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Folge 109: Masken-Gegner instrumentalisieren Kinder, Rassismus, skurriler Politiker auf YouTube

Ja dann hättest dir halt keine Behauptungen aus dem Arsch gezogen wie diese Umfrage zustande kam

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Was ist schon repräsentativ, wenn jedes Bundesland teils andere Maßnahmen hat? Also ich bin grundsätzlich für Maßnahmen, irgendwelche muss es ja geben, finde aber manche nicht gut und manche zu lasch. Was nun?

Allein beim Thema geschlossene Schulen und Kitas geht die Meinung schon stark auseinander, je nach dem wie leicht/schwer man an eine Notbetreuung kommt in seinem Bundesland, wenn diese nötig ist.

Daher sind solche Umfrage keinen Pfifferling wert. Die Schweden waren bspw. sehr zufrieden mit ihren laschen Maßnahmen und haben mehrheitlich keine härteren gefordert. Bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass sie prinzipiell gegen Härte Maßnahmen sind, sondern akzeptieren diese ebenfalls aktuell ganz gelassen.

Also was sagt so eine Umfrage schon aus?

Dass 51% der Deutschen, die in ihrem Bundesland geltenden Corona Massnahmen fuer angemessen halten.

Und weiter? Sie für angemessen halten bedeutet nicht, dass ich mich auch dran halte. Die Mehrheit der Deutschen ist auch der Meinung, dass sie die Maßnahmen besser umsetzen als der Durchschnitt :wink:

Dachte Civi wollte nur ausdrücken, dass die meisten Deutschen die staatliche Autorität immerhin nicht völlig ablehnen

Nix und weiter. Es zeigt einfach, dass der Rueckhalt der Buerger noch vorhanden ist. Wenn jetzt 90% sagen wuerden, dass die Massnahmen unangebracht sind, waere das auch eine interessante Erkentniss. Insbesondere die Differenz zur vorherigen Umfrage zeigt ja, dass der Geduldsfaden langsam am reissen ist. Gerade fuer politisches Handeln sind solche Umfragen doch ganz interessant. Ich versteh’ nicht was daran so schwer zu verstehen ist.

Grundsätzlich vielleicht ja (als Sozialromantikerin würde ich sogar sagen: die besten Entscheidungen für sich und andere), aber inwiefern sollte die Gefährlichkeit der Situation den Menschen überhaupt klar sein, wenn in unserem de facto nun mal vorhandenen Staat eigentlich die Regierung für die Gefahrenabwehr zuständig ist, wenn diese nicht sichtbar handeln würde? Und seit wann ist man es überhaupt gewohnt, sich aufklären zu lassen und Situationen dann selbstständig zu beurteilen, wenn wir doch in einem Staat leben, der mir ein ideologisches Ideenkonstrukt vermittelt, das dem Erhalt des Staates selbst dient und nicht der Aufklärung der Bürger? Die Leute sind doch in diesem System aufgewachsen, und dann so ein harter Bruch, während einer Krisensituation?

Und wenn der Staat doch der Schlangengiftverkäufer ist, warum haben Menschen dann so viel Mitverantwortung, und bilden scheinbar auch völlig separat davon nochmal autoritäre Muster aus?

(Es gibt keinen Grund, Moral und Ethik da doppelt zu verwenden ^^)
Der Mensch weiß das unterbewusst allein dadurch, dass er sieht, dass gerade nicht alles so funktioniert, wie er sich das vorstellt? Ich hätte jetzt eher gesagt, dass es zum Erwachsenwerden dazugehört, dass es eine gut begründete Diskrepanz zwischen Wollen und Sein geben kann.

Lieblingsthema:

Psychiatrisch. Man wird übrigens noch am selben Tag eingewiesen, wenn es derart dringlich ist, die Zustände sind indes natürlich ein anderes Thema.

Pff, also dass „psychisch Kranke“ schlicht keine Lobby haben, würd ich bspw erstmal auf den Kapitalismus schieben, weil es in unserer Gesellschaft einfach verpönt ist, nicht mithalten zu können (ohne nun die Annahme zu diskutieren, v.a. affektive Erkrankungen liegen tatsächlich am Leistungsdruck). Passt nun einerseits zu der Behauptung, das wäre kein passendes Thema für virtue signalling, aber psychische Erkrankungen sind so gehäuft, dass die Leute eher selbst Angst haben, sozial geschnitten zu werden.

Praktisch noch:

Wie schon gesagt, nicht ausreichend möglich. Und selbst wenn, was ist mit Mehrpersonenhaushalten, wenn einer Risikogruppe ist und sich die anderen draußen fröhlich anstecken?

Ich verstehe nicht, wieso man so viel Wert auf Umfragen legt, wo 1.000 Leute die Meinung von über 80.000.000 wiederspiegeln soll. Wie gesagt, es hängt maßgeblich von der Fragestellung hab, davon ab wer gefragt wird und wie eingeschränkt die Antwortmöglichkeiten sind.

Wenn ich nur persönlich zu 51% mit dem Maßnahmen zufrieden bin, dann müsste ich ehrlicherweise ja trotzdem mit voller Zufriedenheit antworten.

Und wie gesagt, letztendlich ist das wie mit den Quoten, diese sollen auch repräsentativ sein, dabei ist schon lange klar, dass überhaupt nur noch eine kleine, eingeschränkte Bevölkerungsgruppe bereit ist den Firlefanz mitzumachen. Ähnlich läuft es mit diesen Telefoninterviews.

Ich glaube, hier hast du dich etwas verrant. Ein Glas, etwas mehr als halb gefüllt, betitelt du auch nicht als voll. Und man sagt zb auch selten, daß man seinen Hund zu 47% liebt.

Das mag dir klar sein. Es gibt andere Meinungen. Selbst bei Abweichungen und Fehlerquote sehen manche Umfragen als Möglichkeit, etwas ein wenig objektiv zu erfahren.

Weil repraesentative Umfragen so funktionieren. Du kannst mit einem sehr guten Konfidenzintervall die Umfragewerte von tausenden auf 80 Millionen Menschen hochrechnen. Man kann solche Jahrzente lange bestehenden und funktinierenden statistischen Methodiken natuerlich anzweifeln, aber viel Sinn macht das nicht.

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Leute, worüber diskutieren wir hier eigentlich noch? Joe Biden hat es doch gerade vorgemacht: Wir haben im Moment viel größere Probleme als uns an die Maskenregeln zu halten. :shrugdog:

Rules for thee but not for me! :laughing:

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Umfrage: Sind sie dafür das Deutschland jährlich 500000 Flüchtlinge aufnimmt oder sollte man diese ignorieren und sterben lassen?

Die Antwortmöglichkeit: Vor Ort Hilfe leisten, wird weg gelassen.

Ergebnis: 98% sind für die weitere Aufnahme von Flüchtlingen und die Medien beginnen das große Kreiswichsen.

So laufen diese tollen Umfragen! Das hat auch nichts mehr mit Umfragen zu tun, sondern ist eine Manipulation der öffentlichen Meinung! Viele laufen ja gerne der Masse hinterher.

Übrigens kann man sich die exakte Fragen zu dieser tollen Corona Umfrage auch aus dem Netz suchen. Aber Vorsicht! Da werden einige an ihrer Meinung zweifeln müssen, oder eben auch nicht (Ohren zu halten, Augen zu und laut la la la singen)

Natürlich sind die Umfragen nicht so dämlich gestellt, wie in meinem Beispiel. Aber in einer der letzten Corona Umfragen wurde die Frage gestellt, ob man lieber einen härteren kurzen Logdown hätte oder diesen jetzigen eventuell bis zum Sommer weiter beibehalten sollte.

Ergebnis, natürlich ohne dieses Framming: Eine große Mehrheit (Ergebnis vergessen) ist für härtere Maßnahmen und schon standen die Medien wieder im Kreis und haben dieses Lückenhaft durch alle Medien getrieben.

Soviel zu diesen ganzen tollen Umfragen welche ja die Meinung aller Bürger abbilden soll…

Dazu eben noch das ganze Lückenhafte berichten über alle Themen hinweg. Was nicht ins narrativ passt, wird nicht oder glasklar kommuniziert.

Kann man was negatives über Schweden berichten, sind die Medien voll und voller davon, zeichnet sich ab , das der Schwedische Weg genauso erfolgreich oder eben genauso erfolglos ist wie unserer, ohne aber die ganze Wirtschaft vor die Wand zu klatschen, wird darüber 0,0 berichtet und man lauert auf die nächste schlechte Meldung aus Schweden. Über die hohen Todeszahlen von Schweden weiss hier jeder, aber nicht, das diese in der Hochphase damit auch zusammen hingen, das man Erkrankte in Altenheimen abgeschoben hat und dort dann Corona rum ging. Dieser Fehler wurde offiziell von der Regierung zugegeben und gehört damit auch berücksichtig, wenn man sich den schwedischen Weg anschaut. Also die Zahlen aus dieser Zeit entsprechend differenziert betrachtet.

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Wie gesagt, durch unterschiedlich harte Maßnahmen, ist so eine Umfrage nun mal NICHT deutschlandweit repräsentativ, auch wenn man sich das schön redet.

Wurden denn aus jedem Bundesland gleich viel Leute befragt, quer durch alle Alters und Berufsschichten? Schwer möglich, bei nur 1.000 Leuten.

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Ja, so funktionieren repraesentative Stichproben.

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Beweise?

http://www.forschungsgruppe.de/Umfragen/Politbarometer/Methodik/

Ich versteh auch nicht was es da noch zu diskutieren gibt. Diese Umfragen sagen seit Jahrzehnten zum Beispiel Wahlergebnisse sehr genau vorher.

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Die Repräsentation ergibt sich aus Rechenmodellen, die auf die erhobenen Daten angewendet werden. Schau dir mal, wenn du auf Spiegel Online oder so ne Civey-Umfrage mitmachst die Ergebnisse an. Die werden aufgeschlüsselt nach Rohdaten und repräsentativen Ergebnissen - und wie uns die Erfahrung zeigt sind sie ziemlich gut darin.
Erkennst man übrigens sehr gut an den Wahlprognosen um 18 Uhr, die ja nichts anderes sind und immer sehr nah an den ersten Hochrechnungen liegen.

SO genau ist die Vorhersage der Wahlergebnisse auch nicht immer.

Und da steht nicht, wer im Detail befragt wurde. Da können 3 kinderlose Singles mehr oder weniger in der Umfrage das Ergebnis schon deutlich beeinflussen. Zumal hier nur von Ost und West die Rede ist und nicht von einzelnen Bundesländern.

Die Konfidenzintervalle sind bekannt, wir reden hier von wenigen Prozentpunkten.

Das Verfahren ist sehr genau aufgeschluesselt und erklaert.

Aber Ok, du und Kollege @Gummigurke seid da was ganz Grossem auf der Spur. Bin mal gespannt wann ihr rausfindet, dass die Prozente bei solchen Umfragen sich so gut wie nie auf 100% addieren. Alles Lug und Betr​ug.

Wirklich immer wieder herrlich, wenn sich da Mathematiker Jahre lang den Kopf zerbrechen und komplexe Berechnungen und Modelle aufbauen, die empirisch belegbar funktionieren und dann irgendwelche Leute mit simplifizierten Pseudo Erklaerungen diese ganze Wissenschaft ueber den Haufen werfen wollen.

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Mir geht es nicht grundsätzlich um solche Umfragen, sondern nur explizit um diese. Wenn eine Situation nicht für alle Deutschen identisch ist, dann kann man nicht eine allgemeingültige Aussage auf Basis einer Umfrage stellen, wo kaum mehr wie 60 Leute pro Bundesland befragt werden.

Ich sag nur US-Wahl, da haben die Mathematiker echt gute Arbeit geleistet :smiley: