Danke Captain Obvious ![]()
Wie meinst du das? Der ganze Text der FR geht mit keinem Wort darauf ein, als hätten die Kinder sich das selber alles ausgedacht. Gibt sicher genug naive Leute, die das auch glauben.
Oh ja, wir kennen sie doch alle, diese bestens informierten Kinder, die den ganzen Tag nur den Politikteil in der FR lesen und nahezu alle Namen aus den Parteien auswendig können.
Bild thematisiert das auch.
Man könnte ja versucht sein zu sagen: Dieser Wahlkampf ist besonders schlimm. Ich glaube aber, dass das leider nur Symptom ist und sich in dem was die Parteien und Akteure im Wahlkampf so leisten können sich der kulturelle Niedergang unserer Gesellschaft widerspiegelt.
Die Bild fährt keine Kampagnen, die Bild will einfach Geld verdienen.
Ich finde es toll, wie die jeweiligen Wahrnehmungen sind, je nachdem wen man fragt. Einerseits „Kinder werden instrumentalisiert“/„Die da bekommt ein Gesprächstraining“, obwohl die eigene Partei das ebenfalls tut/Laschet sicherlich auch ein „Training“ bekommen wird und andererseits „Laschet kann nicht mal gegen Kinder bestehen, wie soll er da auf der Weltbühne klar kommen?“
Vielleicht könnte @Fernsehkritiker das gegenüberstellen, sofern es eine Erwähnung in der MT findet.
Ich fand diesen Artikel eines „Dein Spiegel“-Redakteur ganz interessant, der schildert, wie er Interviews von Kinderreportern begleitet:
Das hat Dekarldent gestern in seiner Reaction richtig abgefeiert auf Twitch. War schon ziemlich unterirdisch.
Der Artikel ist tatsächlich ganz gut, lässt allerdings weg dass LNB halt ein Comedy-Format ist, und „Kinder fragen Erwachsenen-Sachen“ ein Stilmittel, das zum Witz gehört. Mir geht bei der ganzen Sache unter, dass Laschet von seinem Wahlkampfteam nicht vorbereitet wurde. Bei Baerbock haben auch alle zurecht gesagt: Lebenslauf, Zitate im Buch, Kleinigkeiten alles, aber ihr Team hätte das alles vorher merken und abräumen müssen. Bei einem Kanzlerkandidaten der CDU kann man doch erwarten, dass die sich eine Sendung mal angucken, bevor sie ihn da hin schicken, zumal Scholz ja schon von den Kindern interviewt wurde vorher.
Wo hat Laschet denn Kinder trainiert und auf politische Gegner gehetzt? 
Mir ist es völlig unbegreiflich, wie leicht sich Laschet aus der Ruhe bringen lässt und wie er jegliche Schlagfertigkeit missen lässt. War ja auch schon bei Lanz so. Wie soll denn so jemand auf internationaler Bühne bestehen können? Da darf man sich nun wirklich nicht über die ganze Häme auf Twitter wundern. War er unvorbereitet (böser Lapsus) oder ist er beratungsresistent (böser Lapsus)? Wenn ich als CDU-Kandidat zu Heufer-Umlauf gehe weiß ich doch, dass es zum politischen Gegner geht… 
Mir ist jedenfalls spontan eingefallen, wie ich die Kinder freundlich aber bestimmt ausgekontert und die Frage zu meinen Gunsten gedreht hätte - und ich bin nun wahrlich kein Berufspolitiker!
Stimmt, jetzt wo ich mir einige Videos aus dem „Kinder fragen“-Format angeschaut habe, muss ich feststellen, dass da harte Fragen wirklich absolut üblich sind. Beispiel Sido: Natürlich hat man ihn nicht wie einen Freund des Hauses behandelt und nur watteweiche Scherzfragen gestellt. ![]()
Nein, ihm wurden auch Fragen gestellt wie „Sido, warum hast du in deinen Liedern früher so viel schlimme Sachen über Schwule und Frauen erzählt?“ oder „Sido, warum nimmst du Verschwörungstheoretiker wie Xavier Naidoo in Schutz?“ oder „Sido, glaubst du wirklich an QAnon?“. Also… Ähm… Man hat ihm diese absolut naheliegenden kritischen Fragen gaaaaaaaaaanz bestimmt alle gestellt, aber rein zufällig haben die es dann eben leider doch nicht mehr ins fertige Video geschafft:
Bin schon gespannt auf die knallharten Fragen an Frau Baerbock: „Annalena, müssen wir Kinder Angst haben, wenn die Grünen an die Macht kommen, dass Pädophilie legalisiert wird?!“ ![]()
man hätte lieber einen shlomo trainiert. wieso darf der nicht zu funk? dem würde ich einen job anbieten bei funk.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass nicht nur eine, sondern gleich drei linksextremistisch geschulte Aktivistinnen in den Wahlsendungen der letzten Tage unterwegs waren:
Nun kann man sicherlich darüber streiten, ob das allein schon problematisch ist und tatsächlich finde ich die Teilnahme allein noch nicht unbedingt bedenklich. Was ich hingegen fragwürdig finde, ist schlichtweg die Tatsache, dass alle drei dieser Aktivistinnen es mit ihrer Bewerbung nicht nur in die Sendung geschafft haben, sondern auch allesamt mit ihren Fragen/Statements drangekommen sind. Von den anwesenden Gästen hat es wohl ca. nur ein Viertel bis Drittel geschafft, ans Mikrofon zu kommen und mit den Kanzlerkandidaten zu sprechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass gleich drei Leute mit demselben politischen Hintergrund dieses seltene Privileg erhalten, ist also eigentlich nicht allzu hoch.
Die Bewerberzahlen für diese Sendungen wären somit recht interessant. Meines Wissens nach wurden diese Informationen nirgends transparent gemacht: Wieviele Leute haben sich insgesamt beworben? Wieviele wurden ausgesiebt? Wie hoch war für jeden Bewerber rein rechnerisch die Chance, am Ende zu den Auserwählten zu gehören? Wenn du 3 Bewerber reinschickst und alle 3 angenommen werden, ist das eine Erfolgsquote von 100 Prozent. Für Sendungen mit hoher Teilnehmerzahl unüblich.
+++EIL+++ Welt-TV muss sein Programm unterbrechen, Söder und Laschet bekommen Würstchen serviert!!!
Da haben Laschet und Söder wohl von Obama und Biden gelernt:
Kann gut verstehen, dass du es bedenklich findest, wenn sich deutsche Politiker ausgerechnet an solchen peinlichen PR-Manövern orientieren. ![]()
Jetzt ist’s raus: Es liegt bei Annalena alles nur an der mangelnden Eregierungserfahrung!
Ach ja, und für Frauen in der DDR gab es gleichen Lohn für gleiche Arbeit und was der Liter Milch derzeit kostet, wird bei den Grünen einfach ausgewürfelt.
Aber jetzt ab ins Interbett, ihr lieben Kleinen!
Ein bisschen realsozialistische Nachhilfe für unsere ABC-Schützin Annalena:
[…] Kaminsky zeigt auch, dass das immense Engagement der berufstätigen Mütter nicht unbedingt mit besseren Aufstiegschancen belohnt wurde. Weder in der Wirtschaft noch in der Politik.
„Bis Ende der 80iger Jahre ist es nach wie vor so, dass vor allem die Männer die Karriere machen. Und es gibt eine wunderbare Statistik über die Aufstiegschancen von Hochschulabsolventen in der DDR. Und da ist ganz eindeutig zu sehen, dass während über 80 % der Männer in kurzer Zeit in höhere Karrierejobs aufsteigen, ist das nur bei einer Minderzahl der Frauen der Fall.“
Ähnlich ernüchternd fällt der Blick auf die Entlohnung aus. Rechtlich festgeschrieben war in der DDR der Grundsatz des gleichen Lohns für gleiche Arbeit. Die Praxis sah für Frauen aber anders aus. […]
Weitere Lesetipps für DDR-Romantiker:
Naja, Titten, Arsch, Tampon und Adolf. Mag ja sein, dass sich der Brite da köstlich amüsiert. Aber das Level wird in diesem Trailer ja extrem tief gehängt. Oje…
Kann man leider nur sehen, wenn man bei Facebook angemeldet ist. Worum geht’s? Gibt es den Trailer vielleicht auch noch woanders?