Walter Moers

Tag ihr Grottenolme :smt024 ,

Weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin mit diesen Büchern aus Zamonien aufgewachsen, und sie sind mir deshalb wegen ihrer blühenden Fantasie und diesem Gefühl das sie irgendwie aus meinem Hirn entsprungen sein könnten, ans Herz gewachsen.

Falls es einigen immer noch nicht dämmert. Ich meine Bücher von Herrn Moers wie: Die 13 1/² Leben des Käptn Blaubär , Rumo , oder auch der Schrecksenmeister. Mittlerweile sind schon viele seiner Romane auf dem Markt und doch finde ich nicht viele Symphatisanten die ebenfalls diese Bücher lesen. Ich fühle mich ein bisschen alleine bin aber trotzdem von der Genialität dieser Bücher überzeugt.

Den Anstoss diesen Beitrag zu verfassen gab mir ein Avatar aus dem Forum. Ein gewisser jedenfalls dem Avatar nach zu scheinen “Stollentroll” kann sich hier jetzt geehrt fühlen.

Ich grüße alle da draußen die Zamonien mögen. Und wollte fragen wie ihr zu den Büchern kamt von dem Mann der normalerweise sonst auf “das kleine Arschloch” reduziert wird.

Wie seht ihr seine Anonymität, ist er vielleicht der einzige “reale MC” der Phantasie, yo … :lol: :lol: (den gag erlaub ich mir)

Ooh ja die Zamonien-Romane! Das einzige Buch was mich nicht so ansprach war „Ensel und Krete“, aber sonst hab ich sie regelrecht verschlungen! Besonders „Die Stadt der träumenden Bücher“ und „Rumo“ waren meine Favouriten. Hab sie gleich mehrmals gelesen. Is jetzt aber auch schon etwas länger her. (Ich glaub ich fang bald mal wieder mit einem an 8) )
Wirklich sehr fantasiereich und brüllendkomisch die Geschichten. Besonders schön waren immer seine Wortspiele und Anagramme, z.B. die Namen der einzelnen Buchlinge (Ohjann Golgo van Fontheweg = Johann Wolfgang von Goethe). Und seine eigenen Illustrationen dazuwaren auch immer sehr schön und witzig gestalltet. Wenn man mal genau achtet werden sie auch immer feiner wenn man mal chronologisch der Buchreihe folgt. Kann ich an allen, die die Bücher noch nicht gelesen haben, aber humorvolle und verrückte Fantasyromane mögen, nur weiter empfehlen. Hier übrigens die Weltkarte von Zamonien :wink:

PS: Ist nach dem „Schrecksenmeister“ jetzt eig. Schluss oder schreibt der Moers noch welche? Würd mich jedenfalls freuen wenn ja! :slight_smile:

Ich bin auch großer Walter Moers Fan, bis auf Schrecksenmeister hab ich sie alle gelesen (und selbst Ensel und Krete, das ja vielen nicht gefällt, fand ich eigentlich ganz gut). Aber mal ne andere Frage: hat einer von euch zufällig “Schiffbruch mit Tiger” von Yann Martel, 2001, gelesen? In dem Buch kommt nämlich eine ähnliche Insel vor wie in “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär”. Weil der Blaubär von 1999 ist, und ich nicht denke dass der Kanadier von dem deutschen Autor abgeschrieben hat, kann man davon ausgehen dass beide Autoren die selbe Idee unabhängig voneinander hatten, aber ist echt kurios :mrgreen:

Die Gourmetica Insularis :smiley:

Ja eine meiner Lieblingskapitel. Da kriegt man immer so einen Hunger.
Wenn er es 2001 geschrieben hat kann es doch auch genauso gut sein das er sich vom Blaubärn inspirieren hat lassen?

Ich finde kopieren nicht schlimm solange man sich nur inspirieren lässt und nicht abschreibt. Schließlich machen wir das alle, auch Musiker (vorallem rapper hust). Ich bin mir auch sicher das Walter Moers diese Idee auch irgendwo her hat und sie nicht nur seinem Kopf entspringt. Wie vieles was er schreibt. Zum Beispiel seine Gedichte, in die Stadt der träumenden Bücher.

Ich hab mal eine Kritik gelesen die fand ich schön, da hat jemand geschrieben „…wohl die größte Liebeserklärung an die Literatur…“ (Die Stadt der träumenden Bücher) Ich finde das kann man so stehen lassen.

PS: Ich werd einfach den Gedanken nicht los warum ich diesen Schreibstil so toll finde, und ich mich so damit identifizieren kann. Beispiel Rumo: Ich mag Schwerter, ich mag Kämpfen, ich mag Romanzen (solang sie „schön“ sind), ich mag Monster, ich mag vorallem diese Art wie er Sachen beschreibt. Uschan deluccas Fechtgarten wär für mich genauso ein Traum. Wieso passt das alles so ? :smt017

Ach, Walter Moers. Vor drei Jahren bin ich durch eine Klassenlektüre (Wilde Reise durch die Nacht) auf ihn gestoßen. Dann habe ich in kürzester Zeit alle in der örtlichen Bibliothek zu findenden Bücher verschlungen.

Sogar der meiner Meinung nach gelungenste und sicher längste Aufsatz, den ich je geschrieben habe, handelt von, bzw. spielt sich ab in Zamonien. Der “Giselator” kommt durch ein WUrmloch nach Zamonien und erlebt dort viele Abenteuer. Vielleicht lad ich die Geschichte ja mal hoch.

Wer Walter Moers nicht kennt bzw. nicht liest, verpasst auf jeden Fall etwas.