Zurückgespult #42: Veto Folge 1 (2018)

Zurückgespult Folge 42. Hier kann darüber diskutiert werden!

Seit über acht Jahren gibt es mittlerweile Veto - und angefangen hat das Ganze im Februar 2018, als der Schriftsteller Akif Pirincci zu Gast war. Der war längst in Ungnade gefallen, weil er durch sehr beleidigende Texte gegen woken Zeitgeist und muslimische Migranten angeeckt war. Wie wirkt das Gespräch mit dem umstrittenen Autor heute? Immerhin ist das Thema ja immer noch aktuell.

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Bei den Themen „Waldsterben“ und „Ozonloch“ muss man narürlich auch die Prävention bedenken:
Es wurde einiges unternommen ( Filteranlagen für Abgase, Verbot von FCKW und anderen Stoffen, diverse ökologische Maßnahmen in den Wäldern selbst), damit es gar nicht erst so schlimm kommen kann wie befürchtet.

Ansonsten fand ich das Gespräch doch relativ zäh, ich hatte es fluffiger in Erinnerung. Das liegt aber auch daran, dass Pirincci sich häufig selbst widerspricht, sondern auch oft nicht so genau klar wird, was er jetzt eigentlich genau will.

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… Dass das für Diskussionen sorgt und man den Bogen nicht überspannen darf …

:sweat_smile: Darf ich daran erinnern, dass es in der Geschichte von VETO (und, glaube ich, in der Geschichte von MG) nur 2(!!!) [„zwei“] Folgen gegeben hat, bei denen der Forumsthread bis heute gesperrt werden musste!? :sweat_smile: :grin: :smiley:

Sagt eigtl. sehr viel über das o.g. Zitat aus, oder? :grin:

@Fernsehkritiker Liest du eigtl. Mr. Wint und Mr. Kitt abends die Felidae-Romane vor? :smiley: :cat: :cat_face: :grinning_cat:

Was macht der Pirincci eigentlich heute? Ewig nichts mehr von dem gehört.

Weil du fragtest wegen der Amazon Listung, laut Wikipedia: „ Wegen dieses Boykotts liefert der Manuscriptum-Verlag seit November 2015 Pirinçcis in einer Auflage von 20.000 Stück gedrucktes neues Buch Die große Verschwulung nur noch direkt per Post an Endkunden aus.“

Ein wirres Gespräch…

Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass es auch für Holger anstrengend war, sich das Ganze noch mal anzuschauen.

Ich fand es bemerkenswert, wie schlecht ein Mensch wie Pirinçci, der sein Geld mit Sprache verdient hat, in der Lage war, seine Gedanken zu verknüpfen oder kohärent vorzutragen. Außer ein bisschen schäumendem Wutbürgertum war da wirklich nicht viel hinter.

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Passend zu Minute 25:

Im Zusammenhang mit den Messerangriffen so den Begriff des Genozids in den Raum zu werfen ist schon sehr steil, gerade im Nahostkonflikt wird damit ja auch oft um sich geschmissen, ohne mal die Definition gemäß Völkerrecht zu beachten dass eben vor allem der dolus specialis wichtig ist, sprich die Intention eines Genozids zählt und das sehe ich da eher nicht.

„Kinderfalle“ klingt schon etwas nach Kampfbegriff aber es stimmt ja durchaus dass nicht wenige Frauen bis heute vor dem Zwiespalt Kind oder Karriere stehen.

Das mit Toten durch Wasserkraft träfe eigentlich nur zu wenn man eben Talsperren in einem Krieg oder durch einen Terrorangriff zerstören würde, so geschehen im zweiten Weltkrieg:

https://www.iwm.org.uk/history/second-world-war/bombing/dambusters

In der Ukraine:

Und in einem Krieg mit China wäre zum Beispiel der Drei-Schluchten-Damm ein potentielles Ziel, wenn man den zerbomben würde, könnte das Millionen Tote geben.

So oder so haben auch viele Stauseen mehrere Funktionen, primär ist es oft zur Regulierung des Flusses hinsichtlich Hochwasser, dann sind einige zur Trinkwassergewinnung zum Beispiel im Harz (gibt bspw. ne Fernwasserleitung vom Harz bis nach Bremen) und oft nur als Nebenprodukt hat man dann noch ein paar Wasserturbinen verbaut.

Bilderberg gibts noch, das fand dieses Jahr in Washington statt, ich weiß nicht genau wer hinter dieser Seite steckt, aber es gibt eben Listen der Teilnehmer und ein bisschen Zusammenfassungen:

Was ich so als neueste Meldung gefunden habe war dass er wohl für ne Weile hinter Gitter musste:

Ich fand schon damals seine vulgäre Wortwahl unangenehm und offensichtlich hat sich daran wenig geändert, mit dieser ordinären Art hat sich Akif mMn so einige Türen mehr zugeschlagen als wenn er Dinge zwar schon noch drastisch aber nicht dermaßen vulgär geäußert hätte.

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Nicht nur das. Er nutzt hier auch diverse Male das Muster, was mir bei schwacher Argumentation oft auffällt: Entweder er wälzt die Nachweispflicht auf sein Gegenüber ab („Wo steht das?“ - „Können Sie ja selber googeln“…nein Kollege, DU stellst eine Behauptung auf, also musst DU sie auch belegen) oder er bleibt sehr allgemein („Wo haben Sie diese Zahlen her?“ - „Aus dem Internet“ oder „Weiß ich nicht.“). Da muss ihm doch eigentlich selber auffallen, dass ihn sowas nicht unbedingt glaubhaft macht oder irgendwie seriös erscheinen lässt - wobei er Letzteres ja anscheinend gar nicht will, weil er ja offensichtlich bewusst auf Fäkalsprache setzt.

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