Danke für die früh hochgeladene Mediatheke - habe sie passend zum Frühstück schauen können. Thema 1 und 2 passen ja leider in den Zeitgeist der Dauerempörung und des Shitstorms um des Shitstorms willen.
Ob Luke Mokridge nun etwas „nur“ moralisch Verwerfliches, etwas strafrechtlich Relevantes oder garnix verbrochen hat, kann ich nicht beurteilen, da die Datenlage sehr diffus ist und mit Gefühlen/Stimmungen und nicht mit belegbaren Fakten „argumentiert“ wird. Am Ende soll darüber die Justiz entscheiden und nicht der selbstherrliche (oder selbstfrauliche?
)Twitter-Gerichtshof.
Gerade zur Shitstorm-Unkultur fänd ich ein Interview über Hintergründe und Mechanismen mal interessant. Entweder mit Leuten, die bewusst einen Shitsorm strategisch geplant haben (zufällig kommen mir die meisten nicht vor) oder die sich breiter mit dem Thema befasst haben. Alexander Grau wäre ggf. auch Interessant, der vor 4 Jahren ein Buch zur neuen „Hypermoral“ geschrieben hat.