Die Verfassung sagt, dass eine Person nicht mehr als 2x ins Präsidentenamt gewählt werden darf. Wenn er länger bleiben möchte, muss er einen Weg finden, um nicht gewählt werden zu müssen. Es gibt da Diskussionen, ob er z.B. als Vizepräsident antreten dürfte - dann würde er zwar auch gewählt werden, aber nicht direkt ins Präsidentenamt. Er müsste dann nur dafür sorgen, dass der Präsident kurz nach Amtsantritt zurücktritt oder stirbt und schon wäre er wieder Präsident.
Ob das legitim wäre, müsste natürlich von den Gerichten geprüft werden. Hillary Clinton hatte diese Idee, allerdings hat man ihr davon abgeraten, ihren Mann als Vizepräsidenten vorzuschlagen, weil es eben rechtlich nicht eindeutig geklärt ist.
Allgemein sind solche speziellen staatlichen Konstrukte recht interessant, weil sich an ihrer Existenz eine ganze Menge Geschichte ablesen lässt. Das Thema Gibraltar kam ja schon mal. Aber die Mönchsrepublik Athos wäre vielleicht auch noch interessant.
Ja, mach das bitte unbedingt zum Thema. West-Berlin ist auch mit deiner Perspektive sicher eine gesonderte Folge wert. Ich selbst war auf der anderen Seite der Mauer zu Hause. Deine Eindrücke würden mich sehr interessieren!
danke für diesen coolen, interessanten neuen Beitrag zu den US-Wahlen. Eine bessere Vorbereitung auf den nächtlichen Stream morgen gibt es nicht. Und ich musste nach meiner Pause im Forum und in Chats einfach mal wieder Grüße und Lob da lassen, weil mir das einfach besonders gut gefallen hat, dass Olli in dieser Folge Olli war und sich nicht allein auf einen Teleprompter o.ä. verlassen hat. Ein authentischer Olli mit Zettel in der Hand und einer geballten Ladung Wissen, der dann noch hier im Forum das eine oder andere nachtragen kann und möchte … einfach super! Danke danke!
Auch wenn es morgen vermutlich unschön endet - sehr wahrscheinlich noch nicht morgen früh, sondern erst in ein paar Tagen - versüßt ihr, lieber Olli, lieber Holger & der Chat ihr einmal mehr morgen meine Nacht. Auch dafür jetzt schon mal danke! Vielleicht bin ich auch morgen wieder ein wenig im Chat dabei.
In 15 Staaten, inkl. Michigan und Wisconsin, schließen die Wahllokale erst um 3 Uhr morgens unserer Zeit… Westküste noch später - das wird dauern. Hier alle Zeiten:
Ich glaube, du hast eine etwas falsche Vorstellung von MG…
Als Vizepräsident 2028 könnte Trump übrigens nach seiner zweiten Amtszeit für maximal zwei Jahre übernehmen - das regelt der 22. Verfassungszusatz, der nach Truman verabschiedet wurde. Da er aber den Supreme Court bereits strategisch in seinem Sinne besetzt hat, kann man da bestimmt noch was deichseln…
In der gesamten West-Hälfte der USA ist ja eigentlich auch nur Arizona interessant, der Rest dürfte sicher verteilt sein. Vielleicht wird Nevada noch etwas knapper, aber das wären ja nur sechs Stimmen.
Ein Ergebnis aus dem ersten Wahllokal in den USA und in sich selbst ein lustiger Fun Fact:
Aus dem Artikel um 6:40:
Die ersten Entscheidungen der US-Präsidentschaftswahl sind gefallen: In dem kleinen Örtchen Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire erzielten die Demokratin Kamala Harris und ihr republikanischer Gegenkandidat Donald Trump mit 3 zu 3 Stimmen ein Unentschieden, wie dort kurz nach Mitternacht (Ortszeit) auf einer handbeschriebenen Tafel verkündet wurde. Die Wahlbeteiligung möglicherweise Betrug 100 Prozent.
Das Wahllokal in Dixville Notch öffnet seit 1960 am Wahltag bereits um Mitternacht. Da es in dem Skiort nahe der Grenze zu Kanada nur sechs registrierte Wähler gibt, sind Stimmabgabe und Auszählung schnell abgewickelt. Bereits um kurz nach Mitternacht stand das Ergebnis fest.
Jep, darum müssen sich in den USA die Leute vorher für die Wahl registrieren. Hierbei wird dann auch z. B. durch Abgleich von Datenquellen überprüft ob derjenige überhaupt wahlberechtigt ist, also US-Staatsbürger ist.
Das ist unterschiedlich. Einige Staaten verpflichten ihre Wahlleute per Gesetz, andere nicht.
Abweichler gab es immer mal, die meisten 2016 (allerdings fast nur Wahlleute von Clinton, die dann aber nicht für Trump, sondern für ganz andere Kandidaten gestimmt haben), den Ausgang einer Wahl hat das aber noch nie verändert.