[QUOTE=mchawk;489552]Eine Firma, die bisher nicht prominent bezüglich Internet-Sicherheit in Erscheinung getreten ist.
Hm…[/QUOTE]
Zu der Firma selbst kann ich nichts sagen, aber ähnliche Aussagen kommen von unterschiedlichen Seiten - u.a. auch von Microsoft selbst:
There are potential security considerations for users who use an administrative account for daily computer use. The primary issue is that unwanted software can make changes to the operating system or to data without the user’s permission. This is because all programs run, by default, using the security permissions of the user who launched them. A related issue is that such users have the ability to perform actions that could lead to operating system instability or corruption. For example, a novice user who is running as an Administrator might accidentally delete critical operating system files or programs, thinking that they are not needed. These are all reasons why Microsoft designed the UAC feature as a major component of Windows Vista.
Therefore, it is recommended that most users log on to their computers using a standard user account. One potential problem with this approach is that applications often expect to have full permissions on the system. You’ll learn about ways in which this situation can be addressed in Lesson 2.
Zitat mchawk:
Und damit verzerren sie für alle Windows ab Vista das Bild des Admins.
Hmm. Der gerade verlinkte Text von Microsoft selbst bezieht sich auf Vista (gilt aber wohl auch für alle nachfolgenden Versionen).
Wenn Du heutzutage wirklich mehr Sicherheit in diesem Bereich schaffen willst, dann musst Du Dich schon mit den „SRP“ (Software Restriction Policies) befassen, welche leider nur mit der Pro-Variante mit Bordmitteln bedienbar sind.
Klingt interessant, wäre aber die Frage, wie viel Aufwand das ist. Ich hatte mal das EMET, habe es dann aber wieder gelassen, weil es mir zu kompliziert war, mich da jetzt gründlich reinzuarbeiten.
Und schon sind wir auf der Diskussionsebene der bzw. Deiner Vorstellungskraft. 
Deshalb geh ich jetzt mal nicht weiter darauf ein.
Na ja, eine Formulierung wie „ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ist“, ist ja nicht wirklich (primär) eine Aussage über das eigene Vorstellungsvermögen. Auf der rein semantischen Sprachebene wäre das so, aber von der der pragmatischen Sprach-Ebene („Was ist vom Kontext her tatsächlich gemeint?“) stellt so ein Satz ja nichts anderes als die Äußerung einer Meinung zum Gegenstand der Diskussion selbst dar (oft auch verbunden mit dem impliziten Argument, dass eine bestimmte These unplausibel sei). Und eine solche Art der Positionierung ist erst einmal ein legitimer Teil und diskursivierbarer Teil einer Debatte.
Weswegen ich bequemen Zeitgenossen Secunia PSI ans Herz lege.
Sicher sinnvoll - wobei ein Treiber-Updater als Zusatz wohl auch nicht schlecht ist. Denn Treiber datet Secunia nach meiner Erfahrung gewöhnlich nicht ab.
Ich für meinen Teil betreibe Windows seit Version 7 mit einem Admin-Konto und prüfe auch regelmäßig mit Desinfec’t von außen das ganze System. Bisher hatte ich noch keinen Befall feststellen können, der das Rückspielen eines Backups rechtfertigte.
(Bestenfalls Viren in nicht entpackten ZIP-Dateien).
Ich will die Effektivität Deines Vorgehens ja gar nicht anzweifeln - aber grundsätzlich ist es natürlich etwas schwierig, so zu argumentieren. Ich selbst habe jahrelang mit Admin-Konto gesurft und den PC nie „von außen“ geprüft - und ich habe noch gar nie ein Virus gehabt (oder zumindest keines bemerkt). 
Wobei ich besagten PC zugegebenermaßen auch nicht jeden Tag benutzt hatte.
Die Systemplatte reicht - täglich automatisiert im Hintergrund (Acronis) - Dauer 5-10 Minuten.
Das hatte ich mir seinerzeit auch überlegt - aber ich bin letztlich zum Ergebnis gekommen, dass ich einfach zu wenige wichtige Daten habe, als dass sich das lohnen würde. Wenn ich was wirklich Schweres hätte, würde ich mein gerät auf Fabrik-Einstellungen zurücksetzen, dann einen Tag damit verbringen, alles wieder einzurichten, dabei über mich selbst schimpfen, dass ich nicht doch ein Backup angelegt habe, und dann meine wenigen Daten von meinem USB-Stick wieder aufspielen. Würde ich jeden Tag wichtige Daten generieren oder bekommen, so würde ich aber mit ziemlicher Sicherheit so ein Programm nutzen.
Nachtrag:
Habe gerade den Microsoft-Artikel überflogen, der dem verlinkten nachfolgt. Ob ein Standard-Konto tatsächlich bedeutend sicherer ist als ein Admin-Konto mit Admin Approval Mode (AAM), wenn der User sorgfältig damit umgeht, geht aus dem Text nicht klar hervor:
Allerdings empfiehlt Microsoft offenbar primär, einen Standard-Account zu nutzen (s.o.). Beim schnellen Googeln kam ich zudem auf folgenden Artikel (nicht von Microsoft selbst):
Although UAC Protected Administrator accounts might seem like an acceptable compromise for organizations also, it’s important to understand that UAC isn’t a security boundary and was designed to balance security and usability, rather than create an impermeable security boundary.
Furthermore in Windows 7 and later, many Windows tasks and programs don’t prompt Protected Administrators before silently elevating themselves to run with elevated privileges, potentially opening a door for malware to gain privileged access without users noticing. Although it’s possible to configure UAC to always notify, as was the default UAC setting in Windows Vista.
Vielleicht ist der Sicherheitsunterschied tatsächlich nicht so groß - falls man die UAC erst mal anpasst (und sinnvoll mit ihr umgeht)? Die UAC einfach nur so eingeschaltet zu lassen, wie sie voreingestellt ist, wäre dann aber jedenfalls in neueren Windows-Systemen nicht optimal.
Übrigens, um das noch nachzutragen: Wenn ich das richtig verstanden habe, erforscht Avecto nicht selbst Sicherheitslücken von Windows, sondern wertet nur die von Microsoft selbst veröffentlichten Daten aus und fasst sie statistisch zusammen. Falls das seriös gemacht wird, hätte Avectos Einschätzung also schon Hand und Fuß.
Nachtrag 2:
Die Antwort einen Microsoft-Ingenieurs auf eine entsprechende Frage scheint zu bestätigen, dass der Admin Approval Mode ähnlich sicher (aber nicht ganz so sicher) ist wie das Standard-Nutzer-Konto - unter der Bedingung allerdings, dass sie auf der höchsten Sicherheits-Stufe eingestellt ist.
Okay, dann modifiziere ich meine Haltung. Mein Tipp lautet nun nicht mehr, sich ein Standard-Konto zuzulegen, sondern entweder dies zu tun oder die UAC gut einzustellen und mit Bedacht zu benutzen. Wobei das Standard-Konto zumindest für Einsteiger den Vorteil hat, dass sie nicht so leicht versehentlich irgendwas kaputt zu machen.