Folge 101: Lieblings-Filmcharaktere

Sonntagsfrühstück Folge 101. Hier kann darüber diskutiert werden!

Abseits der gewählten Themen hat sich die Sonntagsrunde aus Christian, Étienne, Mario und dem Gast Malte ein Filmthema aus der Liste herausgesucht: Es geht um persönliche Favoriten bei Filmcharakteren. Während Mario natürlich erstmal einen ganz gewissen britischen Agenten nennt, fallen im Laufe der Sendung dann noch viele weitere Namen.

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Sag mal sind Holger UND Mario nicht Inspector Columbo Fans? Denn wundert mich das er nicht erwähnt wurde

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Schade, dass Etienne nicht so viel beitragen konnte. Ich sehe ihn unglaublich gerne, und finde seine Art einfach extrem angenehm :slight_smile:

Mir fallen dann noch Neve Campbell als Sidney in den Scream-Filmen, und Wolke Hegenbarth als Alex Degenhardt in der viel zu unterschätzten RTL Serie „mein Leben & ich“ ein.
Aber wenn ich noch länger überlege, kommt mir mit Sicherheit noch mehr in den Sinn…

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Stimmt, es wären noch soviele andere gewesen, die man ansprechen könnte: Peter Falk natürlich Colombo, David Hasselhoff als Michael Knight oder Mitch in Baywatch, Rowan Atkinson als Mr. Bean, Kane Hodder als Jason Voorhees, Robert Englund als Freddy Kruger, Steven Seagal als Casey Ryback (Alarmstufe: rot), Bill Bixby als Dr. Banner in HULK, Lee Majors als Colt Seavers, David Rasche als Sledge Hammer oder Eddie Murphy als Axel Foley… u.s.w.

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Michael knight! Ja, man könnte echt viel zu viele nennen…

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Oder Marios Lieblingscharaktere schlechthin :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Cool, dass es mein Vorschlag ins Sonntagsfrühstück geschafft hat. War interessant zuzuhören, auch wenn die Auswahl ziemlich klassisch war. Ich nenn einfach auch mal ein paar Charaktere, wobei mir mehr Seriencharaktere als Filmcharaktere im Gedächtnis geblieben sind:
Lester Burnham (American Beauty)
David Gale (Das Leben des David Gale)
Hans Landa (Inglourious Basterds)
John Mcclane (Stirb Langsam)
Hannibal Lecter (Das Schweigen der Lämmer)

Walter White (Breaking Bad)
Jesse Pinkman (Breaking Bad)
Jimmy McGill aka Saul Goodmann (Better Call Saul und Breaking Bad)
Mann in Schwarz (Westworld)
Dr. Robert Ford (Westworld))
Hannibal Lecter (Hannibal Serie)
Will Graham (Hannibal Serie)
Villanelle (Killing Eve)

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JR Ewing


Al Bundy
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Travis Bickle
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Woher kommt denn die Haltung, dass man Werke die vor der eigenen Geburt erstellt wurden, einfach ignoriert? Fehlt das Interesse? Wenn ja, warum? Würde mich mal interessieren. Bin zwar selbst auch noch einigermaßen jung, höre aber gerne Musik aus den früheren Jahrzehnten, schaue Filme und Serien aus der Zeit vor meiner Zeit usw.
Bitte nicht falsch verstehen. Du kannst natürlich tun was du willst, ich war da nur ein bisschen enttäuscht. Hätte dich nicht so eingeschätzt.

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Ich könnte mir vorstellen, dass der Bedeutungsverlust des linearen Fernsehens hier eine Rolle spielt, da über die Wiederholungen in gewissem Sinne ein Kanon an Serien und Filmen immer relativ präsent ist. Man denke dann z. B. an die genannten Louis de Funes-Filme, Bud Spencer und Terence Hill, die Edgar Wallace-Filme, ein Herz und eine Seele (insb. Sylvesterpunsch), jedes Jahr um Weihnachten Kevin allein zu Haus und Stirb langsam usw.

Natürlich findet man auch im Streaming diese Klassiker. Die muss man aber meist aktiv suchen (macht das jeder? Eher nicht…) oder aber man bekommt sie ohnehin nicht direkt angezeigt, da sich der Algorithmus an dem ausrichtet, was man ohnehin schon gesehen hat. Schaut man insbesondere Serien ab dem Jahr 2015, wird man aus der Schiene immer mehr vorgeschlagen bekommen…

Daneben führt das Streaming auch zur Vereinzelung. Man schaut völlig zeit- und raumunabhängig etwas, wenn man gerade möchte. Christian macht es anders, da er sich bewusst mit seinen Kindern hinsetzt und ihnen bestimmte Filme näher bringt. Dies machen aber eben auch nicht gerade viele…

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Kommt teilweise auch darauf an wie großer Filmfan man ist. Gibt welche die gucken ab und zu was andere täglich.

Ich für meine Teil habe selber angefangen mir ältere Filme anzusehen. Die ältere Optik zum Teil Nostalgie, das Dreckige aber auch oftmals authentischer, auch wenn es schon früher viel Trash gab. Die Hochglanzoptik finde ich zumindest teilweise heute mehr störend als nützlich. Gerade in Horrorfilmen kommt da oftmals keine gute Atmosphäre auf. Im Bereich Serie ist die steigende Produktionsqualität positiv und sind alte Serien oft sehr schlecht gealtert.

Habe ich gesagt, dass ich Werke, die vor meiner Geburt produziert wurden, ignoriere?
Ich höre massenweise Musik von vor meiner Zeit und hege auch keine Abneigung zu Filmen dieser. Ich wurde nur nie an die spezielle Spate an Filmen, die die anwesenden gerne gesehen haben und noch sehen, herangeführt. Natürlich habe ich auch schon „ältere“ Filme und Serien gesehen, nur wohl nicht diese, die in der Runde zählen würden oder sogar einfach nicht genug.

Bei den ältesten Filmen die ich gesehen habe, sind sogar einige meiner Favoriten dabei:
• Tron
• Fred Astaire
• Superman
• Mrs Doubtfire
• Star Wars
• Mission impossible
• Man in Black
• Usw…

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Alles gut, ich hab mich wahrscheinlich von dieser einen Aussage darüber, dass du das was vor deiner Geburt war nicht gesehen hast, verwirren lassen. Es war ja auch nicht böse gemeint. Ich hab mich nur gewundert. Du bist ja auch noch jung und kannst noch vieles nachholen.

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513bY85CNwL.AC_SX450Ihr habt Paul Kersey vergessen :-

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Das Thema ist ja ein Fass ohne Boden.

Mulder und Scully sind nicht nur interessante Einzelcharaktere, sie funktionieren auch als Gegensatz fantastisch - oder erst so richtig. Die typische Mann-Frau-Ermittlerduo-Besetzung gab es zwar auch vorher schon, aber diese Dynamik zwischen übernatürlichgläubigem Wahrheitssucher und rationaler Wissenschaftlerin war erfrischend neu.

The Boys hat eine Reihe von gutgeschriebenen Charakteren, aber die Serie wäre nichts ohne Homelander. Einer der gefährlichsten Soziopathen der Populärkultur. Gleichzeitig offenbart er eine Vielschichtigkeit, die dem Zuschauer große Freuden beim Hassen der Figur bereitet.

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Hmm, ich bin 89 geboren und ich hab auch keinerlei Interesse an Bud Spencer & Co, aber Tarantino ist doch kein alter Kram?

Mein Vater hat auch nie wirklich mit mir/uns Filme geguckt. Der hat öfter mal geschimpft, was xyz für ein Schrott ist und ist dann mittendrin aufgestanden und hat was anderes gemacht.

Mein Lieblingsfilmcharakter ist Percy Wetmore, nur leider hat man den Charakter verhunzt imo.

Wieso verhunzt?
Im Buch ist Percy ebenso ein asshole wie im Film …

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Lieblingsbösewicht:
Hans-Jürgen Schatz als skrupelloser Nazi in HEIMAT

6wilfired2

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Spoiler für Green Mile

Der wesentliche Unterschied ist aber, dass man im Buch Delacroix’ Verbrechen erfährt. Der Film lässt das wohl bewusst weg, damit man klar weiß, wer hier der Fiesling ist.

Oder auch: Niemanden juckt bei dem Film die Selbstjustiz an Wild Bill, aber es stört die Zuschauer, wenn Percy dem armen alten Mann (der btw auch ein Vergewaltiger und Mörder ist) sagt, dass es gar keine Mäusestadt gibt etc. Die manipulierte Hinrichtung ist im Grunde auch ein full circle: Auch Dels Opfer sind bei lebendigem Leib verbrannt. Daraus hätte man ne viel interessantere Dynamik machen können, so bisschen wie in „Prisoners“.

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Richard Crenna als Rambos Ausbilder Trautman mochte ich auch gern. Kirk Douglas war ja schon vor Ort und nervte Ted Kotcheff bis man Crenna für ihn holte. Douglas soll wohl ständig am Drehbuch herumgemosert haben.

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