Tron Legacy 3D

Heute habe ich Tron Legacy (3D) angeschaut - ein Film, den man sich ansehen kann, aber nun wirklich nicht muss.

Als Kind der 80er und aufgewachsen in einem Hackerhaushalt habe ich den ursprünglichen Film natürlich geliebt, Legacy fand ich bestenfalls zum schmunzeln. Viel zu häufig habe ich mich an Filme wie Matrix (die Kämpfe), Herr der Ringe (die [spoiler]nie genutzte[/spoiler] Armee), Star Wars (Obi Wan Kevin), usw. erinnert gefühlt, ohne dass Legacy eine ähnliche Klasse entwickelt hätte. Vorhersehbarkeit hatte ich erwartet und nehme sie dem Film auch nicht krumm, wohl aber, dass die Charaktere blass bleiben und ihre Beziehungen zueinander nicht genügend ausgebaut wurden [spoiler]vor allem das Wiederauftauchen von Tron - man kann sich denken, dass er es ist, ebenso, dass er natürlich am Ende wieder gut wird, aber das WIE war echt ärgerlich[/spoiler]
Und sonst? 3D war ganz ok und nicht allzu übertrieben eingesetzt, im besuchten Kino war das Bild ausnahmsweise mal gestochen scharf und die Farben des Films haben die inhaltlich angestrebte Stimmung gut dargestellt.

Trotzdem mein Fazit: belanglos

Ich hab den Film auch gesehen und fand ihn gut. Man hätte aber mehr aus der Story machen können. Der Soundtrack ist genial, und verleiht dem Film eine besondere Atmosphäre. Trotz der Macken des Film wurde ich infiziert und muss ihn mir nochmal anschauen. :smt026

Das Ende…
[spoiler]Ist unzufriedenstellend und das Ende von Tron auch. Da hätte ich mir mehr Story gewünscht.[/spoiler]
Wer Fan von Tron(1982) ist wird unter Umständen enttäuscht, die Story von Tron Legacy ist flach und vorhersehbar.

Dafür sind die Bilder und Farben wunderschön und taugen für einen gemütlichen Kinoabend.

Ich wollte mir auch demnächst den Film im Koni anschauen.
Da ich noch nicht ganz so alt bin, hab ich den ersten Film nicht geschaut. Macht es Sinn, sich den vor dem Kinobesuch noch anzuschauen?!

Also bei mir hat der Film 8 von 10 Punkten. Zum einen ne wirklich gute Digitale Technik von der Machart. Zum anderen sind die Slowmos wie sich die Lightcycles aufbauen extrem cool. Noch dazu das Design vom Solar Sailor und auch die ganzen Fahrzeuge.

[spoiler]Das Rinzler aber Tron war, war doch von Anfang ersichtlich. Man muss ja nur auf die Handschuhe und die Doppeldiscs achten. Zum anderen kann ja TRON wieder gut sein nachdem CLU vernichtet worden ist. Er schwimmt halt nur in der Sea of Simulation.[/spoiler]

Und was dem Film enorme Klasse verleiht sind Daft Punk. Selten so einen geilen digital hergestellten Soundtrack gehört.
Noch dazu ist Siren Gem extrem sexy… Oder wie er in einer anderen Review als Achterbahnfahrt beschrieben worden ist, finde ich passt das ganz gut. Was anderes bekommt man nicht außer nen guten wilden Ritt mit vielen Loopings.

Das einzige große Manko is halt der Digitale Dude von CLU. Man merkt das er nicht echt ist und das nimmt dem Film wieder was gutes weg. Wenn aber die Technik weiterfortschreitet seh ich damit bald keine Probleme.

… hab ich den ersten Film nicht geschaut. Macht es Sinn, sich den vor dem Kinobesuch noch anzuschauen?!

Ist nicht notwendig. Die Handlung von Tron Legacy ist auch so nachvollziehbar. Aber wenn du den Vorgänger anschauen willst: auf Youtube ist er in Englisch hier

Puh

Ich weiss echt nicht mit was für erwartungen an einen solchen Film herangegangen wird.
Es ist doch klar, dass das kein Exkurs in die MAtrix wird, wo man dann vom IO Port zum Prozessor rennt um dort am Bitsocket das Bit zu befreien, das nur JA und NEIN sagen kann um einem Byte zu helfen die Weltherrschaft zu übernehmen…

Es soll Actionkino sein, das zufällig in der digitalen Welt spielt.

Dafür war der Film ziemlich geil.
Die Story ist überschaubar, aber was interessiert mich das?
Ich weiss dass es keine Komödie wie der Untergang wird, und ich weiss dass es kein Facepalmmovie a la Piraten der Karibik 2 und 3, bzw Matrix 2 und 3 wird… (Was mich daran erinnert dass die Vorschau auf Piraten der Karibik 4 ohne Orlando Bloom und Keira Knightley auskommen und daher GUT werden muss :wink: Bloom und Knightley in PotC einfach übreflüssig…)
Er war solide genug zum unterhalten, hatte was fürs Auge (Gem Siren war ganz nett anzusehen, aber eigentlich überflüssig - aber eyecandy schlägt nutzen :wink: ), er war zum Popcorn essen da, und damit hat sich der Tag für mich gelohnt.

Alle die erwarten da einen Dr Shiwago zu sehen, oder Fackeln im Sturm oder sowas ind er Art sind da natürlich Falsch. Aber das hätte man natürlich vorher schon in Erfahrung bringen können…

Wer Fan von Tron(1982) ist wird unter Umständen enttäuscht, die Story von Tron Legacy ist flach und vorhersehbar.

Flach und vorhersehbar war er jedenfalls für mich nicht , was vielleicht daran liegt das ich nicht ins Kino gehe um Charakteranalytik zu betreiben, und auf lange unaufgeschlossende Dialoge abfahre .
Wehe einer wagt es das zu kritisieren, ich gehe ins Kino um entertaint zu werden, das gelingt nunmal gut mit eyecandy .

Den ersten Tron Film habe ich in meiner Jugend mehrfach gesehen und er hat mich schwer begeistert. Der Nachfolger kann natürlich nichts bahnbrechend neues von der Story bringen und somit waren die Anforderungen in dem Bereich von mir auch nicht so hoch aber ich war damit zufrieden. [spoiler]Das einzige was mich etwas störte, war die magere Anwesenheit von Tron und der abrupte Schluß.[/spoiler]

Was ich erwartete war eine Achterbahnfahrt für Auge und Ohr die mir auch geboten wurde. Ich habe selten ein so stimmiges Erlebnis in Bild und Ton gesehen und mich davon faszinieren lassen.
Die 3D Umsetzung von Pocahon… ääh Avatar hatte mir schon gefallen, bei Tron kam mir jedoch alles irgendwie richtiger vor, das passte einfach.
Der Soundtrack war schlichtweg grandios, da hat Daft Punk saubere Arbeit abgeliefert.

Mein Urteil: 8,5/10

Danke Orbital, damit kann ich was anfangen. Habe „Tron“ nämlich auch damals gesehen, und der hat mich echt begeistert, eben weil man so was bis dato nicht gesehen hatte. Na gut, als Jugendlicher achtet man auch nicht so auf die hust Handlung und viel gesehen hatte ich da auch noch nicht^^

Jedenfalls werde ich mir den dann mal anschauen.

P.S. „Pocahontas“ ist doch auch eine schöne Geschichte :wink:

ich gehe ins Kino um entertaint zu werden,

Ich auch :slight_smile: deshalb werde ich ihn mir nochmal im Kino anschauen. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, hab nur gehört das die Story das schwache Glied des Films sein soll …

Das Argument “Ich gehe ins Kino um unterhalten zu werden, nicht für die Story” funktioniert bei diesem Film aber nicht wirklich. Denn die Story ist Teil der Unterhaltung, und die Geschichte in Tron: Legacy ist einfach viel zu konfus, unoriginell, verwirrend und reisst einen als Zuschauer nicht mit. Da hilft das tolle Effektgewitter auch nicht wirklich.

Der Film ist visuell natürlich schön gemacht, trotzdem herrscht an manchen Stellen einfach nur Langeweile. Die Charaktere, ihre Entwicklung und ihr Schicksal haben mich in keinem Punkt interessiert. Wenn Tron:Legacy wenigstens dabei geblieben wäre was es ist - ein Effektefilm mit einer vielleicht wenig originellen, aber einfach zu verstehenden Geschichte - wäre ja noch alles gut. Aber der Film erzählt eine Story, die so verkompliziert, belanglos und schlecht erzählt ist, dass ich mich als Zuschauer einfach gelangweilt habe. Was wäre da denn nur für Potenzial gewesen, einen Film im innern eines Computers spielen zu lassen! Dass der Film aber eben dort stattfindet, wird so gut wie gar nicht klar. Aus dieser Idee macht der Film so gut wie gar nichts. Es passieren einfach die Dinge, die der Film eben zeigt und es gibt ein paar coole Actionszenen, aber ich habe keinen Zusammenhang entdeckt. Und wenn dann eben visuell nichts mehr zu sehen ist, dann hat der Film deutliche Längen. Spätestens, wenn dann wichtige Elemente einfach nie mehr angesprochen werden und das misslungene Ende plötzlich ganz religiös rüberkommt, habe ich den Eintritt mit 3D-Zusatz doch bitter bereut.

Nein, das ist definitiv nichts für mich.

4/10

Edit: Ich verweise mal auf die Kritik der Gameone-Redaktion, der ich grösstenteils zustimmen muss.

http://gameone.de/blog/2011/1/kopfkino-tron-legacy

Das Argument , dass man als Zuschauer darin keinen Spaß hat, mag ja vielleicht auf dich zutreffen, aber da gibt es selbstverständlich auch Leute wie mich, die an der Story sehr genügsam sind , dafür aber Effektkino lieben . D.H die Leute die z.B auch Transformers gut fanden , wegen der Effekte, (auch wenn sowas wie Skyline auch mir zu blöd wurde) . Ich persönlich konnte dem Film auch gut abgewinnen, dass er in einem Computer stattfindet, es erinnerte mich um genau zu sein ein wenig an Matrix ,aber egal, story ist bei mir tatsächlich nicht immer das allerwichtigste . Ich persönlich fand alles am Film super , außer den Anfang, da gab es keine Explosionen :slight_smile: (Schließlich sieht man sich solche Filme ja auch bloß wegen der tollen Effekte an, und nicht wegen einer geistreichen Story )

Bitte erspart euch dumme Kommentare dazu , man muss kein dummer Mensch sein um auch grobere Unterhaltung zu mögen :smt006

Ich komme gerade aus dem Kino und bin bin sehr begeistert. Ich habe bekommen was ich erwartet haben, ein audiovisuelles Meisterwerk.

Die Story war ok, sie war nichts besonderes, nichts neues, nicht kompliziert. Sie war einfach der rote Faden durch den Film. Und seien wir mal ehrlich, der erste Tron wurde auch nicht wegen seiner Story zum Kult, die war nämlich nicht wirklich besser und sicherlich auch nicht innovativ oder clever. Das waren nur die neuartigen Effekte.

Du Musik war absolut stimmig. Bild und Ton waren sozusagen “Geschwister”, ich weis nicht wie ich das sonst ausdrücken soll. Die schauspielerischen Leistungen waren ok, gerade Jeff Bridges und Micheal Sheen haben mir gut gefallen, der junge Sam Flynn war in Ordnung aber verblasste schon gegen Jeff Bridges in meinen Augen.

Auch gut gefallen haben mir diese geekigen Momente, z.B. das mit der riesigen Tür oder der Spielhalle die wirklich so aussieht als stünde sie noch vom Dreh des alten Tron.

Alles in allem ein klasse Film!

Frisch im Kino gesehen. Also im großen und ganzen bombastisches Popcornkino. Tolle Effekte, tolle Stimmung, die Musik von Daft Punk ist mehr als passend und im großen und ganzen einfach sehr unterhaltsam, auch wenn die Story mehr löcher hat als ein Schweizer Käse (Warum konnte Clu überhaupt Kevin Flynn stürzen, wenn Kevin Flynn als User doch soviel Macht hat?)

Edit: Okay, im Nachhinein fällt mir ein, dass es eine Sache im Film gab, wo ich mir dachte “Oh bitte nicht”. Als Kevin Flynn zu seinem Sohn indirekt sagt: [spoiler]Ich dachte immer, der Raster wäre meine größte Errungenschaft, aber jetzt sehe ich, dass du mein größtes werk bist und um ein Haar hätte ich es verpasst.[/spoiler] Gott, wie abgedroschen. Und seine gelaber vonwegen [spoiler]“Wir gewinnen das Spiel, indem wir nicht spielen.” Und “Nimm dich selbst aus der Gleichung.”[/spoiler] Bla Bla Bla, das Gewäsch hätten die sich sparen können.

Mir hat bei dem Film die Atmosphäre, die 3D-Effekte und vor allem der Soundtrack sehr gut gefallen. Gerade der Soundtrack hat imo schon sehr viel ausgemacht. Endlich hats im Kino mal ordentlich gerumst! :slight_smile:

Abgesehen von dem audio-visuellen Erlebnis hat der Film aber nicht viel zu bieten. Die ganze Story ist eine, wie es sie schon in hundert Filmen zu vor gab, keine überraschenden Wendungen, eben kein sonderlich kluges Drehbuch. Auch hat mich etwas gestört, dass das Raster nie realistisch war, das ja in Ordnung ist, schließlich ist es keine reale Welt. Auf der anderen Seite gab es aber doch immer wieder parallelen zur realen Welt, die ich in einer virtuellen Welt nicht erwarte.

Fazit: Kann man sich anschauen, ein filmisches Meisterwerk sieht aber anders aus.

[spoiler]“Wir gewinnen das Spiel, indem wir nicht spielen.” Und “Nimm dich selbst aus der Gleichung.”[/spoiler]

Immerhin ist das wohl besser als wenn er sowas gesagt hätte wie : Jetzt wo du da bist, können wir ja die dicken Wummen raushohlen, und ein paar Explosionen zeigen … Hab ich schon das du der auserwählte bist? :mrgreen:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es ganz ohne diesen Dialog funktioniert hätte .

Der Film versucht halt stellenweise intelligenter rüber zu kommen, als er wirklich ist. Das stört ein wenig, vorallem weil besagte Zitate irgendwie nicht passten.
[spoiler]Wie gewinnt man ein Spiel, wenn man nicht spielt? Entweder spielt man so gut nach den Regeln, dass man gewinnt, oder man umgeht die Regeln so, dass man gewinnt. Das was Flynn propagiert ist “Abwarten und Tee trinken, irgendwann löst sich das Problem von alleine.” Sam hat ja bewiesen, dass abwarten rein garnix bringt[/spoiler]