Nein, ich habe eine Parallelität dargestellt, um zu beschreiben, dass wir nun traurigerweise ziemlich nah an dem Punkt sind, vor dem bei Trump immer gewarnt wurde (roter Knopf, Weltkrieg etc.), der bei ihm aber nie eingetreten ist. Du wiederum lenkst davon ab, indem du ERNSTHAFT die Gefahr eines weltweiten Krieges mit dem Sturm aufs Kapitol vergleichst. Womit du die reinste Definition eines Whataboutism lieferst: „Whataboutism bezeichnet ein rhetorisches Ablenkungsmanöver, bei dem eine kritische Frage oder ein kritisches Argument mit einer kritischen Gegenfrage erwidert wird, um von einem unliebsamen Gesprächs- oder Diskursgegenstand abzulenken.“ (Wikipedia)
Also die ernsthafte Gefahr eines Weltkrieges hat sich tatsächlich in dieser akuten Form ja erst durch die jüngsten Ereignisse ergeben.
Du kannst nicht wissen, wie Trump nun reagieren würde, wäre er noch im Amt.
Zumindest für überfordert kann man ihn durchaus halten.
Ich jedenfalls bin froh, dass wir die Situation jetzt nicht mit ihm an der Spitze durchleben.
Und um den Vorwurf, ich würde ablenken abzuwehren:
Bevor ein geistig unzurechnungsfähiger Präsident auf den roten Knopf drücken kann, gibt es Prozesse, die greifen, um ihn abzusetzen.
Das glaubt man auch nur, wenn das was man über die amerikanische Politik weiß, in wesentlichen aus deutschen Medien stammt.
Die Militäraktivitäten der USA haben sich in den 4 Jahren der Trump-Regierung ganz erheblich verringert, darüber hinaus wurden keine neuen Kriege begonnen. Rückblickend muss man über Trump sagen, dass er sehr genau wusste, bis wo er am Verhandlungstisch das Spiel spielen konnte.
Wäre Trump noch Präsident, hätte ich keine Sorge, dass er durch unbedachte Äußerungen oder den ersten Schuss einen dritten Weltkrieg beginnen könnte. Eher würde ich mir sorgen machen, dass Trump aus der NATO austritt, weil er es (berechtigter weise) nicht einsieht, dass amerikanische Soldaten für die Europäer sterben sollen, die die ganze Zeit nicht in ihre Verteidigung investiert haben, sich aber gleichzeitig einen riesigen Antiamerikanismus vor sich her getragen haben.
Die Gefahr besteht darin, dass sich Russland durch Bidens Äußerungen so bedroht fühlt, dass Russland den ersten Schritt macht.
Antwort MGFR: Von Whataboutismen zu "Was wäre wenn?"-Fantasien
Ich verlasse mich da eher auf Fakten als auf Fühlis oder „Was wäre wenn“-Fantasien.
Fakt ist, dass Trump in seiner gesamten Amtszeit weder mit Nordkorea noch mit anderen kritischen Ländern durch eigenes Fehlverhalten eine militärische Eskalation riskiert hat. Fakt ist auch, dass Biden bereits mehrere geistige Aussetzer (siehe Artikel, Berliner Zeitung) geliefert hat, die dazu in der Lage wären, im aktuellen Russland-Konflikt Öl ins Feuer zu gießen. Wenn du dich in Anbetracht dieser Faktenlage „froh“ fühlst, sei dir das gegönnt. Ich kann dieses Gefühl leider nicht teilen und dein Kapitol-Whataboutism zeigt, dass du eine für mich nicht nachempfindbare Sicht zum Ernst der Lage hast. Ich persönlich finde einen solchen Whataboutism in dieser Situation einfach nur geschmacklos, aber du hast das wahrscheinlich tatsächlich mit bestem Gewissen und vollen Ernstes geäußert.
Bevor ein geistig unzurechnungsfähiger Präsident auf den roten Knopf drücken kann, gibt es Prozesse, die greifen, um ihn abzusetzen.
Richtig. Ein Argument übrigens, das genauso während Trumps Amtszeit gegolten hat - aber weder in den Medien noch in der Politik irgendjemanden davon abhalten konnte, vier Jahre lang die „Rote Knopf“-Panik zu schüren. Genau da sind wir bei der Medienkritik, weshalb die Thematik auch gut in die Mediatheke passen könnte: Bei Trump wurde ununterbrochen eine mediale Panik-Kampagne gefahren, in der sogar unbegründete Ängste instrumentalisiert wurden (die Absurdität und Unwahrheit der Rote-Knopf-Geschichte hast du gerade selbst aufgedeckt). Nun jedoch haben wir mit Biden einen US-Präsidenten, dessen besorgniserregende geistige Umnachtung und schiere Inkompetenz von genau diesen Panikmacher-Medien lange Zeit sehr großzügig runtergespielt wurde - und es braucht anscheinend leider erst die immer ernster werdende Gefahr eines neuen Weltkrieges, damit CNN, MSNBC, ARD, ZDF & Co. endlich ehrlich und kritisch über dieses Problem berichten.
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Das wird wohl Konsequenzen haben, der Fat Comedy zeigt keine Rolle.
Bin auf sein Insta Profil gegangen, der postet in einer Story ein altes rent a Pocher Video
und sagt danach, er würde das mit der Ohrfeige jeder Zeit wieder machen. Ich weiß nicht, wie lange die online bleibt. Diese wäre auch interessant zu thematisieren, der Typ hat ja seinen Insta Account wieder.
Rent a Pocher wurde früher auf Pro 7 ausgestrahlt, Fat Comedy hat in seiner
Story einen Ausschnitt gepostet.
Die Tat von Fat Comedy ist durch nichts zu rechtfertigen, und dieses Video hat auch nichts
mit Fat Comedys Tat zu tun.
Ich finde es trotzdem wichtig, dass dieses Video auch wenn es alt ist, einer kritischen Analyse unterzogen wird. Er macht perverse Witze bei einem kleinen Kind, und am Ende trinkt er mit dem Kind Alkohol. Das sowas auf Pro 7 ausgestrahlt wurde, finde ich schon erschreckend. Durch Fat Comedy bin ich auf dieses Video aufmerksam geworden, aber es soll jetzt nicht so rüber kommen, als würde ich seine Tat rechtfertigen. Dieses Video muss nicht zwingend in der nächsten Mediatheke thematisiert werden, aber vielleicht in einer anderen.
Der Rapper Sido, der auf Instagram Shawnstein heißt, hat geschrieben ein Traum wurde war.
Der wurde ja von den Medien groß gemacht, der ist nicht irgendwer. Ich denke, den sollte man auch mit thematiseren.
Du glaubst doch nicht ehrlich, dass das echter Alkohol ist? Das ist natürlich nur Wasser. Das Mädchen wirkt wie eine recht begabte Kinderdarstellerin, die auch ihren Spaß bei der Sache zu haben scheint,
Über Humor kann man natürlich streiten, aber ich kann an diesem Sketch nichts Skandalöses erkennen.
Das kann möglich sein, aber skandalös war das Lied mit Bibi und Tina und der Vagina dann doch. Das finde ich schon problematisch, denn sowas ist nichts für Kinder. Wobei das husten des Kindes, sich nicht danach anhört, als wäre das nur Wasser. Aber gut, dass kann man vielleicht noch durchgehen lassen, aber das mit dem Lied, ist schon grenzwertig. Auch wenn das Kind wohl die Bedeutung des ganzen nicht versteht.
Das mit dem Alkohol ist genauso „echt“ wie das Spielzeugklauen und Pochers vom Auto erfasst werden. Das mit dem Husten ist sicher abgesprochen, man weiß auch nicht, wie viele Takes es gab.
Und ja seine Witze kann man unlustig finden und auch nicht kindgerecht, aber ich glaube auch nicht, dass ein Kind davon traumatische Schäden bekommt. So ist das halt als Jungschauspieler, man muss auch mal in Rollen spielen, wo man Dinge zu hören bekommt, die nur für Erwachsene bestimmt sind.
Interessante Frage für die Mediatheke wäre doch eher erst einmal festzustellen, dass hier ein Kulturwandel stattgefunden hat und ob dies nun positiv oder negativ ist.
Ich war im Publikum von 2 aufgezeichneten TV-Shows (23./24.03.) von RTL in Berlin. Bei beiden Aufzeichnungen wurde jeweis 1 Kandidat wurde nach einer Schätzfrage aus dem Publikum ausgewählt. Es musste eine Zahl von jedem Publikumsgast in ein voher ausgebenes Gerät eingegeben werden. Ich habe Anhaltspunkte das es sich bei den Kandidaten um Schauspieler handelten. Und diese immer die genaueste Antwort auf die Schätzfrage hatten und somit gezielt „ausgewählt“ wurden.
Ich habe von dem Kandidaten (2. Aufzeichnung/ 24.03.), der in der Show 86.000 Euro „gewann“ , ein Schauspieler-Profil gefunden (in der Sendung stellte er sich als Bauingenieur vor). Auch hat er 2021 in einem dt. Kinofilm einen Polizisten gespielt. Desweiteren gab es in einer Facebook-Gruppe für Schauspieler und Komparsen einen Aufruf, gesucht wurde ein männlicher Teilnehmer an einer TV-Show für den 24.03. in Berlin gesucht wurde.
Oder es handelt sich halt einfach um einer der gefühlt Millionen Laiendarsteller, die keine Chance auslassen um ins Fernsehen zu kommen, weil sie auf ihre große Entdeckung hoffen…
Das glaube ich nicht. Eher das die Produktion 86.000 Euro spart, in dem sie einen „Kandidaten“ eine Festgage für diesen Auftritt gibt. Und der Geldgewinn nie ausgezahlt wird.