Folge 104: Wohin würde ich gerne reisen?

Sonntagsfrühstück Folge 104. Hier kann darüber diskutiert werden!

Am Frühstückstisch sprechen Étienne, Mario und Holger darüber, welche Orte auf der Welt sie gern mal besuchen würden. Während Holger und Mario es in die USA zieht, würde Étienne gern mal an der britischen Küste Surfen gehen. Auch der asiatische Raum ist noch weitgehend unerforscht, ebenso der afrikanische.

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Hach ja, New York - meine große Hassliebe

Das neue WTC ist durch die starke Verspiegelung irgendwie so surreal, selbst wenn man direkt davorsteht und jeden Tag dran vorbeiläuft

https://www.instagram.com/p/BhfM_ARgNEz/

Edit: Pizza in Rom… ich hab damals eine direkt am Flughafen gekauft, weil ich mir dachte „naja, ist ja immer noch Rom“ - wirklich die beschissenste Pizza ever

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Das aktuelle Sonntagsfrühstück hat eine unfreiwillige Komik. :sweat_smile: Es stockte oft inhaltlich, war nicht so ein dynamischer fließender Austausch.

65 % der Sendung waren gefühlt

  • Reiseberichte, wo ihr schon mal ward und was schön ist bzw. Aufzählung von Orten, wo ihr schon mal ward
  • „Mmh“
  • Schweigen
  • „Zurück zum Thema“ oder „Das ist aber nicht das Thema“
  • Bond-Referenzen
  • „Welche Orte fallen mir noch auf der Weltkarte ein ?“
  • Dort will ich nicht hin, um das Regime nicht zu unterstützen.

:grin:

Thema war: Wohin würde ich gerne reisen ?

Und die Sendung ging auch nur 25 Minuten.

Wie schwerfällig wäre es wohl bei den anderen Themenvorschlägen geworden, wenn ihr euch dieses Thema selbst ausgesucht habt ? ^^

Vielleicht lag es an der Hamburger Dekadenz und Sesshaftigkeit ? :joy: Wie Mario nämlich treffend beschrieb: „In Hamburg ist es am schönsten.“

Ich vermute jedenfalls, wenn man sich vorab mehr Gedanken zu gemacht hätte, dass auch die Qualität dieser Sendung besser geworden wäre. In dem auch z.B. die Motivation für jeden Reisewunsch noch ausführlicher dargestellt wird, was genau einen an Las Vegas reize. Klar kann man das als selbsterklärend abtun, aber wenn das Ziel ist mind. 25 Minuten zu haben bei drei Personen, dann kommt man ohne längere Reden schnell in die Bredouille mit paar kurzen Hauptsätzen oder Ellipsen.

Beim nächsten Mal kann man ja sonst gleich zwei oder drei Themen der Vorschlagsliste angehen, wenn ihr als präsente Runde nur paar Sätze zum ersten Thema z.B. habt. :+1:

Habe euch natürlich trotzdem wie immer gerne zugeschaut und -gehört. Ist halt nur als freundliches Feedback für euch, was mir aufgefallen ist. :slightly_smiling_face:

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Ich habe inzwischen schon alle Kontinente und viele Regionen virtuell bzw. elektronisch bereisen können.

→ Google Street View oder Earth

Keine Verpflegung, Transport und Unterkunftskosten erforderlich.

Seite aufrufen und schon geht die Reise mit der Maus los. Kann ich nur jedem/r empfehlen.

Besonders toll für Geographiefreunde und Reiselustige und für das allgemeine Interesse, wie es so auf der abgelegenen Insel im pazifischen Ozean aussieht oder an allen sonstigen abgelegenen Orten der Welt, die man vermutlich nie besuchen würde. Ureinwohnerstämme, Eiswüsten, Hochgebirge mit Gipfelspitzen, Regimestaaten, Terrorstaaten und Kriegszonen, Sperrzonen vom Satelliten aus gesehen, Promivillen, gated communities, ehem. Atombombenteststellen u.v.m.

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Du hast aber heute auffallend schlechte Laune, gell.

Wirkt vielleicht leider so.
Sorry, habe heute im Gegenteil, ziemlich gute Laune. Daher nehme ich mir auch die Zeit.

Und ich mag alle Mitwirkenden hier aus der Sendung. Soll nur ein sachliches Feedback und eine persönliche Beobachtung sein.
Ich liebe das Format und genieße die lockeren Runden im Austausch in dieser Sendereihe.

Das Ding ist halt, dass mir auch sonst keine Folgen einfallen, wo wirklich mal komplexe Diskussionen zustande gekommen wären. Mario sagt immer nur „mhm“. Und das hier war eh ein Blabla-Thema.

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Ja, vielleicht habe ich mir einfach nur die Sendung herausgepickt, weil ich gerade Zeit und Lust zum Schreiben hatte und es mir in der Konstellation bei den drei Herren noch deutlicher auffiel bzw. in Kombination mit dem schlichten Thema (bzw. der schlichten Besprechung).
Christian oder Volker, die oft viel zu erzählen haben dazu, hätten die Sendung sicher nochmal als vierter Teilnehmer anders wirken lassen.

Im Nachinein, wenn ich mein Feedback wieder lese, dann könnte man auch zum Schluss kommen, dass es zu kleinkariert oder verfehlt genau gedacht ist. Also auch überflüssig. Habe daher kein Problem, wenn man es als unbrauchbar abtut.
Am Ende bleibt es dennoch eine Beobachtung, die ruhig so stehen bleiben kann. Für andere Sendungen wird es dann wieder andere Benutzer*innen mit ihrem Kommentar geben. Die Gesamtheit der Resonanz macht es dann am Ende aus und balanciert Einzelbemerkungen wieder aus.

Vielleicht sollte ich ein paar Emoticons einfügen, damit es nicht so negativ wirkt :).

Achso und komplexe Gespräche die du einbringst, um die ging es hier gar nicht. Das war nicht mein Anliegen oder Hintergrund des Feedbacks. Das habe ich bei dem Thema und dem Sonntagsfrühstück nun nach 4 Jahren nun wirklich nicht erwartet. Keine Sorge.
So weit ging der Anspruch natürlich nicht. Das wäre ein nochmal ganz andere Ebene.

Von unfreundlich hin zu albtraumhaft.

Wobei Étienne halb so alt ist wie die anderen beiden Herrschaften, da liegt die Gesprächsführung ganz klar bei den älteren imo.

Edit:

Das führt auch nicht unbedingt weit… ich würde bspw gern mal an der WSOP (Poker Weltmeisterschaft) teilnehmen, die bekanntlich in Vegas stattfindet… :shrugdog:

Lasse mich später mal überraschen.

Dann hatte man sich doch entschieden, den eigentlichen Sieger („die 90er Jahre“) rauszuwerfen, da es das Thema bereits gab. Frage mich dann schon, warum man nichts gewählt hat, was seit langem eingefordert wird, aber nie gewinnt. Gerade Mario, Holger und Volker wollen doch so gerne über „Sammelleidenschaften“ plaudern, was im Rennen war…
Und sogar Karl Spiehs hätte man frei wählen können :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Intetessant wie in der Runde immer wieder Prinzipien als nicht Reisegrund dargestellt wurden, besonders politisch. Kann mich damit sehr identifizieren, selbst die USA wäre bei mir keine Option, weil ich deren arrogante Art und Weise einfach nicht abkann.

Wunder mich aber auch selbst, wieviele Touristen nach Budapest kommen, bei dem Image was dieses Land mittlerweile hat :eyes:

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Das mit den „politischen Gründen“ wird oft aufgesagt, in der Realität juckt es kaum jemanden. Man denke an all inclusive-Urlaub in Erdogans Türkei.
Grundsätzlich dürfte keine Frau aus politischen Gründen Urlaub in einem muslimisch geprägten Land machen, weil die Sache mit der Rolle der Frau dort ganz anders aussieht - gebucht wird trotzdem.

Ist ähnlich wie bei der WM in Katar. Erst: mimimi, schlimmes Regime, die armen ausgebeuteten Arbeitnehmer - sowas schaue ich nicht.

Sofern Deutschland ordentlich spielt: Deutschland, ole ole.

Dubai wird auch gerne besucht, um sich den künstlichen Gigantismus anzusehen - auch keine waschechte Demokratie :man_shrugging:

Es gibt ja dann noch in umstrittenen Urlaubsländern die umgekehrte Argumentation: die arme Bevölkerung lebt doch vom Tourismus und von daher fahren wir trotzdem hin (trotz Menschenrechtsverletzung, Unterdrückung von Minderheiten…).

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Wo diese Meldungen herkommen habe ich noch immer nicht verstanden.

Ich verweise an dieser Stelle an ein Interview mit dem Nahostexperten und Auslandskorrespondenten Franz Beckenbauer, der sich ein eigenes Bild davon gemacht hat und dieses Bild ist wohl realistischer!

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Also ich bin mit meinen 25 Jahren ja noch nie verreist, aber wenn dann würde ich auf jeden Fall am liebsten in den Urwald. Vorzugsweise Jamaika, dann aber auch wirklich irgendwo im Dschungel in einer Unterkunft und nicht in einem Hotel und dann einfach mal vier Wochen abschalten von dieser Stadtwelt. Allerdings müsste ich auch noch nach Südamerika und Faultiere sehen.

Indien würde mich auf jeden Fall wegen der Religion und der ganzen Kultur reizen. Auch wenn die Hindu-Religionen dort als Touristenfalle genutzt werden, aber man ist ja vorbereitet. Diese Spiritualität hinter der Religion, welche zu den Ältesten der Welt zählt, hat schon etwas Faszinierendes. Ich bin zwar nicht religiös, aber auch geschichtlich ist das sehr interessant. Vor allem ist sie im Gegensatz zu anderen Religionen ausgesprochen friedlich, Ausnahmen gibt es jedoch immer und auch negative Aspekte.

Oder nach Las Vegas in den Omega Mart. Das ist bestimmt auch eine unglaublich surreale Erfahrung, welche mich ebenfalls sehr reizt. Aber ansonsten habe ich nicht so viel für die USA übrig, wenn mir das jemand bezahlt, sag ich aber auch nicht nein.

Ansonsten bin ich mit Hamburg ausgesprochen zufrieden.

Helgoland wäre mal eine Erfahrung, um dort einzukaufen. Da Helgoland nach deutschem Umsatzsteuerrecht nicht zum Inland gehört, wird dort keine Umsatzsteuer erhoben. Müsste man natürlich bei Ankunft am Festland versteuern, aber alles was dort verbraucht wird natürlich nicht. Ob dort die Preise so anders sind?

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@etiennemza muss ich bei einem klar widersprechen: eine Stadt in 2 bis 3 Tagen sehen zu wollen, ist doch einfach schrecklich.

Ich war z. B. eine Woche in Wien und viele sagten dann „Ach…da hat man doch in 2 Tagen alles gesehen“. Was ich wirklich im Urlaub nicht gebrauchen kann, ist klassischer Freizeitstress - eine Sehenswürdigkeit im Eiltempo nach der anderen abklappern. Vor allem ist das dann nur ein unfassbar oberflächlicher und nichtssagender Eindruck, der bleibt. Im Hotel hörte ich dann von Touristengruppen aus Amerika, die „Europe in 10 Days“ machen - also wer echt glaubt, in 10 Tagen Europa gesehen zu haben… :face_with_raised_eyebrow:
Eine Woche Wien war tatsächlich zu kurz, um sich mal auf die Stadt, das Flair, die Menschen und auch die Natur einzulassen. Es ist halt eine Frage, was man will: Eher den oberflächlichen one night stand oder doch die tiefere Erfahrung.

Kurios, dass Holgi und Mario die Unterwäsche-Automaten in Japen ansprechen. Ich kenne das Klischee nur aus den Videospiele-Magazinen der 90er, wenn die Redakteure zu Messen oder Herstellern nach Japan geflogen sind. Da gab es von besagtem Automaten auch ein Beweisbild :wink: Heute soll es sie nicht mehr geben. Oder eben nur als Fake, da die Slips im „used look“ produziert werden, aber ungetragen sind.

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Für die, die sich auf die 90s gefreut haben:

Ich war schon in Venedig in den 90ern! Echt schön dort also kann ich empfehlen.
New York reizt mich auch eher weniger…(„Ich war noch niemals in New York“ ne…kennt ihr ja das Lied.) Los Angeles ja wäre super nur leider nicht billig.
London ist klasse war ich schon drei Mal also vor dem Brexit.
Schweden war ich auch schon ist richtig hübsch! Rom kenne ich auch…allerdings hatten wir damals nur 3 Stunden Zeit…war mit ner Reisegruppe dort.

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Wahrscheinlich ist ihm ne Großstadt nach 2-3 Tagen einfach zu anstrengend. Hab ich zumindest mal so eingeordnet, ansonsten fänd ich’s auch komisch… allein wenn man in Rom ist, und dann bspw ne Führung für die Vatikanischen Museen/Sixtinische Kapelle bucht, ist doch schon ein Tag weg.

In der Liste fehlt noch:

  • „Wie gesagt, ich war noch nie außerhalb der EU“

War jedenfalls eine der schweigsameren Sonntagsfrühstücke.

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Las Vegas fand ich auf der einen Seite sehens- und erlebenswert, auf der anderen Seite aber auch irgendwie grauenhaft. Da kulminiert die ganze amerikanische Ambivalenz. Oberflächlicher Kitsch, Armut, Reichtum mit Hang zur Dekadenz, Kommerz, perfekte Unterhaltung jeglicher Art, alles wird dem Spaß und der Show untergeordnet, sexuelle Doppelmoral. Das ist da noch mal alles viel konzentrierter als in Los Angeles. Ich, als Nicht-Party-Typ war dann auch froh, nach zwei Tagen wieder zu fahren und die sagenhafte Natur rundherum bewundern zu können. Da wird nochmals der krasse Gegensatz deutlich. Las Vegas ist die bunte Plastikstadt inmitten einer urtümlichen Landschaft, die wie von einem anderen Planeten erscheint.

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