Hallo
auf den Wunsch von Usern poste ich den Beitrag nocheinmal in diesem Forum, sodass jeder antworten kann.
Schon seit langem sehe ich die traurige Entwicklung des Unterhaltungsfernsehens (ich spreche vor allem von RTL und RTL II aber auch von Pro7 und Co.) und mich lässt der Gedanke nicht los, das das mehr als nur schlechtes Fernsehen ist…
Es ist allgemein bekannt, dass Eltern (v.a. um die Nachmittagszeit) mit Arbeit oder Haushalt beschäftigt sind und somit nicht kontrollieren können, was sich ihre Kinder im Fernsehen anschauen.
Das war lange Zeit auch kein großes Problem, klar, Mist gab es immer, aber was da momentan in den Flimmerkisten abläuft ist meiner Meinung nach nurnoch pervers… Die Themen, die Charaktere, die Sprache (!), die Absurdität und die Botschaften einiger gescripteter Formate / Casting- / Reality Shows haben sich doch wirklich sehr ins negative bis abgrundtiefe gewandelt…
Dazu muss ich sagen das ich doch sehr geschockt bin seitdem ich die letzte Folge “Generation Ahnungslos” gesehen habe…
Zugegeben, die Sendung läuft erst nach 20:00 Uhr, aber eine Mutter (oder Mutter-Schauspielerin) DARF ihre “Tochter” NIEMALS als “…kleine Fotze…” o.Ä. bezeichnen, nicht einmal in einem sogenannten Rollentausch.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass das Fernsehen eine erzieherische Funktion hat, ob das nun so geplant ist oder nicht. Täglich sehen Kinder/Jugendliche diesen Mist und der Mist prägt sich jedes mal etwas tiefer in ihren Köpfen ein, das geschieht unterbewusst…
Leider wird die ganze Scheiße von den am leichtesten beeinflussbaren Wesen der Erde gesehen, nämlich Teenagern in der Pubertät. Sie haben teilweise noch nicht die Lebenserfahrung, das Hintergrundwissen oder das richtige Gespür um zu erkennen wie wirklichkeitsfremd die gestellten Aufnahmen sind (siehe z.B. bei Verdachts/Betrugsfälle - Ein 11-Jähriger glaubt vielleicht wirklich das derartiges tagtäglich irgendwo in Deutschland passiert)
Es ist allgemein bekannt das die Umwelt einen Menschen prägt und das Fernsehen ist eben ein fester Bestandteil unserer Umwelt!
Und so etwas wie das Aktuelle Nachmittags-/Abendprogramm auf den betreffenden Sendern verstehe ich unter einem schlechtem Umfeld.
Immerhin werden Familien, in denen Eltern den ganzen Tag saufen und nur in Fäkalsprache kommunizieren, häufig vom Jugendamt das Sorgerecht entzogen um die Kinder zu schützen und genau DIESES Umfeld wird von RTL1/2 in jenen Mistsendungen künstlich erschaffen und in tausende Wohnzimmer projektiert, genau DER Dreck, vordem Heranwachsende behütet werden sollten läuft zur besten Sendezeit, nämlich nach den Hausaufgaben wenn die Flimmerkisten angehen.
Vielleicht bin ich mit meinen knapp 20 Jahren ja schon wieder zu altmodisch, weil ich mit 12 Simpsons und Malcolm Mittendrin geglotzt hab, aber ist DAS noch gesund?
Wenn wir ein Buch lesen, nutzen wir unsere Fantasie uns versetzen uns gedanklich in eine bestimmte Lage/Situation denn unser Gehirn beschäftigt sich mit der beschriebenen Szenerie.
Wieso sollte das beim Fernsehen anders sein?
Versteh mich nicht Falsch, das soll jetzt keine Verschwörungstheorie ala “RTL züchtet zukünftige Serienmörder” sein, was ich meine ist vielmehr das jahrelanger Umgang mit Dreck auch seine Spuren hinterlässt.
Wie sich das äußert weis ich auch nicht, sei es in unserem Verhalten, im Umgang miteinander, in der Sprachentwicklung oder im Vertrauen gegenüber anderen Menschen (siehe z.B. Harz IV-Empfänger)
Mir ist selbstverständlich klar das das Fernsehen nicht alles ist, aber es spielt unbestreitbar eine Rolle in unserem Westlichen Lebensstil.
Ähnlich war es doch auch mit den zunehmend niveaulosen Texten der deutschen Rap-Szene und jetzt hört euch doch mal an den Bahnhöfen von mittelgroßen Städten um… Hört euch die Ausdrücke an, achtet darauf was für Musik aus den Handys tönt, von wem sie konsumiert wird und v.a. wie sich derjenige verhält…
Ich will niemanden in Schubladen stecken, aber wenn ihr die Sache aufmerksam beobachtet, fällt euch da vielleicht ein Zusammenhang auf…
Wie denkt ihr darüber? Glaubt ihr die Jugend von heute steckt das einfach weg ohne Schaden daran zu nehmen oder wird dadurch eine breite Masse negativ beeinflusst?

). Also was wurde gemacht? Es wurde versucht das Auto abzudichten und das Auto erneut mit Wasser gefüllt. Zwar ist nun mehr Wasser eingetreten, als wieder rausgeflossen ist, ganz dich war das Auto aber immernoch nicht und so konnte die Wassermenge nur auf ca. 4000 liter geschätzt werden (abgesehen davon, dass das Volumen bei jedem Auto anders ist und an sich eine völlig unwichtige Informaion ist). Als nächstes wurde gefragt, ob es denn wohl möglich ist, den Motor bei vollgefülltem Innenraum noch anspringt. Anstatt analytisch vorzugehen und zu überlegen was der Motor denn benötigt, damit er anspringt wurde es einfach getestet - und er sprang an. Nur in einem Nebensatz wurde angemerkt, dass zuvor alle Kabel im Innenraum abgedichtet wurden, damit es keinen Kurzen bei der Zündung gibt. Das was den meisten im Kopf bleiben wird ist, dass es geht und nicht, dass es nur wegen der speziellen Preparierung ging.