Grenze fahren kann, ist ja keine bahnbrechende Erkenntnis.

Luke Mockridge hat inzwischen ein öffentliches Statement gepostet. Das ca. 8 Minuten lange Video erschien ursprünglich auf Instagram. Da sich Youtube im Forum besser einbinden lässt, hab ich ein Video rausgesucht, in dem Mockridges Statement vollständig eingebunden wurde. Ab 01:04 Min geht’s los und bei 09:13 Min ist es dann zuende. Das Drumherum ist fast nur belangloses Geschwafel.

der soll weg!

Ich glaube ihm und hoffe, dass er nächstes Jahr weitermachen kann.

Ich finde ihn als Comedian furchtbar. Aber er soll deshalb nicht seine Sendungen verlieren. Er hat ja seine Fans.

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Frank Rosin ist letztes Jahr übrigens etwas ähnliches passiert. Er hatte das Glück, dass eine Überwachungskamera im Raum gewesen ist. Ergebnis nach Auswertung der Videoaufnahmen: An den Vorwürfen war nicht das geringste dran. Deshalb: Ja, es gibt leider nicht wenige Fälle, in denen solche Anschuldigungen frei erfunden sind.

Mockridge wird jetzt von einigen Leuten vorgeworfen (u.a. von Comedy-Kollege Thomas Spitzer, der auch nach der rechtskräftigen Einstellung des Gerichtsverfahrens immer noch öffentlich mit Schlamm wirft), dass er juristisch sehr umfassend gegen die Berichterstattung über die Anschuldigungen vorgegangen ist. Was wohl dazu führte, dass zahlreiche Artikel gelöscht werden mussten. Ich sehe da keinen Grund für Vorwürfe. Wenn der Sachverhalt vor Gericht zu seinen Gunsten geklärt wurde, aber das Internet immer noch voll von Artikeln ist, die einen gegenteiligen Eindruck erwecken, ist es völlig legitim, dagegen vorzugehen. Da ist er bei weitem nicht der erste Promi, der das tut.

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Halten wir mal fest: Die besagte Frau (war es die?) ging zur Polizei, diese gab es an die Staatsanwaltschaft weiter. Es wurde eingestellt. Jetzt macht anscheinend einer Druck, es wird zur Oberstaatsanwaltschaft gegeben. Diese ermittelt. Stellt ein.

Ich war nie dabei, kenne niemanden persönlich, aber wenn zwei Mal die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ergebnislos einstellt, dann halt sich kein Halbprominenter hinzustellen und mit Dreck zu werfen.

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Zu dem Fall hat die Taz einen Artikel geschrieben, wo sie richtig übel nachtritt.

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