Bezahlung nur per Paypal?!

Hallo,

wieso kann man nur per Paypal bezahlen?

Ich würde es begrüßen, dass man auch per Kreditkarte bezahlen kann. Ich habe mir extra eine Kreditkarte zugelegt, damit ich endlich Paypal wieder los bin. Als ich letztens eine Folge gekauft habe, habe ich mir extra ein Paypal Konto erstellt, nur um es dann 5 Minuten später nach der Zahlung wieder zu schießen. Das ist aber für mich kein Dauerzustand.

MfG

tiga05

Dann benutz halt Paypal, wo ist das Problem? Ansonsten gibt es die Möglichkeit des Postweges oder der Vorkasse :slight_smile:

Eben, du kannst auch per Überweisung zahlen! Rein Kreditkarte wird wohl nicht kommen, weil die so hohe Gebühren verlangen

[QUOTE=DannyF95;416506]Dann benutz halt Paypal, wo ist das Problem? Ansonsten gibt es die Möglichkeit des Postweges oder der Vorkasse :)[/QUOTE]

PayPal ist ein Scheißladen.

[QUOTE=hugoalva;416507] Rein Kreditkarte wird wohl nicht kommen, weil die so hohe Gebühren verlangen[/QUOTE]

Die Gebühren über Kreditkarte direkt werden wohl kaum höher sein als über Paypal, zumal die Gebühren jetzt ja EU-weit gedeckelt wurden. Das wäre allerdings wieder ein neuer Vertrag, den Alsterfilm da eingehen müsste und einen Mehrwert hat es nicht wirklich. Paypal ist sicher und bietet alle möglichen Bezahloptionen, inklusive Kreditkarte.

      • Aktualisiert - - -

[QUOTE=tiga05;416502]Als ich letztens eine Folge gekauft habe, habe ich mir extra ein Paypal Konto erstellt, nur um es dann 5 Minuten später nach der Zahlung wieder zu schießen. Das ist aber für mich kein Dauerzustand.
[/QUOTE]

Was spricht dagegen, das Paypal-Konto nicht nach 5 Minuten wieder zu schließen, sondern die Kreditkarte dort zu hinterlegen und das Konto in Zukunft immer wieder zu benutzen?

Aufgrund der Umstellungen in der nächsten Zeit suchen wir einen Payment-Dienstleister. Ich denke, dass wir im Laufe dieser Erweiterung auch direkte Kreditkartenzahlung anbieten werden.

Ich habe vor einiger Zeit per Mail auch einmal “[B]KALIXA[/B]” vorgeschlagen.
Die bieten für “Käufer” ein e-wallet bzw. eine im Prinzip kostenlose Prepaid Kreditkarte an…
Aber auch für “Händler” bieten die [B]umfangreiche Möglichkeiten[/B] an, um Bezahlungen zu empfangen, wie es da mit den Kosten aussieht, konnte ich nach umfangreicher Recherche leider nicht herausfinden, man könnte aber trotzdem mal eine offizielle Anfrage senden, in Wien haben sie auch eine deutschsprachige Zentrale…
[SPOILER]Unter anderem sind die auch bei extra+ (oder gehört ausschließlich denen?), das ist eine Art Payback, der Vorteil ist hierbei, dass man bei der Seite eine Übersicht hat, welcher Online-Shop einem was bietet - das ist auch wiederum indirekt Werbung, ich zum Bsp. habe dadurch schon den einen oder anderen Shop entdeckt (und dort etwas gekauft), den ich sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte. - Kommt natürlich immer auf die Konditionen drauf an

  • eventuell kann man mit dem neuen Abomodell auch soetwas ähnliches internes Einführen, z.B.: mit jeder Aboverlängerung (nicht Kündigung) werden Punkte gesammelt, ev. auch umsomehr, umsolänger man durchgehend das Abo hat und dafür ev. einen Nachlass bei einem Abo eines Monats irgendwann erhalten könnte oder sogar einen Gratis-Monat…[/SPOILER]
    Die Möglichkeit von “[B]SOFORTÜBERWEISUNG[/B]” wird inzwischen auch schon fast überall akzeptiert und ich würde mal behaupten, dass mindestens 90% der unter 30-Jährigen einen Online-Banking-Account besitzt, mehr braucht man nicht, um dies zu benutzen.

Auch habe ich vorfast genau einem Jahr angemerkt, dass man am Ende der MG bzw. FKTV Seite nicht einen Link oder sogar Symbole bezüglich “Zahlungsmöglichkeiten” gibt. Wenn ich zum ersten mal auf einen Online-Shop komme, dann schaue ich zumindest gleich einmal nach, wie ich überhaupt bezahlen kann…
Aber diesbezüglich erwarte ich ohnehin Änderungen mit dem anstehenden Relaunch.

Selbst Adam bietet bei Skyline TV mehr Zahlungsmöglichkeiten (Paypal, Sofortüberweisung, Überweisung und in Zukunft per Telefonrechnung?) an, obwohl hier wahrscheinlich die Abonentenzahl im 2-Stelligen Bereich liegen dürfte und die Beträge um 1€ liegen dürften.

Das ist ja noch viel [I]viel[/I] schlimmer als Paypal! Wie verrückt muss man sein, einem Dritten die PIN und eine TAN zu seinem Konto zu geben?!? Meistens verstößt man damit auch gegen die Vertragsbedingungen, zu dessen Einhaltung man sich gegenüber seiner Bank verpflichtet hat.

[QUOTE=simmscmi;416542]Das ist ja noch viel [I]viel[/I] schlimmer als Paypal! Wie verrückt muss man sein, einem Dritten die PIN und eine TAN zu seinem Konto zu geben?!? Meistens verstößt man damit auch gegen die Vertragsbedingungen, zu dessen Einhaltung man sich gegenüber seiner Bank verpflichtet hat.[/QUOTE]

Darüber kann man jetzt streiten, zugegeben, also los:
Dennoch wird Sofortüberweisung Millionenfach am Tag verwendet und ist von den Gebühren her eher im günstigeren Bereich.
Wichtig ist nicht, was du alleine auf keinem Fall nutzen wirst, sonders was eine größere Gruppe benutzt.
Es ist weltweit auch noch kein einziger Fall darüber bekannt, dass es für jemanden Konsequenzen gab, nur weil er Sofortüberweisung benutzt hat. (Phishing Mails zaählen nicht, da diese mit allen Zahlungsmöglichkeiten vorkommen, aber S-Überweisung (so viel ich weiß) ist selbst da in einem sehr geringen Bereich und wer auf soetwas (Phishing Mails) reinfällt und bezahlt, der ist nach meiner Meinung auch selbst Schuld)

Was im Hintergrund abläuft, dass kann man natürlich nie wissen (Datenhandel etc.), ist aber so glaube ich auch nicht der Fall, die verdienen schließlich an Gebühren, …

Gibt es eigentlich auch etwas, was du gegen EPS-Überweisungen hast? Da dies ja ein Quasi Synonym zu Sofortüberweisung ist.

Teure Zahlungsmöglichkeiten würde ich eher nicht verwenden, da die zu einem Gebühren fressen ohne satt zu werden und diese von der Mehrheit (die nun mal auch nicht Kunde bei MG ist) diese sowieso nicht benutzen.
Bsp. dafür:
Skrill (damit könnte Holger sogar an die Flattr Einnahmen), Paysafecard, Neteller, U-Kash, Click-and-Buy, EntroPay

[QUOTE=simmscmi;416542]Das ist ja noch viel [I]viel[/I] schlimmer als Paypal! Wie verrückt muss man sein, einem Dritten die PIN und eine TAN zu seinem Konto zu geben?!? Meistens verstößt man damit auch gegen die Vertragsbedingungen, zu dessen Einhaltung man sich gegenüber seiner Bank verpflichtet hat.[/QUOTE]

Da stimme ich zu. Wer sich über PayPal beschwert, was ich ohnehin nicht nachvollziehen kann, würde sich belügen, wenn er stattdessen Sofortüberweisung benutzen würde, wo wirklich direkt ein anderes Unternehmen Zugriff aufs eigene Konto hat. Dennoch halte ich das Risiko bei beiden Zahlungsoptionen für sehr gering; gerade, wenn Alsterfilm Vertragspartner ist.

Find ich jetzt eigentlich nicht, dass man da streiten kann :wink:

Hast du da einen Beleg für deine Behauptung, dass es täglich millionenfach verwendet wird? Bei schnellem googlen konnte ich nur (deutlich unter 30) „Millionen pro Monat“ finden.

Ich hab’ jetzt keine Vergleichszahlen mit vielen verschiedenen Systemen, hab’ nur kurz sofortüberweisung (SÜ) mit giropay (GP) verglichen:

Per Transaktion:
[ul]
[li]0.25€ + 0.9% bei SÜ
[/li][li]0.95% oder 0.33€ bei GP
[/li][/ul]
Pro Monat:
[ul]
[li]4.90€ bei SÜ
[/li][li]9.90€ bei GP
[/li][/ul]
Wenn ich mal das 6-Monats-Komplettabo nehme (29.99€), dann kostet das bei SÜ 0.25€ + 0.009 * 29.99€ = 0.52€, bei GP 0.0095 * 29.99€ = 0.28€ => 0.33€. Die Transaktion ist also mit 33ct vs. 52ct um ca. 37% günstiger bei GP. Zwar kostet GP mehr Grundgebühr pro Monat , aber bei ca. 160 Abonnenten kommts zum break-even, ab da ist GP günstiger als SÜ.

Beim 1-Monats-Abo sind die Zahlen anders: SÜ: 0.25€ + 0.009 * 6.99€ = 0.32€, GP: 0.0095 * 6.99€ = 0.07€ => 0.33€

Bei Beträgen < 9€ siegt also SÜ.

Inwieweit das überhaupt noch relevant ist, wenn mal das Netflix-Modell kommt und die Beträge eh monatlich eingezogen werden, sei mal dahingestellt :wink: Ich bin aber sicher, dass Holger da schon durchrechnen wird, wann sich was für ihn rechnet.

Darum gehts doch gar nicht - es ging darum, dass der Threadersteller paypal böse findet, und dann als Gegenvorschlag sofortüberweisung genannt wurde. Die beiden Dienstleister geben sich aber eigentlich nicht viel, und in meinen Augen ist sofortüberweisung noch schlimmer als Paypal, weil ich Letzteren wenigstens keinen Einblick in mein Konto gewähren muss und auch sonst keine vertraulichen Daten (PIN, TAN) übertragen muss.

Ungefähr so, als würde jemand Marihuana schlecht finden, und dann wird ihm vorgeschlagen, statt dessen doch Heroin zu nehmen :wink:

Ja, aber vielleicht auch nur, weil’s rechtlich noch nicht ganz klar ist, wie die AGB der Banken bzgl. PIN/TAN-Übermittlung an Dritte greift, und die Banken evtl. Phishing-Schäden lieber beglichen haben statt Gerichtskosten zu zahlen (die ja, wie wir hier auf massengeschmack live miterleben können, auch bei Kleinkram schon horrende Höhen erreichen können - da sind die Phishing-Kosten vielleicht erst mal geringer für die Bank…).

Deine Meinung in allen Ehren, aber das ist ungefähr so, als würdest du sagen „die Oma, die auf den Enkeltrick reinfällt, ist selbst schuld“, sprich: die Opfer sind schuld, nicht die Täter.

Glaube ist ja schön und gut, aber anscheinend gabs da in der Vergangenheit schon Ungereimtheiten

Hm, musste erst mal Wikipedia befragen, was EPS ist - aber sieht so aus wie giropay (und eben nicht sofortüberweisung), und dagegen habe ich nichts, denn da werden die sensiblen Daten vertragsgemäß nur der eigenen Bank übermittelt, nicht irgendwelchen Dritten.

[QUOTE=simmscmi;416548] und in meinen Augen ist sofortüberweisung noch schlimmer als Paypal
[/QUOTE]

Ist PP eigentlich überhaupt “schlimm”? Woher kommt der negative Ruf?

Für mich hat Paypal durch Ebay einen negativen Ruf bekommen, da es dort quasi “durchgedrückt” wurde, indem die klassische Überweisung immer weiter in den Hintergrund gedrängt und durch mangelnden Käuferschutz sogar abgestraft wurde.

Dazu kommen dann nervige Gebühren. Ich bin bei manchen Klickarbeiter-Seiten angemeldet und wenn die mich über Paypal auszahlen, geht da immer gut was von ab, sehr nervig.

Dazu haben sie mich mit ständigen Kontoprüfungen abgenervt. Auch toll: Wenn bei Ebay jemand einen Antrag auf Käuferschutz stellt, wird die Kohle erstmal zurückgestellt, dein Paypalkonto ist im Minus und du wirst dort sofort wie ein Verbrecher behandelt, der sein Konto ausgleichen soll.

Paypal sind Aasgeier, aber man kommt nicht drumrum und für Onlinezahlungen ist es ja doch irgendwie praktisch.

[QUOTE=schmatzler;416551]Für mich hat Paypal durch Ebay einen negativen Ruf bekommen, da es dort quasi “durchgedrückt” wurde, indem die klassische Überweisung immer weiter in den Hintergrund gedrängt [/QUOTE]

Du kritisierst hauptsächlich die Verkäuferseite bei der Bewertung von PayPal. Richtig ist, dass PayPal relativ teuer für den Anbieter ist, allerdings kann nicht von “Durchdrücken” die Rede sein. Kein Privatanbieter ist verpflichtet, PayPal zu akzeptieren, solange er nicht international verkaufen möchte. Zumindest in diesem Bereich ist die klassische Überweisung nachwievor sehr beliebt.

Bei Händlern mag das anders sein, aber die Verkäuferseite ist ja sowieso erstmal zweitrangig. Es geht darum, dem Kunden angenehme Bezahlmethoden zu liefern und PayPal gehört dazu. Daher kann ich es nicht verstehen, wieso man sich, sofern man sich auf der Käuferseite befindet, über PayPal beschweren kann.

[QUOTE=LT1550;416552]Kein Privatanbieter ist verpflichtet, PayPal zu akzeptieren, solange er nicht international verkaufen möchte.[/QUOTE]

Aber ■■■■■■ ist ein Leichtes, da Ebay die Überweisungen egal sind. Bezahlt, aber kein Artikel bekommen? Tja, Pech, wir kümmern uns nur um Paypal. Man geht ohne Paypal einfach ein unnötiges Risiko ein, für mich ist das Zwang.

Paypal wurde am 20.07. endgültig von Ebay abgespalten, ist seitdem ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen. Quelle
Diese Zwangsverbindung ist also Geschichte, zum Glück. Papyal ist imho das Allerletzte - aber man kommt sehr wohl drumherum; ich verwende papyal schon seit über einem Jahr überhaupt nicht mehr, und habe keinerlei Nachteile dadurch, auch nicht bei Ebay - während Paypal schon mal 3 Monate mein Guthaben eingefroren hatte und Drohmails geschickt hat, weil der Käufer behauptet hatte, nichts erhalten zu haben und dann zu blöd oder hinterhältig war, den Erhalt der Ware zu bestätigen, obwohl ich die Zustellung lückenlos beweisen konnte. Das wäre fast schief gegangen, weil Paypal meine Eingabe zunächst ignoriert hat, ich wurde zu einigem Schriftverkehr gezwungen, musste xmal anrufen, bis die das endlich akzeptiert haben - nie wieder!
Ich bin der Meinung, dass man solche Aasgeier ignorieren sollte - demnächst taucht paypal vermutlich bei Alibaba auf, dann haben die Chinesen das Problem :stuck_out_tongue:

@Schmatzler Das ändert sich bei Ebay schon, Käuferschutz hast Du auch bei Lastschrift, Kreditkarte, Rechnungskauf, und wenn Du die Überweisung nachweist, auch dann - es sei denn, es wird ausdrücklich ausgeschlossen, zB bei Dienstleistungen.

[QUOTE=schmatzler;416553]Aber ■■■■■■ ist ein Leichtes, da Ebay die Überweisungen egal sind. Bezahlt, aber kein Artikel bekommen? Tja, Pech, wir kümmern uns nur um Paypal. [/QUOTE]

Gibts diese ganzen Mahnverfahren nicht mehr, so wie es vor Jahren noch war; unabhängig von der Bezahlmethode?

[QUOTE=LT1550;416555]Gibts diese ganzen Mahnverfahren nicht mehr, so wie es vor Jahren noch war; unabhängig von der Bezahlmethode?[/QUOTE]

Mahnverfahren bei Pfennigartikeln lohnen sich doch gar nicht, nur bei höherpreisigen Verkaufsobjekten, oder?

Natürlich auch bei Pfennigartikeln, denn dieses Verfahren kostet(e) ja nichts. Habe selbst schon vor Jahren Käufer angemahnt, wenn diese Artikel nicht bezahlt hatten. Ich spreche natürlich vom “Ebay-Mahnverfahren”, was sich damals über die Website abwickeln ließ. Ohne Mahnverfahren hatte man zumindest als Verkäufer auch keine Chance, seine Gebühren zurückzuerhalten, falls ein Käufer den Artikel nicht abgenommen hat. Für Käufer gab es das, soweit ich weiß, auch, aber ich hatte nie den Fall, dass ich einen Artikel nicht bekommen habe.

Wenn ich mir die Posts so durchlese stelle ich fest, dass PayPal offenbar nur bei Verkäufern sehr unbeliebt ist. Ändert aber nichts daran, dass das für Kunden eine sehr praktische und unkomplizierte Zahlungsmethode ist. Ehrlich gesagt interessiert es mich als Kunde auch nicht, ob dem Verkäufer irgendwelche Gebühren abgezogen werden.

Für Massengeschmack kommt nach der Umstellung auf das Netflix-Modell imho nur eine Zahlung per Lastschrift infrage - eben genau wie beim Vorbild. Auf alle anderen exotischen Zahlungsarten würde ich mich an Holgers Stelle nicht einlassen, viel zu kompliziert und jeder Einzelfall (“Ich gebe aber grundsätzlich meine Kontodaten nicht bekannt!”, “Ich habe kein Girokonto, kann ich nicht in bar bezahlen?”, “Warum akzeptiert ihr keine Bitcoins?”) würde einen enormen administrativen Zusatzaufwand bedeuten. Wer keinen Bock auf Lastschrift hat, verzichtet eben zukünftig auf sein Abo. Dürften zahlenmäßig auch nicht all zu viele sein.