Boah, voll krass: Brennpunkt Drehbuch

Hier ist übrigens die offene Facebook Seite von filmpool
http://www.facebook.com/pages/filmpool/ … 96?sk=wall

Eine schande wie die da von ihren Darstellern abgefeiert werden

Giovanni: „Willste was trinken?“
Rico: „Nee, Cola.“

Das paßt ganz gut, wenn sich Giovanni was mit Alk einschenkt, während er fragt. Und dann den Text nicht einfach wiedergibt, sondern fragt „Willste auch was trinken?“. :mrgreen:

(Meint Ihr, ich sollte mich dort als Handlung-logisch-und-Dialoge-geistreich-Macher bewerben?)

@Egon Shelby:
Besser das Original, denn das wirkt gewollt ernsthaft und unfreiwillig komisch. Bei einer Parodie wäre es umgekehrt, also nicht besser. Was willst Du an einer dermaßen klischeehaften Darstellung noch übertreiben? In dieser Hinsicht sind Serien wie CSI oder Cobra11 schon grenzwertig.

Wenn man sich nach dem Dreh wieder arbeitslos meldet, wird bei der Berechnung des neuen ALG das Arbeitsentgeld bei Brainpool eingerechnet und es kann zu einem niedrigeren Tagessatz kommen als zuvor.

Als ich ein paar Wochen auf Stellensuche war, hat mir die Tante vom Arbeitsamt erklärt, daß eine zeitlang der höhere Satz bestehen bleibt, wenn ich eine schlechter bezahlte Stelle annehme und diese wieder verliere.

Wie lange bleibt man denn als Darsteller für eine Folge „angestellt“? Unterhalt des Arbeitslosengeldes sollte das nicht liegen, schließlich gibt es dann leicht verdientes Geld als zusätzlichen Anreiz.

Hübsch auf Seite 3 ist auch das Wort “treUweof”. Heißt ist in dem Konzept jemand Uwe? Vermutlich hieß der in der ersten Version Udo und der Autor hat per Suchen und Ersetzen “udo” durch “Uwe” ersetzt und dabei auch “treudoof” erwischt.

Oh mein Gott. OH MEIN GOTT.

http://www.norddeichtv.de/jobs.aspx

Man kann “Redakteur” für Scripted Doku werden. Der Hammer, es gibt “angemessene Bezahlung”. Was auch immer das sein soll.

Das ist weder neu noch überraschend, oder?
Danke aber für die Details.

Ich vermute sogar eher, dass sich RTL-Redakteure viel eher hierher verirren werden… xD

Doch, aber nur mit Unterstützung von Posch-Spice.

Den Posch ermittelt in seinem neuesten Fall davon wie ein ehemaliger Laiendarsteller die Produktionsfirma verklagt weil sie nicht die Wahrheit vermitteln sollen. Hier hilft Posch, dem armen Opfer natürlich. Zusammen mit der Produktionsfirma beschließt Posch, diesem eitlen, geringverdienenden Lügner die leviten zu lesen. Posch hilft jedem. Hier dem Opfer. Der Produktionsfirma. ^^

Es kommt zu einer offenen Aussprache bei der die Produktionsfirma mit Posch und 3 Bodygebuildeten Inkassobeauftragten für ruhe sorgt. :smiley: Man könnte es auch einen außergerichtlichen Vergleich nennen. Andere eine Gewaltandrohung. :wink:

Denn Fernsehen lügt nie! Erst recht nicht RTL! Und noch erst richtiger nicht die Filmpool!
Aber vielleicht ist das eine Lüge. Man weiß es nicht. :)))

Na sowas, haben die Jungs von RTL irgend ein Hühnchen mit mir zu rupfen, dass die ausgerechnet meinen (eher seltenen, aber vom öffentlich-rechtlichen Radio her auch nicht ganz unbekannten) Namen verwenden? Ich fasse es nicht!
:shock:

Das betrifft übrigens alle sog. Dokus, egal ob bsf oder nanny. Alles ist gefaked. Für alles existiert ein Drehbuch und während der 7- bis 14 tägigen Dreharbeiten haben die Laiendarsteller ihre Handys abzugeben und verpflichten sich, keinen Kontakt zu Freunden und Familie zu haben. Bezahlt wird erst am Schluss, wenn alle brav mitgemacht haben. Wer wegen menschenverachtender Regie aussteigt, kriegt nichts. Da fast alle Darsteller dringend Geld brauchen (andere Leute werden nicht gecastet) steigt natürlich keiner aus. Zu den Vertragsbedingungen gehört, dass die peinlichen “Dokus” ewig wiederholt werden dürfen. Wer da unterschreibt, braucht sich nicht zu wundern, dass sich irgendwann die eigenen Enkelkinder vor Peinlichkeit nicht auf die Straße trauen.

OMG!

Mir tun die beiden “Laiendarsteller” für Tochter Pia und Sohn Dustin leid. Die kleinen Würmchen werden sich nicht einmal wehren können.
Für wieviel Geld stellen welche Eltern denn Ihre kleinen Schätze für so eine Scheiße zur Verfügung?! :smt011

Scheiß :smt071 RTL :smt072

Oh mein Gott. OH MEIN GOTT.

http://www.norddeichtv.de/jobs.aspx

Man kann „Redakteur“ für Scripted Doku werden. Der Hammer, es gibt „angemessene Bezahlung“. Was auch immer das sein soll.

Natürlich kann man da Redakteur werden. Was denkst du denn? Letztlich ist das ganze ein völlig normaler Medienberuf - im Prinzip die Fortführung dessen, was mit Fortsetzungsromanen in Klatschzeitschriften und Fotostories in Jugendmagazinen etc. schon seit Jahrzehnten existiert: unter Zeitdruck möglichst viel Content zu erstellen. Qualität? Muss eben dem Format „angemessen“ sein.

Zwei, drei Redakteure aus dem Bereich kenne ich. Man mag es kaum glauben, aber das sind ganz normale Leute, die zu ihrem Produkt ungefähr so viel emotionale Beziehungen haben wie ein Supermarktleiter zu seiner verkauften Milch.

Danke für diesen Beitrag, den ich direkt bei mir verbloggt habe.

Anschließend habe ich eher zufällig Kontakt zu einem „Laiendarsteller“ bekommen, den ich spontan interviewt habe.

Hier ist das Gespräch: http://www.ostwestf4le.de/2011/11/17/fa … r-erzahlt/

Mir tun die beiden „Laiendarsteller“ für Tochter Pia und Sohn Dustin leid. Die kleinen Würmchen werden sich nicht einmal wehren können.
Für wieviel Geld stellen welche Eltern denn Ihre kleinen Schätze für so eine Scheiße zur Verfügung?! :smt011

Dazu hat der Laiendarsteller auch Stellung bezogen

Da steckt noch viel unausgeschöpftes Potential (das schreibt man zwar jetzt mit Z, aber die doofe Rechtschreibreform kann mir ans Skrotum kacken!) drin.

Rico ist doch Elektriker. Warum nutzt man das nicht aus, und er baut dem Konkurrenten, der ihm seinen Freundin ausgespannt hat, eine Starkstrom-Elektrofalle an die Türklinke? Dilettantenautor! Schalt mal Deine Phantasie ein!

Schön ist allerdings die Reverenz an einen unserer unterschätztesten Literaten. Dass der Pizzadealer Canetti heißt, ist doch kein Zufall! Denn wer seine Teigfladen raucht, vernimmt Die Stimmen von Marrakesch

Schade, dass das Buch letztlich doch unausgegoren bleibt. Mit ein bisschen mehr Liebe zum Detail hätte ihm die Kompostierung in Denis Schecks Biotonne erspart bleiben können.

Da fragt man sich doch, ob die Wahrscheinlichkeit, dass ein Drehbuch abgelehnt wird, weil es zu gut ist höher ist, als die Wahrscheinlichkeit, dass es abgelehnt wird, weil es zu schlecht ist…

Zwei, drei Redakteure aus dem Bereich kenne ich. Man mag es kaum glauben, aber das sind ganz normale Leute, die zu ihrem Produkt ungefähr so viel emotionale Beziehungen haben wie ein Supermarktleiter zu seiner verkauften Milch.

Wurde höchste Zeit, dass das hier mal jemand ausspricht.
Und um noch eine Illusion zu nehmen: Die meisten dieser ganz normalen Leute haben ein Studium abgeschlossen.
Inhaltlich und moralisch kann man die Formate ja diskutieren, aber wer wirklich glaubt, die Autoren wären hirnlose Idioten, die mal eben lieblos Drehbücher hinrotzen, müsste mal vier Wochen in so einer Redaktion verbringen und sich selbst daran versuchen. Ich wette, das würde das Denken darüber ändern.

Sorry, ich muss mal kurz den Rechtschreibnazi raushängen lassen:

Reverenz
ist weder alte noch neue Rechtschreibung :wink:

Aber zum Thema:
Im Grunde ist dieses Dokument das Armutszeugnis des deutschen Fernsehens. Dass in einem derart durchgeplanten (-gescripteten) Format das Wort „Doku“ überhaupt noch vorkommt ist schon unsinnig, aber selbst, wenn man darüber hinweg sieht, ist die erzählte Story langweilig, klischeehaft und die Dialoge klingen nach allem möglichen aber sind sicher nicht authentisch … man muss doch nur mal offenen Ohres mit dem Bus durch sozial schwächere Stadtteile fahren um ein Gespür für authentische Dialoge zu bekommen …

Schöner Artikel,
aber ich möchte mich gern dagegen wehren, dass „Denise“ ein Klischee-Name ist :wink:

http://de.wikipedia.org/wiki/Reverenz

:roll:

Aber es geht letztlich nicht um authentische Dialoge, sondern um ein in kürzester Zeit zu erreichendes Minimalziel. Die Macher haben ja nicht den Anspruch, ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Welt zu erstellen, sondern X Minuten Sendezeit mit Inhalten zu füllen - und das unter Einhaltung der Produktionsfristen. Der Zielgruppe ist die Qualität der Dialoge dabei relativ egal. Denen kommt es auf andere Dinge an - so, wie der Zuschauer von South Park auch keine handgezeichneten, butterweichen Qualitäts-Animationen erwartet (und NEIN: ich vergleiche die Qualität von South Park NICHT mit der Qualität von Doku-Soaps). :wink:

das kommt mir alles sher bekannt vor, ich glaube die kam schon im tv

Niemals den Grammer-Nazi bei Greggy raushängen lassen! Der kennt so viele Wörter, dass der Duden bei ihm anruft wenn er eine Frage hat!